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April 2011
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Lange her

Monatsarchive: April 2011

war für mich die negative Krönung der letzten drei Rennen. Nach 30 min war schon Schluss für mich obwohl ich mich trotz der harten Abfahrten doch letztendlich auf das rennen gefreut habe. Auf einem schnellen Stück hab ich einen Ast vorn zwischen Kurbel und Kette bekommen und der ist auch kpl. einmal durchmarschiert. Außer zum Start/Ziel Bereich Rollen, war nicht mehr viel machbar. Am nächsten Tag bei genauerem Hinsehen kam dann auch der ganze schaden zum Vorschein. Da ich voll im Tritt war, hat es auch ganz schön geknatscht, was da so durch den Antrieb ging. An der Kette mehrere Glieder krumm, am vorderen kleinen Blatt 2 Zähne krumm und der Umwerfer hat auch einen mitbekommen.
Für Dirk waren die 5 Runden eine ganz ganz harte Nuss. Da ihm drei Monate Training fehlen, war dieses Rennen auch ein Gang gegen den inneren Schweinehund. Die Kraft fehlt natürlich noch in den Beinen aber trotzdem die 5 Runden durchgezogen, ein alle Achtung von mir. Ich habe auch gehofft, dass er nicht aufgibt und sich durchbeißt. Wichtig ist, dass die Schulter hält und es dort keine Probleme gibt. Der Dampf in den Beinen kommt auch wieder.

Auch für Frank ein großes Lob für die eine Runde, die er gefahren ist. Ich find es schön, dass er immer öfter an der Rennluft schnuppert. Nach einer langen Erkältung ist ihm die Strecke allerdings auch schwer gefallen, aber die Abfahrten haben ihm mächtig Spaß gemacht.

Für die nächsten Rennen hab ich dann auch den Kopf wieder freier denn ab dem 29 / 30 April bin ich dann ein glücklicher Ehemann. :-)  

Bilder von Samstag und Sonntag
TeamHarzblut/BadHarzburgBikeMarathon 
picasaweb.google.com von David 

überstanden und auch durch die momentanen umstände recht zufrieden. Vom Start her lief es eigentlich gut und bis Kilometer 14 bin ich vorn im großen Hauptfeld mitgefahren bevor es sich dann langsam auseinander zog. Ab da hab ich mich dann an die schöne Rückenansicht von Kathrin Gräber gehängt und bin auch die weiteren Kilometer mit ihr gefahren. Die nächsten kleineren (eigentlich nicht wilden) Abfahrten ist sie immer wieder weg gefahren, da ich Bergab voll die Blockade im Kopf hatte. Dann hieß es für mich immer wieder ranfahren, da sie für mich einen guten Speed gefahren ist. Bergab verliert man zwar nicht so sehr viel Zeit allerdings hab ich mich dann mit dem immer wieder ranfahren doch ein wenig verausgabt. Ab Kilometer 30 kommt dann die Schnelle abfahrt und da hab ich alle sausen lassen und bin das ganze ziemlich am Rand runter gefahren. Ab da war Kathrin weg und ich hab dann auch nicht nochmal versucht an sie und die anderen ran zufahren die da bergab an mir vorbei gezogen sind. Die letzte Schluss abfahrt hab ich es dann nochmal richtig schleifen lassen und war froh als ich heile unten angekommen bin. In meiner Klasse bin ich dann mit 1Std. 44 min. 25er geworden und gesamt 147er von 470 Startern. Naja, braucht man ja nicht drüber reden. :-)
Bei den Abfahrten, speziell die letzten beiden hab ich mir doch ein wenig Gedanken über das sinnige Bergabfahren gemacht. Wie da links und rechts an einem vorbei geschossen wird, ob das so wirklich sicherer ist, weiß ich nicht. Schneller Bergab geht aber nicht, weil der Kopf nicht will. Ist schon ein komischer Gegensatz.
Nach dem Rennen hieß es dann zurück nach Goslar mit einem Zwischenstopp in Bad Harzburg. Dort lag die Streckenbesichtigung für das Rennen in der nächsten Woche an. Die Streckenbesichtigung hat auch ganz schön in den Beinen geknirscht, da werden in einer Runde auf 17 km. fast 550 hm vernichtet. Das ganze muss ich dann in der nächsten Woche auch noch 5-mal fahren. Die Strecke hat allerdings für meine momentane Psyche sehr heftige Abfahrten und wie ich das mit anderen Teilnehmern auf der Strecke dann im Rennen meistern werde, da lass ich mich mal überraschen.

und ich denke damit fahre ich jetzt bis zur Hochzeit besser. Mit neuer Maske zum Schlafen und Tabletten gegen mein Nießen ist der körperliche Teil zwar wieder langsam im kommen aber der Kopf halt nicht. Gestern hatte ich z.B Trittfrequenztraining mit drei Mal 10 min. bei 105er Tritt. auf dem Plan, der Rest sollte bei einem 90er Tritt liegen. Beim fahren bin ich aber immer wieder bei dem schönsten Tag der bald auf mich zukommen wird in Gedanken. Dann mal auf die Uhr geschaut und erwische mich beim lockeren Treten vom Puls und auch von der Frequenz. Wieder zackiger rein getreten und nicht lange später das gleiche Spiel. Es gibt halt zu viel was eben im Kopf rumstöbert, haben wir was vergessen, und, und, und. Nebenbei auch immer die Gedanken, bloß nicht noch mit dem MTB stürzen. Das hat mir heut gezeigt, was soll eigentlich dieser ganze Quatsch. Für mich beginnt jetzt die Saison nach der Hochzeit und bis dahin werd ich Trainieren wie es klappt bzw. passt. Das Kyffhäuser-Rennen sowie den Bad Harzburger MTB werd ich relativ locker und sicher fahren mit den Gedanken im Kopf, bei der Hochzeit muss ich der erste sein. Jetzt nach dieser Erkenntnis ist mir auch viel wohler im Kopf.

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