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Lange her

geplant war es aber eigentlich ein wenig anders. Ich wollte ja im Gegensatz zu letztem Mal entweder mehr Kilometer oder mehr Höhenmeter machen, leider war beides durch meinen schmerzenden Oberschenkel nicht möglich. So sind es dann zum Ende knapp 211 km und 1600 hm geworden. Der  starke Wind hat allerdings 
dafür gesorgt, dass einem die 1600 hm vorkamen wie 3500 hm. Wie immer natürlich von allen Seiten und nur selten kam er von hinten. Teilweise kamen auch wolkenbruchartige Regengüsse runter, die durch den Wind aber immer nur kurz angehalten haben. Da nicht in den Harz, war der weitere Vorharz geplant über Wald, Feld, Wiesen und Radwege. Zum Schluss standen auch 50 km Straße Asphalt auf der Uhr. Da ich eigentlich bei der Distanz keinen Plan hatte wohin überhaupt, ging es erstmal über die Felder Richtung Lautenthal und dann übern Berg nach Seesen. Von dort aus grobe 
Richtung Hildesheim über Feldwege und was es noch so gibt. Auf dem Weg dorthin liegt Bad Salzdetfurth wo ich einen kleinen Abstecher über die Cross-Country Strecke gemacht habe. An Hildesheim vorbei Richtung Peine und dann Salzgitter. Wenn man quer über die Feldwege ballert, kommt man durch kleine Ortschaften durch, die Namen habe ich vorher noch nie gehört. :-)
Eine große Schleife in Richtung Salzgitter und da habe ich schon von weiten den großen Maltzurm von meinem Arbeitgeber Cargill gesehen. Dorthin bin ich zu der Brücke, von wo aus man schön die Hafenanbindung unserer Firma sehen kann. Es hat sich 
gut gepasst denn so konnte ich gleich mal ein Bild für Lisa knipsen. Die hat sich immer gewundert, dass Salzgitter bzw. die Firmen dort eine Hafenanbindung haben. Die Stadt ist durch einen Stichkanal mit dem Mittellandkanal verbunden. Von dort aus weiter über Feld und Wiese Richtung Wolfenbüttel und von dort querbeet grobe Richtung Heimat. Als ich in Weddingen ankam, hatte ich auf meinen Schultern den guten Engel und den schlechten Teufel sitzen die miteinander gefachsimpelt haben. Der Teufel war der Meinung, komm grade aus durch und in einer Viertelstunde bist du zu Hause. Oh man, war das verlockend, es gab ja die direkte Durchfahrmöglichkeit. Dann kam aber der fleißige Engel zu Wort der meinte Kollege nichts da, es stehen erst 180 km auf der Uhr da wird noch eine Schleife gedreht. Naja, die Schleife hab ich dann auch gedreht und dabei Richtung Hahndorf Annette getroffen, die viel zu lange gearbeitet hat. Nach einem kleinen Plausch bin ich dann weiter über Jestedt, Langelsheim, Astfeld nach Hause. In Langelsheim gab es an der Tanke aber wieder ein aufbauendes RedBull. Zu Hause hat mir mein Schatz dann eine supergroße Portion Rührei mit lecker Selbstgebacken Brot gemacht.

Noch etwas recht Witziges zum Schluss. Vom Autofahren her kennt man ja immer diese netten Wohnmobile, die an den kleinen Parkplätzen stehen, wo der Herr sich teilweise vergnügen kann. Mit dem Rad unterwegs denkt man(n) (ich) da natürlich anders. Komme in Salzgitter den Radweg lang und denke, oh super ein Wohnmobil, kannst dahinter ja mal schnell Pinkeln. Als Radfahrer hab ich dieses Wohnmobil natürlich ganz anders gesehen und dachte, Urlauber sind bestimmt ein wenig die Beine vertreten. Naja, ich also bei meinem kleinen Geschäft, als rechts hinter meiner Schulter das Fenster runter gekurbelt wird und die Frage kommt. Hey, du bist ja knackig, magst nicht rein kommen. Und in diesem Moment hat es klick gemacht, ne ne ne nix Urlauber. Ich also fertig und ich habe ja immer eine spontane Antwort auf lager und die war der Hammer. Sorry, aber selbst mit 18 wäre ich früher keine 150 km Rad gefahren um Sex zu haben. Auf den nächsten Kilometern drüber nachgedacht, fand ich diese Antwort auch besser wie einfach zu sagen, ne bin verheiratet. War übrigens ein sehr hübsches Mädel, umso trauriger das Sie diesen Job macht. 

3 Antworten auf 200 km sollten es gestern noch mal sein,

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