Mai 2016
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Lange her

Allgemein

Sie hat ja gerade mal erst angefangen und schon ist sie für mich wieder vorbei. Wieder ein Jahr, in dem ich nur zuschauen darf bzw. kann.

Eigentlich war nach dem Muskelanriss in der Wade schon wieder alles in Ordnung. Letzte Woche schon wieder mit leichter Belastung auf der Rolle gesessen um das Bein zu bewegen kam am Freitag noch bei der Kontrolle, alles sieht gut aus, weiter Tapen und ab Montag Belastungen weiter steigern.  

tr.strumpfDazu ist es jetzt gar nicht erst gekommen und wird es auch erstmal nicht. Ganze 4 Stunden hat es am Sonntag gedauert, bis nichts mehr ging. Vom ganz Normalen gehen bis absolut nichts mehr möglich. Ab ins Krankenhaus aber irgendwie war im Kopf schon klar, gut ist das nicht.

Untersuchungen, Ultraschall, Böses erwachen, das ganze Bein bis oben zum Oberschenkel mit Thrombose zu. So schnell geht das. Blutverdünnung, das übliche Prozedere und im Hinterkopf schon die Gewissheit, was das heißen wird. Für Stefan ist die Saison 2016 zu Ende.

2015 alle Bikes geklaut, 2016 jetzt das, in meinem Kopf gibt es momentan die absolute Talfahrt. Blutverdünnungsmittel heißen für mich, ich bin ab jetzt wieder Bluter da die Blutgerinnung außer Kraft bzw. runter gesetzt wird. Das kenne ich von früher, nur ein kleiner schnitt beim Rasieren, es hört einfach nicht auf zu bluten.

Gestern wieder zum Gefäß-Chirurgen der nächste Dämpfer, für die nächsten 6 Monate zusätzlich die hoch erotischen braunen Thrombosestrümpfe. Sonst bei Werner&Habermalz meine Solestar Sohlen bekommen, waren es gestern Strümpfe. L

Die nächsten 2 bis 3 Wochen keine muskuläre Belastung, bis die Thrombozyten sich etwas zurückgebildet haben, solange ist auch die Gefahr gegeben, eine Lungenembolie zu bekommen. Das brauche ich denke ich nicht weiter erörtern. L

Der Chirurg meinte zwar, natürlich sind das Empfohlene vorgaben aber ich war ja schon mal Bluter und ich weiß was das heißt. Bei einem Rennen stürzen oder Ähnliches kann für mich dann das aus heißen und daher muss ich die nächsten 6 bis 8 Monate wieder aufpassen, natürlich nicht nur auf dem Bike. Ich werde dann wohl viele Höhenmeter machen, bergauf fahren und bergab rollen lassen und das ganz langsam. Ich versuche momentan an diesen ganzen dingen noch was positives heraus zu ziehen, das gelingt mir aber leider noch nicht.

Da ich schon mal Thrombose hatte, werden jetzt noch einige Untersuchungen auf mich zukommen da es mit 43 absolut unnormal ist eine Thrombose zu bekommen und vor allem noch so schnell und dann auch schon zum 2-mal. Jetzt wird bei mir ein Gen-Defekt vermutet, die APC-Resistenz, die ich von meinen Eltern geerbt haben könnte. Mal schauen was da in den Nächsten tagen raus kommt, ist aber immerhin ein kleiner Strohhalm, an dem man sich erstmal ein wenig halten kann.

Vor allem habe ich mich auf das 8-Stunden-Rennen in Dänemark mit Monika gefreut und kurz darauf auf die Beskidy Trophy in Polen. Das ist jetzt leider alles Geschichte. Das 8-Stunden-Rennen ist abgesagt aber zur Beskidy Trophy werde ich trotzdem mitfahren. Es ist alles bezahlt und dort fahren viele Jungs und Mädels, die ich kenne. Ich werde dann so gut es geht den Support an der Strecke übernehmen und versuchen alle so gut es geht zu unterstützen. Egal wie bitter das alles auch ist, so werde ich dann wenigstens ein wenig Abwechslung haben anstelle mich zuhause einzumummeln.

Was zusätzlich bitter ist, dieses Wochenende nicht fahren zu können. 2 x MTB und 1 x RTF. Geplant war ja mit den Holländern, Berlinern und Peinern schön den Harz zu rocken aber auch das wird es für mich nicht geben. Hier sieht es aber nun so aus, dass Julian den Freitag übernimmt und am Samstag die Oxfarmrunde trotzdem gefahren wird. Ich werde das Ganze dann ein wenig mit dem Auto begleiten bzw. alle ein wenig zusammenführen. Sonntag ist ja dann eh die RTF in Bad Salzdetfurth.

Hmmm, eigentlich könnte man noch so vieles schreiben, wie scheiße alles ist, aber besser wird es dadurch auch nicht.

Ich wünsche euch allen eine tolle und vor allem sturzfreie Saison 2016 und wir werden uns bestimmt trotzdem bei dem ein oder anderen Rennen sehen. Ich habe da noch einige Dinge auf dem Plan, die ich mit dem Bike so machen wollte und werde, versuchen mir diese Gelegenheiten zu ermöglichen.

Gruß, euer Stefan

Ich warte dann eben noch ein Jahr, bin ja erst 43.

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Der Marathon ist für 2016 Geschichte und freuen wir uns auf 2017. J

Hier gibt es noch die Links zu den Bildern von Prowell Germany und das Video.

Automatikbilder von der GoPro – DropBox

Bilder normal vom Marathon am Ersten anstieg – DropBox

KrankenhausSch…….. förmlich anziehen.

Kyffhäuser nicht, Hellenthal nicht, Kellerwald nicht und nun ist auch Bad Harzburg nächste Woche gegessen. Bohaaaaa, what a fuck.

Gestern hat es dann mal heftigst in der Wade geziept und im Kopf schon gemerkt, das war nicht gut. Das Übliche hoffen, ach ist nicht so schlimm, kleine Wadenmassage von Lisa und ab zur Nachtschicht. Heute früh dann unter der Dusche doch das negative „erwachen“, die rechte Wade fast doppelt so dick wie die linke und immer mehr schmerzen.

Kollegen nach Hause gebracht und ab ins Krankenhaus, netterweise war nicht viel los. Ein großer Vorteil, dass ich dort viele der netten Damen durch Lisa kenne, da hat man dann doch schon eine bevorzugte Behandlung.

Arzt kommt, Ultraschall, Muskelanriss. :-( Fuck, aber irgendwie hatte ich es ja schon geahnt. Zink-Gips-Verband bekommen, Trombosespritzen und gefrustet in die heimischen 4 Wände.

Ich bin einfach nur pappe satt. Jetzt heißt es hoffen, der Arzt meinte es ist ein positiver Anriss, sodass der Gipsverband nächsten Freitag mit viel Glück schon wieder abkommt. Müsste doch recht schnell heilen.

Euer Stefan

Eine Erfahrung die ich so nicht wieder machen muss aber schön war es viele Leute zu treffen, mit denen man teils nur virtuell verkehrt.

Stefan12Laufen mit 5,4 km dann aufs Bike mit 18 km und wieder 5,4 km Laufen.

Frühs bei mächtig kalten Temperaturen Bike, Helm und Schuhe in der Wechselzone abgestellt und ein wenig warm gelaufen. Die Wechselzone war ja für mich mal was ganz Neues, habe ja solch eine Veranstaltung noch nie mit gemacht. Kann hier aber sagen, sehr schöne Organisation.
Beim warm Laufen kam natürlich von vielen Läufern vorab schon immer der Hinweis, Junge du läufst aber schlecht, so wird das nichts. Das normale aufrechte Laufen um die Beinmuskulatur nicht so sehr zu beanspruchen, geht bei mir durch meine Hüfte nicht also wie immer das Beste daraus machen.

Vorgenommen hatte ich mir fürs Laufen eine 5.30 pro Runde, da hält die Hüfte, so war der Plan. Start und achtu, die Laufen ja alle weg. Also nicht auf die Uhr geschaut und einfach hinterher. Das war natürlich mit 5.00 pro Kilometer viel zu schnell. Nach 4 km habe ich schon gemerkt, dass mir meine Hüfte wegknickt, aber aufgeben ist ja immer keine Option. Sollte ich aber mal drüber nachdenken.
Ich hatte mir dann eingeredet, auf dem Bike kann ich mich ein wenig erholen und dann sehen, ob ich die letzten 5,4 km Laufen noch schaffe. Aufs Bike bin ich dann kurz nach dem Start an Monika vorbei und habe mich dann vor sie gesetzt. So sind wir dann gemeinsam alle 3 Runden gefahren. Das hat für mich vernünftig hingehauen, konnte mehr mit links als mit rechts treten und die schmerzen aus der Hüfte gingen etwas weg. Da wir dadurch nicht unbedingt schnell unterwegs waren, hat es mich doch sehr verwundert, wie viele wir überholt haben. Das sind dann wohl doch alles fixe Läufer, bei denen es auf dem Bike nicht so rosig läuft.

Stefan18
Wieder in der Wechselzone angekommen, wollte Monika eigentlich auf mich warten aber da habe ich gleich zu ihr gesagt, sie soll sich los machen. Bei mir war klar, dass diese 5,4 km jetzt wenn überhaupt noch sehr langsam werden. Ein klein wenig hatte sich die Hüfte zwar erholt aber das war nach dem ersten Kilometer schon wieder Geschichte. Gefühlt haben mich auf den 3 Runden dann wieder alle überholt, die wir vorher mit dem Rad überholt hatten.
Im Ziel angekommen ging dann erstmal nichts mehr, trotzdem glücklich darüber durchgezogen zu haben. Noch ein wenig mit einigen Leuten gesprochen, Dusche für mich und danach fürs Bike. Da es merklich schlimmer mit meinem Bein wurde, entschloss ich mich doch recht schnell den Heimweg anzutreten, was aber ein wenig nach hinten losging.
Aus morgens 45 hinfahrt wurden 2,5 Stunden Rückfahrt. 2-mal musste ich einen großen Stopp einlegen, da ich nicht mal mehr das Gaspedal treten konnte. Da ist mir dann klar geworden, so in dieser Richtung werde ich das nicht nochmal machen.

Montag habe ich dann doch mal in die Ergebnisliste geschaut und in der Klasse M40 ist es dann doch noch der 14 Platz geworden.

Vielen Dank an Frank Eggert vom Eulenexpress für die schicken Bilder. www.radlblog.de

Gruß Stefan

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stefanNun komme ich verspätet auch mal zu meinem Bericht zum 8h-Ice-Rider in Rothenburg.

Freitag angereist und wieder die tolle Jugendherberge bezogen, an der auch dieses tolle Event stattfindet. www.derjugendhof.de
Noch 2-mal mit Marco die Runde abgefahren, hatte Monika ihr Quartier auch bezogen. Unser Team war also komplett vertreten. Marco als Einzelstarter, Monika und ich im 2er. :-) Recht früh war schon alles erledigt, Bikes etc. fertig und so war mal ein wenig Zeit zum Plaudern.
Einige Leute, die man aus sozialen Netzwerken kennt, hieß es dann endlich mal in Live kennenzulernen. Marco war mit seinen Kumpels schon zum Italiener vorgefahren, Tobi von den Bad Bikers, Moni und ich hinterher. Angeschlossen hat sich noch Christian Laube mit seinen Jungs von TV“Vater Jahn“ Burgstädt powered by Bikescheune. Hier kann ich gleich mal meinen Dank an die Jungs abgeben, die uns am nächsten Tag bei den 8 Stunden toll unterstützt haben.
So waren wir dann eine schöne große lustige Truppe und bei gutem Essen haben wir gemeinsam einen schönen Abend verbracht.

stefan5Frühs aus dem Bett, Frühstück im Jugendhof und schon kamen die ersten Mitteilungen, dass einige gemeldete Starter/innen nicht kommen, da der Eisregen die Nacht doch recht heftig runterkam. Der Strecke hat das Wetter netterweise nicht sehr viel ausgemacht. Freitag ja mit Marco die Strecke angesehen, ließ sie sich doch recht gut fahren. In den Ersten 4 der 8 Stunden war die Strecke richtig gut zu fahren allerdings wurde es immer wärmer und dementsprechend die Strecke immer Matschiger und schwieriger zu fahren, aber hatten ja alle dieselben Bedingungen.
Ich hatte wieder den Startfahrer gemacht und wechseln wollten wir 2 zu 1 Runden. Für Moni war es so am optimalsten, da sie ja verletzungsbedingt im Training noch ein wenig hinterher hing. Bergab wollte sie auch nichts riskieren denn allzu lange ist ja das Schlüsselbein auch noch nicht her. Hinterher hatte ich mal bei Strava geschaut und war recht baff, dass ich in den bergab Passagen durchgehend die meiste zeit verloren habe. Normalerweise ist das bei mir bergauf immer der Fall. :-) Ich wollte aber eben auch die 8 Std. nicht auf Teufel komm raus bergab brettern und mich Anfang des Jahres schon auf die Klappe legen.
Eigentlich alles richtig gemacht, zwischendurch ist Moni auch mal auf 2 Runden gegangen, was ihr aber doch etwas zugesetzt hat und das muss man so früh im Jahr nicht ausreizen. Ich hätte aber trotzdem zwischendurch mal en wenig auf den Ergebnis Monitor schauen sollen, dann hätte ich auch gesehen, wie knapp es um den ersten Platz lag. Da sich Frank Eggert vom Eulenexpress aber zwischendurch auch klasse um Marco gekümmert hat, der als Einzelstarter erster wurde, geht es mit dem 2 Platz für uns in Ordnung. :-) :-) Vor allem bei diesen Wetterbedingungen liebe ich den MAXXIS Beaver, einfach ein toller Reifen.

stefan_monikaFür mich selbst auch ein wenig Lehrgeld bezahlt, was die Einfachkurbel anbelangt. Beim Training etc. ein 34 Blatt vorne drauf war ab der 5 Stunde dann etwas zu heftig. In der neu dazu Gekommenen bergauf Passage musste ich mich dann immer hinter langsamer fahrenden Mitstreitern einreihen. Runter von der guten Fahrspur in den Matsch / Schnee, hat mir dann der Druck gefehlt, um vorbei zu fahren. Da sind bei solch einer kleinen Runde dann fix 30 – 40 Sekunden weg. Bin aber im Nachhinein froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Jetzt kann ich das alles ein wenig besser einschätzen.

Insgesamt wieder eine sehr schöne Veranstaltung, die auch mit der Änderung von 6 auf 8 Stunden meiner Meinung nach etwas dazu gewonnen hat. Ich denke, das ist aber auch wetterabhängig, da es halt tagsüber wärmer wurde. 8 Stunden bei minusgraden, sieht dann denke ich schon wieder anders aus.

Die Zeit ohne Bikes hat mir so wie es aussieht im Nachhinein etwas gut getan, es läuft recht gut. War für den Körper evtl. mal eine recht gute Erholung. Insgesamt muss ich allerdings sagen geht es meinen Beinen momentan so gut wie lange nicht. Die alltäglichen Probleme sind zwar weiterhin da, was ja auch nicht rückgängig zu machen ist aber der Schmerzfaktor ist momentan sehr gering. Das macht vieles eine Ganze ecke leichter und der Spaß ist um einiges größer.

Danke Monika für das wiedermal Tolle gemeinsame Rennen.

Frank / Moni von www.radlblog.de haben wieder schöne Bilder geschossen.

Gruß Stefan

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