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Lange her

Monatsarchive: November 2010

Bevor ich mit dem eigentlichen Thema anfange, muss ich mal unser Winterpokal Team loben. Ist ja der Hammer, alle voll motiviert. Wir liegen richtig gut im Rennen und werden das denke ich auch die ganze Zeit durchhalten. Ich hab in Bbbaschtl auch nen richtigen Motivator gefunden, da muss ich einfach aufs Rad und Trainieren.
winterpokal

So nun zum eigentlichen Thema, mein Winterequipment.

Ich glaube es wird langsam Winter. Das sind diese Monate mit diesem komischen weißen Zeug was ich absolut nicht mag. Da ich bekennender (man hab ich kalte Füße und Hände) Fröstler bin, hab ich

jetzt schon mein Equipment für den Winter rausgeholt. Die Schuhe habe ich mir im letzten Winter zugelegt aber das Set von Thermic war ein Weihnachtswunsch 2008. Normale Winterklamotten habe ich ja, allerdings hatte ich immer das Problem Füße und Hände. Also hab ich mal ein wenig rumgestöbert und bin auf Thermic gestoßen. Den Kram gibt es zwar auch bei Aldi und Co, allerdings habe ich davon nur negative Meinungen eingezogen. Da so ein Set natürlich heftigst teuer ist, hab ich mir das halt alles zu Weihnachten und Geburtstag gewünscht. Die Post kam sogar beim Weihnachtsmann an. :-))
Es ist so genial mit wohltemperierten Händen und Füßen zu fahren, dass ich es nur schwer beschreiben kann. Die klasse macht aber denke ich dann doch die Firma Thermic aus. Top Akkus, die selbst über längeren Zeitraum ihre Leistung bringen. Bei der Fußheizung muss man sogar aufpassen, dass sie nicht zu hoch eingestellt wird. Bei den Handschuhen gibt es drei Schaltstufen und bei den Heizsohlen vier. Die Heizsohlen sind sogar über eine Mini-Fernbedienung zu Schalten. Diese kann man sich um den Hals hängen, dadurch muss man nicht zu den Akkus runter fassen. Das ist aber doch mehr eine Spielerei.
Letzten Winter bin ich bei heftigen Minusgraden gefahren und es hat trotzdem Spaß gemacht. Der kälteste morgen zur Arbeit hatte minus 17°. Mit den Heizsohlen ist es sogar möglich mit seinen Sommerschuhen zu fahren. Diesen Winter werde ich aber trotz super Heizequipment nicht so viel draußen fahren. Habe doch feststellen müssen, dass die Räder ein wenig drunter leiden. Aber solange es nur Kalt ist ohne Schnee und Salz geht es entweder auf die Straße oder in den Wald.
Soviel zu einem meiner schönsten Geschenke der letzten Jahre. Das Equipment von Thermic bekommt daher von mir volle 10 Punkte.

Heut stand IB II Training auf dem Programm mit 4 x 10 min K3.
Draußen Nieselregen aber angenehme Luft und Temperatur. Rolle hat ich natürlich auch keinen Bock, wird im Winter noch genug gequält das Ding.
Also Klamotten für die Herbstsaison angezogen, Musik auf die Ohren und raus zu meinem Schatz mit zwei Reifen.
Kaum Losgefahren, war wie immer klar zu dieser Jahreszeit, bestimmt zu warm angezogen. Das sollte sich dann natürlich auch bewahrheiten. Der Nieselregen war sehr angenehm, da es nicht Kalt war und schon stieg die Lust umso mehr aufs Training.
Also hab ich meine Hausstrecke in Angriff genommen, die ich mittlerweile von 2 bis 7 Stunden zu jeder Trainingsvorgabe anders fahren kann. Sozusagen eine sehr flexible Strecke. :-) Grobe Richtung Osterfeld, Oker, Bad Harzburg, Burgbeg, Käste, Oker, Rammelsberg, Jürgenohl. Logo Schotter und Trails vom Feinsten.
Bad Harzburg an der Pferdekoppel lang,  Richtung Golfplatz hab ich dann erst mal auf der Klappe gelegen. Super Lied auf den Ohren und mit den Gedanken sonst wo, bin ich schräg auf den kleinen Holzsteg gefahren. Schneller als ich überhaupt meinen Fehler gemerkt habe, zog es natürlich das Vorderrad weg.
Glücklicherweise bin ich aber nicht im Wasser gelandet sondern bin daneben aufgeschlagen. Wieder aufgestanden kurz ein wenig die körperlichen Schäden begutachtet und mit ein paar Schrammen am Körper ging es weiter. Viel wichtiger ist ja immer das das Fahrrad heile bleibt. So bin ich dann mit kleineren Schmerzen meine Trainingsrunde gefahren die trotz dem Wetter mächtig Spaß gemacht hat. Völlig eingesaut bin ich dann wieder nach Hause gekommen aber mit einem Grinsen im Gesicht, denn die Trails im Herbst zu fahren mit dem ganzen Laub ist die schönste Zeit. Nach 3 Stunden standen dann um die 50 km und um die 1000 Hm auf der Uhr. Die Schmadder-Zeit merk ich aber auch immer zu hause. Da heißt es dann immer auf der Terrasse ausziehen, sonst würde mich Lisa nenn Kopf kleiner machen wenn ich so ins Haus gehe. :-) Morgen geht es dann wieder für 3.5 Std. los. Mal sehen wie das Wetter wird.

Nun zum Ende noch das Highlight schlecht hin.
 Jaaaaaaaa, das ist Dirk unser Sturzexperte. Nun ist er extra ins Trainingslager nach Borkum gefahren um wieder Fit zu werden. Wie man sieht, stehen noch keine Krafteinheiten auf dem Programm. Ganz neu auch rausgekommen, das Top Modell der MTB Schuh von Diadora. Dieses Modell kann man jetzt auch wetterbedingt bis zu den Knien ziehen. Und einen Helm hat er auch nicht auf, im Trainingslager achten die aber auf Garnichts mehr. Wenn das der Oli sieht, oh oh dann gibt es mecker.

Es hat sich also bewahrheitet was ich befürchtet habe. 
Vorgeschichte: Ich hatte ja in Frammersbach am 27.06 einen blöden Sturz, der einen Nieren-Riss mit sich zog und somit 2 Monate kpl. Sportverbot bekommen. Nach den 2 Monaten ging es los mit einem drei wöchigem Aufbauplan und eine weitere Woche weiter war ich wieder bei meinem normalen Wochenpensum. In dieser Zeit habe ich schon ab und zu an mir gezweifelt und habe mich gefragt, hallo wo ist die Kraft in den Beinen hin.

Die nächsten 5 Wochen bin ich dann wieder in mein normales Training eingestiegen, allerdings noch mit einigen Krafteinheiten mehr. Der Winter zwecks Vorbereitung für 2011, wird für mich gefühlt diesmal sehr lang sein. Ich wollt in der Zeit nicht schon mit dem ewigen Grundlagen geschruppe anfangen. In den 5 Wochen habe ich wieder sehr gut Kraft sammeln können und hab mich auf dem Bike auch sehr wohl gefühlt. Nebenbei zusätzlich noch Schwimmen und Laufen um die Muskulatur noch ein wenig anders zu belasten.

Gestern nach Anfang Juni die nächste Leistungsdiagnostik. Gerald msg-hannover hat mir dazu geraten um zu sehen wie ich jetzt in den Winter gehe. Er sagte mir vorher schon nichts Gutes voraus. Auch wenn ich mich auf dem Rad gut fühle werde ich sehen, dass 2 Monate Zwangspause ihre Spuren hinterlassen. Da ich aber alle Trainingseinheiten in den letzten Wochen absolut konsequent durchgezogen habe, bin ich trotzdem voll Motiviert (wie immer) nach Hannover gefahren.

Mal die wichtigstesten Daten von Juni, alles schreiben wird zu viel. Kein Limitierender Faktor, Atmung und Muskulatur zeitgleich am Ende.
Gewicht: 74,4 kg
VO2max: ml/kg 64,9
Watt max. 410 / für 26 sec.
max. Leistung W/kg: 5,4
Körperfettanteil:% : 5,9
Max. Puls 197

Laktatmmol/l  max.: 16,4


Angekommen und wie immer erst ein wenig Smalltalk, dann hieß es fertig machen und aufs Rad.
Das kpl. Programm, Sauerstoff, Warm fahren, etc. und halt den normalen Test durchführen. So Richtung 350 Watt, ging es langsam los das ich dachte achhtu Sch……. 
Bis dahin lief für mich alles eigentlich wunderbar. Das makabere daran ist natürlich, dass Gerald schon bei 300 Watt gesehen hat, dass es keine Glanzleistung geben wird. Da Laktatmessung etc. alles von einer hübschen Praktikantin gemacht wurde, konnte er sich voll auf die Bildschirme und meine Motivation konzentrieren. Ich wollt natürlich nicht wahr haben das es jetzt schon in den Beinen schmerzt und hab in die Pedale getreten wie nie zuvor. So kam es mir jedenfalls im Nachhinein vor. Aber auch die Anwesenheit der hübschen Praktikantin sollte nicht reichen und bei 390 Watt / 21 sec. war im wahrsten Sinne des Wortes der ………… ab. 
Bei der Bestpechung hinterher kam dann nun die bittere Wahrheit über die Grundsätze der Trainingssteuerung. Für mich hieß es damit, die Tatsachen auf den Tisch warum meine Leistung so schlecht war.
Daten von gestern. Auch wieder kein limitierender Faktor vorher erschöpft.
Gewicht: 74,6 kg
VO2max: ml/kg 64,5
Watt max. 390 / für 16 sec.
max. Leistung W/kg: 5,0
Körperfettanteil:% : 6,3
Max. Puls 199
Laktat mmol/l  max.: 16,1
Durch den abrupten Sportstop, fahren die Mitochondrien in der Muskulatur zurück. Das ist zwar nur einer der Punkte, allerdings bei einem Sportler der Pause macht der wichtigste Faktor. In dem Bild ist zu sehen wie sich die Leistung nach der Pause entwickelt und welche Zeit benötigt wird um wieder dort zu sein wo man mal stand. Diese Grafik gilt in diesem Maße natürlich nicht für Profisportler, allerdings geht es auch bei denen nicht von heut auf morgen. Die Vierecke zeigen die Pausenzeit und ein Monat kpl. Stillstand heißt bis zu 5 Monate um auf sein altes Potenzial  zu kommen. Natürlich spielt Trainingsintensität und Umfang eine Rolle aber einen Monat holt man nicht in zwei Monaten wieder raus. 

Ich habe das hier mal aufgeführt, da ich selbst nicht wusste, dass der limitierende Faktor die Mitochondrien in der Muskulatur sind. Das war mal so das wichtigste was ich zur Leistungsdiagnostik sagen wollte und was mich hauptsächlich zurück geworfen hat. Es ist zwar alles einfach und kurz beschrieben aber wirklich alles aufzuführen würde hier den Rahmen sprengen.

Nun heißt es trainieren um 2011 eine gute Saison hinzulegen.

Platz 13 / Kategorie 3

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