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Lange her

Urlaub

Familie, Bike und einfach mal ein paar Tage raus war das Ziel. Ab zum Gardasee nochmal ein wenig Wärme und Sonne für den kommenden Winter tanken.

imag0107-fileminimizerDie Wettervoraussichten waren zwar nicht die besten aber komischerweise hat Frühs die Wetterapp doch immer für ein Lächeln im Gesicht gesorgt. Wärmer kann es eigentlich immer sein aber es war trocken und mit Sonne 16 bis 20 Grad waren voll in Ordnung. Es ist eben kein Sommer mehr.

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Ein Traum durch die engen Gassen der Dörfer.

3-mal ging es für mich früh alleine los und 2-mal noch mittags mit Lisa aufs Bike. Die restliche Zeit wurde kulturell verbracht da Lisa und Celina noch nie am Gardasee waren. Aus diesem Grund haben wir uns auch mittig in Torri del Benaco am Gardasee einquartiert, so konnte ich den beiden in den tagen viel zeigen.

Frühs gegen halb acht war es zwar immer noch etwas frischer aber Beinlinge hatte ich noch nicht benötigt. Das soll bei mir schon was heißen. :-)

Wenn ich mit Familie los bin gehe ich gleich früh aufs Rad und bringe dann auf dem Rückweg immer Brötchen mit, dass passt immer wunderbar und jeder ist glücklich. Für mich war es besonders schön da ich in dieser Ecke am Gardasee noch nie mit dem MTB war, jedenfalls nicht auf dem Berg. Rings um Riva kennt man ja alles und so war es schön mal was anderes zu sehen und zu fahren. Spaß haben und genießen stand im Vordergrund plus ein paar Höhenmeter dazu. Das geht am Gardasee bekanntlich ja sehr schnell. Um am Gardasee Trailspaß zu haben muss man in der Regel erstmal einiges Berghoch drücken aber genau das macht dort besonders viel Spaß. Bei sehr sehr vielen anstiegen hast du immer die Möglichkeit einen Blick auf den großen See zu erhaschen was das Biken so schön macht. Die Natur und die ausblicke genießen, das sind Dinge, die Bikern, Wanderern und Trailläufern den Tag versüßen. Wo hast du sonst die Gelegenheiten Natur pur zu genießen.

Mal kurz ein wenig abschweifen.

„Mit dem Auto, Motorrad oder Lift kommst du heutzutage eigentlich überall hin, aber natürlich auch jeder andere Mensch kann dort hinkommen. Es gibt aber diese vielen wunderbaren Orte wo du nur hinkommst, wenn du körperlich etwas tust und genau das macht den Reiz aus. Das kann bzw. macht eben nicht jeder. Natur und Tiere sind für mich unter anderem die Zauberworte um Kinder in ein schönes Leben zu begleiten. Kinder, die Natur und Tiere kennen und respektieren lernen bekommen meiner Meinung nach ein ganz anderes Weltbild und das bekommen sie ja eben von ihren Eltern vorgelebt. Ich hatte mal einen Bericht im Fernsehen gesehen in dem in einer Vorschulklasse einer Großstadt die Kinder nach der Farbe einer Kuh gefragt wurden. Erschreckend, dass es einige Kinder gab, die wirklich Lila und Weiß gesagt haben“. Die kennen nur die Milka Kuh aus dem Fernsehen“.

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Hier ging es mal eben auf 10 Km 1100 hm Bergauf.

Und wieder zurück zum Urlaub. :-) Dank GPSies gibt es die Möglichkeit eigentlich überall wo man ist Strecken zu finden und so war es einfach um Torri del Benaco was zu fündig zu werden. Die Strecken sind zwar in Garda oder Bardolino gestartet aber führten in Benaco vorbei und so bin ich dort dann ins Profil eingestiegen. Die Runden wurden von einem einheimischen hochgeladen und sollten daher Fahspaß versprechen.

Was mir aber auch richtig Spaß macht, mittags gab es auch 2 schöne Runden mit Lisa. Dadurch, dass Lisa das FatSix E-Bike hat muss ich sie allerdings immer ganz schön zügeln, wenn es Berghoch geht. Ganz besonders schön ist es wenn Lisa von oben ruft, rechts oder links und ich nicht mal mehr Luft habe um zu antworten. J Es ist schon beachtlich was man als Paar mit einem E-Bike wieder für spaß haben kann, wenn man zusammenfährt. Überrascht war ich auch wo Lisa mit dem Teil überall so hoch donnert. Die Ponalestraße ist ja technisch nun sehr einfach aber die Runde nach Bardolino war vor allem Bergan mit heftigen Trails gespickt. Da geht das FatSix hoch als gebe es kein Morgen. Für mich mit das größte was es gibt, Lisa mit einem Lächeln auf dem Bike zu sehen. Im Downhill ist Lisa durch die fetten Reifen auch sehr viel sicherer und vor allem auf recht geraden holprigen wegen schlucken die Reifen eh alles weg. Ponalestraße hatte Lisa am Bike vorne im Korb noch Roxy drinnen aber wenn der Korb ab ist, dann geht natürlich einiges mehr. So sehr Roxy das Biken wohl auch genießt, man muss es nicht übertreiben die Gefahr einzugehen, dass sie aus dem Korb fliegt. Nach Bardolino blieb Roxy dann in der Unterkunft. Stellt man aber den Bikekorb hin, dauert es nicht lange, Roxy hüpft rein und schaut mit großen Augen, wann geht es denn endlich los.

Kultur gab es natürlich auch noch und so habe ich versucht in den wenigen Tagen Lisa möglichst viel zu zeigen. Torbole, Riva, Ledrosee, Verona, Sirmione, Malcesine, Bardolino, mehr ging aber leider nicht. Das ist allerdings ein guter Grund wieder dorthin zu fahren. Lisa war jedenfalls begeistert, das wiederum sehr zu meiner Freude. Celina hatte mehr oder weniger gemischte Gefühle was aber wohl an den 13 Jahren liegt und der Vollpubertät. Auf Deutsch einer 13 jährigen, alles ätzend. Was bin ich froh wenn das Kind da in 17 Jahren endlich raus ist. Habe gehört die Pubertät hält bei Frauen bis 30 und nimmt dann nur gaaaaanz langsam ab. :-) :-)

Gardasee, see us next year. 

                   

Die letzten Jahre immer gewollt aber irgendwie hat es nie geklappt, dieses Mal schon. Einmal um den etwas größeren See. :-)

Da Fabian in Kempten in der Nähe vom Bodensee wohnt, hatte ich natürlich den optimalen Begleiter. Er selbst ist auch noch nie ganz rumgefahren und somit hatte ich 14 Tage vorher schon seine Zustimmung bekommen, klar machen wir.

In Lindau hatte Fabian einen Parkplatz als Treffpunkt ausgemacht und Samstag früh kamen wir beide zeitgleich 7.30 Uhr dort an. Fahrräder aus den Autos, fertiggemacht und ohne groß zu schnacken ging es auch schon los. Zum Quatschen hatten wir ja auf den nächsten Kilometern genug Zeit. :-)

imag3236Gleich nach dem wir aus Lindau rausgefahren sind gab es gleich ein Highlight für die Augen. Ca. 25 Heißluftballons waren am Himmel über dem Bodensee zu sehen. Alles noch ein wenig trüb war das ein wunderschöner Anblick.

Es gibt eine ausgeschilderte Strecke ringsherum allerdings mussten wir doch recht schnell feststellen, diese hat kein Rennradfahrer geplant. Wir wollten erst Österreich, Schweiz und zum Ende hin Deutschland fahren also im Uhrzeigersinn.

DCIM100GOPROG0025597.Die ersten Kilometer bis Bregenz verliefen auf einer Radspur neben der Straße und dann ging eigentlich der Radweg um den Bodensee los. Der war teils auch gut aber immer wieder mit feinen Schotterabschnitten. Diese zu fahren ergab im Hinterkopf immer so ein mulmiges Gefühl, hoffentlich kein Platten.

Hinter dem Ort Hard in Richtung Altenrhein nach ca. 25km entschieden wir uns weiter Straße zu fahren. Das geht aber in der Schweiz recht gut da eigentlich überall mit einer gelben Linie ein Stück für Radfahrer von der Straße abgegrenzt ist. Mal ein vorbildliches Beispiel für Deutschland.

Ab jetzt hieß es mal ein wenig Kette rechts, die ersten gebummelten 25km aufholen, die durch den Schotter und das Kreuz und Quer fahren nicht sehr flüssig verliefen. Selbst von der Straße hatte man aber stetig einen Blick auf den Bodensee und dazu die sehr angenehme Luft, wenn Wasser in der nähe ist. Bis Romanshorn lief es flüssig weiter und dort durch die Stadt, konnte man zwischendurch ein paar Blicke der schönen Altstadt erhaschen. Da eigentlich die ganze Strecke nur sehr wenig Höhenmeter hat, konnte man die Beine schön laufen lassen und obwohl wir in den Orten immer sinnig fahren mussten hatten wir oben in Konstanz doch wieder einen Schnitt über 30.

DCIM100GOPROG0095717.In Konstanz sind wir aber erstmal an die Promenade gefahren um ein wenig Sightseeing zu machen, Kultur soll ja nicht zu kurz kommen. :-) Nachdem wir wieder los sind, hieß es erstmal ein wenig Slalom und Schrittgeschwindigkeit fahren. Gefühlt war halb Deutschland und einige andere Länder in Konstanz zu Fuß unterwegs.

Irgendwann dann doch aus Konstanz raus war wieder schönes fahren möglich und man mag es nicht glauben, es gab sogar einen anstieg. Zwischen Möggingen und Liggeringen führte die Straße in einem Stück ganze 120hm bergauf. Dann kam allerdings eine sehr schöne abfahrt auf der es ca. 1 Minute ganz leicht geregnet hatte. Vorbei an Bodman ging es wieder dichter am Bodensee vorbei in Richtung Ludwigshafen wo wir beschlossen eine größere Pause zu machen um einfach das schöne Wetter zu genießen.

Leider wurden wir aus dem ersten Biergarten den wir mit Rädern betraten „rausgeschmissen“. Wir sind mit den Rädern durchgegangen und haben uns an der Seite einen Platz gesucht. Der Biergarten mit zig Tischen ungefähr für 300 Gäste Tischplätze, von denen 5 Tische besetzt waren. Als wir uns gerade setzen wollten kam der Kellner an, mit den Fahrrädern müssen sie hier verschwinden, die werden draußen abgestellt. Mit draußen meinte er vor dem Restaurant unbeaufsichtigt am Fahrradständer. Bei sowas rede ich gar nicht großartig, wir haben unsere Räder genommen und sind zum nächsten Restaurant gegangen. Das Schöne daran war allerdings, dass die Gäste die gesessen haben sich auch darüber aufgeregt haben, dass er uns eigentlich rausgeschmissen hat. Wenn da nun 150 Personen gesessen hätten, dann hätte ich diese ganze Aktion ja evtl. noch nachvollziehen können aber so, na ja. Die 50,-€ haben wir dann beim Italiener nebenan gelassen.

imag3247Wer nicht will, der hat eben schon.

Nach einer großzügigen Pause ging es dann weiter auf dem Bodenseeradweg in Richtung Friedrichshafen. Die ganzen Orte dazwischen, Sipplingen, Überlingen, Immenstaad usw. sind natürlich richtig Krass. Bikeverbotsschilder zum Umfahren der Orte, Radfahrer absteigen beim Durchfahren der Orte sind dinge die ein Radfahrerherz höherschlagen lassen. Im Nachhinein bin ich darüber aber nicht mal traurig da man so natürlich auch wirklich mal die schöne Umgebung war genommen hat. Wenn auch nicht schiebend aber in Schrittgeschwindigkeit.

In Friedrichshafen angekommen, habe ich nochmal zu einem Stopp in unserer kleinen 2 Mann gruppe aufgerufen, 3 Kugeln Eis für jeden. :-) Die Zeit in Friedrichshafen haben wir dann aber auch nochmal sehr genossen, Männergespräche. :-)

Von Friedrichshafen ging es dann noch die letzten knappen 40km zurücknach Lindau. Halt dich fest ist dieser Radweg voll von Menschen auf Rädern. Die Orte, alles voll, wo du hingesehen hast Radfahrer. Zwischendurch ein paar Skater, Läufer und Wanderer. Leihräder ohne Ende und was mir am meisten aufgefallen ist, ich würde sagen 80% sind ohne Helm unterwegs.

Das ist meiner Meinung nach ganz schön krass und dabei waren auch sehr viele Kinder ohne Helm. Ich finde das einfach unverantwortlich.  Aaaaaaaaber meine Meinung interessiert ja eh nicht. :-):-):-)

imag3250In Lindau angekommen sind wir schön gemütlich im Sightseeing Modus bis zu unseren Autos durchgefahren und hatten beide ein Grinsen im Gesicht über den schönen Tag. Es war eben einfach alles perfekt, das Wetter, die Strecke, die Pizza, das Eis, eben alles. :-)

Knappe 183km und 750hm hatten wir dann bei dieser Runde auf der Uhr stehen.

imag3238Beim nächsten Mal wird dann die etwas größere Schleife gefahren und der Untersee noch mitgenommen. Das sind dann wohl um die 30 bis 40km mehr und man nimmt noch Radolfzell mit.

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Hier gibt es noch ein kleines Video mit kleinen Einblicken. Ist aber wirklich nichts Spektakuläres.

Morgen steht dann die nächste Umrundung an, diese wird aber etwas länger ausfallen. :-)

Gruß Stefan        

Logo_airberlin.svgLangsam merken die es nicht mehr. In diesem Jahr lag man noch mit Hin und Rückflug bei 140-€ gesamt. Jeweils 70,-€, zwar nicht günstig aber was soll man eben machen. 30 Kilo waren in diesem Preis für den Bikekoffer inklusive, wie es bei normalen Gepäck eben 23 Kilo sind.

Jetzt haben sie den Preis für Sportgepäck erhöht und sind gleichzeitig mit dem Gewicht runter gegangen. Jetzt ist das Gewicht auf 23 Kilo beim Sportgepäck reduziert worden, man kann allerdings netterweise dazu buchen. Ab 23 Kilo bis 30 Kilo werden dann weiter 50,-€ pro Flug verlangt.
Wenn jemand also sonst einen Koffer mit 25 Kilo hatte, lag er bei 140,-€, jetzt sind es 240,-€. Einfach mal kurz 100,-€ mehr. Sollte man aber mit 23 Kilo hinkommen, zahlt man trotzdem mehr. Anstelle 70,-€ sind es jetzt 73,-€. Das sind jetzt angeblich die gebühren für die schriftliche Mehrarbeit bei Sportgepäck.
Stinksauer habe ich dann mal bei AirBerlin angerufen und nach Ewiger zeit ist auch eine ziemlich genervte junge Frau dran gegangen. Nachdem ich einfach mal wissen wollte, wie sich das alles verhält und ich ihr sagte, dass ich das persönlich eine recht Heftige abzocke finde, kam auch eine ganz nette Antwort.

Wenn sie in ihrem Urlaub Sport machen möchten, dann müssen sie eben dafür bezahlen und ich kann mir nicht vorstellen, dass unser unternehmen sie dazu zwingt, mit uns zu fliegen. Gehen sie einfach zu einem anderen Anbieter und fliegen mit dem.

Dass lasse ich jetzt einfach mal im raum stehen. Meine persönliche Meinung dazu ist abzocke, mehr nicht.

Platz 13 / Kategorie 3

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