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Lange her

sportograf-38934591Nun komme ich endlich zum Bericht der 4 tage Beskidy MTB Trophy, die nun schon wieder etwas mehr als eine Woche vorüber ist. Richtig zufrieden mit dem Ergebnis für mich aber mehr noch darüber, diese 4 Tage bestanden zu haben, was bei den Rennen dort in Polen nicht an der Tagesordnung ist.

Dienstags vormittags mit Sonja und Peter angekommen wurde erstmal quartier bezogen (mit kleineren Schwierigkeiten) und der restliche Tag wurde in Ruhe verbracht. Mittwoch früh sind dann Moni und Frank vom Eulenexpress Peine zu uns gestoßen. Gegen Mittag hieß es dann auch schon einrollen und seelisch auf die erste Etappe vorbereiten. :-)

Ursprünglich sollte die Trophy in den 4 tagen aus 293km und heftigen 11600hm bestehen. Da natürlich auch in Polen der Regen nicht weniger vorhanden war als hier, wurden die Strecken ein wenig geglättet. Einige Passagen wären unfahr, schieb und tragbar gewesen.

Eines kann ich an dieser Stelle schon bestätigen, alle die mir sagten wie hart dort drüben die Rennen sind hatten mehr als Recht. Ob Uphill oder Downhill, härter geht es eigentlich gar nicht, bzw. härter habe ich es selbst noch nicht erlebt. Nur so viel, in den 4 Tagen habe ich wohl mehr Praxis in Fahrtechnik bekommen als bisher in den ganzen letzten Jahren. Wenn es nicht zufällig in einem Trail geradeaus oder nur leicht bergab ging, habe ich gedacht alle Bikeparks aus Deutschland haben ihre Downhillstrecken in die Karpaten verlegt.

sportograf-38944857Über jede einzelne Etappe möchte ich gar nicht schreiben denn eigentlich war jeder tag einfach nur hart, richtig hart. Mitte der zweiten Etappe habe ich aufgehört zu denken es geht noch heftiger hinauf oder noch heftiger hinab. Teils Wetterbedingt auch schiebender und tragender weise wurde alles nicht einfacher. Leider wurde auch gleich die erste Etappe meine schlechteste da ich im Trail mein Hinterrad verloren habe bzw. es ist raus gesprungen. Bremsbacken kpl. zu, hieß es also bis zum nächsten Service laufen, was ganze 3 Kilometer waren. Da ich mächtig angepisst war, hatte ich bei diesen 3 Kilometern jedenfalls meinen Höchstpuls der 4 Tage. Ich habe ihn auch während des Laufens nicht wirklich runter bekommen, dafür habe ich dann auf den nächsten drei Etappen auch die Quittung bekommen. Auf dem Rad alles kein Problem, ging es allerdings runter vom Rad sind mir fast die Oberschenkel und die Waden weggeflogen.

Da ich die erste Etappe nun ziemlich verhauen habe, hat es in meiner Klasse nach den 4 Tagen leider nur zum 24 Platz gereicht (gesamt glaube ich 123). Die erste Etappe, Platzierung über die 200 hinaus hat sich dann bemerkbar gemacht. Nur muss ich aber trotzdem in „“ setzen, denn wenn die nächsten Rennen so laufen wie dort, bin ich richtig glücklich. Eine schlechte zu drei guten Etappen passt schon. Der Veranstalter und auch die Top-Fahrer haben selbst gesagt, die Trophy in diesem Jahr war von allen die bisher brutalste. Fahrer und Fahrerinnen aus 21 Nationen waren am Start und über 60 Frauen vor denen ich nach den 4 tagen größten Respekt hatte. Die 2, 3 und 4 Etappe bin ich sehr viel mit einer Top-Fahrerin aus Kanada gefahren. Cathy ist erste bei den Frauen geworden. Sie sagte mir am Sonntag, dass sie schon vieles gefahren ist, von Cap Epic bis etc. aber die 4 tage haben alles getoppt.

986549_467982649948401_130539894_nZu empfehlen ist dieses Etappenrennen dort auf jeden Fall und wird 2014 garantiert wieder gefahren. Da die rennen dort auch in der UCI aufgenommen sind, ist das ganze drum und dran natürlich auch absolut top. Von der Organisation etc. stehen die in Polen unseren Rennen hier in nix nach sondern heben sich in einigen dingen sogar von unseren Rennen ab. Die mega große Freundlichkeit der Menschen dort ist auch sehr angenehm und mit Händen und Füssen kann man sich tatsächlich doch gut verständigen. 2014 werden wir dort auf jeden fall doch mit dem ein oder anderen Fahrer mehr aufkreuzen.

Da Sonja und Peter ja vorzeitig abgereist sind war es schön das Frank und Moni noch da waren. Es ist irgendwie schöner ins Ziel zu kommen und am Nachmittag noch mit Leuten zu quatschen die man kennt. Die beiden sind sowieso zwei sehr sehr angenehme Menschen in deren nähe man sich gerne aufhält.

Mein Fazit zu den 4 Tagen. Eine einzige der 4 Etappen hier bei uns, mit diesen Downhills, die Rennveranstalter würden von den Fahrern erschlagen werden oder es würde im nächsten Jahr kaum jemand kommen.

Highlight: Ältester Finisher mit 59 Jahren. :-) Weit über 100 Fahrer/innen die nicht über die 4 Etappen gekommen sind. :-(

Von den ersten zwei Tagen gibt es auch kurze Videos auf YouTube, die geben aber leider nicht wirklich wieder wie GEIL es dort war.  

Danke für euer Interesse, Gruß Stefan.

Video Etappe 1                    Video Etappe 2

Picasa sonstige                    Picasa Sportograf

Das beste Video überhaupt von der 4 Etappe bei Vimeo.

Dieses Bild hat Daniel aus mehreren einzelnen Bildern von einem Sturz von mir zusammengestellt.

Bilderfolge

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