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August 2017
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Lange her

Veranstaltungen

Komischerweise bin ich nach Laufveranstaltungen immer recht glücklich, es „so gut“ geschafft zu haben. So gut halt für meine Verhältnisse gesehen. Knappe 56 Minuten habe ich für die am Ende stehenden 11,2km benötigt was der 9 Platz in meiner AK war. Zudem waren es auch interessante 11,2 Kilometer. :-)
Eigentlich bin ich ja zufrieden aber gerne würde ich auch schneller Laufen können. Unter 5 Minuten auf einen Kilometer ist für mich sehr brutal aber das Laufen eben die meisten auf diesen Distanzen. 4:30 ist ja schon ein Traum aber das schaffe ich leider nicht mal auf 5km.
Ich denke mit richtig vernünftigen Lauftraining würde ich da vielleicht hinkommen aber laut ärztlicher Aussage sollte ich das wegen meiner Hüfte lieber lassen. Was macht man nun wieder für sich richtig, da solch Laufveranstaltungen echt richtig spaß machen. Das Laufen mit so vielen Menschen macht voll Laune oder eben auch, wenn ich mit Dirk zusammen Laufen gehe. Alleine ist es teils schon eine Quälerei. Dirk hatte ja auch gefragt ob ich mit zu Sylvesterlauf komme und natürlich wollte ich gerne dabei sein, wenn ich schon mal nicht arbeiten muss.
Mittwoch bin ich dann zum Training noch alleine 5km gelaufen mit einem Durchschnitt von 5:07. Das waren meine bisherigen schnellsten 5km die ich überhaupt gelaufen bin. Dirk hatte die Zeit bei Strava noch gelobt aber da hatte ich ihm schon geschrieben, über 10km schaffe ich das nicht. Mein Plan war also ein Stück mit Dirk zu laufen und irgendwann dann für mich zu laufen. 5km wie am Mittwoch und dann sehen wie es weitergeht. Der Startschuss viel und los ging es, Dirk voran und meiner einer hinterher. Nach ca. 500 Metern habe ich schon gedacht, mir fliegt meine Hüfte um die Ohren aber konnte ja eigentlich nicht sein, Dirk sagte er läuft erstmal langsam los. Der erste Kilometer, die Uhr piept bei 4:36 Minuten. Fuck habe ich gedacht, kein Wunder und sofort Tempo rausgenommen. Die nächsten 2 Kilometer wollte ich dann schauen ob sich die Hüfte erholt und dann entscheiden weiter oder eben aufhören. Das mit dem Tempo rausnehmen ist aber auch nicht so einfach, wenn man mit so vielen Menschen läuft. Tempo Gefühl habe ich beim Laufen aber eh nicht wirklich. Der 2 Kilometer dann mit 4:58 und der 3 mit 5:08 was sich aber irgendwie nach 6 Minuten angefühlt hat. So langsam kam es mir jedenfalls vor aber so kann man sich täuschen. Jedenfalls ist der Hüftschmerz nach dem 3 Kilometer fast weg gewesen, also weiterlaufen. Aber versuchen noch ein wenig zu drosseln. Der 4 und 5 Kilometer dann wieder 5:01 und 5:07 wo ich jeweils dachte, wie geht das, gefühlt laufe ich doch langsamer. Es war zwar anstrengend aber nur mit den gewöhnlichen schmerzen, also alles im Lot.
Wie eigentlich bei jeder Laufveranstaltung kam wieder zwischendurch, na du bist doch Radfahrer so wie du läufst. Ähmmm, man sieht es also weiterhin das ich mich doch recht schwertue. Es war aber schon viel schlimmer bevor ich von Dirk einige Lauftipps bekommen habe. Auf den letzten 500 Metern der 1 Runde laufen dann 2 Kerle so in meinem Alter ganz gemütlich an mir vorbei. Da habe ich dann mal ein wenig geschaut, dass sah so locker und flockig aus bei den beiden als ob sie sich nicht mal anstrengen würden. Da ich sehr damit beschäftigt war, mir bei den beiden das Laufen anzusehen habe ich nicht wirklich gemerkt, dass schon 7 km hinter uns lagen. Klingt vielleicht etwas blöd aber ich war echt begeistert, das sah so locker und geschmeidig aus, als ob die beiden nur mal kurz 100 Meter zum Bäcker laufen. Ich habe die beiden dann gefragt, ob sie so weiter Laufen oder ob sie noch schneller werden. Es war zwar hart aber ich konnte mitlaufen. Der eine meinte dann, wir Laufen so easy weiter, wollen ja ein wenig Quatschen, ist heute nur zum Spaß. Nun ja, ich war froh überhaupt diesen Satz rausbekommen zu haben und die beiden haben ununterbrochen gesabbelt. Durch die beiden habe ich allerdings ab dem 6 Kilometer nur noch andere Läufer überholt und wurde nicht mehr überholt.
Sprechen ging nicht aber zuhören und weiterhin staunen lies die Zeit schneller rumgehen als ich es fühlte. Bei Kilometer 9 meinte der eine dann zu seinem Kumpel, im Ziel würde er sich dann noch 500 Meter auslaufen, er wolle seine 4000km fürs Jahr gerne vollmachen.
Viertausend Kilometer im Jahr laufen, alte scheiße habe ich mir so gedacht, kein Wunder das die so locker laufen. Ich denke eher unbewusst durchs Quatschen sind die beiden dann auch schneller geworden, was für mich ein dran bleiben nicht mehr ermöglichte. Allerdings hat der sichtkontakt zu den beiden doch weiterhin gezogen. Der 10 Kilometer war dann mit einer Zeit von 5:12 mein langsamster und nach 11,2km war ich dann doch recht fertig im Ziel.
Im Ziel hatte Dirk dann schon 5 Minuten auf mich gewartet. Der ist schön gemütlich sein Tempo durchgelaufen und hat sich mit mir gefreut, dass es doch so unerwartet gut lief. Ich bin dann noch eine größere Runde schnell gegangen, das brauche ich nach dem Laufen damit sich meine Hüfte ein wenig beruhigt. Was soll ich sagen, zurück am Tee Stand, alles tippi toppi, keine Schmerzen oder sonstiges. Das hat dann den Lauf für mich perfekt gemacht, das war dann zusätzlich eine große Freude. Ich bin mit Dirk mal eine 27km Runde gelaufen und danach konnte ich durch Hüftschmerzen eine Woche nicht mal aufs Bike und das ist es dann eben nicht wert, aber wie geschrieben, alles gut, alles schön. Mit Dirk kurz umgezogen ging es dann noch mit unseren Frauen und Jürgen (der mir nebenbei ein wenig das schwimmen lehrt) einen Kinderpunsch trinken und eine Wurscht essen. :-)
Von den Zieleinläufen gibt es von jedem Läufer einen kleinen Videomittschnitt und auch Dirk seine Frau hat mich vorm Zieleinlauf gefilmt. Wenn ich euch hier schreibe, es sieht wirklich grauenvoll aus, könnt ihr mir glauben, dass braucht sich keiner ansehen. :-) Eine angeschossene watschelnde Ente würde diesem Anblick schon sehr sehr nahekommen.
Gruß Stefan

Nun traut euch doch mal mit dem anmelden, tut auch nicht weh.

Ich bin die Tage die Strecke mal abgefahren und für ein Rundenrennen wird die sicherlich gut Spaß machen.

Start ist am OUTDOORCENTER HARZ, kurzes Trailstück durch den Wald, dann ein wenig Schotter bevor es weiter flowig auf einem Trail weiter durch die schöne Natur im Harz geht.

Lässt sich gut fahren und man kann schön laufen lassen auf den ersten knappen 2,2 km.

Dann geht es erst recht locker im Trail bergab und zum Ende hin ein wenig ruppiger aber ich denke, das sollte für alle wirklich fahrbar sein. 100hm richtig schöner Trail Uphill.

Unten angekommen geht es ein wenig mit Tempobolzen auf der Schotterpiste weiter. Hier können diejenigen die keine Zeit haben auf die Tube drücken, bevor sie im Trail eventuell jemanden anschnauzen, wenn der oder die nicht ganz so fix sind.

Wo es runter geht, geht es ja irgendwann auch wieder hinauf und das tut dann auch ab und zu mal weh. J 120hm geht es nun auf Schotter wieder bergauf und in der Mitte auch etwas steiler. Das Ganze lässt sich zwar gut fahren wird aber Stunde für Stunde immer mehr weh tun. Einen Teil davon werden einige von dem früheren Marathon Rennen in Altenau kennen. Da ging es dort allerdings hinunter.

Oben angekommen geht es rechts ab in den finde ich schönsten Teil der Strecke. Da fahre ich privat auch gerne lang wenn ich so durch den Harz fahre. Egal wie rum, der Teil macht richtig Spaß.

Wieder ein kurzes Schotterstück, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, kurzer Wurzeltrail und dann ein Stück auf den Bahndamm wieder zum Tempobolzen. Noch eine paar kurze wellen und schon ist man nach einem weiteren kurzen Trailstück zurück, wo man 9,8km vorher gestartet ist.

Ich bin sehr gemütlich rumgefahren und habe irgendwas um die 32, 33 oder 34 Minuten benötigt. Hatte die Zeit nicht extra gestoppt.  

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Wir sehen uns dann also in eineinhalb Wochen im schönen Harz. :-)

Darf für Werbung natürlich gerne geteilt werden.

Was war der Samstag wieder für ein schöner Tag. Nach sehr wenig Schlaf schmeißt der Wecker mich um 4 Uhr aus dem Bett. Käffchen etc., was man eben morgens so macht, einiges an Geschirr und Standpumpe ins Auto, ab in die Baßgeige zum Startpunkt der RTF Oberharzer Adlerrunde.

IMG_9205Reges Treiben Frühs um diese Zeit aber egal in welches Gesicht du schaust, jeder lächelt. Da meine Truppe die Verpflegung in Clausthal macht haben wir eigentlich immer das meiste einzupacken. Bei unserer Verpflegung kommt jede Strecke vorbei und der Durst / Hunger ist immer groß. Die Leute leisten ja auch richtig was, vor allem die Langdistanzen verlangen den Fahrern und Fahrerinnen alles ab.

Mein Auto bis unters Dach vollgepackt hieß es nun noch Parkplatzeinweiser. In der Zeit wurden die anderen Autos beladen. Auch hier nur entspannte Gesichter von Teilnehmern die aus den Zelten krabbeln, gerade ankommen oder schon kpl. fertig sind, weil sie es nicht abwarten können zu starten. Ein längerer Plausch mit Marco ist immer entspannend, der war auch angereist um eine Gruppe der 150km Fahrer zu führen.

IMG_9326Pünktlich um 7.00 Uhr ging es dann hoch nach Clausthal wo es dann wieder hieß, gemeinsam schaffen wir das. Da unsere Verpflegung eben die größte ist, sind wir dort oben mittlerweile 10 Helfer unter anderem auch die Männer vom THW. Vom THW bekommen wir dort immer die Halle zur Bewirtung der Fahrer. Hier war dieses Mal sogar ein qualifizierter und zertifizierte Butter aufs Brot Streicher dabei. Immerhin ein Lehrberuf über 3,5 Jahre. :-) Alle fassen gemeinsam mit an und da wir mittlerweile ein eingespieltes Team sind, geht alles immer recht fix.

Wir hatten sogar erstmals 3 Apfelstecher zur Hand. Insider mit lieben Gruß an Anja. :-) :-) :-)

8.30 Uhr waren alle Tische reichlich gedeckt, Getränke fertig an gemischt, alles sortiert, der Tag konnte beginnen. Ab 9.30 Uhr kommen die ersten Fahrer und Fahrerinnen und dann geht es eigentlich dauerhaft Schlag auf Schlag. Karten knipsen, Getränke mischen, Getränke auffüllen, Kaffee kochen, Melonen, Waffeln, Kuchen schneiden, Brote schmieren und belegen, Gels bereitlegen, Gummibärchen, und und und, eigentlich ein halbes Schlaraffenland was wir dort oben auftischen. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sind aber immer das größte und schönste für uns denn das ist eben auch der Grund warum wir das machen. Die Teilnehmer sollen auf der Strecke Spaß haben und sich an den verpflegungsstellen wohl fühlen.

IMG_9352 Der eine kennt den Fahrer, der andere wieder einen anderen Fahrer. So kommen neben der ganzen Arbeit auch immer wieder schöne Gespräche zu Stande und da nicht alle Fahrer hoch ambitioniert durchziehen, kehren einige auch immer richtig ein und machen auch eine größere Pause. Frank Eggert gibt es teils in mehrfacher Ausführung. :-) Ich freu mich immer riesig, wenn ich bekannte Gesichter, Freunde, Kumpels und Teammitglieder sehe.

IMG_9356 Die letzten 4 Fahrer auf der 215km sind gegen 16.30 am eintrudeln und auch diese werden noch vernünftig bewirtet und mit einem Lächeln und netten Worten empfangen. Jetzt heißt es einpacken, aufräumen und alles sauber hinterlassen. Danke an den THW, ihr wart ebenso klasse wie das restliche Team welches ich in diesem Jahr dort oben hatte. Mir macht es mit euch so viel spaß, 2017 werde ich dann wohl auch wieder die Verpflegung leiten anstelle auf dem Bike mitzufahren.

Runter nach Goslar, Autos auspacken und dabei in viele geschaffte und glückliche Gesichter schauen. Sehr viele Fahrer lassen den späten Nachmittag immer noch gemütlich ausklingen um sich von den Strapazen der strecken zu erholen. Hier wird im Mittelgebirge gefahren, einfach ist was anderes. :-)

Danke an die Goslarer Adler und alle Teilnehmer, durch euch ist solch ein Tag immer ein perfektes Komplettpaket.

Bilder findet ihr hier bei Dropbox. RTF Oberharzer Adlerrunde 2016/Dropbox

Gruß euer Stefan

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