August 2016
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Lange her

und es tut soooooooo gut. Zwar noch nicht wirklich strukturiert aber das Kilometer und Höhenmetersammeln hat wieder begonnen. Man(n) ist ja schon ein wenig Masochist, wenn es einem gefällt sich endlich wieder weh zu tun. Das unterscheidet uns Biker wohl von den Fußballspielern. :-)

SudmerbergNeben dem Biken wird sich auch wieder auf das Laufen konzentriert aber mehr am Berg als auf der geraden. Der Bums fehlt eben noch in den Beinen und der muss nun mal wiederkommen.

Nebenbei wird unter Aufsicht und als Ausgleich noch ein wenig Schwimmen gelernt. Ich konnte zwar Schwimmen aber ich meine halt so richtig Schwimmen und nicht wie eine Ente in ihren letzten Atemzügen. Ich denke, dann wird es im nächsten Jahr wohl auch mal einen Triathlon geben.

GripGrabEigentlich fahre ich ja sehr gerne ohne Handschuhe aber falls ich nun doch mal stürze, sollen wenigstens auch die Hände geschützt sein. Da ich noch 3 weitere Monate Bluter bin, ist es einfach ein kleiner weiterer Sicherheitsaspekt. Ein kleines Alibi um die Trails doch wieder ein wenig schneller runter zu fahren braucht man ja auch für seinen Kopf. :-) Dazu habe ich mich sogar mal von meinen geliebten Scott Handschuhen getrennt und habe mir mal die GripGrab Handschuhe Racing zugelegt.

Bisher machen sie einen sehr angenehmen Eindruck und bin damit sehr zufrieden. Mal sehen wie es mit der Haltbarkeit aussieht. Für mich als Klamottenschussel haben die Handschuhe aber ein absolutes Highlight. 2 kleine Magneten (die man nicht merkt) sind oben eingenäht und diese halten die Handschuhe zusammen, wenn man sie an die Seite legt. So fällt für mich das ewige suchen nach dem 2 Handschuh schon mal komplett weg. Der Satz, Schatz hast du meinen zweiten Handschuh gesehen ist jedenfalls die letzte Zeit nicht gefallen.

So, bis denn dann. Wir sehen uns im Wald.        

IMAG1346So kurz nach Lucy bist du nun auch von uns gegangen und es schmerzt ungemein. Als Lucy letztes Jahr starb haben wir gesagt, du wirst noch lange bei uns bleiben denn du warst gesund.

Liebe Lucy 01.01.2004 – 04.09.2015

Viele Wochen hast du dich zurückgezogen da deine Lucy nicht mehr da war und dann kam Roxy. Du bist wieder aufgeblüht wie wir dich immer kannten und warst der Schmusekater von vorher. Als ich dich damals mit 9 Wochen aus dem Tierheim geholt habe wollte ich nicht das du alleine bist und habe auch deine Mutter Lucy genommen.

Wir sind sehr sehr traurig aber wissen auch, dass du nun über die Regenbrücke zu deiner Mutter gegangen bist. Nun seid ihr zwei Sterne zu denen wir am Abend hinaufschauen und euch in Gedanken streicheln.

Ihr beide habt meines und später auch Lisas und Celinas leben mit viel Freude und liebe erfüllt. Ich weiß nicht in wie weit man eigentlich einem Tier danken kann aber der dank ist, wir werden euch immer in unseren Herzen tragen.

 

Wir vermissen euch unsere lieben und danke für die schönen Jahre mit euch.  

Abschied nehmen Celina, Lisa, Stefan und Roxy.

Bis später ihr zwei.

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Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünem Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es stets fressen und zu trinken und es ist immer warmes, schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regenbogenbrücke wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden und es gibt nur eine Kleinigkeit, die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit dem Menschen zusammen, den sie so sehr geliebt haben.

So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich nach vorne und die Augen werden ganz gross! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus, fliegt über das grüne Gras. Wird schneller und schneller. Es hat Dich gesehen und wenn Du und Dein Liebling sich treffen, nimmst du ihn in Deine Arme und hälst ihn so fest Du kannst. Dein Gesicht wird geküsst und abgeschleckt, wieder und wieder und endlich schaust Du nach langer Zeit in die Augen deines geliebten Tieres, das lange aus Deinem Leben verschwunden war….aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein…… nie wieder.

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Was war der Samstag wieder für ein schöner Tag. Nach sehr wenig Schlaf schmeißt der Wecker mich um 4 Uhr aus dem Bett. Käffchen etc., was man eben morgens so macht, einiges an Geschirr und Standpumpe ins Auto, ab in die Baßgeige zum Startpunkt der RTF Oberharzer Adlerrunde.

IMG_9205Reges Treiben Frühs um diese Zeit aber egal in welches Gesicht du schaust, jeder lächelt. Da meine Truppe die Verpflegung in Clausthal macht haben wir eigentlich immer das meiste einzupacken. Bei unserer Verpflegung kommt jede Strecke vorbei und der Durst / Hunger ist immer groß. Die Leute leisten ja auch richtig was, vor allem die Langdistanzen verlangen den Fahrern und Fahrerinnen alles ab.

Mein Auto bis unters Dach vollgepackt hieß es nun noch Parkplatzeinweiser. In der Zeit wurden die anderen Autos beladen. Auch hier nur entspannte Gesichter von Teilnehmern die aus den Zelten krabbeln, gerade ankommen oder schon kpl. fertig sind, weil sie es nicht abwarten können zu starten. Ein längerer Plausch mit Marco ist immer entspannend, der war auch angereist um eine Gruppe der 150km Fahrer zu führen.

IMG_9326Pünktlich um 7.00 Uhr ging es dann hoch nach Clausthal wo es dann wieder hieß, gemeinsam schaffen wir das. Da unsere Verpflegung eben die größte ist, sind wir dort oben mittlerweile 10 Helfer unter anderem auch die Männer vom THW. Vom THW bekommen wir dort immer die Halle zur Bewirtung der Fahrer. Hier war dieses Mal sogar ein qualifizierter und zertifizierte Butter aufs Brot Streicher dabei. Immerhin ein Lehrberuf über 3,5 Jahre. :-) Alle fassen gemeinsam mit an und da wir mittlerweile ein eingespieltes Team sind, geht alles immer recht fix.

Wir hatten sogar erstmals 3 Apfelstecher zur Hand. Insider mit lieben Gruß an Anja. :-) :-) :-)

8.30 Uhr waren alle Tische reichlich gedeckt, Getränke fertig an gemischt, alles sortiert, der Tag konnte beginnen. Ab 9.30 Uhr kommen die ersten Fahrer und Fahrerinnen und dann geht es eigentlich dauerhaft Schlag auf Schlag. Karten knipsen, Getränke mischen, Getränke auffüllen, Kaffee kochen, Melonen, Waffeln, Kuchen schneiden, Brote schmieren und belegen, Gels bereitlegen, Gummibärchen, und und und, eigentlich ein halbes Schlaraffenland was wir dort oben auftischen. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sind aber immer das größte und schönste für uns denn das ist eben auch der Grund warum wir das machen. Die Teilnehmer sollen auf der Strecke Spaß haben und sich an den verpflegungsstellen wohl fühlen.

IMG_9352 Der eine kennt den Fahrer, der andere wieder einen anderen Fahrer. So kommen neben der ganzen Arbeit auch immer wieder schöne Gespräche zu Stande und da nicht alle Fahrer hoch ambitioniert durchziehen, kehren einige auch immer richtig ein und machen auch eine größere Pause. Frank Eggert gibt es teils in mehrfacher Ausführung. :-) Ich freu mich immer riesig, wenn ich bekannte Gesichter, Freunde, Kumpels und Teammitglieder sehe.

IMG_9356 Die letzten 4 Fahrer auf der 215km sind gegen 16.30 am eintrudeln und auch diese werden noch vernünftig bewirtet und mit einem Lächeln und netten Worten empfangen. Jetzt heißt es einpacken, aufräumen und alles sauber hinterlassen. Danke an den THW, ihr wart ebenso klasse wie das restliche Team welches ich in diesem Jahr dort oben hatte. Mir macht es mit euch so viel spaß, 2017 werde ich dann wohl auch wieder die Verpflegung leiten anstelle auf dem Bike mitzufahren.

Runter nach Goslar, Autos auspacken und dabei in viele geschaffte und glückliche Gesichter schauen. Sehr viele Fahrer lassen den späten Nachmittag immer noch gemütlich ausklingen um sich von den Strapazen der strecken zu erholen. Hier wird im Mittelgebirge gefahren, einfach ist was anderes. :-)

Danke an die Goslarer Adler und alle Teilnehmer, durch euch ist solch ein Tag immer ein perfektes Komplettpaket.

Bilder findet ihr hier bei Dropbox. RTF Oberharzer Adlerrunde 2016/Dropbox

Gruß euer Stefan

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Der Startschuss fällt jetzt Samstag am 16. Juli 2016. Die RTF Oberharzer Adlerrunde …… die höchste Herausforderung Norddeutschlands !

Ausrichter ist der Verein RSV Adler-Goslar von 1981 in dem auch Fahrer aus unserem Team Mitglied sind.

Rad-Touren-Fahrt für alle Alters- und Leistungklassen ohne Zeitmessung im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands. Auf der gut beschilderten, verkehrsarmen Strecke bieten mehrere Verpflegungsstellen Stärkung für jede Herausforderung. Familien bietet die gemütliche Einsteigertour durch den Vorharz weite Ausblicke. Leistungssportler suchen die Herausforderung auf den schönsten Steigungen im Oberharz.

Der steilste und härteste Radmarathon Norddeutschlands bildet die Krönung der Belastbarkeit auf bis zu 20 % Steigung und über 4000 Höhenmeter.

Strecken:

- 70km – ca. 1200hm

- 110km – ca. 2000hm*

- 150km – ca. 2900hm

- 215km – ca. 3900hm (Marathon)*

- 250km – ca. 4700hm (Club-4000-Marathon)

Ein Event der Extraklasse. Ihr werdet es nicht bereuen dabei zu sein.

Teilen ist erwünscht. :-) :-)

www.facebook.com/events/adlerrunde

RSV-Flyer-2016-1RSV-Flyer-2016-2

Projekt war das Haibike XDURO FatSix meiner Frau von Schliesser-Bike in Schöningen. Mit diesem Bike hat Frank Schliesser meine Frau mehr als nur glücklich gemacht. :-) Ein Bikeladen in dem man auf jeden Fall mal drinnen gewesen sein muss. :-)

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Das Fat Six von Schliesser-Bike

Trotzdem gab es immer ein wenig gemoser meiner Frau. Das Bike wird viel auf Schotter sowie Radwegen benutz und da sind die originalen Reifen sehr laut. Das musste ich mir natürlich immer wieder anhören, wenn wir gemeinsam unterwegs waren. Maxxis hat da gleich Abhilfe geschaffen und schwubs kamen mit der Post 2 Maxxis Mammoth Fatbike Reifen. Die Mittelstollen bei diesen Reifen sind verhältnismäßig niedrig, damit der Reifen gut rollt, die Seitenstollen kräftiger, um trotzdem genügend Kurvengrip aufzubauen.

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Wow, in solch tollen qualitativ hochwertigen Taschen bzw. Beuteln werden die Fat Bike Reifen geliefert.

Natürlich sollte auf Tubeless umgerüstet werden, also kurz ein wenig schlau gemacht. Durch die großen freien Flächen im Laufrad war ich natürlich erstmal am Zweifeln ob das überhaupt funktioniert aber alles kein Problem. Kurze Email an fatbike24 und fix kam eine Antwort zurück, die zugleich einige Möglichkeiten zum Umbau enthielt.

Kompliziert würde es mit einem passend geschnittenen Schlauch gehen der in der Mitte rund rum aufgeklebt wird. Anstelle Schlauch würde auch Schaumstoff oder sonstiges gehen. So kann man die tiefere Wulst in der Mitte ausgleichen. Ich habe ganz einfach die konventionelle Methode gewählt, nur eben noch mit Vorkleben. Das Felgenband wurde von fatbike24 geliefert, Panzerband hatte ich noch zu hause.

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2 Lagen Panzerband direkt auf das Felgenband geklebt.

Das vorhandene Felgenband im Laufrad ist farbig und eigentlich als Designband anzusehen, dicht ist dieses nicht wirklich, daher das Panzerband. Vorher sollte man das Felgenband natürlich reinigen damit das Panzerband auch gut hält. Wenn man nun vorher einen Schlauch oder auch Schaumstoff einarbeitet, fallen die kleinen überstände der Speichen Nippel weg.

Als nächstes dann das Felgenband für Fatbike Reifen einkleben, in der Mitte allerdings überlappend. Dann habe ich nochmals einen streifen Panzerband mittig drüber geklebt. Um möglichst keine Undichtigkeiten an den Ventilen zu bekommen steche ich das Loch nicht ein, sondern mache das mit dem Lötkolben mit einer dünnen Spitze.   

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Weiter zum nächsten Schritt und einige Worte darüber. Das milKit.bike

Im März habe ich meine ersten Erfahrungen mit dem milKit – Set für Tubeless Systeme gemacht. Nachdem ich damit mehr als zufrieden war und auch noch bin, benutze ich keine anderen Ventile mehr. Diese speziellen Ventile habe ich mittlerweile schon bei einigen anderen verbaut und bisher nur positive Rückmeldungen bekommen.

IMAG2773Aus diesem Grund stand von vorneherein schon fest, milKit wird auch beim Fatbike zum Einsatz kommen. Das Schöne daran, es macht die gesamte Tubeless Sache so einfach. Früher habe ich ja immer fix das Laufrad ausgebaut, kurz geschüttelt, Mantel ein wenig abgezogen und Milch nachgefüllt. So wirklich einschätzen wie viel Dichtmilch noch im Reifen vorhanden war ist aber nie möglich gewesen. Man musste sich eben auf das schütteln verlassen.  Ich fand das eigentlich auch nie wirklich schlimm, dann habe ich aber das milKit – Set kennen gelernt.

Es geht eben doch noch viel einfacher, schneller und auch genauer. Mit dem milKit System kann sich meine Frau dann in Zukunft auch selbst um ihre Reifen kümmern denn es ist mehr als einfach. In meinem Bericht im März habe ich ja größte Erwartungen an das nicht verkleben der Ventile gehabt. Hier muss ich auch sagen, absolut perfekt. Durch den Gummiverschluss kommt keine Dichtmilch zum Ventil und somit verkleben diese auch nicht. Perfekt gelöst muss ich wirklich sagen.  

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Über den zu sehenden Halm wird später die Dichtmilch eingefüllt. Nach dem rausziehen verschließt sich das Gummi wieder unten am Ventil.

Reifen draufgezogen was wie auch beim MTB mit den MAXXIS Reifen perfekt und schnell geht. Beide Seiten ringsherum mit Seifenlauge eingerieben, mit Kompressor Luft drauf und der Reifen hat sofort gefasst. Alles ohne vorarbeiten mit Schlauch etc., was man manchmal so alles aus der Trickkiste holen muss. Pro Reifen habe ich mit der milKit Spritze 160 ml Dichtmilch eingefüllt. Hier nehme ich wie immer die Plattenkiller Zero Flats Dichtmilch von American Classic. Wie ich MAXXIS liebe, die Reifen waren sofort dicht.

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Die Reifen sind sofort in die Felgenschulter geploppt.

Prall gefüllt mit Luft habe ich die Reifen jetzt noch beidseitig einige Zeit liegen lassen. Reifen eingebaut und über die letzte Zeit mit dem Luftdruck runter getastet. Lisa fährt das Fatsix jetzt Tubeless mit knapp 0,4 und 0,5 Bar womit sie am besten mit zurechtkommt.

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Gruß Stefan

Mein Team

Hauptsponsor

Verein Adler-Goslar

Solestar-Sohlen von

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