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Lange her

Monatsarchive: Mai 2014

Ich wollt mich ja nun schon immer mal von Hannes Schinden lassen und er hat es sogar hinbekommen. AUTSCHEN.

IMAG1561 (FILEminimizer)Freitag ging es erstmal zu meinem NEVER GIVE UP FRIEND Matthias, dazu gehört natürlich auch die Bine. Sohneman Lenny war auch an diesem Wochenende da und so begann ein schönes Wochenende am Rhein. Da war der Begriff Schinden eigentlich nur irgendwo im Hinterkopf vorhanden. Hier muss ich natürlich gleich mal festhalten, der Matthias ist an der späteren Schinderei durch Hannes schuld. :-) Freitag einen schönen Abend verbracht ging es Samstag Vormittag für ein Stündchen los die Beine vorbelasten. Mit Lenny zu dritt dann los, boha watt is dat schön da am Rhein. Jaaaaa wir haben es im Harz auch schön aber da ist halt schön mit viel Wasser. :-) Sozusagen anders schön. :-)

Wieder zurück von schöner Runde hieß es fertigmachen und dem Hannes mal ein wenig näher kommen. Ab nach Emmelshausen Startunterlagen abholen und Sonja und Peter treffen die am Samstag Vormittag dort angereist waren. So schön, wenn einige zusammen sich zum Rennen treffen, bzw. an diesem Wochenende zum Schinden. Hmmmmm, irgendwie ist es ja immer eine Schinderei aber da ist halt der Hannes nicht mit am Hinterrad. Gemütlichen Nachmittag zusammen verbracht ging es wieder zurück in Richtung Remagen mit einem schönen Abendessen am Rhein, der mit schön viel Wasser. Remagen und Umgebung ist im Übrigen der Telekom oder auch sonstigen Anbietern völlig fremd. Mich wundert es, das es dort überhaupt Festnetz gibt. Ich glaube in Timbuktu sind sie da schon eine ecke weiter mit Internet. Strom hammse da aber schon seit einigen Jahren. :-)
IMAG1566 (FILEminimizer)Das mit dem genannten Strom gefüllte Handy hat uns dann am Sonntag auch schon um kurz nach 5 aus dem Bett geschmissen. Wochenende und nix mit ausschlafen. Fertig gemacht und ab ein paar Häuser weiter zu Familie Schmidt. Man was hat sich die Bine wieder für mühe gegeben und das um diese Uhrzeit. Wie am Samstag schon hat uns wieder ein mega frühstück erwartet. Dabei hatte ich extra gesagt, Bine soll sich da morgens keinen großen Aufriss machen wir sind ja pflegeleicht. Hmmm, ich muss mir mal Gedanken machen, irgendwie hören die Frauen nicht auf den Stefan. Das kenn ich ja schon von meinen beiden liebsten. ;-)
Hannes ist aus der letzten ecke im Kopf nun langsam nach vorne gekommen und schon waren wir in Emmelshausen. Mit Matthias fertigmachen, warmfahren und ab in die Startaufstellung. Peter war schon vor Ort und hat uns ein wenig platzt frei gehalten. Auf dem Weg dorthin hatte ich kurz noch Sonja gesehen, gerufen, aber eine weitere Frau, die nicht auf mich hört. :-) Sonja hatte eine Stunde später Start auf der Halbmarathon Strecke.

Peng, Startschuss und das Schinden kann beginnen. Auf der Einführungsrunde mal ein wenig rechts und links geschaut aber einen Hannes habe ich noch nicht gesehen. Gut so, die Beine sollten gute Arbeit machen. Lange hat es dann aber nicht gedauert und es kam der erste Wiesenabschnitt und zack da war er der Hannes. Hannes wusste ich hasse Wiese und aus diesem Grunde hat er auf den 100km jede menge von solchen abschnitten eingebaut. Ich werde niemals einen Freund haben der Hannes heißt. Was war ich happy, die Beine richtig gut und ab und zu habe ich auch mal die Trikots von Peter und Matthias gesehen. Wie immer zwar nur von hinten aber ich bin jetzt langsam an der Leistung, dass ich sie auch zwischendurch sehe und nicht nur am Start.
schinder_stefan1Wenn es dann gut läuft, muss ja auch irgendetwas nicht laufen. Irgendwo Kilometer 40 in einer tollen Gruppe, der Erste fährt falsch und was machen die 9 DÄMELS dahinter, jo sie fahren hinterher. :-( Irgendwann dachte ich mir, hmmmmm, kein rotes Band mehr an den Bäumen zu sehen und einmal laut gepfiffen. Jungs wir sind falsch. Gut, das mein Trikot ein wenig auf war, meine Halsschlagader schwoll ganz schön an. So schön dieses Stück bergab auch war, es musste ja auch wieder hoch. Nicht schiebend sondern das Rad auf der Schulter tragend. Bekannter weise mit meinen kaputten Beinen der absolute graus für mich. Bei der Kehrtwende zu Fuß noch an Dritter stelle kam ich oben als letzter an der Kuppe an. Als aller aller letzter denn als die anderen schon auf ihren Bikes saßen musste ich erst noch kurz meine Beine sortieren. Wech waren se. An der besagten Abzweigung angekommen kam mir so in den Kopf wie blind ist der Typ eigentlich gewesen, das nicht zu sehen. Aber wie blöd muss man wiederum sein, hinterher zu fahren.
Trail runter und an jede Menge Fahrern vorbei die ich vorher schon überholt hatte. Einer fragte ganz nett, wo ich denn war, ich bin doch vorhin schon an ihm vorbei. Sorry hier an dieser Stelle für meine nicht ganz so freundliche Antwort.
Mit Frust in die Pedale getreten habe ich dann auch nach und nach die 9 Mann aus der Verfahrer Truppe eingeholt. Dann kam er, ja genau er, der blinde Zugführer dem alle vertraut haben. Als ich neben ihm bin, konnte ich gerade so rausbringen,“ ich habe gerade nicht die nötige Luft um etwas zu sagen“ und ich hätte sooooo gern etwas gesagt. Ich bin mir jetzt im Nachhinein absolut sicher, der Kerl hieß bestimmt auch Hannes mit Vornamen, anders kann ich mir das nicht vorstellen.
Ab dem Verfahrer auf der Strecke wurde ich jedenfalls nicht einmal überholt aber habe jede Menge Fahrer einkassiert. Wenigstens etwas Beruhigendes.
Schwub umme Ecke standen auch schon Lisa und Bine da zum Flaschen reichen. Bis dato hatte ich nicht auf die Kilometer schauen wollen denn alle paar Kilometer kamen von Hannes diese schönen Wiesenabschnitte mit der Angabe hier sollst du dich SCHINDEN. Und was haben die geschunden, meine Bandscheibe ist immer noch ganz durcheinander. Jedenfalls war ich Baff, unsere Damen am Rande waren also 70km durch. Lisa sagte mir noch kurz vor 8 min sind die anderen durch. Wieder Baff, hätte ja heute mal was werden können aber nun egal nicht zu ändern.
IMG-20140518-WA0001Hannes, also nicht der vorhin Genannte auf dem Bike, sondern der mit Nachnamen SCHINDER hat es aber auch gut mit uns gemeint. Mega schöne und flowige Trails hat er natürlich auch eingebaut, was einem zwischendurch immer wieder ein Grinsen ins Gesicht brachte. Aber Hannes, das letzte Brett hätte nicht mehr unbedingt sein müssen. Ich wusste es kommen noch ein paar Höhenmeter und die letzte Rampe noch hoch habe ich fast meinen Vorbau geknutscht.
Letzte runde um die Wiese der 1000 Flüche und ab ins Ziel. Wenn diese Wiese den Namen 1000 Flüche hat, wie nennt ihr in Emmelshausen dann eigentlich diese Wiesen-Wurzelteppiche, das würde mich mal brennend interessieren. ;-)
Da die Beine richtig gute Arbeit geleistet haben, bin ich im Nachhinein über das Verfahren nicht mehr ganz so enttäuscht. Die für mich wichtigen Rennen kommen noch und so kann ich hier mit dem 18 Platz AK sehr gut leben.
AAAAAAber ich muss hier fairerweise anmerken, Hannes, also der mit dem Bike kam ca. 20 min. nach mir ins Ziel und hat sich dann noch mal entschuldigt. Ich habe ihm dann noch kurz eine Brille von Swiss Eye empfohlen, sollte bei den nächsten Rennen helfen.
Auf jedenfall ein absolut zu empfehlendes Rennen mit perfekter Organisation, tollen Helfern und einem bombastischen Waschsalon. Da können sich einige Veranstalter mal zwei bis drei scheiben abschneiden.

Tolle Teampräsents mit gutem Ergebnis. Lenny nicht zu vergessen der mit seinen 14 Jahren auf der Fun-Strecke an den Start ging anstelle beim Kinderrennen. Auf der 27 km runde mit 500hm wurde er 13 AK. Klasse Lenny, weiter so.

Nächstes Rennen dann Kaufhaus Rid 12h MTB Weltmeisterschaft mit Monika im 2er Mixed.

Bis denn dann.
Stefan

Ein Chaoswochenende mit toller Platzierung. :-)

Freitag früh kam Monika Reker vorbei, da von uns die Weiterfahrt geplant war. Zack, alle Sachen in den Buss und dann war Gemütliches frühstücken geplant, Lisa hatte ja Geburtstag. (Monika Reker vom Team Pirate Hamburg ist meine Partnerin für Rennen in der Mixed-Klasse).
rieden_stefan1Etwas verspätet ging es dann auf die 450km lange anreise welche allerdings Reibungslos verlief. Gut Matheshof angekommen stand auch endgültig fest, unser Betreuer kann nicht kommen. :-( Zu diesem Zeitpunkt hat mich das noch nicht wirklich gestört, das Wetter war ja nahezu perfekt.
Zelt aufgebaut, Startunterlagen geholt, alles Wichtige fertiggemacht und dann fix auf zur Streckenbesichtigung. Diese ist auch bei einer Runde geblieben denn schnell stand fest, andere Reifen werden zum Rennen gefahren. Die MAXXIS Ikon waren auf der Schlammigen strecke sofort dicht und mit Monis Schwalbe Reifen sah es nicht besser aus. Da wir so ziemlich alles an Bikebekleidung und Bikezubehör mit hatten was der Schrank und Keller so her gab, hatte ich natürlich auch ein großes repertuar an MAXXIS Reifen dabei. Lange überlegen brauchte ich nicht und auf die Ersatzlaufräder kam der MAXXIS Beaver Schlammreifen drauf. Kompressor etc. war ja alles vorhanden also ging das alles recht fix. Bei Moni noch die Ersatzlaufräder drauf, Tublessmilch nachgefüllt und die Bikes waren fertig. Selbst wenn es trocken geblieben wäre, die Reifenwahl hatten wir richtig getroffen. Bei einem gemütlichen Grillerchen haben wir den Abend ausklingen lassen.
Samstag, meiner einer zum Einrollen und Moni war bei der Fahrerbesprechung.
rieden_stefan412.06 Uhr war dann Start für die 2er Teams und ab ging es auf die Strecke. Kurzes Stück hinter dem Pacefahrer bis der, die strecke freigegeben hat. Die erste Runde habe ich mich dann an einen der beiden Fahrer rangehängt, die später in der 2er Männerwertung den ersten Platz belegt haben. In der zweiten Runde habe ich dann ein wenig abreißen lassen, um mein Tempo zu fahren. Der Matsch war das eine aber die Wiesenstücke zwischendurch das andere. Dazu wusste ich aber von unserem Peter, da funktioniert der Beaver tadellos. Das habe ich auch Runde für Runde gemerkt, wo bei anderen der Reifen hinten teils durchrutschte, konnte ich ganz normal weiter im Uphill treten. Das hat viel Kraft gespart. Das Tauschen mit Moni hat auch fast immer super funktioniert, allerdings ohne Betreuung ist das Absprechen zwischendurch recht schwer. An dieser Stelle haben wir dann auf SMS Mitteilungen umgestellt. Einmal war ich trotzdem zu spät und Moni musste noch eine Runde dran hängen, aber wie ihr seht, hat ja nicht geschadet. :-) :-) Iris vom Nachbarteam hat uns zwischendurch auch sehr geholfen, was für sie ein großes Unterfangen war, da sie ja das eigene Team auch zu betreuen hatte.
Obwohl ich fast immer 5er Turns gefahren bin, hat mir das irgendwie nichts ausgemacht, wunder wunder in meinem Köpfchen. Lag wohl daran am Anfang nicht überzogen zu haben. Ich war aber auch überrascht, wie gut Moni nach ihrer langen Verletzungspause auf der Strecke unterwegs war. Das lief alles super. Gegen Abend, als dann der Regen einsetzte und wir in der 2er Mixed Wertung auf dem 1 Platz lagen hatten wir eine Runde Vorsprung und in der Nacht wurde sogar eine 2 Runde daraus. Ich hatte seinen Helm am letzten Wiesenanstieg der Runde erkannt und bin dann an ihm vorbei gezogen. So lagen wir dann mit 2 Runden in Führung. Weiterlesen

und bei ihm kann die Lust auch bleiben. Zumindest was das Wandern mit dem Bike angeht.

oxfarm4 (FILEminimizer)
Vorm 24-h-Rennen am Wochenende wollte ich gestern noch ein paar Kilometer schruppen, allerdings war damit nach 95 km ENDE im Gelände.
Einen ganz schönen Knall hat es gegeben. Mit dem Hinterreifen in einer leichten Kurve ein Stück Schieferplatte erwischt und den Mantel an der Seite aufgeschlitzt. Da hilft keine Milch im Reifen und auch keine MaXalami mehr.
Lisa angerufen, ich benötige das hauseigene Taxi. :-) Solch ein Weg zu fuß zum Taxistand kann allerdings mächtig weit sein. Mit dem Rad geht immer alles so schnell.

Gedacht habe ich mir 4 km, gewesen sind es 8 km und gefühlt waren es 20 km schiebenderweise.

maxxis1Boha, was hab ich geflucht aber außer die Vögel im Wald hat es glaube ich niemanden interessiert. Je näher ich aber Richtung Taxi kam umso ruhiger wurde ich. Ich habe mich dann doch damit abgefunden, dass es glücklicherweise erst nach fast 100 km passiert ist. Bei meinem Talent hätte es ja eigentlich irgendwo in der Pampa passieren müssen und auch nach 10 bis 30 Kilometern. Ich denke es lag daran, dass ich das kleine Glücksschweinchen dabei hatte, welches ich von Celina geschenkt bekommen habe.

Mal kurz vorgefasst. Als ich Celina zuhause darauf angesprochen habe, sie möge dem Schweinchen mal einen Kuss geben, es hat mir heute nicht viel Glück gebracht, kam natürlich die passende Antwort. Papa, das soll auf dich aufpassen und nicht auf dein Fahrrad.
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Platz 13 / Kategorie 3

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