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Lange her

Ein Kurzurlaub in Südtirol mit Entspannung für die Familie und ein wenig Biken für mich, sooooooooo war der Plan.

cep1 (FILEminimizer)Was die Entspannung anbelangt, sind meine beiden Mädels voll auf ihre Kosten gekommen. Aus dem Vorhaben ein wenig zu Biken, ist sehr sehr wenig Biken geworden.

Extra die neuen Socks der Firma CEP mit ins Gepäck gesteckt, die sollten ja gleich mal getestet werden. Die Firma CEP kam auf mich zu, ob ich nicht mal die Technologie der CEP Socks ausprobieren möchte. Da ich ja begeisterter X-Socks träger bin, wollte ich auch für mich mal einen schönen Vergleich haben und sagte dementsprechend zu. Es muss sich zu X-bionic ja auch mal ein Anbieter finden, der auf selbigen Level arbeitet.

Das ist natürlich immer Gefühls und Ansichtssache aber bisher bin ich immer bei der einen Firma geblieben, da sich meine Füße in anderen Socken eben nicht wohlgefühlt haben. Gerade in den Radschuhen mit Carbonsohlen-Einlage sind mir meine Füße heilig. Ich habe früher ja genug Fußprobleme beim Biken gehabt.

cep2 (FILEminimizer)Nun ja, von CEP gab es jetzt die Cycle Socks für Mountainbiker und Rennradfahrer und die Calf Sleeves 2.0 für Läufer und Triathleten, alle Ausdauer- und Teamsportler. Auf die Calf Sleeves 2.0 habe ich mich am meisten gefreut da ich jetzt im Winter das Biken und Laufen wieder kombiniere. Da werden sie in den Nächsten drei Monate erstmal einem Dauertest unterzogen. :-) Geht auch in dieser Woche jetzt gleich los. Die Cycle Socks hatte ich nun immerhin schon zwei Mal kurz an. In Südtirol sollten sie mir eigentlich einige Stunden das Biken versüßen, aber FUCKING THE WEATHER, da wurde so was von nichts draus.

In den 5 Tagen gab es grob gerechnet insgesamt 3 regenfreie Stunden, von denen ich sogar an zwei Tagen jeweils eine Stunde erwischt hatte. Man muss ja auch mal Glück haben. :-) Ansonsten strömender Dauerregen, Schneegraupel und mächtig heftig kalt.

Nun werden die CEP Socks und Sleeves in den nächsten 8 Wochen bei vielen sportlichen Betätigungen meine Waden zieren und mal schauen, ob die Firma CEP dann einen neuen Kunden hat. :-) Was ich hier schon anmerken kann, als ich die Cycle Socks angezogen habe, ist mir die sehr schöne Fußpassform aufgefallen. Das war für mich schon ein großer Pluspunkt. Ansonsten bin ich trotzdem immer noch ein kleiner Skeptiker von Kompressionsstrümpfen aber ich lasse mich gerne eines anderen belehren.

Ich werde euch dann meine Meinung dazu berichten.

Bis denn dann. Stefan

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Na wer sagt es denn, persönlicher Monatsrekord beim Laufen.

mts-oct-running-v1-60Satte 139 km bin ich gesamt im Oktober gelaufen und auch merklich besser geworden. Ich habe zwar trotzdem weiterhin meine Probleme beim Laufen, kann aber die Koordination mit meinen Beinen immer besser steuern. So viele Kilometer habe ich in einem Monat noch nie geschafft, meine bisherige Bestleistung lag bei 65 km.

Leider werde ich das Problem wirklich schnell zu laufen nicht in den Griff bekommen. Dazu sind die Beine durch meinen Motorradunfall einfach zu dolle ruiniert. 2-mal habe im Oktober versucht unter 5 min auf einen Kilometer zu laufen aber wieder bin ich 2-mal gestürzt. Es soll halt nicht funktionieren.

Eine 5.30 er zeit geht zwar auf 10 km aber damit bracht man leider nicht groß zu einem Wettkampf fahren, außer man will hinterher laufen. Das Laufen werde ich diesen Herbst / Winter weiterhin beibehalten. Neben dem Biken ist es eine schöne Abwechslung und mit meinem Laufpartner Stephan Busch macht es zusätzlich auch richtig Spaß.

Die Bikesaison mit Training für 2015 wurde auch in der letzten Woche wieder eingeläutet und mal schauen, was im nächsten Jahr so geht. Ich freue mich auf unser Team und auf die Saison 2015.

2015 werde ich mit Monika Reker, in der Mixed Klasse wieder einige Rennen fahren und mal schauen, was wir Team technisch so alles auf die Beine stellen.

Bis denn dann. Stefan

Berichte darüber gibt viele aber einen ganz besonderen gab es letztens im Fernsehen auf ARD zu sehen.

Besi & Friends, Rad statt Rollstuhl

IMG_3043_1000pxMenschen, die durch Sport über sich hinaus wachsen und gemeinsam Großes vollbringen. Angeführt von Andreas Beseler (Besi) der durch die Krankheit Multiple Sklerose niemals aufgab und sich aus dem Rollstuhl zurück aufs Fahrrad kämpfte.

Eine bewegende Geschichte über Menschen, die draußen in unserer Welt teils von der Seite nur belächelt werden.

Für mich war dieser Bericht im Fernsehen ein sehr bewegender Moment, da ich Besi schon persönlich kennengelernt habe und auch zu Monika Reker eine enge Bindung habe. Mit Monika fahre ich mittlerweile Mehrstundenrennen im Mixed Team. Richtig kennengelernt haben wir uns dort, wo Monika sich ihr jetziges Handicap zugezogen hat. Auch vorher musste sie schon Schicksalsschläge hinnehmen, ist aber immer wieder aufgestanden (das Jahr 2014). Auch Thorsten von den Goslarer Adlern, der die Tour mit ausgearbeitet hat, ist mehrfach zu sehen. :-)

Menschen mit verschiedenen Handicaps, 12 Tage > knapp 1750km und 22400hm von Heidelberg nach Barcelona.

Die Reportage über diese bemerkenswerten Menschen und deren Leistung findet ihr hier. In der Mediathek etwas schwer zu finden, gibt es die ganze Dokumentation auch auf YouTube.

Wenn ihr helfen wollt, schaut einfach mal auf die Seite rad-statt-rollstuhl. Diese Internetseite ist mindestens genauso bewegend wie die Reportage, man muss sich nur mal die Zeit nehmen.

DSCF3147_1000px  cache_32817220

Danke, euer Stefan

Hmmmmm, so trifft man sich bildlich in einer Bike-Zeitschrift wieder. Andere müssen dafür teils richtig hart arbeiten, ich musste nur ein bissl schlafen. :-)
Entstanden ist das Bild im letzten Jahr beim 24-h-Rennen in Chemnitz. Ich bin mit Ralph im 2er Team gefahren und am frühen Abend als Ralph auf seinem Turn war, habe ich mal kurz für 10 min. die Augen zu gemacht. Irgendwann hat mich dann Bike-Reporter Henri Lesewitz (kennt ihr ja sicherlich alle) wach gemacht und hat gefragt, ob er mich so mal fotografieren dürfte. Ich habe daraufhin ja gesagt, kein Problem. Da meinte er, super danke, ich habe nämlich schon ein Foto gemacht, als du die Augen zu hattest. :-)
Er fragte dann nach meinem Einverständnis, ob er das Bild denn auch redaktionell benutzen dürfte und nach meinem Einverständnis haben wir noch ein wenig über das Rennen gequatscht.IMAG1896
Schon längst vergessen, dass es dort überhaupt dieses Bild gab, war es nun in der vorigen Bike-Ausgabe. Das Rennen in Chemnitz sollte ja nach den schlimmen Stürzen von Monika und Ralph eh schnell aus dem Kopf gestrichen werden.
Nun hab ich zwar keine wirkliche Ahnung, was dieses Bild mit 8 Stunden schlaf zu tun hat denn das ist selbst in einem 4er Team beim 24-h-Rennen nicht wirklich möglich. Schlanker habe ich mich nach den paar Minütchen Augen zu auch nicht gefühlt. :-)
Beim nächsten 24 h Rennen mit Monika werde ich das ganze Mal antesten, wenn Moni auf ihren Turn geht. Moni, ich mach jetzt Figur bedingt mal für 8 Stunden die Augen zu, ein wenig abnehmen. :-)

Bis denn dann. Stefan

hieß für mich eigentlich 3 TAGE links und rechts tretend auf dem Bike sterben. Lange überlegt überhaupt dort hin zu fahren denn wirklich produktiv war das Ganze nicht. Durch den ganzen Mist mit unserem Bekleidungshersteller hatte ich fast drei kpl. Wochen nicht auf dem Bike gesessen aber dort nicht hin fahren wäre Matthias und Peter gegenüber nicht fair gewesen. Wir hatten uns dort zu dritt angemeldet und dann sollte man das auch durchziehen.
trans_stefan4So schnell kann ein Highlight, welches man sich zum Saisonende gesetzt hat, leider in die Hose gehen, für mich jedenfalls.
Keine Vorbelastung und die körperliche Leistung völlig im Keller habe ich mir gesagt, genieße wenigstens die drei Etappen die Natur und die schöne Gegend. Naja, genossen schon aber mit Heftigen schmerzen in den Beinen. Die Lust ist zwar doch vor der ersten Etappe noch irgendwie in meinen Körper gekrochen allerdings war der logischerweise nicht in der Lage das Ganze auf die Pedale umzusetzen.
Die erste Etappe war eigentlich zum Ballern auf Waldautobahnen gedacht aber selbst das war mir nicht wirklich möglich. Vom Start weg kam mir eigentlich jeden Kilometer in den Kopf, was machst du hier eigentlich, brems einfach ab, fahr raus und gib einfach auf. Da Teufel und Engel sich von der rechten zur linken Schulter heftigst darüber stritten, was nun zu machen ist, kam dann auch schon das Schild noch 10 km. Das sollte mir dann nun auch noch möglich sein.
(Ein Fazit, was ich aus diesen drei Etappen jetzt schon ziehen kann. Ich kann mich richtig heftig quälen, auch wenn leistungsmäßig nicht mehr drinnen war. Das nehme ich für mich als Motivation für 2015. Richtig quälen mit der dazugehörigen Leistung.)
trans_stefan7Im Ziel angekommen war ich eigentlich nur eine lebende völlig platte Leiche. Sonja, Bine und vor allem Lisa haben mich noch nie so fertig im Ziel nach einem Rennen gesehen. Für mich richtig aufbauend denn es sollten ja noch zwei Etappen folgen und der Samstag hatte natürlich die Königsetappe.
Immerhin waren Peter und Matthias mit ihrer Leistung zufrieden und haben beide ein klasse Rennen abgeliefert.
Der Samstag lief dann zwar um einiges besser aber trotzdem bei Weitem nicht zufriedenstellend. Ist bitter wenn Leute, die du kennst, an dir vorbei fahren und sagen, hey Stefan was ist denn mit dir los, tritt mal rein. Treten ja, ankommende Leistung nicht wirklich. Immerhin sind sie Samstag erst an mir vorbei gefahren, Freitag waren sie schon längst weg. Den Samstag habe ich dann doch auch irgendwie überstanden und so sollte dann nur noch eine Etappe folgen. Glücklicher und netterweise haben Lisa und Bine an den Verpflegungsstellen immer auf mich gewartet denn Matthias und Peter waren ja immer schon längst durch, da hatte ich Samstag auch als Zwischenstand erfahren, nicht ganz so katastrophal wie Freitag.
trans_stefan9Sonntag früh dann letzte Etappe, die für mich dann eigentlich auch am besten lief. Katastrophal aber halt mit guten Momenten. So konnte ich von Anfang an immerhin ein wenig Druck auf die Pedale bringen und vor Fahrern bleiben, die sonst auch hinter mir sind. Zwar nicht so fern wie sonst aber immerhin. Auch bei der Zwischenverpflegung war ich nicht so weit weg von Peter und Matthias, wie an den vorangegangenen zwei tagen. Leider aber eben zwei Tage zu spät und insgesamt nicht mit der passenden Leistung. Am ende der drei Etappen war dann leider gesamt nicht mehr als der 32 Platz in meiner Klasse drinnen. Da hat auch die dritte Etappe nicht mehr viel reißen können nach den ersten zwei schlechten Tagen. Da war die Freude dann doch riesengroß, das Peter es als gesamt 2ter AK aufs Gesamtpodest schaffte und Matthias in seiner Klasse unter die Top10 Lizenz fuhr.

In den drei Tagen haben vor allem die MAXXIS Reifen wieder absolut überzeugt.

Ein weiteres Fazit für mich ist für mich ein absolut top funktionierendes Bike, seit dem sich die Schrauber vom Bike-Store Bad Harzburg darum kümmern. Ohne Wenn und Aber funktioniert das Rad auch nach drei Tagen Schlammschlacht perfekt. Das mehr als Katastrophale und lächerliche Großschnäuzige schrauben was da vorher in Goslar von einem angeblichen Meister vorgenommen wurde ist gar kein Vergleich. Der eine kann es halt nur mit einer großen Fresse (nicht mal das) und der andere halt tatsächlich.
Die Drei tage waren abschließend trotzdem sehr schön, und auch wenn es bei diesen Etappen der Zollern Alp viel über Waldautobahn geht, eine sehr tolle Veranstaltung.

Auf 2015, Gruß Stefan.

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