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Lange her

Ein Chaoswochenende mit toller Platzierung. :-)

Freitag früh kam Monika Reker vorbei, da von uns die Weiterfahrt geplant war. Zack, alle Sachen in den Buss und dann war Gemütliches frühstücken geplant, Lisa hatte ja Geburtstag. (Monika Reker vom Team Pirate Hamburg ist meine Partnerin für Rennen in der Mixed-Klasse).
rieden_stefan1Etwas verspätet ging es dann auf die 450km lange anreise welche allerdings Reibungslos verlief. Gut Matheshof angekommen stand auch endgültig fest, unser Betreuer kann nicht kommen. :-( Zu diesem Zeitpunkt hat mich das noch nicht wirklich gestört, das Wetter war ja nahezu perfekt.
Zelt aufgebaut, Startunterlagen geholt, alles Wichtige fertiggemacht und dann fix auf zur Streckenbesichtigung. Diese ist auch bei einer Runde geblieben denn schnell stand fest, andere Reifen werden zum Rennen gefahren. Die MAXXIS Ikon waren auf der Schlammigen strecke sofort dicht und mit Monis Schwalbe Reifen sah es nicht besser aus. Da wir so ziemlich alles an Bikebekleidung und Bikezubehör mit hatten was der Schrank und Keller so her gab, hatte ich natürlich auch ein großes repertuar an MAXXIS Reifen dabei. Lange überlegen brauchte ich nicht und auf die Ersatzlaufräder kam der MAXXIS Beaver Schlammreifen drauf. Kompressor etc. war ja alles vorhanden also ging das alles recht fix. Bei Moni noch die Ersatzlaufräder drauf, Tublessmilch nachgefüllt und die Bikes waren fertig. Selbst wenn es trocken geblieben wäre, die Reifenwahl hatten wir richtig getroffen. Bei einem gemütlichen Grillerchen haben wir den Abend ausklingen lassen.
Samstag, meiner einer zum Einrollen und Moni war bei der Fahrerbesprechung.
rieden_stefan412.06 Uhr war dann Start für die 2er Teams und ab ging es auf die Strecke. Kurzes Stück hinter dem Pacefahrer bis der, die strecke freigegeben hat. Die erste Runde habe ich mich dann an einen der beiden Fahrer rangehängt, die später in der 2er Männerwertung den ersten Platz belegt haben. In der zweiten Runde habe ich dann ein wenig abreißen lassen, um mein Tempo zu fahren. Der Matsch war das eine aber die Wiesenstücke zwischendurch das andere. Dazu wusste ich aber von unserem Peter, da funktioniert der Beaver tadellos. Das habe ich auch Runde für Runde gemerkt, wo bei anderen der Reifen hinten teils durchrutschte, konnte ich ganz normal weiter im Uphill treten. Das hat viel Kraft gespart. Das Tauschen mit Moni hat auch fast immer super funktioniert, allerdings ohne Betreuung ist das Absprechen zwischendurch recht schwer. An dieser Stelle haben wir dann auf SMS Mitteilungen umgestellt. Einmal war ich trotzdem zu spät und Moni musste noch eine Runde dran hängen, aber wie ihr seht, hat ja nicht geschadet. :-) :-) Iris vom Nachbarteam hat uns zwischendurch auch sehr geholfen, was für sie ein großes Unterfangen war, da sie ja das eigene Team auch zu betreuen hatte.
Obwohl ich fast immer 5er Turns gefahren bin, hat mir das irgendwie nichts ausgemacht, wunder wunder in meinem Köpfchen. Lag wohl daran am Anfang nicht überzogen zu haben. Ich war aber auch überrascht, wie gut Moni nach ihrer langen Verletzungspause auf der Strecke unterwegs war. Das lief alles super. Gegen Abend, als dann der Regen einsetzte und wir in der 2er Mixed Wertung auf dem 1 Platz lagen hatten wir eine Runde Vorsprung und in der Nacht wurde sogar eine 2 Runde daraus. Ich hatte seinen Helm am letzten Wiesenanstieg der Runde erkannt und bin dann an ihm vorbei gezogen. So lagen wir dann mit 2 Runden in Führung.
Was man sich mühsam erarbeitet ist leider oft nicht von dauer. Mit Moni gewechselt und kurz nach ihrer Durchfahrt zum Schlammteil wurde die Strecke zum ersten Mal gekürzt. Er kam logo nach ihr dort an und schon war eine Runde wieder futsch. Das Ganze geschah dann noch ein zweites Mal zu unserem Nachteil und schwups war unser hart erkämpfter Vorsprung andererseits wieder ganz leicht erkämpft weg. Ich glaube im Fachdeutsch nennt man das heut zutage ARSCHKARTE :-) oder halt einfach nur Pech. Aber hätte Wenn und Aber, egal wie man es dreht, es hat auch andere getroffen. Wo es einen Vorteil gibt, gibt es auch immer einen Nachteil.
rieden_stefan3Da Moni dann auch mit Problemen rein kam und ich erstmal beide Bikes auf vorder man bringen musste war unser Rückstand dann ganz schnell auf 4 Runden angewachsen. Der Kurs war zu diesem Zeitpunkt auch nur noch 1,9 km lang. Der Rest wurde aus Sicherheitsgründen weg gekürzt. Um 4 Uhr nachts kam dann schließlich der Rennabbruch des Veranstalters.
Mit dem zweiten Platz dem Vizetitel kann ich aber auch wunderbar leben. :-) Interessant finde ich aber auch, dass wir gerade mal eine Runde weniger hatten als die Sieger in der 2er Männerwertung. Da die beiden schon bei einigen Rennen meist unter die Top 5 gefahren sind, war ich sehr verwundert.
Natürlich freue ich mich jetzt umso mehr auf die nächsten Rennen, die ich noch mit Moni bestreiten werde, denn bis dahin ist sie wieder ganz fit. Von ihrer langen Verletzungspause war kaum etwas zu merken. In der Nacht hat sie sich ein wenig Tapen lassen aber dann ging es wieder zügig weiter. Natürlich waren noch schmerzen vorhanden aber wir sind ja keine Fußballer, die sich hinschmeißen und weinen. :-)
Einige positive und negative Dinge zum Drum und Dran, Veranstalter etc. gibt es ja immer aber dazu könnt ihr auch mal bei Monis Blog vorbei schauen. http://www.monika-reker.de/rennberichte/mountainbike/
Ein Fazit zu dem Wochenende von mir:
Wenn auch überglücklich mit der Platzierung, ohne Support ein 24-h-Rennen bei solchen Bedingungen, das wird, nicht mehr vorkommen. Hier muss man auch ehrlicherweise sagen, ohne Rennabbruch wären es noch weitere 8 Stunden gewesen.
Mit Monika die perfekte Mixed-Partnerin gefunden, ohne groß Palaber, es passt in jeglicher Beziehung. Danke dafür.
Glücklich darüber MAXXIS-Tires als Reifenpartner an der Seite des Teams zu haben. Für jedes Wetter und alle Bedingungen den perfekten Reifen, besser geht es nicht. Das macht das Leben im Rennen um einiges leichter und natürlich auch sicherer.

Ein weiterer Dank geht an das Autohaus Bolluck, welches zu Sonderkonditionen einen Kleinbuß zur Verfügung stellte. Gerade bei diesem schlechten Wetter war es sehr wichtig, in den kurzen Pausen einen trockenen Platz im Fahrerlager zu haben.

Bis denn dann

Stefan

Da ich beruflich eigentlich jedes zweite Wochenende arbeiten muss, wäre mir dies alles ohne die Unterstützung meines Arbeitgebers „Firma Cargill“ und meiner Arbeitskollegen nicht möglich.
Dafür möchte ich hier ein ganz großes DANKE sagen!

rieden_stefan5

 

5 Antworten auf 24Std. WM Bike on Fire – Gut Matheshof

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