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Lange her

Monatsarchive: April 2014

An diesem Bericht liegt mir eine ganze Menge, da ich es grundsätzlich nicht gut finde, wenn Leute ein Produkt schlecht bewerten, wenn sie selbst einfach nicht in der Lage sind, es zu benutzen.

Zwischendurch habe ich im Web mal gelesen, MaXalami funktioniert nicht, kann man vergessen. Riesengroßer Blödsinn solch aussagen.

MaXalamiIch hatte ja in einem meiner letzten Berichte geschrieben, dass ich sie hoffentlich nicht so schnell benötigen muss. Jetzt beim ersten Mal hat sie gleich perfekt ihren Dienst erfüllt.

Beim Marathon in der zweiten Runde in einer 8-köpfigen Gruppe an Zweiter stelle gefahren. Dann kam von den Fahrern hinter mir, du hast einen Platten. Da habe ich auch schon gemerkt, wie mir die ZeroFlats Milch an die linke Wade sprüht. Runter vom Bike und ein schöner großer tiefer Schnitt im Mantel. Zu groß, um von der Milch abgedichtet zu werden.

Die meisten haben das MaXalami Tool ja am Vorbau, ich hatte es hinten in der Tasche. Also Daumen auf das Loch im Reifen gedrückt, Tool raus und die vorbereitete MaXalami in das Loch gesteckt bzw. gedrückt. Tool vorsichtig rausgezogen, Reifen gedreht, dicht. Gaskartusche raus, Luft drauf und weiter gings.

Ich hatte die Zeit zwar ein klein wenig im Auge aber nach Auswertung des Garmin habe ich die genaue Zeit. Vom Bremsen bis zur Weiterfahrt waren es genau 2 min. und 16 sec.

Als ich dann wieder an die Gruppe rangefahren bin, haben alle ganz schön verdutzt gefragt, wie bist du denn so schnell wieder hier. ?? Mit der wenigen Luft, welche ich nach dem Aufholen hatte, kurze Erklärung abgegeben, sucht MaXalami mal bei Google. Im Ziel sind dann auch noch drei Fahrer zu mir gekommen und haben sich das erklären lassen.

Ein Vierter hat allerdings auch wieder für das beste Beispiel gesorgt, wenn es dann im Notfall nicht funktionieren wird. Fahrer: Hier schau mal, ich habe auch die MaXalami. Ich schau mir das Tool am Vorbau an und sehe, dass die MaXalami genau verkehrt auf dem Tool aufgesteckt war. Ich habe ihm das dann mal erklärt und ihm gesagt er solle sich ruhig zwei drei Mal das MaXalami Video ansehen.

Ich habe ja auch nicht zig Reifen zuhause rumliegen an denen ich das gestestet habe, aber wenn man einfach ein klein wenig Ruhe bewahrt, das Tool vernünftig wie beschrieben einsetzt, funktioniert es.

Bei einem Freund hat es vor einigen Wochen auch in etwas über 2 Minuten perfekt funktioniert. Der Reifen ist seit dem immer noch dicht und wie bei meinem Reifen fährt sich die Salami ganz normal mit ab.

Ich bin fest der Überzeugung, dass es einfach an der falschen Handhabe liegt, wenn es nicht funktioniert. Es gibt halt immer noch genug Menschen, die auch bei einem Hammer nur die ersten 15 cm des Griffes benutzen.    

und nochmal brauch ich das nicht. Viel schreiben brauch ich zu solch einem Panne-Wochenende auch nicht aber passiert ist passiert.

Samstag beim Kyffhäuser MTB-Bergrennen reißt mir nach 7km der Cleat aus der rechten Schuhplatte, ende, aus und vorbei.

Sonntag auf zum Kellerwald Marathon für die 80km Schleife. Nach einigen Kilometern der erste Trail, ein verdächtiges Knacken unterhalb vom Sitzfleisch. Bremsend den Trail weiter bis runter, abgesetzt, oh war nichts und weiter. Nach knapp 30km, Wiesentrail, nochmal knack und der Sattel stand rechts zur Seite weg. Linke Sattelstrebe war gebrochen.

Jetzt kommt bestimmt, scheiß Leichtbau, falsch angezogen usw., dem ist aber nicht so. Der Sattel war ja schon über ein Jahr drauf.

Tune angeschrieben und ich möchte ihn bitte einschicken, nun bin ich gespannt was dabei raus kommt. Jetzt ist erstmal der Speed-Needle vom 26er drauf und funzt, ist ja selbiges Modell.

Eigentlich war ich mega geknickt und habe vorausschauend keinen Bock mehr gehabt. Netterweise gibt es immer geistlich minderbemittelte Menschen, die einen durch ihre Äußerungen doch wieder aufs Bike bringen. Als ich hörte, dass sich Leute darüber freuen und es feiern wenn jemand solch ein Pech-Wochenende hat, wurde der ganze Frust weggepustet und zack wieder aufs Bike. Jetzt sogar mit einem dicken lächeln im Gesicht.

kellerwald  mit_jule

Trotz der beiden ausfälle ein tolles Wochenende mit fast dem gesamten Team PROWELL Germany.

Ride Green, Ride Prowell.

bzw. man könnte dazu auch „der ganz kleine Harz sagen“.

Letzte Woche hat es sich ergeben mit Lennard Heidenreich vom Rapiro-Racing Team dort mal eine Runde zu drehen. Das ganze ist zwar nicht weit weg von mir aber wenn man sich dort nicht auskennt, fährt man an den wirklich schönen wegen und Trails vorbei.

Ab und zu bin ich schon in diese Richtung gefahren und habe immer wieder neues entdeckt. Oft genug bin ich aber auch Wege gefahren, die dann irgendwo im nirgends geendet haben.

Mit diesem Slogan „Erholung mitten in der Natur verspricht der streckenweise über dreihundert Meter hohe Salzgitter-Höhenzug mit einem Wanderwegenetz von 150 Kilometern“ wirbt die Stadt Salzgitter für diese schöne Ecke. Dieses Wanderwegenetzt ist aber auch ein Traumgebiet für Biker, wenn man sich denn auskennt.

Selbst Lennard entdeckt immer wieder teils neue kleine Wege und Trails denn davon gibt es dort genug. In Salzgitter-Lichtenberg bei Lennard gestartet, dauerte es ungefähr 3 min. und schon ist man im Wäldchen. Genau ab dort ging dann auch der ganze Fahrspaß schon los.

Kurze anstiege, hoch und runter, Trails, Trails, Trails. Die Trails gehen aber nicht nur runter sondern auch über hunderte von Metern in der ebene oder auch bergauf. Da ich dieses Gebiet nun nicht wirklich kannte, hat Lennard mit mir natürlich auch gleich ein wenig Sightseeing gemacht. Den Bismarckturm in Salzgitter-Bad kannte ich schon aber dort gibt es noch eine menge mehr. So habe ich erstmals gesehen, dass auch Liebenburg oben im Wald einen Turm hat.

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GPX-Datei: http://www.openstreetmap.org/bike-stefan/traces

Liebenburg einen schwenker gemacht und so ging es wieder in Richtung Lichtenberg. Wieder ein Stück durch Salzgitter-Bad sind wir quer durch eine Abkürzung gefahren und diese hatte gefühlte 800 Treppenstufen. Mächtiger Spaßfaktor also auch in der Stadt. Auf dem weg von Liebenburg nach Saltgitter-Bad haben wir noch Christian Reuter getroffen, der uns dann auch einige Kilometer begleitet hat. Von ihm wusste ich im Vorfeld schon, dass es dort ein Traumgebiet zum Biken ist, aber wie es halt so ist, es hat sich zeitlich nie ergeben. Bei ihm sieht es auch so aus, raus aus der Tür, 2 Std. mächtig Spaß haben und wieder daheim sein.

Immer wieder habe ich zwischendurch gesagt, das gibt es doch gar nicht, einfach nur GEILO. Ich bin die ganzen drei Stunden fast nur mit einem Dauergrinsen im Gesicht rumgefahren. Von der 52km Runde bestanden 45km eigentlich nur aus Trails vom feinsten. Ich bin noch nie am Stück so viele Trails aneinander gereiht gefahren. Kurz quer über einen Waldweg und ab in den nächsten Trail.

Diese Runde war für mich aber auch für Lennard Fahrspaß pur. Durch die immer wieder kurzen knackigen Anstiege hatten wir dann aber auch fast 1200hm zusammen, die man aber durch den Fun im Wald nicht wirklich merkt.  

Von mir zu hause aus in den Harz habe ich es ja auch nur ein paar Minuten, aber im Harz muss man wirklich schon suchen um auf 50km so viele Trails zu fahren. Eigentlich kenne ich das so extrem im Harz nicht, da hast du immer wieder längere teile von Waldautobahn mit drinnen.

Für mich war das eine der schönsten Runden die ich bisher gefahren bin. Glücksgefühle vom ersten bis zum letzten Kilometer. Das wird garantiert wiederholt und ich selbst werde jetzt des Öfteren in diese Gegend einen Abstecher machen.

Bis denn dann, Stefan

Platz 13 / Kategorie 3

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