Zum Wohlfühlen

Solestar-Sohlen von

September 2014
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Lange her

Vor allem in den letzten Wochen habe ich wiedermal kennenlernen müssen, was Freunde und Arschlöcher sind. Die letzten Wochen waren durch den Teamärger nicht wirklich einfach und selbst da gibt es noch Leute, die unter falschen Tatsachen Hilfe etc. anbieten, um sich in irgendeiner weise zu profilieren.
Immer wieder höre ich, Stefan du bist selber schuld. Ich tue und mache für jeden und falle immer wieder auf die Schnauze. Privat bin ich es ja gewohnt aber dieses Jahr wurde ich auch mit dem Team 2-mal mächtig übers Ohr gehauen und beschissen. Das brauch ich hier ja nicht noch mal alles breit zu schreiben, darüber wissen ja mittlerweile genug bescheid.
Die Sache ist jetzt bzw. ab Montag kpl abgehackt und es heißt nach vorne schauen allerdings mit einigen Menschen weniger um mich herum. Für mich heißt es jetzt Arschlöcher aus meinem Leben streichen und Menschen, die einem Helfen weiterhin mit dem nötigen Respekt behandeln, wie ich es immer getan habe.
Danke an die Freunde, die mich und meine Familie in den letzten Wochen bei dem ganzen Theater unterstütz haben. Danke an zwei ganz gewisse Menschen, ohne die es jetzt nicht möglich gewesen wäre, aus diesem ganzen Teamärger raus zu kommen. Danke an die Freunde, die Hilfe angeboten hatten und diese auch von Herzen ehrlich meinten. Jeder kann aber nicht helfen, auch wenn er es noch so gerne wollte, das ist mir immer klar. Danke an mein Team für diesen tollen Zusammenhalt und das es weiter geht.
Ich denke die richtigen Menschen, die ich hier mit Freunde bezeichne, fühlen sich angesprochen und wissen, das ich sie meine.
Zu den Restlichen, die Arschlochgruppe sage ich, ihr werdet selbst mal dolle auf die Schnauze fallen, und wenn das der Fall ist, landet im Dreck, und zwar genau dort, wo ihr hingehört.
Ein ganz besonderer Dank geht hier noch von Lisa und mir an einen Freund, den ich am Montag treffe. Es gibt Menschen da sitzt das Herz am rechten Fleck und du bist so einer. Danke.
Jetzt kann der Winter kommen und hoffentlich ein schönes Jahr 2015, zwar nur noch mit einem Bike aber ich habe diese letzten Wochen gelernt, es gibt Schlimmeres.
Danke Stefan

Zitat PROWELL-Germany

Belogen, Betrogen, Hintergangen und Getäuscht von einem Bekleidungshersteller.

Eine rechtliche Änderung eines Beitrages, der entfernt werden musste. Ich möchte allen für die zahlreichen Infos und Rückmeldungen danken und war mehr als nur Baff wie viele Teams und Vereine sich wegen gleichen Problemen gemeldet haben. Als Team sieht es mit Rechtsschutz eher schlecht aus daher sollte unbedingt Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Je mehr dieses tun umso eher kann dubiosen Firmen das Handwerk gelegt werden.

Leider ist dieser angerichtete finanzielle schaden bei Sponsoren, Freunden etc. durch unser kleines privates Team und durch mich Stefan Bzdok nicht zu tragen und auszugleichen. Somit geben wir hier bekannt, dass es ein Bekleidungshersteller geschafft hat ein Team für die Saison 2015 auszuradieren.

Leider finde ich durch die momentanen Gegebenheiten nicht mehr die richtigen Worte, der Frust und Hass sitzt momentan noch zu tief.
Es gibt da einen Bekleidungshersteller, der mit Vorsatz Teams und Vereine um ihr Geld bringt.
Das ist auch der Grund, warum wir dieses Thema hier öffentlich machen, da sich mittlerweile einige Teams bei uns gemeldet haben, denen es genau so ergeht bzw. ergangen ist wie unserem Team.
Wir hoffen auf ein möglichst großes Teilen in Netzwerken, damit sich Vereine und Teams nur noch an seriöse Hersteller wenden.
Es gibt Produktionsfirmen, die wegen diversen ausstehenden Zahlungen, nicht mehr mit einem Bekleidungshersteller zusammenarbeiten wollen. Eine Bekleidungsfirma gibt so etwas natürlich vorab nicht nicht an den Kunden bzw. das Team (Verein) weiter, um erstmal Geld von Vereinen und Teams zu bekommen. Möglichst schnell Geld kassieren, um woanders Schulden zu bezahlen.
Bei unserem Team lief dieser Betrug ganz genauso ab. Den falschen Menschen in der falschen Firma vertraut.
Anfang dieses Jahr dann durch Umstrukturierung des Teams auch Änderung der Bekleidung mit der Zusage einer Firma, „wird zwar alles recht knapp, aber wenn sofort bezahlt wird, bekommt ihr die Bekleidung bis zum ersten Rennen den SKS Kellerwald Marathon”. Auch das war wissentlich und unter Vorsatz schon gelogen, da zu diesem Zeitpunkt die Produktionsfirma der Bekleidungsfirma schon gekündigt hatte. Dreister und ohne jegliche Scham geht es eigentlich nicht mehr.
Bekleidung für Prowell-Germany und auch für das weiterlaufende Team Harzblut bestellt und auch bezahlt. Ab März ging es dann los mit dubiosen aus den Haaren herbeigezogenen Emails, die von der ersten bis in die letzte Zeile gelogen waren, was leider erst jetzt viel zu spät rausgekommen ist.
Zu erreichen war natürlich niemand wie eigentlich immer und geantwortet wurde ab Mai auch nur auf jede 3 oder 4 anfrage von uns. Immer wieder Lügen, Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Seit nun 2 Monaten absolut nichts mehr, Geld weg und logo auch keine Bekleidung.
Wörtlich wurde jetzt telefonisch mitgeteilt, das man das Geld zum zurückzahlen nicht habe.
Jetzt aber zu dem Thema, warum dieses möglichst viel geteilt werden sollte. Holt euch vorher öffentlich Infos ein von Firmen, bei denen ihr bestellen wollt.
Es könnte hier noch viel mehr geschrieben werden aber eigentlich geht es hier nur um das Wesentliche.
Ein hinters Licht Geführtes und von vorn bis hinten belogenes Team

IMAG1769 KopieZwar schon einige Tage her aber endlich mal Familie Schmidt besucht, ohne jeglichen Rennstress und Hetzerei. Freitag früh hieß es aber erstmal Aufbruch nach Köln, was auf einem kleinen Umweg in Richtung Remagen liegt. Meine Mädels sind dort noch nicht gewesen und der Dom ist etwas in Deutschland, den sollte man doch schon mal gesehen haben.

Die Autobahn war frei und so waren wir auch relativ fix dort und schwups in die Innenstadt, hehe Parkhaus mit Autofahrstuhl. Meinen Frauen war das allerdings ein wenig unheimlich und so hab ich ihn alleine benutzt. :-) Nun hieß es erstmal Sightseeing durch die Stadt und einen großen Eisbecher direkt vorm Dom mampfen. Das war mal einer der wenigen tage in den letzten 8 Wochen an dem mal einige stunden die Sonne geschienen hat. Dom besichtigt, Straßenkünstlern ein wenig zugesehen und dann die Hölle für jeden Mann. Mit zwei Frauen in die Fußgängerzone an einem Freitag an dem natürlich alle Geschäfte auf haben. Aber bekanntlich kommt jeder Mann auch aus dieser Hölle wieder raus und am späten Nachmittag ging es dann weiter nach Remagen.

In Remagen kurz unsere Unterkunft bezogen und ein paar Kilometer weiter zu Familie Schmidt. Sabine und Lisa haben erstmal Frauengespräche geführt, Josie hat sich mit Celina beschäftigt, Matthias, Lenny und ich haben die Bikes für Samstag fertiggemacht. Anschließend hieß es den Abend bei Pizza gemütlich ausklingen lassen. IMAG1837 Kopie
Samstag Vormittag, schon fast Mittag, ging es dann leicht verspätet für Matthias, Lenny und mich ab aufs Bike. Bei Matthias dauert es (wenn nicht gerade ein Rennen anliegt), alles doch ein klein wenig länger. :-) Gut, das Lenny und ich ein Snickers bekommen haben sonst wären wir zur Diva geworden. :-) Aber auch ein Matthias wird irgendwann mal fertig und so sind wir zu dritt durch den kleinen heimischen Wald geradelt. Größeren Bogen, runter zum Rhein und dann herrliche 15km auf dem Radweg in Richtung Bonn. Dort hat uns Lenny dann verlassen und Matthias ist dann mit mir weiter ins 7. Gebirge. Brückenüberquerung vom Rhein und schon blüht das Mountainbikerherz auf. Schotterwege, Trails berghoch genauso wie bergab, nur einige Kilometer unterwegs und wooooow, eine schöne Bikegegend. Jeder der 7. Berge hat auch ein kleines Highlight zu bieten und fast 4 davon sind wir mit viel Spaß abgefahren. Jede Sehenswürdigkeit hat auch einen netten Anstieg um Hoch zum Gipfel zu kommen, was das ganze natürlich interessanter gemacht hat. Zwischendurch hat man auch immer wieder einen herrlichen Blick zum Rhein.IMAG1786 Kopie

In fremden Gebieten macht es natürlich immer am meisten Spaß, wenn ein Einheimischer führt, diese ganzen versteckten Trails sind alleine eigentlich so gut wie gar nicht zu finden. Der erste Stop war oben auf dem Petersberg der evtl. einigen bekannt ist, dort hat Schumi seine Korinna damals geheiratet. Mir war es jedenfalls nicht bekannt und somit wieder eine Erweiterung des Horizonts. :-)
Von dort ging es runter und wieder hoch auf den nächsten Berg, den Oelberg. Dort oben auch alles schön gemacht mit Aussichtspunkt und Restaurant. War auch für einen Freitag erstaunlicherweise recht viel los in den Wäldern, lag aber wohl auch daran, das Ferien waren. Oelberg hinter uns gelassen ging es zum nächsten, und zwar der Löwenburg. Dort oben ist aber „nur eine alte Ruine“ als Aussichtspunkt aber auch sehr schön, da man jeweils unendlich weit schauen kann. Weiter über Hometrails wieder in Richtung Rhein runter. Da natürlich nicht alle 100 Meter eine Brücke über den Rhein geht, sind wir mit der Fähre übergesetzt. Davon gibbets dort nämlich eine ganze Menge. Bei uns fährt man Bus, am Rhein fährt man Fähre. :-)
Am heimischen Ufer angelegt haben wir uns dann noch den Rolandswerth Anstieg in die Beine gezogen, der sich auf 700 Metern mit 16% Steigung hoch schlängelt.

Was man als Harzer ja nun wieder nicht wirklich kennt, habe ich noch drüben auf der anderen Seite kennen gelernt.
Wir fahren schön einen flowigen Trail runter und nähern uns drei Leutchens. Nett gegrüßt, die Leutchens haben nett zurückgegrüßt und langsam vorbei gefahren. Der ältere Herr davon hat dann aber ganz leise hinterher gegrummelt „ihr dürft hier nicht fahren“. Hat der Stefan sich natürlich nichts bei gedacht und unten auf der Fähre hat Matthias mich gefragt, ob ich das auch gehört habe. Logo hatte ich das gehört und von Matthias kam dann, hier gilt die 2 Meter Regel. Ich hab gedacht ich hör nicht richtig, ein schöner Trail, keine Ahnung 1 bis 2 Meter breit, Personen, die man sieht, grüßt man nett und die Personen grüßen nett zurück. Trotzdem dürfte man dort wohl eigentlich nicht fahren. Wer hat sich eigentlich wirklich diesen Scheiß einfallen lassen. Zu jedem Gipfel, den wir hochgefahren sind, haben wir sowie hoch und runter Wanderer, Läufer und Fußgänger getroffen und vor allem berghoch wurde immerzu gesagt, wow, hier mit dem Rad hoch, Respekt, etc. tam tam.
IMAG1849 KopieWas soll dieser Blödsinn mit solch einer bescheuerten Regel, die niemand benötigt denn es kann, gemeinsam im Wald so schön sein.
Zurück in Remagen bei Schmidtchens Haus haben wir uns dann einen gemütlichen Restnachmittag gemacht. Am Abend gab es dann schön Grillerchen mit allem, was dazugehört.

Sonntagvormittag ging es logo wieder auf Tour und Lenny war dieses Mal die ganze Runde mit dabei. Mit Hilfe von Matthias seiner Mutti, Sabine, Lenny, Josie, Lisa und mir, war es uns möglich recht pünktlich los zu kommen. Jeder hat für Matthias einen kleinen Teil mit dazu beigetragen. :-):-):-):-):-) Ihr glaubt alle gar nicht, wie schön uns lustig das mit diesem Kerl sein kann, eine MEGA dicke Freundschaft, die ganze Familie ist einfach Bombe. :-)
Nicht ganz so lang ging die Runde, da wir Nachmittag noch mit der Fähre rüber nach Linz wollten, dort war ein riesengroßer Markt. Wir waren auch pünktlich zurück, was sehr zur Freude unserer Frauen war. Während wir Männer unterwegens waren, wurde im Hause Schmidt die Küche heftigst bearbeitet, damit wir am Abend dann schön Essen konnten. Aus Linz zurück gab es richtig lecker schmecker Essen und gemeinsam beisammen sitzen, ohhhhhh sind das schöne Abende.
IMAG1805 KopieDen Montag gab es natürlich auch noch und da lag es an „mehr oder weniger“ uns beiden, das wir nach einem mega hammer super Frühstück verspätet los kamen. Am Vormittag mussten wir erstmal ausdiskutieren, wie schlecht wir eigentlich auf dem Bike sind. Nach einer ganzen Weile konnte Matthias mich dann aber doch davon überzeugen, dass es gar nicht sooooooo schlimm ist. Wir haben uns dann darauf geeinigt, ich bin eine Moderate Lusche und Matthias schon eine Gute Lusche, was natürlich Hoffnung nach oben gibt. Drauf auf die Bikes und noch mal eine Abschlussrunde von 70 km durch die Wälder.

Hier muss ich mal anmerken, in diesen 3 Tagen auf dem Bike habe ich mehr Tiere im Wald rumlaufen sehen als bei uns in drei Monaten. Teilweise auch in großen Tiergehegen aber viel mehr an freien Tieren. Die Krönung waren aber am letzten Tag die beiden Esel, die uns eine ganze Weile laufend begleitet haben. Hmmmmm, sollte uns das zu denken geben. :-)
Im Nachhinein fällt mir da mal ein wenig zu den vielen freilaufenden Tieren doch was auf. Wenn ich bei uns im Harz zwei oder drei Stunden durch den Wald fahre, komme ich an Jägersitzen oder Schießständen vorbei, da komm ich zählenderweise nicht mit 10 Fingern hin. Dort um den Rhein und im 7. Gebirge habe ich, wenn es hochkommt, an den drei Biketagen 5 Stück gesehen. Eine Philosophie dazu möchte ich hier jetzt lieber nicht aufstellen.

Am Abend sind wir dann alle gemeinsam an der Rheinpromenade Essen gegangen und schon waren wunderschöne 4 Tage vorbei. 4 Tage, die mir, Lisa und Celina in Erinnerung bleiben werden.

Vielen Dank Familie Schmidt für dieses tolle verlängerte Wochenende mit euch.

IMAG1851 Kopie

32km mit 780hm. Platz 19 gesamt und 5 AK. Gequält und sehr zufrieden nach Hause gefahren.

bennecken_stefan3Als Samstag früh um 7.30 Uhr der Wecker klingelte, habe ich mir gedacht „so fühlt es sich also an, wenn ich mit 90 Jahren aus dem Bett krauche“. Alte scheiße, es hat ja alles wehgetan, Rücken, Beine, Hintern also eigentlich alles. Freitag und Samstag bei einem Freund über 80 m² Terrasse und Einfahrt Pflastern sollte seine Spuren hinterlassen.
Alles zusammengepackt, Geraffel ins Auto und ab nach Benneckenstein. Die Anfahrt von 45 min. ist ja nichts Wildes aber in dieser Zeit habe ich ca. 5781-mal daran gedacht wieder umzudrehen. Je höher ich in den Harz kam umso kälter wurde es und die Rückenschmerzen nahmen auch noch zu, irgendwie dachte ich er bricht gleich durch. Ich hatte mir im Vorfeld gesagt, dort startest du also wird das auch gemacht. Manchmal eben ein schitt EGO. :-) Diese etwas kleineren Veranstaltungen lohnen sich immer zu unterstützen denn dort wird sich von den Helfern und Helferinnen immer noch einen tuck mehr der ……… aufgerissen als bei den Rennen, wo alle schon satt sind.
Angekommen und gleich mal neben Sportfotograf Markus Nothrof geparkt und ein kleines Schwätzchen gehalten, Drea war schon für erste Fotos unterwegs. Viele weitere bekannte Gesichter getroffen, das macht die einheimischen Rennen mit am schönsten. Ab zum Nachmelden die Startunterlagen holen und noch kurz überlegt aber nein die Entscheidung bleibt heute definitiv bei der Kurzstrecke. Endlich mal auf den Körper gehört. :-)
Nummer ans Bike, fertiggemacht und erstmal die Runde von 8 km abfahren. Rauf aufs Bike und auuuuuuuuuuaaaaaaaaa, na das kann ja was werden. Im Kopf nochmals ein kurzer Kampf, Mann, Mämme, Pussy oder oder oder, wenn ich alle zusammennehme, wird’s schon gehen, Arschbacken zusammen und durch. Nach 1/3 der Runde habe ich Marcus Sölter (ostwest-express) angetroffen und gemeinsam mit ihm ging es den Rest der Strecke entlang (Glückwunsch an dieser Stelle zu deinem 5 Gesamtrang). Eine recht kurze aber doch schöne Strecke von 8 km. Technisch nicht gerade anspruchsvoll aber trotzdem irgendwie 8 km mit großem Spaßfaktor.
bennecken_stefan4Den Langdistanzlern noch kurz beim Start zugesehen ging es auch für uns schon ab in die Startaufstellung. Start, längeres Wiesenstück, Ballerwaldautobahn und die ersten längeren Meter bergan. Genau ab da habe ich gemerkt, zu Heftiges treten schaffst du mit diesem Rücken heute nicht. Irgendwie immer ein wenig auf dem Sattel hin und her gerutscht um ein wenig zu sehen, in welcher Position es nicht ganz so schmerzt. Nach vorn sind sie alle immer weiter weg gezogen und für mich war es zu diesem Zeitpunkt ein Überlebenskampf gegen diese FUCK schmerzen. Erste runde durch, rausnehmen und auf dem längeren Wiesenstück nur die Fingerspitzen am Lenker um den Rücken gerade zu richten. Leider waren dadurch auch Frank Eggert (Eulenexpress), Kjeld Bollmann (Bad Bikers) und noch weitere Fahrer durch. Dran bleiben wurde erstmal zur Nebensache denn bei gesamt 32 km wegen Wehwehchen aufhören geht ja nun gar nicht. Etwas aufrecht sitzender ging es dann durch die 2 Runde und auch die dritte Runde.
Ob man es irgendwie ausblendet oder andere dinge überwiegen, keine Ahnung, Mitte der 3 Runde war das treten in die Pedale nicht mehr ganz so schlimm und schwupp gleich mal 5 Fahrer überholt. In die 4 Runde ging irgendwie immer mehr, obwohl es auch immer mehr wehtat, komischer Körper. Ein wenig nachgedacht, so schlecht kannst aber trotzdem nicht liegen also weiter treten, treten und treten. Nach 2 km am längsten Anstieg sehe ich dann ganz oben Kjeld. Kopf wieder runter und treten, treten, treten, es muss doch möglich sein solch ein Scheiß loch zuzufahren.
Wer hätte es gedacht (ich nicht), 10 Meter vor der letzten Wurzelrampe war ich dran, Kjeld als erster rein und ein klein wenig die falsche spur gewählt ging ihm das Hinterrad weg. Ich bin wie die ersten drei Runden auf der rechten Seite gefahren, was dort mein Vorteil war. Die MAXXIS-Reifen funktionieren aber auch mehr als nur perfekt. Am ende der Rampe in Richtung Ziel wollte Kjeld noch mal anziehen, dabei ist ihm dann aber leider die Kette gerissen. Ich habe hinter mir nur ein großes Scheiße gehört. Schade, das wären noch mal schöne letzte Meter zum Kämpfen geworden. Im Ziel musste ich aber auch sofort vom Bike, noch 100 Meter weiter hätte ich definitiv mit dem Rücken nicht geschafft.
Überaschenderweise ist es aber doch der 19 gesamt und 5 Platz AK geworden. Ob das Ganze nun gesund oder ungesund war, wer weiß. Es hat spaß gemacht und durch Quälen wird man ja bekanntlich auch härter. :-) Noch eine Wurscht gegessen, Kaffee getrunken, ein wenig gequatscht aber dann musste ich einfach ins Auto um mich zu setzen. Im Auto die Sitzheizung an, ohhhhhhhh wooooooow WÄRME, was für eine Wohltat für den Rücken.

Eine ganz tolle Veranstaltung mit vielen fleißigen Helfern.

Wie immer vielen lieben Dank an Drea und Markus Nothrof für die tollen Bilder.

Danke fürs Lesen. Stefan

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96km – 2900hm – Platz 18 AK.

Freitag früh hieß es samt Familie ab ins Erzgebirge, Celina wollte gerne Seiffens Sommerrodelbahn in Augenschein nehmen. Zimmer bezogen und logo mussten Lisa und ich auch mit auf die Rodelbahn, ein Tipp fürs nächste Jahr, die Bahn, die fetzt. :-) Am Abend noch die Startunterlagen abgeholt und ein Pläuschchen mit Marco aus unserem Team gehalten.

ebm_stefan7Samstag früh hieß es dann gleich mal um 7 Uhr ab zur Rundenbesichtigung. Recht früh aber das mache ich ja am liebsten und so konnten wir nach dem Frühstück noch ins Freibad fahren. Lisa und ich zum Entspannen, Celina zum Toben. Die Rundenabfahrt habe ich gleich als Vorbelastung genommen und früh morgens war die Strecke natürlich auch schön frei. Ich habe vorher von allen Seiten gehört, keine technisch anspruchsvolle Strecke aber die Veranstaltung soll toll sein. Mit der Veranstaltung trifft 100%ig zu allerdings finde ich den Kurs auch fetzig. Zwar sind es insgesamt nur 2 richtig geile (leider zu kurze) Trails aber die Strecke ansich ist super geführt. Ein ständiges Auf und Ab auf richtig klasse Wegen und Pfaden und dazu ein Ort, der dieses Rennen förmlich lebt. Als ich zurückkam, war das Kinderrennen auch schon voll im Gange, kurzen Moment noch zugesehen und dann ab zum Frühstück. Am Abend haben wir uns vom Team noch am Anstieg „ALP DE WETTIN” zum Bergsprint und Unterwäscherennen getroffen, ein Bäääären spektakel. :-)
Zurück in die Unterkunft, das normale Prozedere, Flaschen fertigmachen, und und und, ihr wisst ja selber was da alles zugehört. :-)
Sonntagmorgen gut gefrühstückt, Einrollern, den anderen aus dem Team moin moin gesagt und jede menge bekannte Gesichter aus dem Harz getroffen. Zwanzig vor 9 in die Startaufstellung und in die Traube, der Bad Bikers gesellt. So war dann früh morgens noch ein wenig Gemeinsames lachen vorm Start angesagt.
ebm_stefan3Startschuss und erstmal ein wenig stau, nachdem dann aber die Einführungsrunde freigegeben wurde, zogen vorne auch gleich wieder alle mächtig am Horn. Das ist natürlich immer noch heftigst meine Schwäche aber nicht mehr so schlimm wie sonst. Durch die Trainingsumstellung wird es von Mal zu Mal ein wenig besser. Die erste und zweite Runde bin ich dann richtig gut (für meine Verhältnisse) durchgekommen. Aber wie immer auch nur auf Sparflamme, bloß nicht überziehen, aber auch das Problem bekomme ich immer mehr in den Griff.
In die dritte Runde bin ich dann mit Mike Böttcher (the Erasor – Team Streusandbüchse) gefahren. Pfunds Kerl wie auch Thomas Strobel (alias CuBe), die ich über unseren Marco kennengelernt habe. Nach dem ersten Wiesenpfad musste ich erstmal kurz anhalten, die Gabel wollte nicht mehr. War aber nichts zu machen also mit Starrgabel weiter. An Mike wieder rangefahren und dann wie immer bei mir im Kopf ein Klick und langsam mal Gas geben. Das hat dann auch wieder richtig gefetzt bis auf das fahren mit der Starrgabel, das ist ja mal gar nichts für den Stefan. Immer wieder einen Fahrer der Langdistanz vor mir gesichtet, rangefahren und vorbei gefahren. Der letzte kurze Trail hat mich dann aber doch noch heftig abgeworfen. Den Chicken-Way wollte ich natürlich aus Stolz ohne Federgabel trotzdem nicht nehmen und somit bin ich auch im Trail heftigst übern Lenker abgegangen. Den Hinterkopf genau unterhalb des Helmes noch aufgeschlagen aber beim Rennen merkt man das ja nicht so wirklich. Kurz ein wenig geschüttelt und als der Kopf wieder gerade war, ging es gleich weiter. Noch drei Fahrer eingesackt, letztes mal Alp de Wettin hoch, ins Ziel und schwub gab es die Grüne Ahead Kappe, die den ersten 100 Fahrern im Ziel um den Hals gehängt wird.

ebm_stefan2Zwar schon besser als in den letzten Rennen aber immer noch weit weit ausbaufähig. Viel zu spät hat es wieder gefunkt denn in der letzten Runde habe ich ganze 11 Plätze gut gemacht. Bob der Baumeister arbeitet aber daran. :-) Besser geht immer aber ich war mit dem 18 Platz in meiner AK recht zufrieden denn es geht voran.
Auf jedenfall ein mega tolles Renn-Event an welchem man im nächsten Jahr unbedingt wieder teilnehmen sollte. Dort in Seiffen passt von vorne bis hinten einfach alles, starke Leistung und einen großen Daumen nach oben für diese Veranstaltung.

Gruß Stefan

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