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Lange her

Monatsarchive: November 2011

Nun komm ich endlich mal zu meinem Bericht über das 29er, welches ich bei unserem Harzcross über drei tage ausgiebig testen konnte. bikewerk-specialized-test-bike-Vorab möchte ich sagen, alles was ich hier schreibe ist natürlich nur meine persönliche Meinung und Erfahrung mit dem 29er. 

Der Hype ging ja schon vor einiger Zeit los mit den TwentyNinern, daher war ich froh so ein Rad mal über mehrere Tage zu testen. Vorab viel Negatives und auch positives gehört aber auch, dass es für kleinere Leutchen nicht so gut geeignet sein soll. Jetzt die Woche habe ich auch noch von zwei Fehlkäufen gehört, da viele die sich ein 29er geholt haben so ein Rad natürlich vorher nicht wirklich probe gefahren sind. Nach ein zwei Stunden kann man auch definitiv nicht sagen, ob ein 29er was für einen ist oder nicht. Nach dem Test bin ich für mich der Meinung, dass sich da wirklich viele für einen Fehlkauf entschieden haben, da sie es nicht wirklich getestet haben. 
Als wir beim Harzcross losgefahren sind, hat sich das Rad sehr gut angefühlt, denn wenn es erstmal rollt, dann rollt das Rad. Allerdings wird ja von einem Rad ein wenig mehr abverlangt wie einfach nur Rollen. Die ersten Kilometer ob Schotter oder Asphalt bergauf oder bergab gibt einem das Rad ein gutes sicheres Fahrgefühl. Als es dann langsam zu den ersten Trails kam, war ich mega gespannt, wie sich das Rad verhält. Ich hatte bergab das Gefühl, das die großen Reifen eigentlich mehr geradeaus wollen anstelle um die Ecken. Das macht sich bei flowigen Passagen natürlich nicht so sehr bemerkbar, aber wenn es an die richtig technischen Trails ging, hatte ich mit dem 29er wirklich meine Schwierigkeiten es um die Ecken zu bewegen.
Treppen, große Absätze, Wurzelpassagen, steinige verblockte Wege, alles kein Problem, solange es geradeaus geht. Die großen Räder Rollen so ziemlich über alles drüber hinweg, was in den Weg kommt. Wird es allerdings kniffelig, musst du als etwas kleinere Person richtig auf dem Rad arbeiten und es will doch nicht so wirklich da lang, wo du lang willst. Entspanntes Fahren hat man mit einem 29er definitiv, aber auch das nur, solange es geradeaus geht. Der Fahrspaß liegt für mich weiter absolut bei einem 26er. Die Vorzüge des 29er überwiegen für mich einfach nicht. Wenn ich normale Touren durch den Harz fahre, sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen und auch die Technik ist mir wichtig. Für Touren über Waldautobahn etc. wäre das 29er für mich eine gute Wahl aber für alles andere nicht. Dazu kommt, die Masse muss natürlich auch erstmal bewegt werden und auch da ist es dann natürlich nicht so spritzig wie ein 26er. Die 110 mm Federweg reichen durch die großen Räder völlig aus, da wie schon geschrieben die Räder sehr viel schlucken.

Ich hätte das Rad sehr gerne als 26er getestet, denn so macht das Rad schon einen sehr guten Eindruck. Auf jeden Fall bin ich bei solch einem Bike, wenn es nicht um Rennen geht, nun von einer absenkbaren Sattelstütze überzeugt. Der Trail kommt, Sattel runter und ab gehts. 
Für große Fahrer ist das Specialized Bike als 29er sicher ein Kauftipp und für kleinere Leute gibt es auf jeden Fall noch das 26er. 

Vielen Dank an Sören von dem Fahrradgeschäft Bikewerk, der mir das Rad die Drei tage, als Testbike zur Verfügung gestellt hat. 

Platz 13 / Kategorie 3

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