April 2015
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Lange her

Sturz_15.04.2015Heute ging es nochmal auf die Strecke für den Bad Harzburger Marathon.

Nachdem ich dort am Mittwoch einen heftigen Abflug hatte, sollte es heute ein klein wenig ruhiger angehen. Das rumliegende Geäst wird weniger und nächste Woche ist die Strecke dann perfekt.

Eine kleine Gruppe mit Mädels und Jungens hatte sich eingefunden und fast pünktlich um 14 Uhr ging es los. Hab es jetzt gar nicht so wirklich im Kopf, ich glaube 12 waren wir insgesamt. Im gemütlichen Tempo ging es auf die Strecke und gemeinsam sind wir 1-mal herumgefahren. War mal wieder schön nicht alleine zu fahren und Nette Leutchens waren auch dabei.

Wer nächste Woche am 25 – 26. April noch nichts vorhat und sich ein wenig quälen möchte, in Bad Harzburg seid ihr richtig.

http://www.mtb-bad-harzburg.de/

Auch in diesem Jahr verlasse ich mich auf Solestar Sohlen, die ich mir im Sanitätshaus Werner & Habermalz in Goslar anfertigen lasse.

Gerald Ciolek
„Mit Solestar fahre ich besser und schmerzfrei – Was will ich mehr?“

Weitere aussagen über Solestar findet ihr hier. solestar.de/athleten

SolestarGenau aus diesem Grund begleiten mich die Solestar Sohlen nun schon seit Januar 2013 bei jedem Tritt in meinen Bikeschuhen. Ob MTB oder Rennrad, ich möchte sie nie mehr missen.
In diesem Jahr wurden minimale Anpassungen vollzogen und da es ein Rohlings Muster meiner Füße gibt, geht der Rest dann auch immer recht schnell.
Der Service bei Werner & Habermalz ist für mich einzigartig vor allem im Bezug auf diese speziellen Sohlen. Herr Werner ist selbst erfahrener Radsportler und bringt diese ganze Erfahrung noch zusätzlich mit in das eigentliche Fachgebiet die Technische Orthopädie.
Nach jetzt fast 2.5 Jahren kann ich für mich nur positive Aspekte für diese speziellen Sohlen wieder geben. In meinen anderen Berichten hatte ich ja geschrieben, zur besseren Leistung kann ich keine Auskunft geben, was ich auch weiterhin nicht kann. Das typische Fußbrennen wurde bei mir auf 0,0 reduziert. Die weiteren Probleme, die ich mit meinen operierten Beinen hatte, wurde für mich auf das möglichst „angenehmste“ reduziert. Natürlich sind es keine Sohlen die irgendetwas heilen können aber sie helfen mir dabei nicht so schmerzgeplagt wie früher vom Bike zu steigen. Ich kann meine rechte Hüfte und mein linkes Knie mehr belasten und die Beine laufen viel gleichmäßiger.

Ich ziehe meine Bikeschuhe an und fühle mich ohne jeden Kompromiss wohl, das ist für mich das Produkt Solestar.

Vielen Dank an Werner & Habermalz, einer der wirklich wenig Lizensierten Händlern, die diese Sohlen anpassen dürfen. Daran erkennt man, welches professionelle Konzept sich hinter Solestar verbirgt, ausgewählte Händler findet ihr auf der Homepage von Solestar.

Das Sanitätshaus Werner & Habermalz bietet natürlich nicht nur Sohlen an.

Orthopädie, Prothesen, Orthesen, Bandagen, ortho- pädische Einlagen, Kompressionstherapie, Rehabilitation, medizinische Hilfsmittel für das alltägliche Leben, Blutdruckmessgeräte, Massagegeräte, Wärmewäsche, MBT- und Chung Shi-Schuhe, Wellness, Fitness, und vielen mehr findet ihr im Hause Werner & Habermalz.

www.bike-stefan.de/solestar

www.bike-stefan.de/komsport

www.bike-stefan.de/solestar-sohlen-von-werner-habermalz

Auch in diesem Jahr gibt es wieder zwei ganz besondere Herausforderungen bei uns im Mittelgebirge dem Harz. Ob auf dem MTB oder dem Rennrad, von leicht bis extrem, hier kommt jeder auf seine Kosten.

Angefangen am 25 – 26. April 2015 mit dem 7. Bad Harzburger Protective MTB Marathon, Ausrichter Nordharzer RSG Bad Harzburg e.V.

Am 26. April 2015 ist es wieder soweit, MTB Marathon Zeit in Bad Harzburg. Zum 7. mal ein Event erster Klasse. Wie immer bietet unsere Strecke alles was man im MTB Sport braucht. Steile Anstiege, Speedparts, flowige und knackige Trails. Eine (19 km), drei (57 km) oder fünf (95 km) Runden stehen zur Wahl. Die mittlere und die lange Runde sind gleichzeitig Wertungsrennen für den Harzer Mountainbike Cup 2015.

Am 25. April finden ab Mittag die Kinderrennen und am Abend die Sprintrennen statt.

 

Weiter geht es mit der RTF Oberharzer Adlerrunde …… die höchste Herausforderung Norddeutschlands! Hier fällt der Startschuss am 18 Juli 2015.

Ausrichter ist der Verein RSV Adler-Goslar von 1981 in dem ich auch selbst Mitglied bin.

Rad-Touren-Fahrt für alle Alters- und Leistungklassen ohne Zeitmessung im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands. Auf der gut beschilderten, verkehrsarmen Strecke bieten mehrere Verpflegungsstellen Stärkung für jede Herausforderung. Familien bietet die gemütliche Einsteigertour durch den Vorharz weite Ausblicke. Leistungssportler suchen die Herausforderung auf den schönsten Steigungen im Oberharz.

Der steilste und härteste Radmarathon Norddeutschlands bildet die Krönung der Belastbarkeit auf bis zu 20 % Steigung und über 4000 Höhenmeter.

Strecken:

- 75km – ca. 1200hm

- 110km – ca. 1800hm*

- 150km – ca. 2500hm

- 225km – ca. 3900hm (Marathon)*

- 260km – ca. 4500hm (Club-4000-Marathon)

Zwei Events, bei denen ihr unbedingt den Weg nach Goslar finden solltet. Ihr werdet es nicht bereuen.

Teilen ist erwünscht. :-) :-)

Beide Events sind natürlich auch bei Facebook vertreten.

www.facebook.com/pages/Bad-Harzburger-Bike-Marathon

www.facebook.com/events/adlerrunde

Höhenprofil_Marathon_Harzburg

harzburg_start

Flyer_Adlerrunde

adlerrunde

Tag 10.

IMAG0219 (FILEminimizer)Nach dem Tag in den Bergen sollte es an diesem Tag ein klein wenig ruhiger für mich werden. Steffen wollte auch nicht auf eine große Runde gehen und so einigten wir uns grob auf einen 100er. Danny ist alleine los, der hatte an diesem Tag wieder Größeres vor, wobei wir ihn nur gebremst hätten. :-)
Allzu viele Höhen Meter wollten wir auch nicht machen aber bei 136 km standen doch wieder etwas über 1000hm am Nachmittag auf der Uhr. Das bringt wohl automatisch die länge mit, da häufen sich die kleineren Hügel insgesamt zusammen. Morgens in Richtung Pollenca (was ja nicht weit weg ist) hatten wir noch recht angenehmen Wind von der Seite aber das war es auch schon.
Sa Pobla, Muro, Santa Margalida, Petra, Manacor, boha was hatte ich die schnauze voll. Als wir in Calla Millor angekommen sind, hatten wir 83 km auf dem Tacho, wovon 76 km nur gegen heftigen Gegenwind getreten wurde. Teilweise hatten wir das Gefühl gar nicht oder nur mit 10 km/h voranzukommen. Diese Kilometer waren das letzte Trauerspiel aber dafür hat dann Calla Millor ein wenig entschädigt. Eine Tour sollte es in dem Trainingslager wenigstens geben an dem Mittag, was Leckeres gegessen wird und eine Pause gemacht wurde. Steffen und ich haben uns ein Restaurant an der Promenade gesucht und dann war mal ein klein wenig Siesta.
Etwas schwerfällig wieder auf die Bikes ging es über Son Carrio und weiter zurück in Richtung Manacor. Über Son Carrio haben wir uns eine Nebenstraße ausgesucht, welche ein echter Glücksgriff war. Von Calla Millor bis Manacor waren diese Kilometer mit die schönsten vom Trainingslager in diesem Jahr. Diese Kilometer vergingen leider viel zu schnell so schön war diese Gegend dort. Welliges Profil mit atemberaubender Landschaft und Aussicht. Über Manacor ging es dann weiter zur Küstenstraße. Auch diese Kilometer Nebenstraße waren einfach traumhaft zu fahren. Can Picafort und ab nach Alcudia ins Hotel.


Tag 11.

Zu viert los sollte es heute noch mal hoch zur Tankstelle kurz vor Lluc gehen. Über Pollenca und Campanet waren wir eigentlich auch recht fix dort. Wenn Danny dabei ist, geht es eh immer den gewissen Tuck schneller. Entweder er schiebt von hinten oder zieht von vorne. :-) Wobei Steffen an diesem morgen wohl auch noch einmal frischen Wind in seine Beine bekommen hat. Oben Tanke angekommen hieß es aber erstmal Cappucino und Latte bestellen, bevor wir wieder runter gefahren sind.
Nichtsahnend sind wir dann durch Lloseta gefahren und auf wen trifft man dort, auf Carsten Kreie und den uns allen bekannten und von allen gefürchteten Axel Axel. :-) Wo der aber gerade in diesem Moment war, möchte ich hier nicht weiter erörtern. :-):-):-) Ein klein wenig Smal Talk gehalten und schon ging es weiter Benissalem, Santa Maria del Cami, Sencelles, wo die Flaschen noch kurz gefüllt wurden. Über Sa Pobla ging es dann zurück nach Alcudia und so war auch der vorletzte Tag wieder mit fast 130 km in der Tüte.


Tag 12 und Abreisetag.

Steffen, Christian und meiner einer hatten an diesem Tag keine großen Ambitionen mehr nur Danny ist noch mal los und raus zum Cup. Bikes fertiggemacht, Zimmer geräumt und noch ein wenig Zeitvertreib in der Lounge kam dann auch Danny von seiner runde wieder. Der hat in den ganzen Trainingstagen einfach mal locker 300 km mehr abgerissen als der Rest von uns.
Für mich standen für das Trainingslager 1320 km und 15400 hm auf der haben Seite. Natürlich hoffe ich, dass es mir ein wenig was gebracht hat, und freue mich heftig auf die Saison mit dem Team Prowell Germany und allen Freunden und Kumpels, die man bei den Rennen oder im Wald so trifft.


Ich hoffe, dass ich euch mit diesen Berichten einen kleinen Einblick in unser Trainingslager geben konnte.
Ride Green – Ride Prowell

Tag 9 in die Berge.

IMAG0200 (FILEminimizer)Heute sollten es Berge sein und jeder so ein klein wenig, wie er konnte oder wollte. In der Gruppe zu 5 ging es Richtung Polenca und dann Richtung Luc hoch. Danny hat dann mal Gas gegeben und ist vorgefahren, Nico hinterher und dann Christian und meine Wenigkeit. Irgendwann musste ich Christian dann auch fahren lassen, da mir vorne bei jedem Schaltvorgang die Kette runter geflogen ist. Also hab ich mich dazu entschieden, vorne nur auf dem kleinen Blatt zu fahren. Die meiste Zeit sollte es eh berghoch gehen. Nico hatte zwar nochmal gedreht um nach mir zu schauen aber auf den kleineren bergab Passagen und geradeaus, da kommst ohne Schalten nicht groß hinterher.

Nico ist dann wohl Richtung Tankstelle und ich weiter in Richtung Apfelsinen Mann, wo Christian auch gewartet hatte. Christian ist weiter übern Berg und ich habe mich aufgemacht, Danny hinterher zu fahren. Der wollte runter Sa Calobra und wieder hoch, geht ja nicht anders. Außer evtl. für Triathleten, die Schwimmen unten dann weiter, müssen aber ihr Rad stehen lassen. :-)

Nach einer gefühlten Ewigkeit des Rollens bergab ohne Treten kam mir auf der unteren Hälfte Danny entgegen. Selbst bergab wurde ich so ziemlich von jedem Biker überholt. Unten kurz die obligatorischen Fotos, hab ich mich wieder auf dem Weg hinauf gemacht. Boha, wie ich das untere Drittel hasse. Oben angekommen runter in Richtung Apfelsinen Mann gerollt und kurze Überlegung schnauze voll oder über den Puig. Der Puig hatte gesiegt und bis zum Tunnel ging es auch recht lala nur mit dem kleinen Blatt voran. Bergab nach Soller hieß es 14 km Rollen, das hat ja mal sowas von keinen spaß gemacht. Jeder aber wirklich jeder und jede haben mich abwärts überholt. In meinen Gedanken hab ich bei der vielen Zeit gedacht, Danny hat die Runde bestimmt schon fertig und steht unter der Dusche.
In Soller angekommen rein in den Ort und beim nächsten Schrauber Mofa und Rollerladen den Zug vorn im Umwerfer wieder straff gezogen und geklemmt. Der war rausgerutscht, was das Problem war, um aufs große Blatt zu kommen. Da ich komischerweise immer noch nicht die wirkliche Orientierung auf Malle habe, wusste ich nur, es ist zurück noch ganz schön weit und daher etwas mehr in die Pedalen getreten. Irgendwann wird’s ja dunkel und Licht hatta ja nu nicht dabei. Hoch über den nächsten Berg hab ich mir dann ganz schön die Beine weggeschossen. Jetzt wusste ich aber, ewig bergab und dann irgendwann links, da gab es dann auch mal drei Radfahrer, an die ich mich drangehängt habe. Unten angekommen nichts zu sehen, links irgendwo der Hinweis Orient.

IMAG0197_stitch (FILEminimizer)Es gibt aber ja genug Deutsche die da durch die Gegend fahren also fragen, ohhhhh ganz schlimm für den männlichen Ego. Aber was ist noch viel viel schlimmer für den Ego, eine mächtig besch…… Antwort. Da musst du dort hoch und dann rechts. Ich hab gedacht der will mich veräppeln. Ich hab mich da geistig schon in irgendeinem Wagen sitzen sehen, wo mir ein Huhn Gesellschaft leistet und mich der Fahrer im Dunkeln vorm Hotel absetzt (Insider). ;-)
Also alles wieder berghoch geradelt und siehe da, ein Schild mit Orient. Das habe ich beim Runterfahren schön verpasst, da ich ja den Palmabikern schön im Windschatten gefolgt bin. Da gibt es auch irgendeinen Aufkleber, folgen sie mir nicht, ich kenn mich auch nicht aus. :-) Kurzer Stopp an dem Marktplatz, wo sonst immer der Bär los ist, aber absolut nix und niemand nur drinnen saßen noch einige Biker. Wieder stärkend für den Ego, :-) hier über den Orient komme ich doch Richtung Alcudia, alle Mann nicken. Dann kam die schlimme Antwort auf die tolle Frage, wie weit ist es denn ca. über den Daumen gepeilt. Na junge, gute 60 km kannst du bestimmt einplanen. So als Mann gibt man sich ja keine Blöße, Brust rausgestreckt und mir in Gedanken gesagt, warte, bis dich niemand sieht, da stellst dich an Rand und heulst. :-) :-) :-)

IMG-20150317-WA0001 (FILEminimizer)Ich hab’s dann doch wie ein Mann genommen und bin los geradelt. Oben aus dem Ort raus, alles mit Barken abgesperrt, Vollsperrung, Gedanke im Kopf nimm dir hier einfach ein Zimmer du kommst nie nach Alcudia. Aber siehe an, von oben kamen einige Radfahrer, aber leider nix deutsch oder englisch, und da ich morgens Risiko gewählt hatte, gab es auch keinen extra Joker. Gedanken sind die jetzt von Orient gekommen oder mussten die umdrehen, das war die Publikumsfrage. So ein Erlebnisse hatte ich ja am Vortag schon.
Aaaaber man muss ja auch mal Glück haben, kam unten doch aus der Böschung ein Bauarbeiter. Wir haben uns dann darauf geeinigt, nur für Autofahrer verboten, Bikes ok.
Naja, wie es sich rausgestellt hatte, so ok war es nun doch nicht, Straßen Teile wurden gefräst und zum Vorbereiten Teeren geschwärzt. Dementsprechend ganz Tolles fahren mit jede Menge einsauen. Der einzige Vorteil war, ich hatte mich in einem der nächsten Dörfer am Vortag schon Verfahren und musste zwecks Sackgasse zurück, der Fehler sollte nicht wieder passieren.
Irgendwann bin ich dann aber wieder auf Streckenabschnitten gewesen, die ich kannte und bei denen ich wusste, grobe Richtung Alcudia. Irgendwann kam dann auch mal das ersehnte Schild noch 15 km, also an die Seite gefahren und den anderen erstmal geschrieben, bin dann auch bald da komme später zum Essen.
Es hat schon ganz leicht angefangen zu dämmern, irgendwann so nach 18 Uhr aber bis zur Dunkelheit hatte ich noch Luft. Vorm Hotel war der Bordstein sitzenderweise erstmal meiner, um ein wenig runter zu kommen. Geschaltet hab ich in diesem Moment leider nicht, ich hätte den Helm vor mir hinlegen sollen, evtl. hätte ja der ein oder andere einen Euro rein geschmissen. Dann hätte ich diesen Tag unter „für Bezahlung biken“ abhaken können. :-) Auf dem Tacho standen dann knappe 170 km und 3600hm

Die Dusche hat sich dann jedenfalls auf mich gefreut und ich mich hinterher auf das Buffet mit den anderen Jungens.

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