Zum Wohlfühlen

Solestar-Sohlen von

September 2014
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Lange her

Allgemein

32km mit 780hm. Platz 19 gesamt und 5 AK. Gequält und sehr zufrieden nach Hause gefahren.

bennecken_stefan3Als Samstag früh um 7.30 Uhr der Wecker klingelte, habe ich mir gedacht „so fühlt es sich also an, wenn ich mit 90 Jahren aus dem Bett krauche“. Alte scheiße, es hat ja alles wehgetan, Rücken, Beine, Hintern also eigentlich alles. Freitag und Samstag bei einem Freund über 80 m² Terrasse und Einfahrt Pflastern sollte seine Spuren hinterlassen.
Alles zusammengepackt, Geraffel ins Auto und ab nach Benneckenstein. Die Anfahrt von 45 min. ist ja nichts Wildes aber in dieser Zeit habe ich ca. 5781-mal daran gedacht wieder umzudrehen. Je höher ich in den Harz kam umso kälter wurde es und die Rückenschmerzen nahmen auch noch zu, irgendwie dachte ich er bricht gleich durch. Ich hatte mir im Vorfeld gesagt, dort startest du also wird das auch gemacht. Manchmal eben ein schitt EGO. :-) Diese etwas kleineren Veranstaltungen lohnen sich immer zu unterstützen denn dort wird sich von den Helfern und Helferinnen immer noch einen tuck mehr der ……… aufgerissen als bei den Rennen, wo alle schon satt sind.
Angekommen und gleich mal neben Sportfotograf Markus Nothrof geparkt und ein kleines Schwätzchen gehalten, Drea war schon für erste Fotos unterwegs. Viele weitere bekannte Gesichter getroffen, das macht die einheimischen Rennen mit am schönsten. Ab zum Nachmelden die Startunterlagen holen und noch kurz überlegt aber nein die Entscheidung bleibt heute definitiv bei der Kurzstrecke. Endlich mal auf den Körper gehört. :-)
Nummer ans Bike, fertiggemacht und erstmal die Runde von 8 km abfahren. Rauf aufs Bike und auuuuuuuuuuaaaaaaaaa, na das kann ja was werden. Im Kopf nochmals ein kurzer Kampf, Mann, Mämme, Pussy oder oder oder, wenn ich alle zusammennehme, wird’s schon gehen, Arschbacken zusammen und durch. Nach 1/3 der Runde habe ich Marcus Sölter (ostwest-express) angetroffen und gemeinsam mit ihm ging es den Rest der Strecke entlang (Glückwunsch an dieser Stelle zu deinem 5 Gesamtrang). Eine recht kurze aber doch schöne Strecke von 8 km. Technisch nicht gerade anspruchsvoll aber trotzdem irgendwie 8 km mit großem Spaßfaktor.
bennecken_stefan4Den Langdistanzlern noch kurz beim Start zugesehen ging es auch für uns schon ab in die Startaufstellung. Start, längeres Wiesenstück, Ballerwaldautobahn und die ersten längeren Meter bergan. Genau ab da habe ich gemerkt, zu Heftiges treten schaffst du mit diesem Rücken heute nicht. Irgendwie immer ein wenig auf dem Sattel hin und her gerutscht um ein wenig zu sehen, in welcher Position es nicht ganz so schmerzt. Nach vorn sind sie alle immer weiter weg gezogen und für mich war es zu diesem Zeitpunkt ein Überlebenskampf gegen diese FUCK schmerzen. Erste runde durch, rausnehmen und auf dem längeren Wiesenstück nur die Fingerspitzen am Lenker um den Rücken gerade zu richten. Leider waren dadurch auch Frank Eggert (Eulenexpress), Kjeld Bollmann (Bad Bikers) und noch weitere Fahrer durch. Dran bleiben wurde erstmal zur Nebensache denn bei gesamt 32 km wegen Wehwehchen aufhören geht ja nun gar nicht. Etwas aufrecht sitzender ging es dann durch die 2 Runde und auch die dritte Runde.
Ob man es irgendwie ausblendet oder andere dinge überwiegen, keine Ahnung, Mitte der 3 Runde war das treten in die Pedale nicht mehr ganz so schlimm und schwupp gleich mal 5 Fahrer überholt. In die 4 Runde ging irgendwie immer mehr, obwohl es auch immer mehr wehtat, komischer Körper. Ein wenig nachgedacht, so schlecht kannst aber trotzdem nicht liegen also weiter treten, treten und treten. Nach 2 km am längsten Anstieg sehe ich dann ganz oben Kjeld. Kopf wieder runter und treten, treten, treten, es muss doch möglich sein solch ein Scheiß loch zuzufahren.
Wer hätte es gedacht (ich nicht), 10 Meter vor der letzten Wurzelrampe war ich dran, Kjeld als erster rein und ein klein wenig die falsche spur gewählt ging ihm das Hinterrad weg. Ich bin wie die ersten drei Runden auf der rechten Seite gefahren, was dort mein Vorteil war. Die MAXXIS-Reifen funktionieren aber auch mehr als nur perfekt. Am ende der Rampe in Richtung Ziel wollte Kjeld noch mal anziehen, dabei ist ihm dann aber leider die Kette gerissen. Ich habe hinter mir nur ein großes Scheiße gehört. Schade, das wären noch mal schöne letzte Meter zum Kämpfen geworden. Im Ziel musste ich aber auch sofort vom Bike, noch 100 Meter weiter hätte ich definitiv mit dem Rücken nicht geschafft.
Überaschenderweise ist es aber doch der 19 gesamt und 5 Platz AK geworden. Ob das Ganze nun gesund oder ungesund war, wer weiß. Es hat spaß gemacht und durch Quälen wird man ja bekanntlich auch härter. :-) Noch eine Wurscht gegessen, Kaffee getrunken, ein wenig gequatscht aber dann musste ich einfach ins Auto um mich zu setzen. Im Auto die Sitzheizung an, ohhhhhhhh wooooooow WÄRME, was für eine Wohltat für den Rücken.

Eine ganz tolle Veranstaltung mit vielen fleißigen Helfern.

Wie immer vielen lieben Dank an Drea und Markus Nothrof für die tollen Bilder.

Danke fürs Lesen. Stefan

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96km – 2900hm – Platz 18 AK.

Freitag früh hieß es samt Familie ab ins Erzgebirge, Celina wollte gerne Seiffens Sommerrodelbahn in Augenschein nehmen. Zimmer bezogen und logo mussten Lisa und ich auch mit auf die Rodelbahn, ein Tipp fürs nächste Jahr, die Bahn, die fetzt. :-) Am Abend noch die Startunterlagen abgeholt und ein Pläuschchen mit Marco aus unserem Team gehalten.

ebm_stefan7Samstag früh hieß es dann gleich mal um 7 Uhr ab zur Rundenbesichtigung. Recht früh aber das mache ich ja am liebsten und so konnten wir nach dem Frühstück noch ins Freibad fahren. Lisa und ich zum Entspannen, Celina zum Toben. Die Rundenabfahrt habe ich gleich als Vorbelastung genommen und früh morgens war die Strecke natürlich auch schön frei. Ich habe vorher von allen Seiten gehört, keine technisch anspruchsvolle Strecke aber die Veranstaltung soll toll sein. Mit der Veranstaltung trifft 100%ig zu allerdings finde ich den Kurs auch fetzig. Zwar sind es insgesamt nur 2 richtig geile (leider zu kurze) Trails aber die Strecke ansich ist super geführt. Ein ständiges Auf und Ab auf richtig klasse Wegen und Pfaden und dazu ein Ort, der dieses Rennen förmlich lebt. Als ich zurückkam, war das Kinderrennen auch schon voll im Gange, kurzen Moment noch zugesehen und dann ab zum Frühstück. Am Abend haben wir uns vom Team noch am Anstieg „ALP DE WETTIN” zum Bergsprint und Unterwäscherennen getroffen, ein Bäääären spektakel. :-)
Zurück in die Unterkunft, das normale Prozedere, Flaschen fertigmachen, und und und, ihr wisst ja selber was da alles zugehört. :-)
Sonntagmorgen gut gefrühstückt, Einrollern, den anderen aus dem Team moin moin gesagt und jede menge bekannte Gesichter aus dem Harz getroffen. Zwanzig vor 9 in die Startaufstellung und in die Traube, der Bad Bikers gesellt. So war dann früh morgens noch ein wenig Gemeinsames lachen vorm Start angesagt.
ebm_stefan3Startschuss und erstmal ein wenig stau, nachdem dann aber die Einführungsrunde freigegeben wurde, zogen vorne auch gleich wieder alle mächtig am Horn. Das ist natürlich immer noch heftigst meine Schwäche aber nicht mehr so schlimm wie sonst. Durch die Trainingsumstellung wird es von Mal zu Mal ein wenig besser. Die erste und zweite Runde bin ich dann richtig gut (für meine Verhältnisse) durchgekommen. Aber wie immer auch nur auf Sparflamme, bloß nicht überziehen, aber auch das Problem bekomme ich immer mehr in den Griff.
In die dritte Runde bin ich dann mit Mike Böttcher (the Erasor – Team Streusandbüchse) gefahren. Pfunds Kerl wie auch Thomas Strobel (alias CuBe), die ich über unseren Marco kennengelernt habe. Nach dem ersten Wiesenpfad musste ich erstmal kurz anhalten, die Gabel wollte nicht mehr. War aber nichts zu machen also mit Starrgabel weiter. An Mike wieder rangefahren und dann wie immer bei mir im Kopf ein Klick und langsam mal Gas geben. Das hat dann auch wieder richtig gefetzt bis auf das fahren mit der Starrgabel, das ist ja mal gar nichts für den Stefan. Immer wieder einen Fahrer der Langdistanz vor mir gesichtet, rangefahren und vorbei gefahren. Der letzte kurze Trail hat mich dann aber doch noch heftig abgeworfen. Den Chicken-Way wollte ich natürlich aus Stolz ohne Federgabel trotzdem nicht nehmen und somit bin ich auch im Trail heftigst übern Lenker abgegangen. Den Hinterkopf genau unterhalb des Helmes noch aufgeschlagen aber beim Rennen merkt man das ja nicht so wirklich. Kurz ein wenig geschüttelt und als der Kopf wieder gerade war, ging es gleich weiter. Noch drei Fahrer eingesackt, letztes mal Alp de Wettin hoch, ins Ziel und schwub gab es die Grüne Ahead Kappe, die den ersten 100 Fahrern im Ziel um den Hals gehängt wird.

ebm_stefan2Zwar schon besser als in den letzten Rennen aber immer noch weit weit ausbaufähig. Viel zu spät hat es wieder gefunkt denn in der letzten Runde habe ich ganze 11 Plätze gut gemacht. Bob der Baumeister arbeitet aber daran. :-) Besser geht immer aber ich war mit dem 18 Platz in meiner AK recht zufrieden denn es geht voran.
Auf jedenfall ein mega tolles Renn-Event an welchem man im nächsten Jahr unbedingt wieder teilnehmen sollte. Dort in Seiffen passt von vorne bis hinten einfach alles, starke Leistung und einen großen Daumen nach oben für diese Veranstaltung.

Gruß Stefan

Die A-Distanz der Salskammergut-Trophy sollte es mal wieder sein, geworden ist es gerade mal so ca. ein Marathon.

blog1Viel dafür getan und geackert aber das Wichtigste war, ich habe richtig Lust auf das Ding gehabt. Da mich letztendlich doch ein defekt aus dem Rennen geschmissen hat, habe ich nicht wirklich große lust da einen großen Bericht draus zu machen.

Mitte der Woche angereist, tolles Hotel, das Team war auch mit drei Fahrern vertreten, also konnte es Samstag werden. Das Bike hat mit Bravour den Service Check absolviert also passte eigentlich alles. Samstag um 3.45 Uhr Frühstück und um Viertel vor 5 auf der rechten Seite in die Startaufstellung. Dort habe ich dann auf der linken Seite David Förste von den Bad Bikers stehen sehen und ab ging es quer durch zum Seitenwechsel. Um diese Zeit am morgen haben das aber alle relativ entspannt gesehen. Marco der ja einiges mehr an Druck in den Beinen hat stand relativ weit vorne und Ralph stand weiter hinten. David Habryka habe ich morgens nicht mehr gesehen, er sollte während des Rennens in den Supportgenuss unserer Frauen kommen. :-)

Blog5 Uhr feuer frei, kurze runde durch den Ort und schon ging es an die ersten 850hm hoch zum Raschberg. Alles zusammen mit David Förste, mal er vorne, mal ich vorne, mal nebeneinander. Einiges hinunter und wieder die nächsten knapp 300hm hoch zur Hütteneckalm. Endlich ab dort mal etwas Freudiges, und zwar Fahrspaß. Wurzel-Action wird davon ein Teilstück bei Strava genannt. Auf diesem Teilstück haben irgendwie auf der linken Seite alle geschoben, wobei man rechts doch recht gut fahren konnte. Da war ich aber auch der Einzige und auch auf der weiteren abfahrt Richtung Lauffen haben alle wirklich richtig klasse Platz gemacht. Boha was lief das Geilo, ich habe meine Beine gar nicht wieder erkannt, ab und zu runter gesehen, jau es sind tatsächlich meine Stelzen, die da treten. :-)

Verpflegung bei unseren geliebten Damen musste ich Lisa erstmal sagen, Schatz das läuft heute voll gut. Das gibt es bei mir ja eigentlich gar nicht, das ich so happy bin und Lisa das beim Rennen kundtue. Weiter ging es wieder in Richtung ersten Anstieg von morgens um 5 Uhr. Ein wenig Tempo rausgenommen um auf David zu warten der ein wenig Zeit bei der Abfahrt im Stau verloren hat. Wenn es passt, ist es doch einfacher solch ein langes Ding zu zweit zu fahren und es hat suuuuper gepasst. So ging es weiter und weiter und weiter und wir fuhren gar nicht mal schlecht, und zwar für unsere Verhältnisse immer weiter nach vorn. Von fast 800 Startern ging es ab Hütteneckalm ca. Platz 250 in Richtung Platz 170. Nach einem Kettenklemmer war David zwar kurz mal ein Stück weg aber immer in Sichtweite und so hieß es ranfahren aber ohne zu überziehen, kommt ja noch einiges. Nach einigen Kleine Fiesen spitzen bergan und der Blaa Alm hinunter (auch hier haben wieder zig Fahrer links geschoben, obwohl rechts alles fahrbar war) ging es wieder hinauf zur Tauernkreuzung. Davor trifft man auf die Fahrer der später gestarteten B-Strecke und verlässt diese dann auch recht bald wieder. Während die B Fahrer in Richtung Hütteneckalm radeln geht es für die A Fahrer erstmal wieder 450hm hinab. An der Tauernkreuzung hab ich mich schon gefreut, runter, dann wieder heftigst hoch und dann, jawollja, wieder Fahrspaß.

Hütteneckalm

Zu dem heftigst hoch und Fahrspaß kam es aber dann leider nicht denn anfangs der Abfahrt überhole ich links einen Fahrer, von dem springt etwas weg, bei mir macht es KRACK und aus die Maus. Ins leere getreten angehalten und was ist das für ein scheiß. Von dem Carbonkäfig (Blackbox) an der Schaltung fehlt das untere Stück samt Röllchen. Bike hingelegt, zurück gelatscht und da lag das gute Stück. Völlig nieder das Bike geschnappt und wieder zurück schieben in Richtung Tauernkreuzung. Da kam mir dann David Habryka entgegen, der es auch nicht wirklich fassen konnte. Als er angehalten hat, musste ich sogar damit Kämpfen keine Tränen vor Enttäuschung zu verlieren. Ich hab ihn dann weiter geschickt und ihm gesagt er möge dann bei Kilometer 100 den Frauen bescheid geben, ich bin raus. Bis dahin leider nur knappe 76 km und knappe 3500hm. :-(

IMAG1675Am technischen Support und an der Verpflegung haben sie zwar wirklich viele Dinge um ein Bike zu reparieren aber leider eben nicht alles. Da ich nun immer mehr zur Ruhe kam, merkte ich dann auch langsam, es ist durch die Nässe doch recht frisch. Tolles Regencape von den Verpflegungsdamen bekommen ging es mit Fußmarsch in Richtung zweites mal Hütteneckalm. Auf diesem Marsch durfte ich dann zusehen, wie zig Fahrer der B-Strecke an mir vorbei fuhren und auch die ersten ca. 60 Fahrer der A-Distanz, die hatten den Ilscher Salzberg schon wieder hochgedrückt.

Ab der Hütteneckalm hieß es dann für mich bis Bad Goisern samt Bike runterrollen. Bike gewaschen, mich gewaschen, Enttäuschungskaffee getrunken und zum Zielbereiche wenigstens von den ankommenden Helden der A-Strecke Bilder machen.

Kein großartiger Erfolgsbericht aber danke fürs Lesen.

Für mich war es vor allem ziemlich enttäuschen hinterher zu erfahren, warum andere Fahrer einfach so aufgehört hatten. Zu kalt, zu nass, zu ………. Ich wäre gerne gefahren und mir wurde die Chance genommen und andere hören von selbst wegen irgendwelchem PISS einfach auf.  :negative: :-(

Immerhin ein kleines Highlight, einige virtuelle Biker kennengelernt zu haben, vor allem CU BE und Fatbike Eraser. :-)

Unser Marco hat das Ding mächtig heftig gerockt, Glückwunsch dafür. :-)

Danke an Lisa und Adriane für euren Support.

@David Förste: immer wieder gern. :-)

39km, 1050hm, 18 Platz gesamt, 4 Platz AK. 

schierke_stefan1Letztes Wochenende hieß es ab nach freunden, und zwar nach Schierke zum Endurothon. Endlich war es mir mal möglich dort zu starten denn die letzten Jahre hat es arbeitsbedingt nie geklappt. Das Rennen jetzt von den Bad Bikers organisiert, was soll ich sagen, woooooooooooow, ganz toll.
Hier muss ich vorab mal eine große Empfehlung fürs Jahr 2015 geben.
Heimisch fühlt man sich auch gleich, wenn man am Frühen morgen schon jede Menge Leute kennt. So waren die Jungs vom NRT-Team Bikes&Parts dort, die Jungens von Focus Rapiro und eben auch die Bad Bikers. Natürlich noch einige mehr aber mit diesen Jungs ist am schönsten, weil man sich kennt und dann macht es doppelt spaß. Das Fototeam Markus und Drea Nothrof war natürlich auch vor Ort und das Ergebnis derer beiden seht ihr ja. ;-) Daaaaanke. Ganz wichtig und nicht zu vergessen unser AxelAxel als Starmoderator, er kann es halt am besten. :-)
schierke_stefan2Gewählt hatte ich mal nicht die Langstrecke, sondern die mittlere Runde mit 39 km und 1050 hm, also 3 Runden. Zeit am morgen war im Überfluss, da die Mittelstrecke erst eine Stunde nach der Langdistanz startete. Vernünftig warmgefahren und pünktlich um 11 Uhr war Start. Komischerweise hatte ich zu Anfang der ersten Runde nicht nach 2 Kilometern die vollen Beine, wie ich es sonst habe, wenn gefühlt das ganze Feld an mir vorbei fährt. Straße, Schotter, Trail, und dann der Schotteranstieg, den ich super fahren konnte und auf dem ich auch einige Fahrer überholen konnte.
Wunder, wunder, wunder, das läuft ja heute richtig gut. Mega geile Strecke und die Beine haben mächtig klasse funktioniert. Tolle Rundendurchfahrt mit Kleinerem auf und ab und kreuz und quer im Start-Ziel-Bereich, tolle Idee unbedingt so lassen. :-) Weiter in die zweite Runde und siehe da, immer noch der volle Spaßfaktor und der Kopf schüttet Worte des Lobens für seine Beinchen aus. Das hat wiederum die Beine so motiviert, dass ich die zweite Runde auch richtig gut durchkam und hoch motiviert in die dritte Runde ging. Dieses Mal einiges an Fahrern überholt und määäächtig zufrieden ins Ziel gefahren, was ja nicht immer so ist. Ich hätte zwar gerne die beiden Fahrer vor mir noch eingeholt aber das war mir dann leider doch nicht mehr möglich. Umso ärgerlicher, da vor mir der 3 platzierte meiner Klasse fuhr. Das habe ich bis dahin nicht gewusst, sondern habe erst später auf der Liste gesehen, dass ich 18 gesamt und 4 in meiner AK geworden bin. Da war der Kopf mit de Beene :-) dann noch mehr zufrieden.

schierke_stefan5Es wird, es wird, es wird.
Unser Lieber Frank Eggert wird es wahrscheinlich nicht glauben aber ich habe bestimmt eine halbe stunde am Buffet der Zielverpflegung gestanden. Soooooo leckere Sachen dort, gereicht von den Bad Bikers, deren Frauen und Helferinnen. Wenn der Geburtstag der Schwägerin nicht gerufen hätte, ich wäre gerne noch geblieben.
Ein ganz ganz toller Tag, an dem alles gepasst hat. Ein Renn-Event auf, welches man unbedingt aufmerksam machen muss.
Definitiv bin ich im nächsten Jahr dort auch wieder am Start und ihr hoffe ich auch. Eben ein Rennen bei freunden.

Ride Green – Ride PROWELL

Gruß Stefan

Platz 38 SeniorenII – Malevile 98 km und 2700 hm.

male_stefan7Tolles Rennen, tolles Wochenende, tolles Team. Langsam wird’s und die Trainingsumstellungen machen sich ganz ganz langsam bemerkbar. Auf jeden Fall war ich nach dem Rennen sehr zufrieden, da ich nicht gedacht hätte, dass es nach den vorher gegangenen Tagen überhaupt so gut läuft.

Am Freitag früh hieß es auf in die Tschechei mit Zwischenstopp hinter Leipzig mit Adriane, Ralph, Sonja und Peter treffen. Gemeinsam fuhren wir dann zur Malevil-Ranch, den Zielbereich für den Marathon am Samstag. Lisa und ich haben dorthin aber leider noch einen heftigen selbst verschuldeten Umweg in kauf nehmen müssen. :-( Kann passieren.

Angekommen haben sich Peter und Sonja schon fertiggemacht um ein wenig Vorbelastung zu fahren, allerdings kamen beide fast genau so schnell wieder, da der Himmel alle Pforten öffnete und es prasseln ließ. Eine Stunde später hatten Ralph und ich dann auf dem Bike schon wieder tollsten Sonnenschein währen Marco noch im Stau stand.

Zurück auf die Ranch wurde dann erstmal alles ein wenig genauer angesehen, Wahnsinns zimmer und ein absolut tolles Ambiente, was das ganze Umfeld um die Ranch anging. Auch die Ranch selbst ein Absolutes muss mal dort gewesen zu sein. Ich hoffe, dass es 2015 auch wieder klappt. Sonja hat in ihrem Bericht ja alles schon mehr als perfekt beschrieben und daher gehe ich darauf nicht noch weiter ein. In Deutschland meiner Meinung nach jedenfalls so nicht möglich und erst recht nicht auf einem Golfplatz-Anwesen. Mit den Frauen und Peter noch zur Verpflegungsstelle gefahren damit Lisa und Adriane für Samstag wussten, wo sie hin müssen (müssen klingt ja ein wenig blöd, das machen sie ja gerne aber dadurch war es natürlich eine Erleichterung). Einen schönen gemeinsamen Abend mit allen verbracht und dann ging es auch schon ab in die Falle.
male_stefan6Frühs auf, mega lecker gefrühstückt fuhren wir alle gemeinsam die paar Kilometer zum Start, wo wir auch gleich einige bekannte Gesichter von den Bad Bikers getroffen haben. 10 Minuten später war dann auch schon Start, bei dem ich mich recht gut einsortiert habe. Los ging es dann gleich erstmal mit dem was ich ja nun über alles hasse, Wiese, Wiese und nochmals Wiese. Steffen und David kamen dann nach einigen Minuten an mir vorbei als ich überlegt habe dran zu bleiben. Das habe ich mir dann aber aus dem Kopf gehauen, da ich erstmal sehen musste wie ich nach dieser Woche überhaupt klar komme. Kurze zeit später kam dann Ralph, mit dem ich noch ein Stück mitgefahren bin. Nach ca. 15 km hab ich mir dann aber gedacht, da geht ja doch ein wenig mehr. Das lag aber wohl auch an der bis dorthin mega geilen Strecke und die blieb bis zur Verpflegung bei Kilometer 52 gleichbleibend toll. Mega Trails im Up und Downhill, spaß vom feinsten auf jedem gefahrenen Kilometer. In Oybin stand dann mein Schatz mit Adriane und so konnten wir bei unserer persönlichen Rennverpflegung bleiben. Immer schön seine Frau im Rennen mal zwischendurch zu sehen.

Lisa hatte sich anfangs nur gewundert als “Jaroslav Kulhavy” an ihr vorbei geflogen ist, dass ich nicht in seinem Windschatten war. *gggggggggg* :-) :-) :-)

male_stefan4Aber auch die nächsten 45 km versprachen viel Spaß auf der Strecke mit steinigen Trails, die man so von hier nicht kennt. Nach Kilometer 70 ging es dann doch los, das sich die letzten Tage körperlich bemerkbar machten aber wie schon geschrieben war ich happy das es trotzdem so gut lief. Bergauf habe ich dann auf den letzten 20 Kilometern immer wieder noch einige Fahrer einkassiert, die mich teils aber bergab wieder überholt haben, bis ich dann im Uphill doch genug abstand rausfahren konnte. Komische Welt, normal kenne ich es immer andersherum aber den Lenker zu halten viel mir immer schwerer. Aber was hat der Stefan daraus gelernt, geeeenau bergauf wird die Zeit gut gemacht. :-)
Meine angepeilte Zeit von unter 5 Stunden 30 (ich kannte die Strecke ja nicht) konnte ich auch einhalten und kam so glücklich mit dem 38 Platz in meiner Klasse ins Ziel. Dazu ein tolles Gefühl alles richtig gemacht zu haben.
Ganz besonders schön ist bei solchen Rennen an dem einige vom Team teilnehmen immer das hinterher. Ein wenig quatschen, sich gemeinsam freuen und und und. Nach dem Duschen haben wir alle zusammen bei der Siegerehrung zugesehen und hinterher einen schönen Abend verbracht.
male_stefan1Sonntagmorgen haben wir alle gemeinsam das Mega Brunch auf der Ranch geplündert, bei dem es an nichts gefehlt hat. Nach viel lachen und tollen Gesprächen hieß es dann aber am späten Vormittag doch wieder abschied nehmen. Sonja und Peter sind noch für ein paar tage ins Erzgebirge und Adriane, Ralph, Lisa und ich sind auf in Richtung Heimat.

Ein richtig schönes Wochenende mit Teammitgliedern und danke für den Support an Adriane und Lisa.

Danke an das Malevil-Ranch-Team, wir kommen wieder.

Stefan

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