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Lange her

Projekt war das Haibike XDURO FatSix meiner Frau von Schliesser-Bike in Schöningen. Mit diesem Bike hat Frank Schliesser meine Frau mehr als nur glücklich gemacht. :-) Ein Bikeladen in dem man auf jeden Fall mal drinnen gewesen sein muss. :-)

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Das Fat Six von Schliesser-Bike

Trotzdem gab es immer ein wenig gemoser meiner Frau. Das Bike wird viel auf Schotter sowie Radwegen benutz und da sind die originalen Reifen sehr laut. Das musste ich mir natürlich immer wieder anhören, wenn wir gemeinsam unterwegs waren. Maxxis hat da gleich Abhilfe geschaffen und schwubs kamen mit der Post 2 Maxxis Mammoth Fatbike Reifen. Die Mittelstollen bei diesen Reifen sind verhältnismäßig niedrig, damit der Reifen gut rollt, die Seitenstollen kräftiger, um trotzdem genügend Kurvengrip aufzubauen.

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Wow, in solch tollen qualitativ hochwertigen Taschen bzw. Beuteln werden die Fat Bike Reifen geliefert.

Natürlich sollte auf Tubeless umgerüstet werden, also kurz ein wenig schlau gemacht. Durch die großen freien Flächen im Laufrad war ich natürlich erstmal am Zweifeln ob das überhaupt funktioniert aber alles kein Problem. Kurze Email an fatbike24 und fix kam eine Antwort zurück, die zugleich einige Möglichkeiten zum Umbau enthielt.

Kompliziert würde es mit einem passend geschnittenen Schlauch gehen der in der Mitte rund rum aufgeklebt wird. Anstelle Schlauch würde auch Schaumstoff oder sonstiges gehen. So kann man die tiefere Wulst in der Mitte ausgleichen. Ich habe ganz einfach die konventionelle Methode gewählt, nur eben noch mit Vorkleben. Das Felgenband wurde von fatbike24 geliefert, Panzerband hatte ich noch zu hause.

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2 Lagen Panzerband direkt auf das Felgenband geklebt.

Das vorhandene Felgenband im Laufrad ist farbig und eigentlich als Designband anzusehen, dicht ist dieses nicht wirklich, daher das Panzerband. Vorher sollte man das Felgenband natürlich reinigen damit das Panzerband auch gut hält. Wenn man nun vorher einen Schlauch oder auch Schaumstoff einarbeitet, fallen die kleinen überstände der Speichen Nippel weg.

Als nächstes dann das Felgenband für Fatbike Reifen einkleben, in der Mitte allerdings überlappend. Dann habe ich nochmals einen streifen Panzerband mittig drüber geklebt. Um möglichst keine Undichtigkeiten an den Ventilen zu bekommen steche ich das Loch nicht ein, sondern mache das mit dem Lötkolben mit einer dünnen Spitze.   

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Weiter zum nächsten Schritt und einige Worte darüber. Das milKit.bike

Im März habe ich meine ersten Erfahrungen mit dem milKit – Set für Tubeless Systeme gemacht. Nachdem ich damit mehr als zufrieden war und auch noch bin, benutze ich keine anderen Ventile mehr. Diese speziellen Ventile habe ich mittlerweile schon bei einigen anderen verbaut und bisher nur positive Rückmeldungen bekommen.

IMAG2773Aus diesem Grund stand von vorneherein schon fest, milKit wird auch beim Fatbike zum Einsatz kommen. Das Schöne daran, es macht die gesamte Tubeless Sache so einfach. Früher habe ich ja immer fix das Laufrad ausgebaut, kurz geschüttelt, Mantel ein wenig abgezogen und Milch nachgefüllt. So wirklich einschätzen wie viel Dichtmilch noch im Reifen vorhanden war ist aber nie möglich gewesen. Man musste sich eben auf das schütteln verlassen.  Ich fand das eigentlich auch nie wirklich schlimm, dann habe ich aber das milKit – Set kennen gelernt.

Es geht eben doch noch viel einfacher, schneller und auch genauer. Mit dem milKit System kann sich meine Frau dann in Zukunft auch selbst um ihre Reifen kümmern denn es ist mehr als einfach. In meinem Bericht im März habe ich ja größte Erwartungen an das nicht verkleben der Ventile gehabt. Hier muss ich auch sagen, absolut perfekt. Durch den Gummiverschluss kommt keine Dichtmilch zum Ventil und somit verkleben diese auch nicht. Perfekt gelöst muss ich wirklich sagen.  

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Über den zu sehenden Halm wird später die Dichtmilch eingefüllt. Nach dem rausziehen verschließt sich das Gummi wieder unten am Ventil.

Reifen draufgezogen was wie auch beim MTB mit den MAXXIS Reifen perfekt und schnell geht. Beide Seiten ringsherum mit Seifenlauge eingerieben, mit Kompressor Luft drauf und der Reifen hat sofort gefasst. Alles ohne vorarbeiten mit Schlauch etc., was man manchmal so alles aus der Trickkiste holen muss. Pro Reifen habe ich mit der milKit Spritze 160 ml Dichtmilch eingefüllt. Hier nehme ich wie immer die Plattenkiller Zero Flats Dichtmilch von American Classic. Wie ich MAXXIS liebe, die Reifen waren sofort dicht.

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Die Reifen sind sofort in die Felgenschulter geploppt.

Prall gefüllt mit Luft habe ich die Reifen jetzt noch beidseitig einige Zeit liegen lassen. Reifen eingebaut und über die letzte Zeit mit dem Luftdruck runter getastet. Lisa fährt das Fatsix jetzt Tubeless mit knapp 0,4 und 0,5 Bar womit sie am besten mit zurechtkommt.

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Gruß Stefan

IMAG2867Es geht voran…….

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen bzw. mühsam ist so manche Pedalumdrehung. Es gab grünes Licht um ein paar mehr Watt auf die Kurbel zu treten. Diese Nachricht war so schön, als ob Geburtstag und Weihnachten zusammenfallen. Von 140 – 160 Watt, darf ich jetzt auf 190 Watt erhöhen was es dann auch etwas einfacher macht mal die Hausmutti im Fahrrad vor mir zu überholen.

Da gab es in den letzten Wochen schon sehr krasse Erlebnisse was und wer da so alles an einem vorbeifährt. Das sind sehr harte Momente, die man eigentlich niemanden wünscht.

Du fährst und trittst vor dich hin, kommst nicht wirklich voran und dann kommt da dieses Geräusch ganz langsam von hinten in deine Ohren. Eigentlich willst du im Boden versinken aber solch große Kulen sind gerade nicht vorhanden. Ein leichtes knacksen einer Pedale, das Rollgeräusch eines Reifens auf dem Schotter oder Asphalt. Dann siehst du aus dem Blickwinkel wie Tante Emma oder Onkel Horst mit einem zweirädrigen Rollator mit Ü80 Manier an dir vorbeiziehen. Dabei sollte man nicht den Löffel vergessen, den sie benutzen um dir damit noch ins Herz zu stechen, damit es mal so richtig weh tut. Grauenvolle Momente kann ich da nur sagen.

High-Tech Bikes von einigen tausend Euros und feinste Bike Bekleidung

VS

Baumarktfahrrad auf dem Flohmarkt erstanden, Cordhose mit Klammer an der Kettenseite, Hemd und flauschige Weste. Oder eben die Damen mit Kittel aller Flodda, Gummistiefeln und Zigarre

An mir vorbeigefahren, auch wenn ich es nicht sehen kann, ein hämisches Grinsen im Gesicht. Knapp vor mir einscherend wird dann noch kurz ein wenig der hintern gehoben und ein Pups gelassen um mich in der Wolke stehen zu lassen und weg sind se. Du kommst nach Hause, deine Tochter fragt nach wie es denn war und du antwortest „Celina, stell dir vor du müsstest mit 18 Jahren noch mal mit Puppen spielen“. Es war grausam.

IMAG2767All das ändert sich nun drastisch, ab jetzt kann ich mit meinen neuen werten knall hart dagegenhalten. Ich werde bei jedem Ü80 Biker beim Ortsschildsprint mithalten können und auf dem MTB lasse ich mir andere technische Raffinessen einfallen.

Mit viel Ironie geschrieben aber so hat es sich eben die letzten Wochen im Herzen angefühlt.

Gestern dann die erste Runde mit dem Renner die mal wieder etwas Spaß gemacht hat und schon kommst du mit einem kleinen grinsen wieder nach Hause. Ab und zu zwar ausversehen doch mal über 200 Watt gekommen aber es ist bei kleineren Hügeln nicht ganz so einfach drunter zu bleiben. Da muss ich wirklich noch mehr zusammenreißen. Mit dem Satz, du darfst jetzt etwas mehr Belastung fahren, kam anschließend natürlich gleich, trotzdem bist du immer noch gefährdet eine Lungenembolie zu bekommen. Naja, alles Positive hat auch immer etwas Negatives.

APO Po positives. Auf dem Rad darf ich mir jetzt den braunen Thrombo Strumpf vom Leibe reißen und gegen einen weißen tauschen, was für eine Wohltat. Der braune Strumpf ist die Hölle, der weiße fühlt sich an wie der Himmel. Natürlich ist der im Vergleich auch ein wenig anschaulicher. Ältere Dame mit braunen Strümpfen oder junge Frau mit weißen Strapsen, so ist in etwa der Unterschied. :-)

Bis denn dann.

Der etwas schneller werdende Stefan.   

Das ging ratz fatz. Dienstag bestellt, Mittwoch in die Post und heute waren die mega geilen Lieblingsteile schon da. Gleich mal 2 bestellt, eine für‘s Mounti zum schmutzig werden und eine für den Renner zum gut aussehen auf dem Bike. :-)

Selbst Roxy war gleich begeistert. :-)

Dazu werden von dem Hersteller Lamai viele # ALLEBEKLOPPT Momente mit deinem Lieblingsteil # gewünscht. Ich denke die Mützen passen wie Faust aufs Auge bei mir. :-) :-)

Bei Interesse an dieser Mütze, da ihr ja auch alle irgendwie Bekloppt seid, wenn ihr meinen Blog lest, schaut einfach hier.

Coffee & Chainrings oder direkt bei Lamai

Mütze (FILEminimizer)       Coffee&Chainrings

Wie die Mütze entstanden ist, lest ihr hier.

Produktinformationen “Cycling Cap #Lieblingsteil”

+++++ VORVERKAUF #LIEBLINGSTEIL CYCLING CAP ++++++ LIEFERDAUER CA. 4 WOCHEN

Trommelwirbel…drdrdrdrdr: Das ist er der Gewinner, ihr habt gewählt, eure Cyling Cap des Jahres, das #Lieblingsteil.

Herzlichen Glückwunsch an Daniel, der seinen Entwurf #Allebekloppt eingereicht und damit den Titel zum ersten #Lieblingsteil verdient gewonnen hat.

Neugierig was hinter dem Entwurf steckt? Dann lest hier:

Der Hashtag #Allebekloppt hat sich unter Ausdauersporterln auf Twitter in den letzten Jahren als Begriff für besonders krasse Aktionen entwickelt. Solche Aktionen, die „Nicht-Sportler“ gerne als „verrückt“ oder „total durchgeknallt“ bezeichnen. Für Daniel war das Jahr 2015 ausschlaggebend als er gleich drei harte Wettkämpfe in der Saison geplant hat und damit in den Kreis der „Bekloppten“ eingetreten ist. #Allebekloppt steht aber auch für besonders harte Touren oder Trainingseinheiten, also für alles was am Ende viel Spaß bereitet.

Material: 100% Baumwolle

Gruß Stefan

Finale-Besikidy-2014-460x321Wolf-Dieter ist durch meinen Ausfall die Beskidy Trophy gefahren und hat auf der Seite seines Teams MTB11.DE Racing Göttingen seine Erlebnisse niedergeschrieben.

Wie das alles zu Stande kam und wie es bei ihm lief könnt ihr hier lesen.

Ein sehr schöner Bericht über das vorgeschehen und tolle Rennberichte zu jeder Etappe.

Beskidy Classic 2016

Auch hier sieht man wieder wie klein doch die Welt ist. Ich kenne Wolf-Dieter ja nur von Bildern, Telefonaten und Online, mehr war uns bisher nicht möglich. Jetzt am Sonntag bei der RTF in Einbeck war Wolf-Dieter auch mit dabei und an der letzten Verpflegung sind wir uns begegnet ohne es gemerkt zu haben.

Dieter hatte mich nach meinem Blogbericht angeschrieben, er war sich nicht sicher ob ich es dort an der Verpflegungsstelle war. Er hatte nur 2 Fahrer in unserer Teambekleidung gesehen. Er hatte mich nicht erkannt.

Ich derweil muss zugestehen, ich habe nicht groß rumgeschaut, da es mir irgendwie peinlich war da zu stehen. Der hässliche Strumpf, so ziemlich der letzte Fahrer vom gesamt gestarteten Feld, ich habe mich nicht wohl gefühlt. Irgendwie ganz schön blöd wie es manchmal im Kopf ausschaut. Ich wollte einfach nur schnell wieder weg da und so ist leider der Livekontakt nicht zu Stande gekommen.

Wolf-Dieter das holen wir nach.

Lieben Gruß Stefan   

Nachdem ich nun schon wieder etwas auf dem Bike rumdümpeln durfte, muss ich mir langsam wieder ein Herz fassen.

Rumdümpeln, leider kann man das momentan nicht anders nennen. Man kann es in etwa mit Schwimmen vergleichen, ich gehe ins Kinderbecken zum Plantschen. :-(

IMAG2766In den letzten Wochen fast 5 Kilo durch frustfressen zugelegt und vom Kopf her nicht motiviert sollte es heute aber wieder mit dem regelmäßigen Training (wenn man es so nennen kann) losgehen. Alleine hätte ich mich aber eben wohl heute auch wieder nicht aufs Rad gesetzt. Der Thrombosestrumpf am ganzen Bein macht eben zusätzlich alles nicht einfacher.

Dirk Röpke kam heute früh vorbei, Klamotten ins Auto und ab nach Einbeck zur RTF. Hier wurden 4 Strecken angeboten mit 45, 75, 112 und 155 Kilometer Länge. 45 km hätten mich Mental wohl noch mehr runtergezogen, für 75 Km lohnt die Anreise nicht, 112 km müsste ich schaffen, wenn auch langsam. Da ich möglichst nur um die 160 Watt treten darf, war es für mich eigentlich sehr gut, dass das Hauptfeld schon um 8 Uhr gestartet ist. So war die Möglichkeit sich mitziehen zu lassen und doch mehr zu treten gleich 0.

Mit Dirk ging es dann um 8:20 Uhr auf die Strecke und nach uns sind noch einige weitere Fahrer verspätet auf die Strecken gegangen. Ganz schönes Kopf Kino wenn eigentlich jeder an einem vorbei fährt. Am Anfang mit Dirk immer noch am Quatschen wurde es irgendwann einfach stiller. Bei dieser geringen Belastung denkt man viel nach, ist es evtl. doch zu viel, ist es zu lang, ist es dieses ist es das. Was ist wenn ein Auto, was ist wenn dieses was ist wenn das. Immer wieder dieselben Gedanken im Kopf. Wenn sich ein größerer Thromb löst, war es das eben.

Scherzhaft zur Aufmunterung muss ich hier mal sagen, was gibt es schöneres als auf dem Bike zu sterben. Es ist aber eben einfach noch zu früh. Damals als ich den Motorradunfall hatte, wollte mein Freund mich da oben 2-mal nicht haben und hat mich zurückgeschickt, jetzt muss er eben warten bis ich 84 bin. :-)

Trotzdem habe ich bei den abzweigen zur 45 und 75 km Runde mal hingeschaut und auch kurz überlegt. Das ich wirklich die 112 km durchgezogen habe lag eben einfach an Dirk und auch an der wunderschönen Strecke. Die Strecke ist von der Straßenbeschaffenheit und von der Landschafft absolut weiter zu empfehlen, die Gegend ist wunderschön und mit ca. 1000 hm im Normalfall nichts Wildes.

IMAG2764Von den 112 km ist Dirk wohl so um die 90 km vorne gefahren und ist die ganze Zeit bei mir geblieben. Ging es gerade oder Bergab, bin ich immer ein wenig aus dem Windschatten raus um meine 160 Watt zu halten, ging es bergauf, hat Dirk sich immer meinem Tritt angepasst. Du kannst aber so vorsichtig fahren wie du willst, kleine spitzen bekommst du trotzdem immer rein, das ist irgendwie nicht zu vermeiden.

Nach knappen 4 Stunden und 10 Minuten waren wir dann von dieser wunderschönen Streck wieder in Einbeck am Start / Ziel angekommen. Ich hätte mir am liebsten diesen dusseligen Strumpf vom Leibe gerissen. Wenn ich sehe, mein Normalized Power über die Distanz lag bei 156 Watt, habe ich alles richtiggemacht.

Von Dirk war das heute ganz großes Kino und dafür bin ich sehr sehr dankbar. Ab jetzt wieder Training und wenn auch nur leicht, es geht aufs Bike.

Gruß Stefan

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