Juli 2016
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Lange her

Veranstaltungen

Was war der Samstag wieder für ein schöner Tag. Nach sehr wenig Schlaf schmeißt der Wecker mich um 4 Uhr aus dem Bett. Käffchen etc., was man eben morgens so macht, einiges an Geschirr und Standpumpe ins Auto, ab in die Baßgeige zum Startpunkt der RTF Oberharzer Adlerrunde.

IMG_9205Reges Treiben Frühs um diese Zeit aber egal in welches Gesicht du schaust, jeder lächelt. Da meine Truppe die Verpflegung in Clausthal macht haben wir eigentlich immer das meiste einzupacken. Bei unserer Verpflegung kommt jede Strecke vorbei und der Durst / Hunger ist immer groß. Die Leute leisten ja auch richtig was, vor allem die Langdistanzen verlangen den Fahrern und Fahrerinnen alles ab.

Mein Auto bis unters Dach vollgepackt hieß es nun noch Parkplatzeinweiser. In der Zeit wurden die anderen Autos beladen. Auch hier nur entspannte Gesichter von Teilnehmern die aus den Zelten krabbeln, gerade ankommen oder schon kpl. fertig sind, weil sie es nicht abwarten können zu starten. Ein längerer Plausch mit Marco ist immer entspannend, der war auch angereist um eine Gruppe der 150km Fahrer zu führen.

IMG_9326Pünktlich um 7.00 Uhr ging es dann hoch nach Clausthal wo es dann wieder hieß, gemeinsam schaffen wir das. Da unsere Verpflegung eben die größte ist, sind wir dort oben mittlerweile 10 Helfer unter anderem auch die Männer vom THW. Vom THW bekommen wir dort immer die Halle zur Bewirtung der Fahrer. Hier war dieses Mal sogar ein qualifizierter und zertifizierte Butter aufs Brot Streicher dabei. Immerhin ein Lehrberuf über 3,5 Jahre. :-) Alle fassen gemeinsam mit an und da wir mittlerweile ein eingespieltes Team sind, geht alles immer recht fix.

Wir hatten sogar erstmals 3 Apfelstecher zur Hand. Insider mit lieben Gruß an Anja. :-) :-) :-)

8.30 Uhr waren alle Tische reichlich gedeckt, Getränke fertig an gemischt, alles sortiert, der Tag konnte beginnen. Ab 9.30 Uhr kommen die ersten Fahrer und Fahrerinnen und dann geht es eigentlich dauerhaft Schlag auf Schlag. Karten knipsen, Getränke mischen, Getränke auffüllen, Kaffee kochen, Melonen, Waffeln, Kuchen schneiden, Brote schmieren und belegen, Gels bereitlegen, Gummibärchen, und und und, eigentlich ein halbes Schlaraffenland was wir dort oben auftischen. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sind aber immer das größte und schönste für uns denn das ist eben auch der Grund warum wir das machen. Die Teilnehmer sollen auf der Strecke Spaß haben und sich an den verpflegungsstellen wohl fühlen.

IMG_9352 Der eine kennt den Fahrer, der andere wieder einen anderen Fahrer. So kommen neben der ganzen Arbeit auch immer wieder schöne Gespräche zu Stande und da nicht alle Fahrer hoch ambitioniert durchziehen, kehren einige auch immer richtig ein und machen auch eine größere Pause. Frank Eggert gibt es teils in mehrfacher Ausführung. :-) Ich freu mich immer riesig, wenn ich bekannte Gesichter, Freunde, Kumpels und Teammitglieder sehe.

IMG_9356 Die letzten 4 Fahrer auf der 215km sind gegen 16.30 am eintrudeln und auch diese werden noch vernünftig bewirtet und mit einem Lächeln und netten Worten empfangen. Jetzt heißt es einpacken, aufräumen und alles sauber hinterlassen. Danke an den THW, ihr wart ebenso klasse wie das restliche Team welches ich in diesem Jahr dort oben hatte. Mir macht es mit euch so viel spaß, 2017 werde ich dann wohl auch wieder die Verpflegung leiten anstelle auf dem Bike mitzufahren.

Runter nach Goslar, Autos auspacken und dabei in viele geschaffte und glückliche Gesichter schauen. Sehr viele Fahrer lassen den späten Nachmittag immer noch gemütlich ausklingen um sich von den Strapazen der strecken zu erholen. Hier wird im Mittelgebirge gefahren, einfach ist was anderes. :-)

Danke an die Goslarer Adler und alle Teilnehmer, durch euch ist solch ein Tag immer ein perfektes Komplettpaket.

Bilder findet ihr hier bei Dropbox. RTF Oberharzer Adlerrunde 2016/Dropbox

Gruß euer Stefan

Unbenannt-2

       

Der Startschuss fällt jetzt Samstag am 16. Juli 2016. Die RTF Oberharzer Adlerrunde …… die höchste Herausforderung Norddeutschlands !

Ausrichter ist der Verein RSV Adler-Goslar von 1981 in dem auch Fahrer aus unserem Team Mitglied sind.

Rad-Touren-Fahrt für alle Alters- und Leistungklassen ohne Zeitmessung im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands. Auf der gut beschilderten, verkehrsarmen Strecke bieten mehrere Verpflegungsstellen Stärkung für jede Herausforderung. Familien bietet die gemütliche Einsteigertour durch den Vorharz weite Ausblicke. Leistungssportler suchen die Herausforderung auf den schönsten Steigungen im Oberharz.

Der steilste und härteste Radmarathon Norddeutschlands bildet die Krönung der Belastbarkeit auf bis zu 20 % Steigung und über 4000 Höhenmeter.

Strecken:

- 70km – ca. 1200hm

- 110km – ca. 2000hm*

- 150km – ca. 2900hm

- 215km – ca. 3900hm (Marathon)*

- 250km – ca. 4700hm (Club-4000-Marathon)

Ein Event der Extraklasse. Ihr werdet es nicht bereuen dabei zu sein.

Teilen ist erwünscht. :-) :-)

www.facebook.com/events/adlerrunde

RSV-Flyer-2016-1RSV-Flyer-2016-2

Nachdem ich nun schon wieder etwas auf dem Bike rumdümpeln durfte, muss ich mir langsam wieder ein Herz fassen.

Rumdümpeln, leider kann man das momentan nicht anders nennen. Man kann es in etwa mit Schwimmen vergleichen, ich gehe ins Kinderbecken zum Plantschen. :-(

IMAG2766In den letzten Wochen fast 5 Kilo durch frustfressen zugelegt und vom Kopf her nicht motiviert sollte es heute aber wieder mit dem regelmäßigen Training (wenn man es so nennen kann) losgehen. Alleine hätte ich mich aber eben wohl heute auch wieder nicht aufs Rad gesetzt. Der Thrombosestrumpf am ganzen Bein macht eben zusätzlich alles nicht einfacher.

Dirk Röpke kam heute früh vorbei, Klamotten ins Auto und ab nach Einbeck zur RTF. Hier wurden 4 Strecken angeboten mit 45, 75, 112 und 155 Kilometer Länge. 45 km hätten mich Mental wohl noch mehr runtergezogen, für 75 Km lohnt die Anreise nicht, 112 km müsste ich schaffen, wenn auch langsam. Da ich möglichst nur um die 160 Watt treten darf, war es für mich eigentlich sehr gut, dass das Hauptfeld schon um 8 Uhr gestartet ist. So war die Möglichkeit sich mitziehen zu lassen und doch mehr zu treten gleich 0.

Mit Dirk ging es dann um 8:20 Uhr auf die Strecke und nach uns sind noch einige weitere Fahrer verspätet auf die Strecken gegangen. Ganz schönes Kopf Kino wenn eigentlich jeder an einem vorbei fährt. Am Anfang mit Dirk immer noch am Quatschen wurde es irgendwann einfach stiller. Bei dieser geringen Belastung denkt man viel nach, ist es evtl. doch zu viel, ist es zu lang, ist es dieses ist es das. Was ist wenn ein Auto, was ist wenn dieses was ist wenn das. Immer wieder dieselben Gedanken im Kopf. Wenn sich ein größerer Thromb löst, war es das eben.

Scherzhaft zur Aufmunterung muss ich hier mal sagen, was gibt es schöneres als auf dem Bike zu sterben. Es ist aber eben einfach noch zu früh. Damals als ich den Motorradunfall hatte, wollte mein Freund mich da oben 2-mal nicht haben und hat mich zurückgeschickt, jetzt muss er eben warten bis ich 84 bin. :-)

Trotzdem habe ich bei den abzweigen zur 45 und 75 km Runde mal hingeschaut und auch kurz überlegt. Das ich wirklich die 112 km durchgezogen habe lag eben einfach an Dirk und auch an der wunderschönen Strecke. Die Strecke ist von der Straßenbeschaffenheit und von der Landschafft absolut weiter zu empfehlen, die Gegend ist wunderschön und mit ca. 1000 hm im Normalfall nichts Wildes.

IMAG2764Von den 112 km ist Dirk wohl so um die 90 km vorne gefahren und ist die ganze Zeit bei mir geblieben. Ging es gerade oder Bergab, bin ich immer ein wenig aus dem Windschatten raus um meine 160 Watt zu halten, ging es bergauf, hat Dirk sich immer meinem Tritt angepasst. Du kannst aber so vorsichtig fahren wie du willst, kleine spitzen bekommst du trotzdem immer rein, das ist irgendwie nicht zu vermeiden.

Nach knappen 4 Stunden und 10 Minuten waren wir dann von dieser wunderschönen Streck wieder in Einbeck am Start / Ziel angekommen. Ich hätte mir am liebsten diesen dusseligen Strumpf vom Leibe gerissen. Wenn ich sehe, mein Normalized Power über die Distanz lag bei 156 Watt, habe ich alles richtiggemacht.

Von Dirk war das heute ganz großes Kino und dafür bin ich sehr sehr dankbar. Ab jetzt wieder Training und wenn auch nur leicht, es geht aufs Bike.

Gruß Stefan

Am Sonntag, 8. Mai, veranstaltet Bike-Sport-Bad Salzdetfurth erstmals eine RTF unter dem Namen „Sole und Erz“.
Angeboten werden vier unterschiedlich schwere Strecken die von Bad Salzdetfurth aus startend durch das Hildesheimer Land bis in den Harz und zurück führen.
Die Daten der vier Runden: eine über 53 Kilometer (mit 502 Höhenmetern), eine über 74 Kilometer (mit 852 Höhenmetern), eine über 121 Kilometer (mit 1534 Höhenmeter) und eine über 166 Kilometer (mit 2278 Höhenmeter). Karten für alle vier Strecken mit genauem Höhenprofil gibt es unten auf dieser Seite. Die jeweiligen Starts finden zwischen 9 und 10 Uhr statt.
Für 5,-€ Wertungsfahrer oder 8,-€ Trimmfahrer gibt es unterwegs genügend Versorgungsposten und nach der jeweiligen Runde kann jeder im Freibad duschen. Kuchen, Kaffee, es soll von allem etwas geben, teils zu kleineren Beträgen.

Ich denke es gibt hier einige gründe zum Mitmachen.

Erstens ist es eigentlich egal, was dort in Bad Salzdetfurth auf die Beine gestellt wird, es ist immer sehr professionell.
Zweitens sollten vor allem wir Harzer und vor Harzer alles unterstützen, was es bei uns in der Nähe gibt. Natürlich auch alle, die von außerhalb anreisen. :-)
Drittens ist es meiner Meinung nach immer wichtig, vor allem eine neue Veranstaltung zu fördern. Es gibt genug Veranstaltungen, Rennen, etc., die mittlerweile gestrichen werden und wir sollten glücklich darüber sein wenn etwas Neues auf die Beine gestellt wir. Hier bedarf es immer vielen freiwilligen Händen, ohne die absolut nichts geht.

Was da für Arbeit drinnen steckt, habe ich die letzten 2 Jahre bei meinem Verein den Goslarer Adlern erleben dürfen. Hier wird jedes Jahr die RTF Adlerrunde angeboten und für 2016 könnt ihr euch schon den 16 Juli vormerken. 

Anmeldeinformationen, Strecken und sonstige Informationen findet ihr hier auf der Internetseite Bike-Sport-Bad Salzdetfurth. Ich habe hier nur kurz ein paar Dinge angeschnitten und wollte eine Empfehlung geben.
Ich freue mich auf diese RTF, weil ich an diesem Wochenende freihabe und natürlich darauf viele bekannte Gesichter zu sehen.

Bis denn dann. Stefan :-)

166km-RTF

Die große 166km Runde

 

 

stefanNun komme ich verspätet auch mal zu meinem Bericht zum 8h-Ice-Rider in Rothenburg.

Freitag angereist und wieder die tolle Jugendherberge bezogen, an der auch dieses tolle Event stattfindet. www.derjugendhof.de
Noch 2-mal mit Marco die Runde abgefahren, hatte Monika ihr Quartier auch bezogen. Unser Team war also komplett vertreten. Marco als Einzelstarter, Monika und ich im 2er. :-) Recht früh war schon alles erledigt, Bikes etc. fertig und so war mal ein wenig Zeit zum Plaudern.
Einige Leute, die man aus sozialen Netzwerken kennt, hieß es dann endlich mal in Live kennenzulernen. Marco war mit seinen Kumpels schon zum Italiener vorgefahren, Tobi von den Bad Bikers, Moni und ich hinterher. Angeschlossen hat sich noch Christian Laube mit seinen Jungs von TV“Vater Jahn“ Burgstädt powered by Bikescheune. Hier kann ich gleich mal meinen Dank an die Jungs abgeben, die uns am nächsten Tag bei den 8 Stunden toll unterstützt haben.
So waren wir dann eine schöne große lustige Truppe und bei gutem Essen haben wir gemeinsam einen schönen Abend verbracht.

stefan5Frühs aus dem Bett, Frühstück im Jugendhof und schon kamen die ersten Mitteilungen, dass einige gemeldete Starter/innen nicht kommen, da der Eisregen die Nacht doch recht heftig runterkam. Der Strecke hat das Wetter netterweise nicht sehr viel ausgemacht. Freitag ja mit Marco die Strecke angesehen, ließ sie sich doch recht gut fahren. In den Ersten 4 der 8 Stunden war die Strecke richtig gut zu fahren allerdings wurde es immer wärmer und dementsprechend die Strecke immer Matschiger und schwieriger zu fahren, aber hatten ja alle dieselben Bedingungen.
Ich hatte wieder den Startfahrer gemacht und wechseln wollten wir 2 zu 1 Runden. Für Moni war es so am optimalsten, da sie ja verletzungsbedingt im Training noch ein wenig hinterher hing. Bergab wollte sie auch nichts riskieren denn allzu lange ist ja das Schlüsselbein auch noch nicht her. Hinterher hatte ich mal bei Strava geschaut und war recht baff, dass ich in den bergab Passagen durchgehend die meiste zeit verloren habe. Normalerweise ist das bei mir bergauf immer der Fall. :-) Ich wollte aber eben auch die 8 Std. nicht auf Teufel komm raus bergab brettern und mich Anfang des Jahres schon auf die Klappe legen.
Eigentlich alles richtig gemacht, zwischendurch ist Moni auch mal auf 2 Runden gegangen, was ihr aber doch etwas zugesetzt hat und das muss man so früh im Jahr nicht ausreizen. Ich hätte aber trotzdem zwischendurch mal en wenig auf den Ergebnis Monitor schauen sollen, dann hätte ich auch gesehen, wie knapp es um den ersten Platz lag. Da sich Frank Eggert vom Eulenexpress aber zwischendurch auch klasse um Marco gekümmert hat, der als Einzelstarter erster wurde, geht es mit dem 2 Platz für uns in Ordnung. :-) :-) Vor allem bei diesen Wetterbedingungen liebe ich den MAXXIS Beaver, einfach ein toller Reifen.

stefan_monikaFür mich selbst auch ein wenig Lehrgeld bezahlt, was die Einfachkurbel anbelangt. Beim Training etc. ein 34 Blatt vorne drauf war ab der 5 Stunde dann etwas zu heftig. In der neu dazu Gekommenen bergauf Passage musste ich mich dann immer hinter langsamer fahrenden Mitstreitern einreihen. Runter von der guten Fahrspur in den Matsch / Schnee, hat mir dann der Druck gefehlt, um vorbei zu fahren. Da sind bei solch einer kleinen Runde dann fix 30 – 40 Sekunden weg. Bin aber im Nachhinein froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Jetzt kann ich das alles ein wenig besser einschätzen.

Insgesamt wieder eine sehr schöne Veranstaltung, die auch mit der Änderung von 6 auf 8 Stunden meiner Meinung nach etwas dazu gewonnen hat. Ich denke, das ist aber auch wetterabhängig, da es halt tagsüber wärmer wurde. 8 Stunden bei minusgraden, sieht dann denke ich schon wieder anders aus.

Die Zeit ohne Bikes hat mir so wie es aussieht im Nachhinein etwas gut getan, es läuft recht gut. War für den Körper evtl. mal eine recht gute Erholung. Insgesamt muss ich allerdings sagen geht es meinen Beinen momentan so gut wie lange nicht. Die alltäglichen Probleme sind zwar weiterhin da, was ja auch nicht rückgängig zu machen ist aber der Schmerzfaktor ist momentan sehr gering. Das macht vieles eine Ganze ecke leichter und der Spaß ist um einiges größer.

Danke Monika für das wiedermal Tolle gemeinsame Rennen.

Frank / Moni von www.radlblog.de haben wieder schöne Bilder geschossen.

Gruß Stefan

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