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Lange her

Monatsarchive: März 2015

Tag 9 in die Berge.

IMAG0200 (FILEminimizer)Heute sollten es Berge sein und jeder so ein klein wenig, wie er konnte oder wollte. In der Gruppe zu 5 ging es Richtung Polenca und dann Richtung Luc hoch. Danny hat dann mal Gas gegeben und ist vorgefahren, Nico hinterher und dann Christian und meine Wenigkeit. Irgendwann musste ich Christian dann auch fahren lassen, da mir vorne bei jedem Schaltvorgang die Kette runter geflogen ist. Also hab ich mich dazu entschieden, vorne nur auf dem kleinen Blatt zu fahren. Die meiste Zeit sollte es eh berghoch gehen. Nico hatte zwar nochmal gedreht um nach mir zu schauen aber auf den kleineren bergab Passagen und geradeaus, da kommst ohne Schalten nicht groß hinterher.

Nico ist dann wohl Richtung Tankstelle und ich weiter in Richtung Apfelsinen Mann, wo Christian auch gewartet hatte. Christian ist weiter übern Berg und ich habe mich aufgemacht, Danny hinterher zu fahren. Der wollte runter Sa Calobra und wieder hoch, geht ja nicht anders. Außer evtl. für Triathleten, die Schwimmen unten dann weiter, müssen aber ihr Rad stehen lassen. :-)

Nach einer gefühlten Ewigkeit des Rollens bergab ohne Treten kam mir auf der unteren Hälfte Danny entgegen. Selbst bergab wurde ich so ziemlich von jedem Biker überholt. Unten kurz die obligatorischen Fotos, hab ich mich wieder auf dem Weg hinauf gemacht. Boha, wie ich das untere Drittel hasse. Oben angekommen runter in Richtung Apfelsinen Mann gerollt und kurze Überlegung schnauze voll oder über den Puig. Der Puig hatte gesiegt und bis zum Tunnel ging es auch recht lala nur mit dem kleinen Blatt voran. Bergab nach Soller hieß es 14 km Rollen, das hat ja mal sowas von keinen spaß gemacht. Jeder aber wirklich jeder und jede haben mich abwärts überholt. In meinen Gedanken hab ich bei der vielen Zeit gedacht, Danny hat die Runde bestimmt schon fertig und steht unter der Dusche.
In Soller angekommen rein in den Ort und beim nächsten Schrauber Mofa und Rollerladen den Zug vorn im Umwerfer wieder straff gezogen und geklemmt. Der war rausgerutscht, was das Problem war, um aufs große Blatt zu kommen. Da ich komischerweise immer noch nicht die wirkliche Orientierung auf Malle habe, wusste ich nur, es ist zurück noch ganz schön weit und daher etwas mehr in die Pedalen getreten. Irgendwann wird’s ja dunkel und Licht hatta ja nu nicht dabei. Hoch über den nächsten Berg hab ich mir dann ganz schön die Beine weggeschossen. Jetzt wusste ich aber, ewig bergab und dann irgendwann links, da gab es dann auch mal drei Radfahrer, an die ich mich drangehängt habe. Unten angekommen nichts zu sehen, links irgendwo der Hinweis Orient.

IMAG0197_stitch (FILEminimizer)Es gibt aber ja genug Deutsche die da durch die Gegend fahren also fragen, ohhhhh ganz schlimm für den männlichen Ego. Aber was ist noch viel viel schlimmer für den Ego, eine mächtig besch…… Antwort. Da musst du dort hoch und dann rechts. Ich hab gedacht der will mich veräppeln. Ich hab mich da geistig schon in irgendeinem Wagen sitzen sehen, wo mir ein Huhn Gesellschaft leistet und mich der Fahrer im Dunkeln vorm Hotel absetzt (Insider). ;-)
Also alles wieder berghoch geradelt und siehe da, ein Schild mit Orient. Das habe ich beim Runterfahren schön verpasst, da ich ja den Palmabikern schön im Windschatten gefolgt bin. Da gibt es auch irgendeinen Aufkleber, folgen sie mir nicht, ich kenn mich auch nicht aus. :-) Kurzer Stopp an dem Marktplatz, wo sonst immer der Bär los ist, aber absolut nix und niemand nur drinnen saßen noch einige Biker. Wieder stärkend für den Ego, :-) hier über den Orient komme ich doch Richtung Alcudia, alle Mann nicken. Dann kam die schlimme Antwort auf die tolle Frage, wie weit ist es denn ca. über den Daumen gepeilt. Na junge, gute 60 km kannst du bestimmt einplanen. So als Mann gibt man sich ja keine Blöße, Brust rausgestreckt und mir in Gedanken gesagt, warte, bis dich niemand sieht, da stellst dich an Rand und heulst. :-) :-) :-)

IMG-20150317-WA0001 (FILEminimizer)Ich hab’s dann doch wie ein Mann genommen und bin los geradelt. Oben aus dem Ort raus, alles mit Barken abgesperrt, Vollsperrung, Gedanke im Kopf nimm dir hier einfach ein Zimmer du kommst nie nach Alcudia. Aber siehe an, von oben kamen einige Radfahrer, aber leider nix deutsch oder englisch, und da ich morgens Risiko gewählt hatte, gab es auch keinen extra Joker. Gedanken sind die jetzt von Orient gekommen oder mussten die umdrehen, das war die Publikumsfrage. So ein Erlebnisse hatte ich ja am Vortag schon.
Aaaaber man muss ja auch mal Glück haben, kam unten doch aus der Böschung ein Bauarbeiter. Wir haben uns dann darauf geeinigt, nur für Autofahrer verboten, Bikes ok.
Naja, wie es sich rausgestellt hatte, so ok war es nun doch nicht, Straßen Teile wurden gefräst und zum Vorbereiten Teeren geschwärzt. Dementsprechend ganz Tolles fahren mit jede Menge einsauen. Der einzige Vorteil war, ich hatte mich in einem der nächsten Dörfer am Vortag schon Verfahren und musste zwecks Sackgasse zurück, der Fehler sollte nicht wieder passieren.
Irgendwann bin ich dann aber wieder auf Streckenabschnitten gewesen, die ich kannte und bei denen ich wusste, grobe Richtung Alcudia. Irgendwann kam dann auch mal das ersehnte Schild noch 15 km, also an die Seite gefahren und den anderen erstmal geschrieben, bin dann auch bald da komme später zum Essen.
Es hat schon ganz leicht angefangen zu dämmern, irgendwann so nach 18 Uhr aber bis zur Dunkelheit hatte ich noch Luft. Vorm Hotel war der Bordstein sitzenderweise erstmal meiner, um ein wenig runter zu kommen. Geschaltet hab ich in diesem Moment leider nicht, ich hätte den Helm vor mir hinlegen sollen, evtl. hätte ja der ein oder andere einen Euro rein geschmissen. Dann hätte ich diesen Tag unter „für Bezahlung biken“ abhaken können. :-) Auf dem Tacho standen dann knappe 170 km und 3600hm

Die Dusche hat sich dann jedenfalls auf mich gefreut und ich mich hinterher auf das Buffet mit den anderen Jungens.

IMAG0083 (FILEminimizer)Tag 5.

Heute sollte es lang und flach eine größere Inselrunde werden. Ich hatte die Strecke recht grob vom letzten Jahr im Kopf als ich die Runde mit Danny und Rene gefahren bin. Theoretisch einmal runter und auch wieder hoch mit einer kleinen Schleife.
Hier waren natürlich wieder die üblichen 8 Herren und Maxi am Start. Mit recht zugigem Tempo ging es fast schnur gerade runter nach Palma und die paar kurven zwischendurch wurden nicht weiter beachtet. :-) Der Weg nach Palma führte teils durch herrliche Plantagen über Sa Pobla, Inca, Santa Maria, bis wir nach ca. 70 km ankamen.

karteDamit das Ganze natürlich nicht so langweilig wird, sorgen Rene und Herr Krug zwischendurch immer wieder für ein paar Lacher und so geht die Zeit auch immer recht fix vorbei. Wenn dann das Bein alias Christian Bank und Windbrecher Danny teils vorne wegfahren, geht es auch noch die gewissen Km/h schneller. :-) In Palma die Flaschen gefüllt und dann ging es eigentlich schon weiter raus aus Palma in Richtung Küstenstraße.

Von der Küstenstraße geht es dann nach einigen Kilometern wieder ein wenig mehr ins Landesinnere aber man kann zwischendurch immer wieder einen Blick aufs Meer erhaschen. Kurz vor Porto Cristo hat sich die Gruppe leider ein wenig getrennt und verloren, da wir zu viert in den Ort reingefahren sind. Da ich selbst in den Vorjahren noch nie in Porto Cristo war, haben wir uns entschieden, dort noch kurz einen Kaffee in der schönen Bucht zu trinken.
Von Porto Cristo sind wir dann über Manacor in Richtung Alcudia. Die Nebenstraße von Manacor in Richtung Küstenstraße ist ein wirklicher Traum, die Aussicht und die Straßenführung. Am Ende standen 222 km auf dem Tacho, obwohl es recht flach war, haben sich über die Kilometer etwas mehr als 1400hm angesammelt. Der Rest der Meute war ohne pause dann schon vor uns angekommen.


Tag 6.

Frühs das Bike vom Balkon geholt macht es Klick, Klick, Klick och nöööööööö, hinten eine Speiche durch. Während die anderen pünktlich um 10 Uhr los sind, habe ich mir den nächsten Bikeladen gesucht. Als der Schrauber kam, hat er sich eigentlich recht fix ans Bike gemacht, Ersatz Speiche rein und eine gute ¾ Stunde später bin ich dann auch los.

christianDas wetter war an diesem Tag das erste mal nicht so prall und die größte Motivation war auch nicht wirklich da. Der Vortag hatte meinem Hinterteil komischerweise doch recht zugesetzt und so sollte es für mich erstmal nur über Polenca zum Cap De Formentor raus gehen. Die Straße wurde dort neu gemacht und sollte sich jetzt richtig gut fahren lassen. Bevor ich durch zum Cup bin, habe ich noch kurz einen Abstecher hoch zu den Bunkern gemacht, von wo man eine tolle Aussicht genießen kann. Diese war an dem heutigen tag allerdings mehr als nur trübe. :-(
Wieder runter ging es nun raus zum Cap und fast unten angekommen, kommen mir auch schon Danny und Banki entgegen die schon auf dem Rückweg waren, kurze zeit kam dann auch Herr Krug auf der Gegenseite vorbei. Als ich angekommen bin, hat sich auch der Himmel ein wenig aufgezogen und es wurde sogar recht schön aber mit mächtig wind. Zurück in Richtung Polenca hatte ich dann etwas mehr als 60 km stehen, was so ja nicht unbedingt viel war, um zurück zum Hotel zu fahren. Entgegen dem Gefühl meines Hinterteils habe ich mich dann trotzdem noch für weitere flache 40 km entschieden. Am Hotel angekommen fing es dann auch fast pünktlich mit stärkerem Regen an.


Tag 7.

IMAG0160 (FILEminimizer)Die ganze Nacht regen und für den heutigen Tag war auch kein pralles Wetter angesagt. Einige hatten Ruhetag oder andere sportliche Aktivitäten vor und so sind Danny, Steffen und meiner einer flach in Richtung Palma und haben uns der Moskovskaya Cycling Crew angeschlossen. Die Truppe ist auch jedes Jahr fast zeitgleich mit uns in Alcudia. In einer großen Gruppe ging es mit Umwegen über Sa Pobla und an Santa Maria vorbei. Dieses Mal ging es einige Kilometer an der Promenade entlang bevor wir am „Ballerman“ einen Kaffeestopp gemacht haben. Dieser viel ein klein wenig länger aus da wir noch etwas gewartet haben das sich der Himmel ein wenig aufklärt. Das hat sich hinterher als richtig bewiesen und Danny seine Streckenführung zurück hat uns elegant um den Regen herum geführt. Überall wo wir langgefahren sind, hatte es vorher geregnet, daher war es „nur“ nass von unten. Am Hotel angekommen sollten für diesen Tag auch die 133 km reichen. Christian Krug hatte an diesem Tag Geburtstag und so haben wir alle gemeinsam einen sehr schönen Abend in einer der Strandbars verbracht.


Tag 8.

Am ersten Ruhetag war ich morgens noch laufen, das viel aber an diesem Tag aus, es war komplett ruhe. Morgens um 10 Uhr hatte ich bei der Massage meinen nächsten Foltertermin den ich wieder tief ein und ausatmend :-) hab über mich ergehen lassen. Der war jetzt auch nicht ganz so schlimm wie der erste Termin oder ich habe einfach nicht ganz so gejammert. :-)
Nachmittag bin ich mit Steffen dann mal ganz gemütlich in die Altstadt geschlendert, was sich wirklich lohnt. Schöne Gassen laden zum gemütlichen Bummeln ein und auf dem Rückweg haben wir uns dann mit Christian und Danny getroffen.


 

Fast fertig, fehlen nur noch 4 Tage. :-)

Privat und auch im Trainingslager wurde ich jetzt schon des Öfteren auf meinen Hoodie – Live is a mountain angesprochen.
Schaut doch einfach mal bei Jennifer Letzing im Store vorbei. Da bekommt ihr eben auch diesen Hoodie mit 2 verschiedenen Motiven für Man and Woman.
Ich liebe diesen Hoodie und trage ihn richtig gerne. Kaum ist er von der Wäscheleine einsortiert hab ich ihn auch schon wieder an. :-) Sehr gute vernünftige Qualität zu einem sehr tollen preis.
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