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Lange her

Bisher hatte ich auf meinem Blog noch gar keine Werbung für die Wahl der Top Fahrrad-Blogs 2016 gemacht. Bei Facebook hatte ich es mal geschrieben und auch so einige Leute angesprochen bzw. angeschrieben ob sie mir ihr Stimme geben.

top-fahrrad-blog-2016-fahrradde-gross

Ein Klick und schon seid ihr bei der Abstimmung.

Jetzt gibt es die 2 Zwischenergebnisse und ich habe mal angefangen bei der Blogliste Gesamt von unten nach oben zu scrollen. An vielen Blogs vorbei die ich regelmäßig lese und persönlich für sehr gut befinde, bis ich dann bei mir ankam.

Soweit vorne, da sind mir fast die Räder unter dem Hintern weggefahren. Man was icke mich freue, ihr seid so toll. Jetzt möchte ich natürlich wissen wie weit ich noch nach vorne rutsche und daher auch dieser Blog-Eintrag. Im letzten Jahr war das noch so fern ab von mir, da hatte ich zwar einen Eintrag gemacht aber das Ganze nicht mal weiterverfolgt. Ich kann nicht mal sagen wo ich im letzten Jahr lag. Jetzt aber bin ich ganz schön baff.

Wer meinen Blog regelmäßig liest, ich würde mich genau über deine Stimme freuen. Ich finde persönlich eigentlich viele andere Blogger, die sogar hinter mir stehen viel Interessanter als mich aber ich glaube, das ist normal. Nicht zu vergessen ist da der tolle Blog von meiner Monika Reker. Moni-Moonreker. In ihrem Blog bekommen vor allem Menschen mit Handicap einen riesen Motivationsschub. Was dieser Blog unter anderem gemeinsam mit Besi & Friends schon erreicht hat, dafür ziehe ich alle Hüte und zolle großen Respekt. Hier erfahrt ihr unter anderem was es heißt, von ganz unten auch wieder nach ganz oben zu kommen.

Wenn mir also jemand seine Stimme nicht geben möchte, dann wenigstens der Monika. :-)

Vielen lieben Dank.

Auch allgemein lohnt sich wirklich ein Blick bei vielen anderen Bloggern und Bloggerinnen. Die Anzahl ist mittlerweile so groß, da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei, ihr müsst euch nur mal durchstöbern.

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Aktuelle Kategorie „MTB, Freeride, Downhill, Enduro“ von 53 Bloggern auf Platz 6. Das ist sooooo Mega. :-)

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Gesamt alle Kategorien zusammen von 240 auf Platz 16. Ich freu mir echt ein Rad ab. :-)

jesco1bevor es dann wohl endgültig flach wird. Von Bergen kann in Hildesheim nicht wirklich die Rede sein aber diese etwas größeren Hügel sorgen für heftigsten Fahrspaß.

Ich hatte ja schon mal einen Bericht geschrieben über eine mega Funrunde mit Lennard Heidenreich rings um das Salzgitter gebiet. Das war schon der Klopper aber die Wälder rings um Hildesheim haben das tatsächlich noch ein wenig getoppt.

Ist zwar schon ein wenig her aber jetzt kommt ein wenig die Zeit um berichte nachzuschreiben und diese Runde ist fest in meinen Gedanken verankert. Zu Besuch bei meinem Teamkollegen und Freund Jesco Kaczmarek, wollten wir mal gemeinsam in Jesco’s Heimrevier die Trails rocken.

jesco3Haltet euch fest, so viel Fahrspaß hat man nicht oft. Keine Frage, bei uns im Harz ist auch schön aber so viele Trails aneinandergereiht, das wird hier schon sehr schwer. Hier hat man mehr die Trails bergab und vorher bügelt man die Höhenmeter bergauf aber in den Hildesheimer Wäldern ist es ein klein wenig anders. Dort hast du einen Großteil der Trails in der Ebene die dann schön wellig verlaufen, mal kurz und knackig berghoch dann wieder gerade weiter, ein klein wenig runter usw.  aber alles auf Trails, Trails, Trails.

Zwischen den einzelnen Wäldern bügelst du mal kurz ein wenig durch die Stadt oder ein Dorf und schon bist du im nächsten Wäldchen. Von den 3 Stunden Fahrzeit habe ich gefühlte 2 Stunden 55 Minuten ein Dauergrinsen im Gesicht gehabt. Bei kälteren Temperaturen wäre das grinsen sicherlich eingefroren.

Die aneinander gereihten Hildesheimer Wälder haben aber auch alle einen Berg-Namen. :-) So haben wir hinter Groß Düngen den Griesberg gestreift was so ziemlich der größte und längste anstieg war. Vor Diekholzen war es dann der Ziegenberg und von dort ging es weiter den Turmweg hoch zum Sonnenberg. Der Turmweg, ein schönes kurzes Brett was eben mal das Laktat in die Beine donnert. Dann gab es als nächstes den Finkenberg und weiter ging es zum Osterberg und weiter zu den Giesener Teichen. Dort der Trail war sowas von unbeschreiblich genial, da haben wir gleich eine Schleife gedreht um ihn nochmal zu fahren. Oh man, da könnte man den ganzen Tag durch die Wälder Bügeln. Über den ehemaligen Truppenübungsplatz und die kleinen Wäldchen in Hildesheim ging es zurück zu Jesco. Natürlich kennt Jesco dort die ganzen Trails was den fun erhöht hat aber da gibt es wirklich Trails an Trails gereiht.

Mit vielen dieser kleinen anstiege kamen auf 53km etwas über 1000hm zusammen. Diese merkt man aber eigentlich nicht, der Spaß drückt die Höhenmeter einfach so mit weg.

jesco2Auf dem Rückweg kamen wir im Wald noch an einem Kindergeburtstag vorbei bei dem wir gleich eingeladen wurden Kekse und Bonbons zu probieren. Wir sind ja höfliche Biker und haben da natürlich unter großen auf uns ausgeübten Zwang zugegriffen. :-):-):-) Wie es der Zufall dann so wollte, hat uns die Mutter gleich erzählt, wie gerne ihr Sohn auf dem Rad sitzt und er hatte früh als Geburtstagsgeschenk ein MTB bekommen. Jesco hat dann gleich mal für den Bike- und Outdoorpark in Bad Salzdetfurth Werbung gemacht. Da könne sie mit dem kleinen hinfahren, da hat er spaß und kann lernen.

Bei Jesco gab es dann zum krönenden Abschluss eine riesen Portion Nudeln zubereitet mit viel Liebe von seiner tollen Ehefrau. Nicht zu vergessen ein schönes großes Erdinger Alkoholfrei dazu.

Dieser wirklich schöne Nachmittag wurde dieses Jahr in meinem Kopf unter der Rubrik Highlights abgespeichert. Wiederholung für 2017 programmiert und nicht nur 1-mal, das steht für mich definitiv fest.

Hier auch nochmal vielen Dank für diesen schönen Nachmittag an Familie Kaczmarek in der schon der Sohnemann auf Vatis Biker Fußstapfen vorbereitet wird. Die Tochter braucht noch ein kleines Bisschen aber auch da wurde im Urlaub schon vorgesorgt. :-):-) Ein Mega Bike, da würde ich gerne nochmal Kind sein. :-)

Euer Stefan

            

single-packageMan versucht ja seine Bikes immer möglichst unbeschadet zu transportieren und so bin ich zu den dirtlej – protectoren (Transportschoner für Fahrräder) gekommen. Bevor Lisa das Fatbike hatte, war es „eigentlich“ kein so großes Problem die Bikes auf dem Heckträger zu befestigen ohne dass sich die Fahrräder berühren. 1 Rennrad und 1 MTB hat immer am besten gepasst. Bei 2 MTB’s musste ich hier und dort schon mal ein klein wenig Schaumstoff zwischendrücken damit nicht doch irgendwo Lackabplatzer oder ähnlich entstehen.
Vor einem Jahr kam dann das Fatbike von Lisa ins Haus und das erste Mal gab es jetzt heftige Probleme 2 Bikes unbeschadet auf den Träger zu bekommen. Es gibt ja immer diverse Möglichkeiten, da etwas Schaumstoff, dort einen Lappen, da dieses da jenes, alles damit nichts scheuert. Nimmst du die Räder runter fliegt natürlich alles in der Gegend rum und beim nächsten Mal suchst du dir wieder alles zusammen. Bei mir sah das jedenfalls so aus, ich bin da dann doch eher etwas schusseliger. :-)
Hmmmm, irgendwie musste nun doch etwas anderes und vor allem Vernünftiges zu finden sein. Irgendetwas, was speziell und extra für Fahrräder ist. Zack ins Internet, ein wenig auf die Suche gegangen du sogar sehr schnell fündig geworden. Hängen geblieben bin ich bei der Firma dirtlej die für mich dann auch sehr professionell aussah, nachdem ich mich auf der Seite ein wenig belesen hatte.
imag0130-fileminimizerAngeboten werden dort 3 verschiedene Sets.
extendedpackage:  zwei forkprotector, zwei frameprotector, zwei rearprotector, zwei pedalprotector, vier rimprotector 
singlepackage: ein forkprotector, ein frameprotector, ein rearprotector, zwei pedalprotector, zwei rimprotector
basicpackage: zwei forkprotector, zwei rearprotector
Entschieden habe ich mich dann für den kompletten Schutz für 2 Bikes und habe mir das extendedpackage bestellt. Jetzt nach 7 Monaten und diversen Fahrten mit 2 Rädern auf dem Träger kann ich sagen, einwandfrei zufrieden.
Da das ganze Protectoren Set in einem schönen Beutel geliefert wird hat man immer alles zusammen. Ich benutze die Protectoren selbst dann, wenn ich auch nur ein Rad transportiere. Die Fahrräder haben mittlerweile einen Wert, da ärgert man sich über jede Macke am Bike. Die Protectoren sind über die Verschlüsse ganz fix angeklettet was man in Kauf nimmt selbst wenn man es eilig hat.
imag0128-fileminimizerDie dirtlej – protectoren befestige ich schon an den Bikes, bevor ich sie auf den Träger stelle was das Ganze noch mehr vereinfacht. Vor allem mit dem Fatbike stehen die Bikes fast knirsch zusammen und da würden Lappen oder ähnliches nicht wirklich was bringen. So habe ich jetzt mit dirtlej für mich die optimalste, sicherste und schnellste Lösung gefunden.
Wie oben schon geschrieben, hat man ja genug andere Dinge zu Hause aber diese packt man selten zur wieder Benutzung an die Seite. Bei mir war es jedenfalls so, Rennrad und MTB habe ich anderen Schutz nehmen müssen als z.B. beim MTB und Celinas Rad. Dann noch das Fatbike und wieder andere Polsterungen.
So habe ich jetzt einen Beutel in dem alles drinnen verstaut ist und egal für welches Bike, die Protectoren passen überall dran. Robust ist das Material auch und daher ist es eine kleine Investition die meiner Meinung nach Jahre hält.
Wenn ich hier über solche Dinge schreibe, ist das meine eigene persönliche Meinung und da ich mir die Sachen selbst kaufe bin ich in meiner Meinung auch unbefangen. Einfach nur ein weiterer Tipp, wenn mir was gefällt bzw. ich es für sinnvoll halte.

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Hersteller Info:
  •  Gepolstert
  • Glatte und schonende Kontaktfläche
  • Robuste Außenseite
  • Einfache Montage
  • Netztasche zur Aufbewahrung
Material:
900D Nylon (100% Nylon)
600D Polyester (100% Polyester)
Designed für Bike Trips
Ideal für den Transport auf Fahrradträgern oder im Fahrzeug.
Garantierte Langlebigkeit
Hochwertige, robuste Materialien und ausgezeichnete Verarbeitung.
Einer für alle
Flexibles Material und elastische Klettverschlüsse passen die Schoner an alle Federgabeln und für sämtliche Rahmengrößen an.
Optimaler Schutz beim Transport
Integrierte Polsterung schützt die kritischen Bereiche vor Schlägen und Reibung beim Transport.
Wieder wie neu
Alle Protektoren können einfach von Hand gewaschen werden.
Perfekter Schutz
Passend für alle Straßenfahrräder.
Perfekter Schutz
Alle Varianten, von der CrossCountry Gabel bis zur voluminösen Doppelbrücken Federgabel, werden durch den forkprotector geschützt.
Von mir gibt es zu diesem Produkt alle Daumen nach oben.
Darf gerne geteilt werden.
Gruß Stefan
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imag0291Eigentlich nehme ich jedes Jahr meine Sohlstar Sohlen von Werner & Habermalz aber in diesem Jahr habe ich mich mal anders entschieden. Anfang dieses Jahr war durch meine Thrombose schon klar, in diesem Jahr wird es keine Rennen für mich geben. Ein wenig hin und her überlegt, macht es Sinn sich die Sohlstar Sohlen anfertigen zu lassen, eigentlich nicht. Die vom letzten Jahr waren ja nicht so viel wie üblich genutzt worden da mir 2015 ja alle Räder geklaut worden.
Solestar 1     #     Solestar 2
Was war die alternative, schauen wie ich meinen Füßen weiterhin etwas Gutes tun kann. So sollten es dieses Mal Sohlen für die normalen Halbschuhe sein, die man am meisten nutzt und noch ein paar für die Laufschuhe.
Neben der Orthopädischen Schuhtechnik und vielen anderen Fachbereichen der Firma Habermalz ist das Schuheinlagen Sortiment einmalig. „Mit den richtigen Einlagen die Füße entlasten“ war für mich der ausschlaggebende Punkt meine Fußprobleme beim Radfahren zu beseitigen. Neben dem Radfahren sollte man seinen Füßen aber auch etwas Gutes tun.  
imag3287Sportartspezifische Orthopädische Einlagen, Sensomotorische Einlagen für Fehlstellungen, Schmerztherapeutisch/Indikationsbezogene Einlagen, Sporteinlagen und und und, hier gibt es für jeden Fuß und jede Belastung die richtige Unterstützung.
Jetzt 7 Monate später bin ich sehr glücklich über die Entscheidung, meine Füße nicht nur auf dem Bike zu entlasten. In meinen Halbschuhen habe ich ein komplett neues Gefühl beim Gehen bekommen und das ist in diesem Jahr auch um einiges gestiegen da wir uns einen Hund angeschafft haben. Der Fuß sitzt perfekt im Schuh und das gehen gerade auf längeren Strecken wird zu einer wohltat.
Ich hatte zwar in meinen Halbschuhen nie Probleme aber, wenn man vernünftige Einlagen ausprobiet, merkt man wirklich gewaltige Unterschiede. Ich hätte es ja nie gedacht. Bei den Laufschuhen sieht es nicht anders aus, auch da ein komplett anderes Laufgefühl. Das Laufen wirkt weicher, bzw. es gibt mehr Gefühl im Fuß und zur Laufstrecke. Zusätzlich habe ich auch eine Entlastung meiner Knie festgestellt.
Wenn man bedenkt, was eure Füße eigentlich jeden Tag zu leisten haben solltet ihr euch wirklich Gedanken darübermachen, was kann ich ihnen Gutes tun. Da spart ihr sicherlich nicht am falschen Ende kann ich euch definitiv bestätigen.
Schaut mal auf der Homepage bei Werner & Habermalz vorbei, eure Füße werden es euch danken. Auch wenn es nicht um die Füße geht ist man dort gut aufgehoben. Selbst meine hoch erotischen :-) maßgefertigten Thrombose Strümpfe die ich leider 6 Monate tragen musste kamen von Werner & Habermalz.
Macht euch mal schlau.
Gruß euer Stefan.
cep

CEP natürlich auch von Werner & Habermalz


img_4723Ein kleines vorsichtiges Rennen sollte es zum Abschluss der Saison noch werden. Also habe ich mich für die Mitteldistanz bei der Fischteichhölle gemeldet. Das Rennen, welches 2015 das erste Mal durch den MTB-Eulenexpress des RSC Wanderlust Peine von 1890 e.V. ausgerichtet wurde kannte ich nicht aber es wurde nur Gutes berichtet. Da es eine Veranstaltung in der Nähe war, habe ich mich auch auf viele bekannte Gesichter gefreut. Außerdem wollte ich mir die beiden Top-Moderatoren Frank Eggert und Axel Axel nicht entgehen lassen. :-)

Recht früh schon am ausgeschilderten Parkplatz angekommen traf man gleich auf einige bekannte Gesichter. Dabei unter anderem Daniela Aschoff von den Rapiros worüber ich mich sehr gefreut habe sie Live kennen zu lernen. Eine sehr nette und fröhliche Person die Daniela. :-) Kalt war irgendwie jedem aber immerhin war es von oben trocken und die Sonne kam auch pünktlich gegen 8.30 Uhr raus. Die Strecke wurde von 5 auf 4 Runden gekürzt, dafür war der Kurs halt etwas länger, nasser, rutschiger, matschiger und schlammiger. Ich denke diese ausdrücke treffen zu und das ganze Paket zusammen hat auch richtig Spaß gemacht.

Um 9 Uhr war Start und die ersten Kilometer waren eigentlich mehr oder weniger zum Ballern. Ich habe mich zwar schön aus allem raus gehalten bin aber trotzdem mit einem anderen Fahrer ins hakeln gekommen. Er hatte sich auch entschuldigt aber da wir fast auf der klappe gelegen hatten entschied ich mich wirklich für mich alleine zu fahren. Bei mir gilt ja leider immer noch die Devise, bloß nicht stürzen.

Die ersten Kilometer vergingen recht schnell bevor es dann in den Wald ging, zwischendurch mit wiesenabschnitten am Waldrand gespickt. Dann kam der Abschnitt von dem wohl der Name Fischteichhölle kommt. Alles hat sich wieder ein wenig angestaut denn in diesem Matsch wurde so ziemlich jeder ausgebremst. Matsch und Wasser, am Ufer entlang immer wieder hoch und runter war es recht spaßig sich durch die Bäume zu schlängeln. Start – Ziel Bereich durch und in die nächste Runde. Die ersten 3 Runden bin ich sinnig und im gleichen Tempo rumgefahren, alles gut.

img_4410Bei der Start – Ziel Durchfahrt konnte man beim vorbei fahren eine Frage beantworten und wenn diese richtig war bekam ein Zuschauer einen preis. Frank Eggert fragte mich wann der Berliner Flughafen fertig wird und ich dachte erst das ist ein Scherz, der wird doch niemals fertig. Ich fragte abgebremst nochmal nach aber die Frage war richtig und ich blieb bei meiner Antwort.

Bei Facebook habe ich später bei Frank nochmal angefragt ob meine Antwort richtig war oder ob es zum Flughafen Neuigkeiten gibt. Er wird nie fertig war dann wohl doch die richtige Antwort und sie wurde gezählt. Der Zuschauer hat dadurch eine schöne Radtasche gewonnen. :-)

Die 4 Runde ging los und irgendwie hat es dann doch wieder ein wenig im Hintern gezwickt. Einige Fahrer in Front gesehen und nach dem Motto, wird in der einen Runde schon nichts passieren, mal ein wenig Gas gegeben. 4 Fahrer eingeholt, ein kleines Stück durch den Wald und zack auf einem Baumstamm weggerutscht und gelegen. Hier muss ich mal einen riesen Lob an die anderen Fahrer aussprechen, die haben sofort angehalten und gefragt ob alles in Ordnung ist. Das war kein wirklich großer Sturz, nur ein wegrutschen aber alle 4 oder 5 Fahrer haben angehalten und sind erst weiter als ich wieder auf dem Bike war. Ich bin dann vor, die anderen hinterher und ich habe mich derweil wieder schwarzgeärgert, dass dieser Mist wie in Altenau auch, eigentlich nur durch dieses übervorsichtige fahren passiert. Am Matschteil der Strecke angekommen bin ich, warum auch immer, links anstelle rechts durch. Das „durch“ hatte sich schnell erledigt, steckengeblieben im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem linken Fuß runter und Schwups war der auch bis weit über den Knöchel weg. Ich habe gedacht, das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein, ich habe diesen verdammten Fuß nicht aus dem Matsch gezogen bekommen. Oh Mann war ich sauer, auch wenn ich das nicht als Rennen gefahren bin, war es frustrierend, dass nun auf der rechten Seite jede Menge Fahrer an mir vorbei sind als ich weiterhin versuchte diesen Fuß aus dem Schlamm zu ziehen. Irgendwann hat es dann endlich flutsch gemacht und ich konnte den Fuß rausziehen und etwas nach hinten absetzen. Da war es schon, das nächste verdammte Problem. Das Vorderrad war genauso fest im Schlamm wie vorher mein Fuß. Auch dieses habe ich dann irgendwann rausziehen können und gefrustet bin ich dann weiter. Ab dort hatte ich dann auch nur noch zwei Gänge und somit war auf dem Rest der Runde viel Laufen angesagt. :-(

img_5486Gefrustet aber doch mit einem großen Lächeln im Gesicht bin ich dann im Start – Ziel durch. Da es doch mehr eine zügige ausfahrt war habe ich mich umso mehr gewundert, dass es dann in der AK doch noch der 10 Platz und gesamt der 36 Platz war.

Die MAXXIS Reifen (Ardent Race – Ikon) haben wiedermal ihre Stärke gezeigt. Gerade in den kurzen matschigen Anstiegen und Abfahrten haben die Reifen perfekten Gripp gehabt wo andere einfach absteigen mussten, weil die Reifen nicht gefasst haben.

Rund um eine super schöne Veranstaltung bei der ich direkt mal noch 2 stunden geblieben bin. Es hat einfach alles gepasst und das zuletzt für sehr wenig Geld. Dafür, dass solche Veranstaltungen nur durch die freiwilligen Helfer leben bzw. entstehen, großen Respekt. Ein Kopfschütteln aber für diese Personen die sich wirklich über alles aufregen, am liebsten nach dem Rennen noch den Hintern gewaschen bekommen wollen und die Bratwurst mundgerecht auf dem Teller serviert bekommen wollen. Veranstalter anpöbeln, ihre Fäkalien auf den Parkplätzen hinterlassen und und und. Genau ihr Spinner und Idioten macht solche Veranstaltungen wieder kaputt.

Lieben Gruß Stefan

Danke Drea für die tollen Bilder.  

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