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Lange her

Zwei Mal mit einem Wort erklärt. Luftnummer. Aber Celina hält die Familienehre aufrecht.

Aber mal vorne angefangen, und zwar mit dem Freitag, wo es hieß, den Mountainbikefreunden Oberharz und der Volksbank-Arena Harz ein wenig beim Aufbauen zu helfen. So sehr viel war nicht mehr zu tun, da dort oben am Vormittag schon kräftig Hand angelegt wurde.

Wir haben dann noch ein klein wenig mitgeholfen und dann unser Teamzelt mit aufgebaut, welches wir von der Volksbankarena Harz für das Event bekommen haben. Auch das Zelt für Sören von Bikewerk haben wir gleich mit hingestellt und alles miteinander verzurrt, damit der Wind nichts weg weht.

Das alles wurde so hingerückt, dass wir zusammen mit Ralph Gerlach und Peter Rose (TeamSchliesserbike) ein mächtig großes Fahrerlager hatten. Ralph und Peter haben am Nachmittag auch kräftig Hand angelegt, damit zum späten Nachmittag auch das Bergamontlager von den beiden fertig war. Alles fertig, verabschiedet und ab nach Hause für den Samstag alles einpacken.

Am Samstag hieß es dann für Celina das Kinderrennen und für mich das Cross-Country Rennen. Celina hatte ein wenig Bammel die Vorjahresrunde nun drei Mal zu fahren zu müssen (mit knapp 8 Jahren bei U11) aber sie wollte unbedingt, also musste sie da auch durch. Celina hat sich ganz tapfer geschlagen und ist fast alle drei Runden in einer konstanten Zeit gefahren. Ich habe ihr gesagt, sie darf nicht wie sonst wie eine Wilde los fahren, sondern gemächlich, es sind zwei Runden mehr. Das hat sie sich toll verinnerlicht und ist auf dem vierten Gesamtrang und dritten Rang in der U11 Klasse ins Ziel gekommen. Celina konnte sogar noch ein Mädchen der U13 Klasse hinter sich lassen. Mächtig stolze Eltern, jawohl.

Am Nachmittag hieß es dann pünktlich 14 Uhr Start zum Cross-Country Rennen über eine Stunde. Das ist ja eigentlich nicht mein Ding aber als Vorbelastung für Sonntag sollte es nicht schaden. Lane rede kurzer Sinn. Gleich am Ersten anstieg hat es sich ein wenig gestaut, alles runter vom Rad und der nette Fahrer hinter mir hat mir sein Rad erst mal gleich ins Schaltwerk gehauen. Immerhin kam ein „oh, Entschuldigung“. Wieder aufs Rad drauf und weiter aber nix da mit hinten auf die leichten Gänge schalten. Also hieß es sich quälen was aber auch nur bis zu einem Gewissen grade möglich ist. So ziemlich jeder ist schön locker flockig in einer hohen Trittfrequenz an mir vorbei gefahren. Das war es dann für mich gewesen. Als es dann in die vierte Runde ging, hat sich die Schaltung (durch öfteres Gegentreten) wieder ein wenig gefangen und so wurde dann auch gleich diese Runde meine schnellste aber doch weit nach hinten abgeschlagen. Schade, denn es war eine ganz tolle Strecke auf dem 5,5 km langen Rundkurs. Abgehakt die ganze Sache denn für Sonntag hieß es, den 120-Km-Marathon zu fahren. Da ich wusste das Sören die Schaltung morgens wieder fit macht, konnte ich auch ruhig schlafen.

Sonntag Früh kamen dann Sonja und Peter vom Exelsior Racing Team und mit im Gepäck, die Naschverpflegung des Tages für alle Nichtfahrer und Nichtfahrerinnen. Das restliche Team Schliesser Bike kam auch und natürlich nicht zu vergessen der Martin Danberg vom Ruhrpott-Express. Das normale Prozedere, Bike fertigmachen, ein wenig quatschen und ab in die Startaufstellung. Die Erste runde war dann auch super gelaufen bis auf den Vollidioten, der eine Beschilderung geändert hatte. Das hat mich allerdings nicht betroffen, da ich wusste, wo die Strecke lang ging. Ich hatte mich da nur ein wenig gewundert, wo auf einmal die Topfahrer wieder herkamen. Nach 1:47 Std. ging es dann in die zweite Runde, in der ich aber ab Mitte ein wenig rausgenommen habe, da ja noch die Dritte runde anstand. In der zweiten Runde bin ich die Bergwertung auch fast zeitgleich zur ersten Runde gefahren. Ralph und Liv kamen dann an mir vorbei, wo ich mir aber gleich gesagt habe, lass die beiden fahren, die gehen über nur zwei Runden. Nach der zweiten Runde 1:55 Std. wow, was ist denn heut mit meinen Beinen los. Auf dem Bahndamm im Kopf, nicht eine Andeutung von Krämpfen oder Sonstigem, die dritte Runde wird wieder unter 1:50 Std. wie die Erste. Der erste längere Anstieg mit der Tempograden habe ich vor mir einen Fahrer gesehen, an den ich stetig näher kam und nach hinten war weit und breit nichts zu sehen. Am ersten Trailstück war ich dann bis ca. 100 Meter ran und ab in das Wiesenstück und den Schiefertrail runter. Unten am Streckenposten, Kurve, Gas geben und Krach, Schepper nix geht mehr. Hinten ist ein Schiefertsück in die Kassette gegangen und dadurch waren dann 5-6 Kettenglieder krumm. Mit dem Streckenposten versucht alles wieder ein wenig grade zu biegen und weiter ging es. Auf den nächsten 2 Kilometern tat mir allerdings alles Leid, was am Rad so mit der Kette in Berührung kommt. Schaltwerk, Umwerfer etc.

Bevor ich nun richtig schaden mache und mir irgendetwas kpl. abreißt hieß es dann hier aus und vorbei. So hieß es dann sich auf den Rückweg machen, und zwar zu Fuß. Nach ca. 8 km in Radschuhen latschen hat mich dann Matze mit dem Buss aufgesammelt, danke dafür.  

Der Fahrer, den ich vorm defekt fast eingeholt hatte, ist durchgefahren und war nach 5:38 Std. im Ziel.

Schade, da ich die Strecke in Altenau sehr mag und ich sie gerne fahre.

Es war wie immer eine tolle Organisation und trotz alle dem ein super schönes Wochenende mit dem Prowell Team Harzblut, mit Bikewerk, dem Team Schliesser Bike und den Mountainbikefreunden Oberharz.

Bis denn dann Stefan.

Danke, wer bis hierher gelesen hat. :-)

Natürlich wieder jede menge Pics auf Picasa und es kommen die Woche noch einige dazu.

Weitere schöne Bilder von Ralph.

7 Antworten auf Cross-Country Rennen und MTB Marathon in Altenau

  • Jörg sagt:

    Hey Stefan,

    das tut mir leid für Dich! Da hast Du ja mächtig das Pech auf Deiner Seite. Erst in BH nen Plattfuß und jetzt das Schaltwerk.
    Na, zum Glück keine körperlichen Blessuren. Wenngleich wirklich sehr ärgerlich, wenn man sich so gut vorbereitet und zudem die vorherigen Runden auch eigentlich gut gelaufen sind. …Und Du somit doch eigentlich ein ganz gutes Ergebnis vor Augen hattest.
    Ich drücke Dir die Daumen für das, was Du Dir dieses Jahr noch so vorgenommen hast!
    LG,
    Jörg

    • Bike-Stefan sagt:

      zu den vorgenommenen sachen kann ich noch nicht soooo viel sagen, da müssen wir erst mal schauen wie es mit lisa so weiter geht.
      wir arbeiten aber daran und ich schau eh immer nach vorne. :-)

  • Ralph sagt:

    Glückwunsch nochmal an Celina! Und bei dir kommen auch wieder bessere Rennen! Spätestens beim Heavy24 wird alles klasse sein :-)
    Es war ein tolles WE mit euch allen zusammen!!

  • Maddin sagt:

    Stefan, abhaken das Wochenende und einfach mit Celina freuen. Tolle Leistung, die sie dort gebracht hat. :-)
    Und wie sagte schon der Fußballer: Und wenn man schon kein Glück hat, kommt meistens auch noch Pech dazu. Aber dafür werdet ihr bestimmt Chemnitz rocken. Viele Grüße Martin

  • Peter sagt:

    Tja schade Stefan, aber es gibt echt schlimmeres (siehe Olli) .
    Dies Jahr nehmen wir alle Schäden mit und stellen uns dafür nächstes Jahr deutlich weiter nach oben.
    In den Rennen Gruß Peter

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