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August 2017
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Lange her

Und alles kam anders als erwartet.

Die privaten Sorgen am Morgen so gut es ging an die Seite gestellt, nachdem mir Lisa sagte, es geht ihr doch recht gut.

Also den Fokus auf die geplanten 5 Stunden für die 5 Runden, worauf ich mich die Wochen vorher mit Olli vorbereitet habe. Immer wieder die Strecke recht zügig zum Training abgefahren, jeweils immer eine Stunde aber nicht am Anschlag. So konnte es also los gehen, nachdem man am Morgen mit jede Menge bekannten Gesichtern noch ein wenig Small Talk gehalten hat.  Bad Bikes, Excelsior Racing Team, HarzBikeHaus etc. Das ist immer wieder schön, da man sich oft nur von Rennen zu rennen trifft. Nicht zu vergessen die netten Nachbarn :-) vom Rapiro Racing-Team.

Vom Start an gut weg gekommen bin ich strickt meinem Plan nachgegangen die ersten drei Runden jeweils mit einer Stunde zu absolvieren. Im ersten Trail bin ich glücklicherweise um das Getümmel ganz gut drum rum gekommen und konnte recht frei mit ein wenig Verzögerung durchfahren. Die Beine gingen besser als erwartet und immer wieder im Kopf gehabt, der Burner….., so muss es weiter gehen, dann schaff ich diese 5 Stunden.

Bergab recht behutsam um keinen Platten zu riskieren, ging es genau nach 1 Std. und ein paar Sekunden in die zweite Runde. Zum Elfenstein hoch, Beine gut, Tempo gut, so sollte es weiter gehen. Am höchsten Punkt der Strecke angekommen, Trail runter und die Strecke mischte sich immer mehr mit den Fahrern über drei runden.

Dort ist dann Uwe Rotermund (MTB Race Team Höxter) aus dem Windschatten an mir vorbei und sagte, du hast 5 Runden, bleib hinter mir. :-) So ging es dann recht zügig weiter bis zum letzten größeren Anstieg der strecke, an dem ich dann sagte, danke gib gas, jetzt fahr ich wieder meinen Tritt. Das zweite Mal bei Gerard an der Zwischenzeitnahme durch und weiter ging es. Am letzten Kleinen anstieg nach dem Bachlauf kam Chris dann von hinten an und fuhr vorbei. Das hat mir gut gepasst, denn da bin ich gleich mal dran geblieben bist zur nächsten Runden durchfahrt. Konstant wie die erste Runde mit ein paar Sekunden Unterschied. Im Kopf nur immer GEIL, GEIL, GEIL, die Beine passen heute super. Wieder Richtung Elfenstein hoch mein Tempo gefahren und alles gut, alles im Plan. Auf dem nächsten Tempostück, jede Menge Fahrer hinter mir, wie eine Perlenkette angereiht. Ab und zu habe ich mal die Spur getauscht aber glaube mal nicht, dass mal einer vorgefahren ist. Alle 6 Fahrer gingen über drei Runden. :-(

Kurz vor Rundendurchfahrt schau ich auf die Uhr, 3 Stunden und knapp 2 Minuten und innerlich immer mehr Freude, wie geil es doch läuft.

Nun ja, ich komme am Fahrerlager vorbei und beim Flaschentausch sagt Lisa mir, Olli ist raus und ist gestürzt. Schlüsselbein durch und noch ein paar Worte was ich aber nicht mehr so wirklich wahrgenommen habe. Darüber war ich die nächsten Meter so perplex, dass ich fast in den Gegenverkehr Start-Ziel Bereich gerauscht bin. Nachdem ich laut stark von vorn angeschrien wurde, war das wie ein Schlag in den Nacken, so abwesend war ich da für einen Moment. Wieder gesammelt und weiter ging es Richtung Elfenstein zum 4 ten mal. Hochgedrückt und holla lief es gut, voller Freude weiter und alle Gedanken im Kopf nach hinten geschoben. Am höchsten Punkt der Strecke angekommen, kurzer Blick auf die Uhr, der Plan passt, 3 Minuten früher wie in den ersten drei Runden. So war der Plan, die ersten drei Runden ein wenig haushalten und runde 4 und 5 jeweils unter einer Stunde bleiben.

Nun war natürlich auch nichts mehr mit sinnig bergab oder sonstigem und PAFFFFFF, hinten Platten. Das Schlimmste was mir beim Rennen passieren kann ist, dass ich vom Rad muss. Runter vom Bike und grade wo ich es umdrehen wollte, fangen die Beine an zu krampfen. Unter Volllast vom Rad geht bei mir gar nichts mehr. Die Beine haben so stark gekrampft, dass ich 5 Minuten brauchte, um mich einigermaßen zu fangen. Der Schlauchtausch war auch nur unter heftigen Schmerzen möglich. 2 Kartuschen Luft drauf und nach etwas mehr als 14 Minuten ging es weiter. L Der größte Fehler von mir war natürlich der Versuch diese verlorene Zeit wieder rein zu fahren. Das war dann auch mit dem Krampfenden Beinen zum Ende der vierten Runde der Abschuss. Elfenstein trotzdem das 5-mal hoch nicht abgestiegen aber es ging halt nix mehr. Jeder tritt nach dem Platten hat nur geschmerzt. So sind dann aus den geplanten ca. 5 Stunden leider 5 Stunden und 28 min geworden. So war es dann in meiner klasse der 24 und gesamt der 38 Rang.

Hier noch gute Besserung an Olli und ein Lob für das ganze Team für das doch zahlreiche Antreten in allen Klassen. Gute Platzierungen sind dabei auch raus gesprungen.

Vielen Dank wieder mal an unsere Frauen, die für uns alles immer ein wenig leichter machen.

Danke Sören, das Bike war perfekt.

SPORTident Timing

Bis denn dann

Stefan  

6 Antworten auf Bad Harzburger Bio-Racer-Marathon

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