Zum Wohlfühlen

Solestar-Sohlen von

Oktober 2014
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Lange her

Hmmmmm, so trifft man sich bildlich in einer Bike-Zeitschrift wieder. Andere müssen dafür teils richtig hart arbeiten, ich musste nur ein bissl schlafen. :-)
Entstanden ist das Bild im letzten Jahr beim 24-h-Rennen in Chemnitz. Ich bin mit Ralph im 2er Team gefahren und am frühen Abend als Ralph auf seinem Turn war, habe ich mal kurz für 10 min. die Augen zu gemacht. Irgendwann hat mich dann Bike-Reporter Henri Lesewitz (kennt ihr ja sicherlich alle) wach gemacht und hat gefragt, ob er mich so mal fotografieren dürfte. Ich habe daraufhin ja gesagt, kein Problem. Da meinte er, super danke, ich habe nämlich schon ein Foto gemacht, als du die Augen zu hattest. :-)
Er fragte dann nach meinem Einverständnis, ob er das Bild denn auch redaktionell benutzen dürfte und nach meinem Einverständnis haben wir noch ein wenig über das Rennen gequatscht.IMAG1896
Schon längst vergessen, dass es dort überhaupt dieses Bild gab, war es nun in der vorigen Bike-Ausgabe. Das Rennen in Chemnitz sollte ja nach den schlimmen Stürzen von Monika und Ralph eh schnell aus dem Kopf gestrichen werden.
Nun hab ich zwar keine wirkliche Ahnung, was dieses Bild mit 8 Stunden schlaf zu tun hat denn das ist selbst in einem 4er Team beim 24-h-Rennen nicht wirklich möglich. Schlanker habe ich mich nach den paar Minütchen Augen zu auch nicht gefühlt. :-)
Beim nächsten 24 h Rennen mit Monika werde ich das ganze Mal antesten, wenn Moni auf ihren Turn geht. Moni, ich mach jetzt Figur bedingt mal für 8 Stunden die Augen zu, ein wenig abnehmen. :-)

Bis denn dann. Stefan

hieß für mich eigentlich 3 TAGE links und rechts tretend auf dem Bike sterben. Lange überlegt überhaupt dort hin zu fahren denn wirklich produktiv war das Ganze nicht. Durch den ganzen Mist mit unserem Bekleidungshersteller hatte ich fast drei kpl. Wochen nicht auf dem Bike gesessen aber dort nicht hin fahren wäre Matthias und Peter gegenüber nicht fair gewesen. Wir hatten uns dort zu dritt angemeldet und dann sollte man das auch durchziehen.
trans_stefan4So schnell kann ein Highlight, welches man sich zum Saisonende gesetzt hat, leider in die Hose gehen, für mich jedenfalls.
Keine Vorbelastung und die körperliche Leistung völlig im Keller habe ich mir gesagt, genieße wenigstens die drei Etappen die Natur und die schöne Gegend. Naja, genossen schon aber mit Heftigen schmerzen in den Beinen. Die Lust ist zwar doch vor der ersten Etappe noch irgendwie in meinen Körper gekrochen allerdings war der logischerweise nicht in der Lage das Ganze auf die Pedale umzusetzen.
Die erste Etappe war eigentlich zum Ballern auf Waldautobahnen gedacht aber selbst das war mir nicht wirklich möglich. Vom Start weg kam mir eigentlich jeden Kilometer in den Kopf, was machst du hier eigentlich, brems einfach ab, fahr raus und gib einfach auf. Da Teufel und Engel sich von der rechten zur linken Schulter heftigst darüber stritten, was nun zu machen ist, kam dann auch schon das Schild noch 10 km. Das sollte mir dann nun auch noch möglich sein.
(Ein Fazit, was ich aus diesen drei Etappen jetzt schon ziehen kann. Ich kann mich richtig heftig quälen, auch wenn leistungsmäßig nicht mehr drinnen war. Das nehme ich für mich als Motivation für 2015. Richtig quälen mit der dazugehörigen Leistung.)
trans_stefan7Im Ziel angekommen war ich eigentlich nur eine lebende völlig platte Leiche. Sonja, Bine und vor allem Lisa haben mich noch nie so fertig im Ziel nach einem Rennen gesehen. Für mich richtig aufbauend denn es sollten ja noch zwei Etappen folgen und der Samstag hatte natürlich die Königsetappe.
Immerhin waren Peter und Matthias mit ihrer Leistung zufrieden und haben beide ein klasse Rennen abgeliefert.
Der Samstag lief dann zwar um einiges besser aber trotzdem bei Weitem nicht zufriedenstellend. Ist bitter wenn Leute, die du kennst, an dir vorbei fahren und sagen, hey Stefan was ist denn mit dir los, tritt mal rein. Treten ja, ankommende Leistung nicht wirklich. Immerhin sind sie Samstag erst an mir vorbei gefahren, Freitag waren sie schon längst weg. Den Samstag habe ich dann doch auch irgendwie überstanden und so sollte dann nur noch eine Etappe folgen. Glücklicher und netterweise haben Lisa und Bine an den Verpflegungsstellen immer auf mich gewartet denn Matthias und Peter waren ja immer schon längst durch, da hatte ich Samstag auch als Zwischenstand erfahren, nicht ganz so katastrophal wie Freitag.
trans_stefan9Sonntag früh dann letzte Etappe, die für mich dann eigentlich auch am besten lief. Katastrophal aber halt mit guten Momenten. So konnte ich von Anfang an immerhin ein wenig Druck auf die Pedale bringen und vor Fahrern bleiben, die sonst auch hinter mir sind. Zwar nicht so fern wie sonst aber immerhin. Auch bei der Zwischenverpflegung war ich nicht so weit weg von Peter und Matthias, wie an den vorangegangenen zwei tagen. Leider aber eben zwei Tage zu spät und insgesamt nicht mit der passenden Leistung. Am ende der drei Etappen war dann leider gesamt nicht mehr als der 32 Platz in meiner Klasse drinnen. Da hat auch die dritte Etappe nicht mehr viel reißen können nach den ersten zwei schlechten Tagen. Da war die Freude dann doch riesengroß, das Peter es als gesamt 2ter AK aufs Gesamtpodest schaffte und Matthias in seiner Klasse unter die Top10 Lizenz fuhr.

In den drei Tagen haben vor allem die MAXXIS Reifen wieder absolut überzeugt.

Ein weiteres Fazit für mich ist für mich ein absolut top funktionierendes Bike, seit dem sich die Schrauber vom Bike-Store Bad Harzburg darum kümmern. Ohne Wenn und Aber funktioniert das Rad auch nach drei Tagen Schlammschlacht perfekt. Das mehr als Katastrophale und lächerliche Großschnäuzige schrauben was da vorher in Goslar von einem angeblichen Meister vorgenommen wurde ist gar kein Vergleich. Der eine kann es halt nur mit einer großen Fresse (nicht mal das) und der andere halt tatsächlich.
Die Drei tage waren abschließend trotzdem sehr schön, und auch wenn es bei diesen Etappen der Zollern Alp viel über Waldautobahn geht, eine sehr tolle Veranstaltung.

Auf 2015, Gruß Stefan.

trans_stefan10

Vor allem in den letzten Wochen habe ich wiedermal kennenlernen müssen, was Freunde und Arschlöcher sind. Die letzten Wochen waren durch den Teamärger nicht wirklich einfach und selbst da gibt es noch Leute, die unter falschen Tatsachen Hilfe etc. anbieten, um sich in irgendeiner weise zu profilieren.
Immer wieder höre ich, Stefan du bist selber schuld. Ich tue und mache für jeden und falle immer wieder auf die Schnauze. Privat bin ich es ja gewohnt aber dieses Jahr wurde ich auch mit dem Team 2-mal mächtig übers Ohr gehauen und beschissen. Das brauch ich hier ja nicht noch mal alles breit zu schreiben, darüber wissen ja mittlerweile genug bescheid.
Die Sache ist jetzt bzw. ab Montag kpl abgehackt und es heißt nach vorne schauen allerdings mit einigen Menschen weniger um mich herum. Für mich heißt es jetzt Arschlöcher aus meinem Leben streichen und Menschen, die einem Helfen weiterhin mit dem nötigen Respekt behandeln, wie ich es immer getan habe.
Danke an die Freunde, die mich und meine Familie in den letzten Wochen bei dem ganzen Theater unterstütz haben. Danke an zwei ganz gewisse Menschen, ohne die es jetzt nicht möglich gewesen wäre, aus diesem ganzen Teamärger raus zu kommen. Danke an die Freunde, die Hilfe angeboten hatten und diese auch von Herzen ehrlich meinten. Jeder kann aber nicht helfen, auch wenn er es noch so gerne wollte, das ist mir immer klar. Danke an mein Team für diesen tollen Zusammenhalt und das es weiter geht.
Ich denke die richtigen Menschen, die ich hier mit Freunde bezeichne, fühlen sich angesprochen und wissen, das ich sie meine.
Zu den Restlichen, die Arschlochgruppe sage ich, ihr werdet selbst mal dolle auf die Schnauze fallen, und wenn das der Fall ist, landet im Dreck, und zwar genau dort, wo ihr hingehört.
Ein ganz besonderer Dank geht hier noch von Lisa und mir an einen Freund, den ich am Montag treffe. Es gibt Menschen da sitzt das Herz am rechten Fleck und du bist so einer. Danke.
Jetzt kann der Winter kommen und hoffentlich ein schönes Jahr 2015, zwar nur noch mit einem Bike aber ich habe diese letzten Wochen gelernt, es gibt Schlimmeres.
Danke Stefan

Zitat PROWELL-Germany

Belogen, Betrogen, Hintergangen und Getäuscht von einem Bekleidungshersteller.

Eine rechtliche Änderung eines Beitrages, der entfernt werden musste. Ich möchte allen für die zahlreichen Infos und Rückmeldungen danken und war mehr als nur Baff wie viele Teams und Vereine sich wegen gleichen Problemen gemeldet haben. Als Team sieht es mit Rechtsschutz eher schlecht aus daher sollte unbedingt Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Je mehr dieses tun umso eher kann dubiosen Firmen das Handwerk gelegt werden.

Leider ist dieser angerichtete finanzielle schaden bei Sponsoren, Freunden etc. durch unser kleines privates Team und durch mich Stefan Bzdok nicht zu tragen und auszugleichen. Somit geben wir hier bekannt, dass es ein Bekleidungshersteller geschafft hat ein Team für die Saison 2015 auszuradieren.

Leider finde ich durch die momentanen Gegebenheiten nicht mehr die richtigen Worte, der Frust und Hass sitzt momentan noch zu tief.
Es gibt da einen Bekleidungshersteller, der mit Vorsatz Teams und Vereine um ihr Geld bringt.
Das ist auch der Grund, warum wir dieses Thema hier öffentlich machen, da sich mittlerweile einige Teams bei uns gemeldet haben, denen es genau so ergeht bzw. ergangen ist wie unserem Team.
Wir hoffen auf ein möglichst großes Teilen in Netzwerken, damit sich Vereine und Teams nur noch an seriöse Hersteller wenden.
Es gibt Produktionsfirmen, die wegen diversen ausstehenden Zahlungen, nicht mehr mit einem Bekleidungshersteller zusammenarbeiten wollen. Eine Bekleidungsfirma gibt so etwas natürlich vorab nicht nicht an den Kunden bzw. das Team (Verein) weiter, um erstmal Geld von Vereinen und Teams zu bekommen. Möglichst schnell Geld kassieren, um woanders Schulden zu bezahlen.
Bei unserem Team lief dieser Betrug ganz genauso ab. Den falschen Menschen in der falschen Firma vertraut.
Anfang dieses Jahr dann durch Umstrukturierung des Teams auch Änderung der Bekleidung mit der Zusage einer Firma, „wird zwar alles recht knapp, aber wenn sofort bezahlt wird, bekommt ihr die Bekleidung bis zum ersten Rennen den SKS Kellerwald Marathon”. Auch das war wissentlich und unter Vorsatz schon gelogen, da zu diesem Zeitpunkt die Produktionsfirma der Bekleidungsfirma schon gekündigt hatte. Dreister und ohne jegliche Scham geht es eigentlich nicht mehr.
Bekleidung für Prowell-Germany und auch für das weiterlaufende Team Harzblut bestellt und auch bezahlt. Ab März ging es dann los mit dubiosen aus den Haaren herbeigezogenen Emails, die von der ersten bis in die letzte Zeile gelogen waren, was leider erst jetzt viel zu spät rausgekommen ist.
Zu erreichen war natürlich niemand wie eigentlich immer und geantwortet wurde ab Mai auch nur auf jede 3 oder 4 anfrage von uns. Immer wieder Lügen, Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Seit nun 2 Monaten absolut nichts mehr, Geld weg und logo auch keine Bekleidung.
Wörtlich wurde jetzt telefonisch mitgeteilt, das man das Geld zum zurückzahlen nicht habe.
Jetzt aber zu dem Thema, warum dieses möglichst viel geteilt werden sollte. Holt euch vorher öffentlich Infos ein von Firmen, bei denen ihr bestellen wollt.
Es könnte hier noch viel mehr geschrieben werden aber eigentlich geht es hier nur um das Wesentliche.
Ein hinters Licht Geführtes und von vorn bis hinten belogenes Team

IMAG1769 KopieZwar schon einige Tage her aber endlich mal Familie Schmidt besucht, ohne jeglichen Rennstress und Hetzerei. Freitag früh hieß es aber erstmal Aufbruch nach Köln, was auf einem kleinen Umweg in Richtung Remagen liegt. Meine Mädels sind dort noch nicht gewesen und der Dom ist etwas in Deutschland, den sollte man doch schon mal gesehen haben.

Die Autobahn war frei und so waren wir auch relativ fix dort und schwups in die Innenstadt, hehe Parkhaus mit Autofahrstuhl. Meinen Frauen war das allerdings ein wenig unheimlich und so hab ich ihn alleine benutzt. :-) Nun hieß es erstmal Sightseeing durch die Stadt und einen großen Eisbecher direkt vorm Dom mampfen. Das war mal einer der wenigen tage in den letzten 8 Wochen an dem mal einige stunden die Sonne geschienen hat. Dom besichtigt, Straßenkünstlern ein wenig zugesehen und dann die Hölle für jeden Mann. Mit zwei Frauen in die Fußgängerzone an einem Freitag an dem natürlich alle Geschäfte auf haben. Aber bekanntlich kommt jeder Mann auch aus dieser Hölle wieder raus und am späten Nachmittag ging es dann weiter nach Remagen.

In Remagen kurz unsere Unterkunft bezogen und ein paar Kilometer weiter zu Familie Schmidt. Sabine und Lisa haben erstmal Frauengespräche geführt, Josie hat sich mit Celina beschäftigt, Matthias, Lenny und ich haben die Bikes für Samstag fertiggemacht. Anschließend hieß es den Abend bei Pizza gemütlich ausklingen lassen. IMAG1837 Kopie
Samstag Vormittag, schon fast Mittag, ging es dann leicht verspätet für Matthias, Lenny und mich ab aufs Bike. Bei Matthias dauert es (wenn nicht gerade ein Rennen anliegt), alles doch ein klein wenig länger. :-) Gut, das Lenny und ich ein Snickers bekommen haben sonst wären wir zur Diva geworden. :-) Aber auch ein Matthias wird irgendwann mal fertig und so sind wir zu dritt durch den kleinen heimischen Wald geradelt. Größeren Bogen, runter zum Rhein und dann herrliche 15km auf dem Radweg in Richtung Bonn. Dort hat uns Lenny dann verlassen und Matthias ist dann mit mir weiter ins 7. Gebirge. Brückenüberquerung vom Rhein und schon blüht das Mountainbikerherz auf. Schotterwege, Trails berghoch genauso wie bergab, nur einige Kilometer unterwegs und wooooow, eine schöne Bikegegend. Jeder der 7. Berge hat auch ein kleines Highlight zu bieten und fast 4 davon sind wir mit viel Spaß abgefahren. Jede Sehenswürdigkeit hat auch einen netten Anstieg um Hoch zum Gipfel zu kommen, was das ganze natürlich interessanter gemacht hat. Zwischendurch hat man auch immer wieder einen herrlichen Blick zum Rhein.IMAG1786 Kopie

In fremden Gebieten macht es natürlich immer am meisten Spaß, wenn ein Einheimischer führt, diese ganzen versteckten Trails sind alleine eigentlich so gut wie gar nicht zu finden. Der erste Stop war oben auf dem Petersberg der evtl. einigen bekannt ist, dort hat Schumi seine Korinna damals geheiratet. Mir war es jedenfalls nicht bekannt und somit wieder eine Erweiterung des Horizonts. :-)
Von dort ging es runter und wieder hoch auf den nächsten Berg, den Oelberg. Dort oben auch alles schön gemacht mit Aussichtspunkt und Restaurant. War auch für einen Freitag erstaunlicherweise recht viel los in den Wäldern, lag aber wohl auch daran, das Ferien waren. Oelberg hinter uns gelassen ging es zum nächsten, und zwar der Löwenburg. Dort oben ist aber „nur eine alte Ruine“ als Aussichtspunkt aber auch sehr schön, da man jeweils unendlich weit schauen kann. Weiter über Hometrails wieder in Richtung Rhein runter. Da natürlich nicht alle 100 Meter eine Brücke über den Rhein geht, sind wir mit der Fähre übergesetzt. Davon gibbets dort nämlich eine ganze Menge. Bei uns fährt man Bus, am Rhein fährt man Fähre. :-)
Am heimischen Ufer angelegt haben wir uns dann noch den Rolandswerth Anstieg in die Beine gezogen, der sich auf 700 Metern mit 16% Steigung hoch schlängelt.

Was man als Harzer ja nun wieder nicht wirklich kennt, habe ich noch drüben auf der anderen Seite kennen gelernt.
Wir fahren schön einen flowigen Trail runter und nähern uns drei Leutchens. Nett gegrüßt, die Leutchens haben nett zurückgegrüßt und langsam vorbei gefahren. Der ältere Herr davon hat dann aber ganz leise hinterher gegrummelt „ihr dürft hier nicht fahren“. Hat der Stefan sich natürlich nichts bei gedacht und unten auf der Fähre hat Matthias mich gefragt, ob ich das auch gehört habe. Logo hatte ich das gehört und von Matthias kam dann, hier gilt die 2 Meter Regel. Ich hab gedacht ich hör nicht richtig, ein schöner Trail, keine Ahnung 1 bis 2 Meter breit, Personen, die man sieht, grüßt man nett und die Personen grüßen nett zurück. Trotzdem dürfte man dort wohl eigentlich nicht fahren. Wer hat sich eigentlich wirklich diesen Scheiß einfallen lassen. Zu jedem Gipfel, den wir hochgefahren sind, haben wir sowie hoch und runter Wanderer, Läufer und Fußgänger getroffen und vor allem berghoch wurde immerzu gesagt, wow, hier mit dem Rad hoch, Respekt, etc. tam tam.
IMAG1849 KopieWas soll dieser Blödsinn mit solch einer bescheuerten Regel, die niemand benötigt denn es kann, gemeinsam im Wald so schön sein.
Zurück in Remagen bei Schmidtchens Haus haben wir uns dann einen gemütlichen Restnachmittag gemacht. Am Abend gab es dann schön Grillerchen mit allem, was dazugehört.

Sonntagvormittag ging es logo wieder auf Tour und Lenny war dieses Mal die ganze Runde mit dabei. Mit Hilfe von Matthias seiner Mutti, Sabine, Lenny, Josie, Lisa und mir, war es uns möglich recht pünktlich los zu kommen. Jeder hat für Matthias einen kleinen Teil mit dazu beigetragen. :-):-):-):-):-) Ihr glaubt alle gar nicht, wie schön uns lustig das mit diesem Kerl sein kann, eine MEGA dicke Freundschaft, die ganze Familie ist einfach Bombe. :-)
Nicht ganz so lang ging die Runde, da wir Nachmittag noch mit der Fähre rüber nach Linz wollten, dort war ein riesengroßer Markt. Wir waren auch pünktlich zurück, was sehr zur Freude unserer Frauen war. Während wir Männer unterwegens waren, wurde im Hause Schmidt die Küche heftigst bearbeitet, damit wir am Abend dann schön Essen konnten. Aus Linz zurück gab es richtig lecker schmecker Essen und gemeinsam beisammen sitzen, ohhhhhh sind das schöne Abende.
IMAG1805 KopieDen Montag gab es natürlich auch noch und da lag es an „mehr oder weniger“ uns beiden, das wir nach einem mega hammer super Frühstück verspätet los kamen. Am Vormittag mussten wir erstmal ausdiskutieren, wie schlecht wir eigentlich auf dem Bike sind. Nach einer ganzen Weile konnte Matthias mich dann aber doch davon überzeugen, dass es gar nicht sooooooo schlimm ist. Wir haben uns dann darauf geeinigt, ich bin eine Moderate Lusche und Matthias schon eine Gute Lusche, was natürlich Hoffnung nach oben gibt. Drauf auf die Bikes und noch mal eine Abschlussrunde von 70 km durch die Wälder.

Hier muss ich mal anmerken, in diesen 3 Tagen auf dem Bike habe ich mehr Tiere im Wald rumlaufen sehen als bei uns in drei Monaten. Teilweise auch in großen Tiergehegen aber viel mehr an freien Tieren. Die Krönung waren aber am letzten Tag die beiden Esel, die uns eine ganze Weile laufend begleitet haben. Hmmmmm, sollte uns das zu denken geben. :-)
Im Nachhinein fällt mir da mal ein wenig zu den vielen freilaufenden Tieren doch was auf. Wenn ich bei uns im Harz zwei oder drei Stunden durch den Wald fahre, komme ich an Jägersitzen oder Schießständen vorbei, da komm ich zählenderweise nicht mit 10 Fingern hin. Dort um den Rhein und im 7. Gebirge habe ich, wenn es hochkommt, an den drei Biketagen 5 Stück gesehen. Eine Philosophie dazu möchte ich hier jetzt lieber nicht aufstellen.

Am Abend sind wir dann alle gemeinsam an der Rheinpromenade Essen gegangen und schon waren wunderschöne 4 Tage vorbei. 4 Tage, die mir, Lisa und Celina in Erinnerung bleiben werden.

Vielen Dank Familie Schmidt für dieses tolle verlängerte Wochenende mit euch.

IMAG1851 Kopie

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