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August 2017
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Lange her

Trainingsrevier

Nach der letzten Harzumrundung (Harzrundweg) mit Dirk hatte ich einige anfragen bekommen, wann ich diese Runde denn nochmal drehe. Ich möge dann bitte doch früh genug Bescheid geben.

MTB Harzumrundung die nächste # 310km – 4000hm

http://www.bike-stefan.de/mtb-extrem-harzumrundung-an-einem-tag/ 

Jetzt steht das Datum und zwar Samstag der 03. Juni 2017. Das ist der Samstag am Pfingstwochenende. Mir persönlich passen Wochentage eigentlich immer besser aber die normal arbeitende Bevölkerung hat ja meistens nur Wochenende frei. :-)

Hier kommt es jetzt natürlich auf die Rückmeldungen an, wenn dieser Termin niemanden passt fahre ich die Runde wochentags alleine.

Kurz vorm Start - Harzrundweg.

Morgens 4 Uhr ohne Knoppers. :-)

Die Startzeit wird wieder Frühs bei ca. 4 Uhr oder 4 Uhr 30 liegen. Da es abends doch länger hell ist als im September könnte man evtl. auch auf 4 Uhr 45 gehen. Das können wir aber dann gerne untereinander absprechen.

Geplant sind wieder 3 kleinere Pausen also eigentlich genau in diesem Trott, wie ich die Runde mit Dirk gedreht habe.

Wer also gerne diese Runde mitfahren möchte soll sich einfach melden. Am einfachsten direkt bei Facebook oder einfach per Email.

Auch dieses Mal ist es natürlich kein Rennen, sondern wieder einfach nur eine MTB Runde die etwas länger ist.

Da solch kram ja immer komplizierter wird mit irgendwelchen Haftungs Bedingungen und was es da sonst noch so gibt, muss ich natürlich schauen wie ich das mache, wenn sich jemand meldet den ich nicht kenne. Da ich hier ja „offiziell“ einlade ist das eben halt sone Sache.

Der Harzrundweg ist landschaftlich wirklich wunderschön,

aber ein paar Kilometer solltet ihr bis dahin natürlich schon in den Beinen haben sonst wird aus dem wunderschön schnell eine Tortur und ihr müsst abbrechen.  Das sind aber denke ich eh logische Dinge. Wie das Ganze dann letztendlich abläuft bzw. die Planung ein wenig geändert wird, hängt davon ab wer sich so meldet.

Momentan bin ich dabei die Strecke so zu Basteln, dass man sie auch mit dem Rennrad fahren kann. Mit dem Rennrad werden es dann einige Kilometer mehr, aber damit ist man ja auch schneller. 😊

  

Hier findet ihr die Runde bei GPSies. Harzrundweg – Harzumrundung

Bis denn dann,

Stefan

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Dirk schläft noch.

Vor 2 Jahren war nach einem Hundecrash bei 220km Ende des Harzrundweges und somit hatte ich mit dem Harz noch eine Rechnung offen. Da ich momentan aus gesundheitlichen Gründen immer noch keine Rennen fahren darf war der Zeitpunkt für den nächsten angriff perfekt.

Schönerweise auch nicht allein was alles ein wenig angenehmer macht. Das Telefonat wie Dirk zu der ganzen Sache kam, möchte ich hier noch kurz anfügen.

Ich wusste, Dirk seine frau fährt das Wochenende mit einigen anderen Frauen von Freitag bis Sonntag weg. Dirk hatte vor 14 Tagen zu mir gesagt, an dem Wochenende können wir dann eine größere Runde drehen. :-)

Anruf bei Dirk am Montag.

Ich:    Hallo Dirk, wir fahren Samstag eine größere Runde mit dem Rad.

Dirk:  Ok, Rennrad oder MTB

Ich:    MTB, wir fahren morgens um 4 Uhr los.

Stille am anderen Ende.

Ich:     Hallo Dirk

Dirk:  Ja ich bin noch dran. Du willst aber früh los.

Ich:    Ja, ist ja auch eine größere runde.

Dirk:  Wie groß denn.

Ich:     So ca. 310 Kilometer

Stille am anderen Ende.

Ich:    Hallo Dirk

Weiterhin stille.

Etwas später Dirk:     Stefan, ich bin noch nie 160km oder 180km gefahren.

Ich:     Dirk, aus diesem Grund fahren wir ja auch 300km und nicht 160 oder 180km. :-)

Dirk:   Wie viel Höhenmeter sind das denn.

Ich:     So ca. 3400 bis 3800.

Dirk:   Ähmmmmmm

(Kurze Anmerkung, Dirk fährt ab nächsten Jahr bei uns im Team Prowell-Germany)

Ich:     Dirk, das ist die Team-Aufnahmeprüfung.

Dirk:   Stefan, komme ich aus der Nummer noch irgendwie raus.

Ich:     NEIN :-)

So war dann für Samstag schnell alles besprochen. Klasse, keine wiederworte und einen Partner für die Tour gefunden der vor Begeisterung fast Luftsprünge gemacht hat. :-):-):-):-)

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Läuft :-)

Dirk sein Bike hatte ich am Freitag schon zu uns geholt und Pünktlich 4 Uhr früh war Dirk am Samstag dann auch bei uns. Die Motivation stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Von uns ging es dann die paar Kilometer zum Nordberg und von dort an war für uns Start des Harzrundweges. Man hätte auch gleich in Richtung Bad Harzburg fahren können aber wir wollten schon die kpl. Runde in Angriff nehmen auch mit dem Goslarer Teil.

Die Strecke via GPX hatte ich auf meinem Garmin und so bin ich vor Gefahren allerdings im gemächlichen Tempo. Dirk hatte wirklich sehr sehr viel Respekt vor dieser Runde und von Oker in Richtung Kaffee Goldberg hatte ich dann erstmal ein paar aufmunternde Worte zu ihm gesprochen. Das Tempo war definitiv zu langsam. Also plan gemacht, ich fahre vor, Dirk im Windschatten und alles was eine Steigung über 7% hatte, sollte Dirk dann das Tempo angeben. Zu dem dicken Respekt welchen Dirk hatte, kam natürlich noch die Dunkelheit. Diese liegt nicht jedem aber Kilometer für Kilometer wurde es ja heller.

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Dirk ist wach :-)

Von Bad Harzburg in Richtung Ilsenburg dann der erste Schock. Dirk sein Umwerfer hatte die Kette vorne über geschmissen und die Kette hatte sich kpl. um die Kurbel gewickelt. Sowas habe ich in dieser Art auch noch nicht gesehen. Für mich stand da schon zu 80 Prozent fest, das Wirrwarr bekommen wir nicht gerichtet. Hintere Laufrad raus um die Kette zu entspannen und irgendwie sah hinten Richtung Schaltwerk alles nur krumm aus. Kette irgendwie frei getüftelt, Laufrad rein und ich konnte es kaum glauben, funktionierte noch. Alles ein wenig ein justiert und es funktionierte erstmal. Im Laufe der kompletten Strecke gab es zwar immer wieder ein runterwerfen der Kette aber Dirk hatte sich immer besser darauf eingestellt. Ich habe auch das Zepter in die Hand genommen was die Nahrungszufuhr anging. Dirk trinken, Dirk Gel, Dirk was essen usw. Bei solch einer langen Einheit ist es wichtig von Anfang an dem Körper etwas zuzuführen, sonst ist irgendwann ende im Gelände. Ich merkte, Dirk war im Kopf teilweise doch sehr mit der Strecke beschäftigt, da hätte er das Essen wohl sehr oft vergessen. So viele Gedanken machen sich eigentlich immer nur Frauen. :-):-)

Ab Ilsenburg wurde es dann auch ganz langsam hell und wir konnten das Licht ausschalten. Mit der Helligkeit kam dann auch gleichzeitig dieses wohlige Gefühl, welches vor allem die Fahrer/innen kennen, die schon bei 24h Rennen am Start gestanden sind. Wenn die Sonne morgens langsam rauskommt, funktioniert der Körper sofort um einiges besser.

So ging es dann durch Wernigerode, an Blankenburg vorbei bis nach Thale. Feldwege, Wirtschaftswege, Schotterpisten, Radwege, eigentlich war alles dabei und die Streckenführung auch sehr schön gewählt. In Thale angekommen hatten wir dann 73km auf der Uhr stehen und jetzt sollte es erstmal beim Bäcker was zu happern und einen Kaffee geben.

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Nach einem Blick auf den Garmin war ich mit dem Schnitt nicht wirklich zufrieden, 19km/h zeigte dieser an. Um Dirk nicht zu beunruhigen sagte ich, passt schon sieht gut aus. Ich wusste aber auch von vor zwei Jahren, dass unten rum um den Harz alles ein wenig flacher wird um für einige Kilometer Tempo zu machen.

DCIM100GOPROG0095916.Nach Falkenstein ging es dann weiter durch eine wunderschöne Landschafft und auf wunderschönen wegen, immer durch kleinere Orte mit Pensionen und Hotels die angesteuert werden können, wenn man diese Tour auf zwei oder drei Tage legt.

Das machen bei dieser Runde auch die meisten, eine schöne Bike Tour übers Wochenende. Mein Nachbar ist die Harzrunde schon mit Freunden gefahren und das Ganze auf drei Tage aufgeteilt. Das ist dann auch für normal sportliche Biker zu schaffen mit jeweils 100km und etwas über 1000hm. Vor allem für nicht Harzer, bietet diese Runde viele Sehenswürdigkeiten die an der Strecke liegen und dazu einladen mal anzuhalten. Viele Orte die ein schönes Bild zeigen, bei denen es Spaß macht durchzufahren und sich ein wenig umzusehen. Der Harz Rand ist einfach wunderschön in seinen vielen Fassetten. Dirk war auch immer wieder aufs Neue begeistert von der schönen Streckenführung.

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Ich liebe Eiß

Bis Wippra alles etwas flacher an Golfplätzen, Windrädern, historischen Bauten vorbei, ging es eigentlich recht zügig voran. Da ich bekanntlich sehr gerne Eis esse, wurde diesbezüglich auch ein befohlener Stopp von uns eingelegt. Bei jedem Kind würde man sagen, das ist nicht gut für dich, bei uns hat es müde Geister erweckt. Ein Glas 0,5 Liter Kalte Cola und 4 Kugeln Eis pro Kopf waren sehr schnell wohltuend im Magen verschwunden. Das Mühlencafe in Wippra ist wirklich zu empfehlen. Was man von der Straße nicht wirklich erahnen kann wird einem bewusst wenn die Pforten zum Garten geöffnet werden. Ein sehr schön angelegter Hof und Garten für die Gäste, der eigentlich dazu einlädt länger sitzen zu bleiben. Leider hatten wir nicht so wirklich viel Zeit. Ein Blick auf den Garmin, 130km sind durch und den Schnitt ganz heimlich auf 20km/h hochgeschraubt. Zwischendurch immer ein wenig mit Dirk gequatscht, hatte er das gar nicht so mitbekommen, dass ich das Tempo angezogen hatte. :-) Da ich für mich eigentlich wusste, er wird das schaffen, war es für mich auch o.k. :-)

Von Wippra aus wieder aufs Bike kam mir so in den Kopf, ein bissl könnte der Schnitt ja noch nach oben gehen. Was mir so im Kopf vor ging musste ich Dirk natürlich nicht alles auf die Nase binden. Mein Plan, weiter etwas Tempo machen und irgendwann die nächste Pause, wenn 200km durch sind. Da ich ja Kumpel bin und noch einiges von der Strecke schemenhaft im Kopf hatte, sagte ich Dirk, da kommt bald noch ein etwas steileres Stück, das wird dann mal ein wenig weh tun. Das hatte er zwar wahr genommen aber da wir inmitten einer Motocross-Veranstaltung kamen, haben wir darüber nicht groß weitergeredet. Recht angenehm war, dass die Strecke uns entgegengesetzt verlief und somit haben die Crossfahrer uns immer schon früh genug erkannt. Da sie immer in kleinen Gruppen kamen und einzeln gestartet sind, war es denke ich ein Rennen mit verschiedenen Stationen die sie abfahren mussten.

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Hälfte geschafft

Als wir an der Zeitnahme der Crossfahrer vorbeifuhren, ging es noch einige angenehme Kilometer durch den Wald bis das etwas steilere Stück dann bei Kilometer 136 vor uns stand. Ich sagte zu Dirk, fahr mal hoch und warte oben, ich selbst bin dann erstmal kurz ausgetreten zwecks Gewichtstuning. :-) Als ich dann oben ankam fragte Dirk gleich, war das eben das steile stück von dem du vorhin gesprochen hast oder kommt das noch. Ich bin ja Kumpel und bin bei der Wahrheit geblieben, ja, das war es. Jetzt im Nachhinein hätte ich gerne den Gesichtsausdruck gesehen, wenn ich gesagt hätte, das war doch nicht steil, ne Dirk das kommt noch. :-) Aber ich bin ja nen netter. :-)

Nun ging es zügig weiter teils auch auf Straße und Radweg. Die Strecke ist aber so gelegen, dass selbst die Straßen die man fährt sehr wenig befahren sind. Durch weitere kleine Ortschaften die immer wieder durch schöne Wirtschaftswege verbunden waren. Der einzige Nachteil, meistens nicht mehr durch den Wald geschützt, hat die Sonne ganz schön auf den Helm geballert. Der Vorteil, es gab wieder etwas bräune an den Armen und den Beinen.

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Eigentlich war durchziehen angesagt aber da der Schnitt weiter nach oben ging, gab es nochmal eine kleine Zwischenpause. Einfach mal Schuhe und Socken ausziehen und die Füße in den See halten. In Rottleberode ist mitten in der Stadt der schöne Schlossteich, welcher aber wohl mehr ein Badesee ist. Dirk hat sich in den Schatten gesetzt und ich mich ans Seeufer mal den Füßen was Gutes tun. Nach 5 – 6 Minuten die Füße wieder raus, die Enten, Schwäne und Fische waren noch am Leben also alles tutti. :-) Wieder fertiggemacht und weiter ging es über Neustadt / Harz in Richtung Ellrich. In Ellrich angekommen war der Flüssigkeitsvorrat schon wieder so gut wie aufgebraucht. Hier haben wir dann nochmal einen Edeka Markt angefahren um alle Flaschen und den Trinkrucksack zu füllen.

harz3Tada, da war er dann. Endlich ein Schnitt von über 21 km/h und noch irgendwas um die 90km. Dirk war mächtig glücklich das wir über 200km auf der erledigten Seite hatten.

Langsam ging es nun wieder in das Gebiet welches man kennt und zwar über Walkenried in Richtung Bad Sachsa. Die Hauptstraße durch die Stadt war ganz schön grenzwertig. Alle Restaurants hatten draußen gut besuchtes Publikum und es roch von Italienischer Küche über deutsche Küche bis hin zur Türkischen Küche. Oh man was war das gemein, wenn du fast den ganzen Tag nur Riegel und Gels in dich reingedrückt hast. Was Deftiges, das wäre es jetzt gewesen. Aus Bad Sachsa raus hatte ich geahnt was kommt. Im Frühjahr bin ich mit Julian aus unserem Team die Adlerrunde zu einem Großteil abgefahren und eine mächtig lange und recht steile Straße nach Bad Sachsa hinunter. Jep, genau diese mussten wir jetzt natürlich hoch, warum auch nicht, standen ja noch einige Höhenmeter auf dem Plan.

Von Steina aus ging es nochmal etwas heftiger durch den Wald und zwar bergauf um auf der anderen Seite wieder den Spaß einer mega abfahrt zu haben. Diese hat uns dann auch schon in der Nähe von Bad Lauterberg ausgespuckt. Zackig weiter über Scharzfeld nach Herzberg. In Herzberg durch die Stadt kam mir bzw. meinem Magen doch wieder der Gedanke der tollen Düfte in Bad Sachsa auf und Schwups, gab es einen Stoppbefehl an der Dönerbude. 2 Döner und 2 eiskalte Cola, das Leben kann soooooo schön sein. :-) Was wollte die Welt in diesem Moment mehr als 2 glückliche Männer in einer Dönerbude. :-) Telefon raus, erstmal meine Frau anrufen die für uns schön Nudeln kochen wollte, wenn wir zurück kommen.

Ich:    Hallo mein Schatz, so ca. 22 Uhr um den dreh sind wir da.

Lisa:  Wie jetzt, ich wollte jetzt Nudeln aufsetzen, das ist ja erst in 3 Stunden.

Ich:    Schatz, du weißt schon, dass das heute 310km mit dem MTB sind.

Lisa:  Ja weiß ich aber warum dauert das so lange.

Ähmmmmm, mehr möchte ich dieses Gespräch jetzt nicht erörtern. :-)

Naja, die Bikes wieder gesattelt und weiter ging es an Osterode vorbei in Richtung Seesen. Ein sehr schön zu fahrendes Stück über sehr viele Feldwege und durch Dörfer aber gefühlt war dieses Stück am längsten. Wenn ich dachte, das waren jetzt 10 gefahrene Kilometer, war es gerade mal einer. Bei Kilometer 265 war dann auch mein Akku mal im Low Budget Modus. Das Tempo über die vielen Kilometer so angezogen um über einen 21er Schnitt zu kommen sollte irgendwann seinen Tribut zollen.

harz2Aber gemeinsam haben wir alles richtiggemacht. Bergauf musste Dirk zwar auch die Höhenmeter bewältigen, konnte seine Beine aber in allen anderen Passagen gut schonen. Jetzt war ihm endlich selbst auch klar was ich eigentlich von Anfang an wusste, er wird es schaffen. So ging Dirk dann erstmal nach vorne und ich konnte mich dahinter recht gut erholen, was war das für eine Wohltat. Im Express ging es dann bis Seesen und an der Tanke Ortsende musste es nochmals eine schön gekühlte Cola sein.

Einfach hingesetzt und bei einem Männergespräch den Tag Revue passieren lassen. In diesen Minuten die wir dort saßen und quatschten hatten wir beide glaube ich ein Dauergrinsen im Gesicht. Trotzdem musste es wieder aufs Bike gehen denn bis Goslar waren ja noch einige Kilometer. Jetzt konnte ich auch wieder vorne fahren und weiter ging es bis Neuekrug. Von dort weiter am Waldrand entlang in Richtung Langelsheim / Wolfshagen. Auf diesem Stück ist dann leider Dirk seine Lampe ausgegangen, Akku alle. Wir beschlossen dann gemeinsam auf 5 Kilometer und 100 Höhenmeter zu verzichten und sind direkt runter zur Hauptstraße gefahren. Wenn nur einer Licht am Fahrrad hat, war das einfach die sicherste variante denn nach über 300km muss es nicht sein, dass noch jemand stürzt. Durch Langelsheim durch, Astfeld hinter uns gelassen kamen wir an dem Punkt vorbei an dem wir früh morgens in die Strecke des Harzrundweges eingestiegen sind.

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Wir haben fertig :-) Mächtig stolz auf Dirk

Ganz gemütlich sind wir dann über die Kattenberg Siedlung nach Jürgenohl geradelt und waren schon ein wenig stolz auf uns das Ding an einem Tag gefahren zu sein. Bei 5, 6 oder 7 Grad weniger wäre es garantiert auch ein wenig leichter gefallen.

Frühs dem Typen namens Schweine Hund der auf der linken Schulter sitz einen Tritt in den Allerwertesten geben und mit etwas willen geht man sowas dann an.

307,8 Kilometer / 3427 Höhenmetern mit reiner Fahrzeit von 14 Stunden 40 Minuten.

Der Harzrundweg mit vielen tollen eindrücken, einer wunderschönen Landschaft und einer sehr schönen Streckenführung.

Der Squeezy Energy Super Drink, zwischendurch Squeezy Energy Fruitgums und Squeezy Gels geben dir bei solch einem extremen Tag die optimale Versorgung für den Körper.

Ok, das Eis und der Döner waren nicht von Squeezy, haben aber auch geschmeckt. ;-)

Die Bereifung war logo Tubeless mit MAXXIS, wir wollten den Tag ja pannenfrei verbringen und auf den Ketten war natürlich DryFluid Bike. Die Kette darf bei solch einem Vorhaben nicht zicken.

Für mich war es garantiert nicht das letzte Mal, dass ich diese Runde gefahren bin. Nächstes Jahr bestimmt wieder als Tagestour und evtl. mit Kumpels mal als 2 Tagestour mit Sightseeing.

Wenn du so verrückt warst bis hierher zu lesen, dann sei weiterhin so verrückt, gib mir ein Like und Teile diesen Blogbericht in die Welt. :-):-):-)

Vielen Dank an meine tolle Familie, die mir für solche Dinge immer die Zeit einräumt.

Auf den ersten 160km hatte ich teilweise noch die GoPro mitlaufen aber irgendwann hatte ich wirklich keine große Lust mehr sie rauszuholen. Das Video werde ich die Tage hier dann nachträglich noch anfügen.

Lieben Gruß Stefan

Hier auf www.radreise-wiki.de/Harz-Rundweg gibt es viele weitere Infos über diese Runde und unten aufgeführt sind die vielen Orte, die man bei dieser Runde durchfährt.

Bad Sachsa, Steina, Bad Lauterberg im Harz, Oderfeld, Scharzfeld, Herzberg am Harz, Düna, Schwiegershausen, Ührde, Förste, Badenhausen, Gittelde, Stauffenburg, Münchehof, Seesen, Klingenhagen, Neuekrug, Langelsheim, Herzog-Juliushütte, Goslar, Oker, Schlewecke, Westerode, Ilsenburg, Drübeck, Darlingerrode, Wernigerode, Blankenburg, Cattenstedt, Wienrode, Thale, Neinstedt, Bad Suderode, Gernrode, Ballenstedt, Opperode, Meisdorf, Neuplatendorf, Wieserode, Ulzigerode, Harkerode, Alterode, Stangerode, Rammelburg, Friesdorf, Wippra, Grillenberg, Obersdorf, Wettelrode, Morungen, Großleinungen, Hainrode, Questenberg, Agnesdorf, Breitungen, Uftrungen, Rottleberrode, Stempeda, Rodishain, Buchholz, Neustadt/Harz, Osterode, Ilfeld, Appenrode, Ellrich, Walkenried, Bad Sachsa.

Ein kleiner Teil meines Trainingsreviers ist der Rammelsberg. Er ist ca. 635 m hoch und liegt am nördlichen Harzrand, südlich von Goslar. Gleich bei mir um die Ecke. :-)

Flugplatz

Der Startplatz-Nordwest, von dem die Drachen und Gleitschirmflieger starten.

Harzer Drachen- und Gleitschirm-Verein Goslar e.V.

Hier könnt ihr euch tolle aufnahmen ansehen, ein mächtig schöner Blick auf Goslar und Umgebung.

 

Platz 13 / Kategorie 3

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