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August 2017
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Lange her

Die A-Distanz der Salskammergut-Trophy sollte es mal wieder sein, geworden ist es gerade mal so ca. ein Marathon.

blog1Viel dafür getan und geackert aber das Wichtigste war, ich habe richtig Lust auf das Ding gehabt. Da mich letztendlich doch ein defekt aus dem Rennen geschmissen hat, habe ich nicht wirklich große lust da einen großen Bericht draus zu machen.

Mitte der Woche angereist, tolles Hotel, das Team war auch mit drei Fahrern vertreten, also konnte es Samstag werden. Das Bike hat mit Bravour den Service Check absolviert also passte eigentlich alles. Samstag um 3.45 Uhr Frühstück und um Viertel vor 5 auf der rechten Seite in die Startaufstellung. Dort habe ich dann auf der linken Seite David Förste von den Bad Bikers stehen sehen und ab ging es quer durch zum Seitenwechsel. Um diese Zeit am morgen haben das aber alle relativ entspannt gesehen. Marco der ja einiges mehr an Druck in den Beinen hat stand relativ weit vorne und Ralph stand weiter hinten. David Habryka habe ich morgens nicht mehr gesehen, er sollte während des Rennens in den Supportgenuss unserer Frauen kommen. :-)

Blog5 Uhr feuer frei, kurze runde durch den Ort und schon ging es an die ersten 850hm hoch zum Raschberg. Alles zusammen mit David Förste, mal er vorne, mal ich vorne, mal nebeneinander. Einiges hinunter und wieder die nächsten knapp 300hm hoch zur Hütteneckalm. Endlich ab dort mal etwas Freudiges, und zwar Fahrspaß. Wurzel-Action wird davon ein Teilstück bei Strava genannt. Auf diesem Teilstück haben irgendwie auf der linken Seite alle geschoben, wobei man rechts doch recht gut fahren konnte. Da war ich aber auch der Einzige und auch auf der weiteren abfahrt Richtung Lauffen haben alle wirklich richtig klasse Platz gemacht. Boha was lief das Geilo, ich habe meine Beine gar nicht wieder erkannt, ab und zu runter gesehen, jau es sind tatsächlich meine Stelzen, die da treten. :-)

Verpflegung bei unseren geliebten Damen musste ich Lisa erstmal sagen, Schatz das läuft heute voll gut. Das gibt es bei mir ja eigentlich gar nicht, das ich so happy bin und Lisa das beim Rennen kundtue. Weiter ging es wieder in Richtung ersten Anstieg von morgens um 5 Uhr. Ein wenig Tempo rausgenommen um auf David zu warten der ein wenig Zeit bei der Abfahrt im Stau verloren hat. Wenn es passt, ist es doch einfacher solch ein langes Ding zu zweit zu fahren und es hat suuuuper gepasst. So ging es weiter und weiter und weiter und wir fuhren gar nicht mal schlecht, und zwar für unsere Verhältnisse immer weiter nach vorn. Von fast 800 Startern ging es ab Hütteneckalm ca. Platz 250 in Richtung Platz 170. Nach einem Kettenklemmer war David zwar kurz mal ein Stück weg aber immer in Sichtweite und so hieß es ranfahren aber ohne zu überziehen, kommt ja noch einiges. Nach einigen Kleine Fiesen spitzen bergan und der Blaa Alm hinunter (auch hier haben wieder zig Fahrer links geschoben, obwohl rechts alles fahrbar war) ging es wieder hinauf zur Tauernkreuzung. Davor trifft man auf die Fahrer der später gestarteten B-Strecke und verlässt diese dann auch recht bald wieder. Während die B Fahrer in Richtung Hütteneckalm radeln geht es für die A Fahrer erstmal wieder 450hm hinab. An der Tauernkreuzung hab ich mich schon gefreut, runter, dann wieder heftigst hoch und dann, jawollja, wieder Fahrspaß.

Hütteneckalm

Zu dem heftigst hoch und Fahrspaß kam es aber dann leider nicht denn anfangs der Abfahrt überhole ich links einen Fahrer, von dem springt etwas weg, bei mir macht es KRACK und aus die Maus. Ins leere getreten angehalten und was ist das für ein scheiß. Von dem Carbonkäfig (Blackbox) an der Schaltung fehlt das untere Stück samt Röllchen. Bike hingelegt, zurück gelatscht und da lag das gute Stück. Völlig nieder das Bike geschnappt und wieder zurück schieben in Richtung Tauernkreuzung. Da kam mir dann David Habryka entgegen, der es auch nicht wirklich fassen konnte. Als er angehalten hat, musste ich sogar damit Kämpfen keine Tränen vor Enttäuschung zu verlieren. Ich hab ihn dann weiter geschickt und ihm gesagt er möge dann bei Kilometer 100 den Frauen bescheid geben, ich bin raus. Bis dahin leider nur knappe 76 km und knappe 3500hm. :-(

IMAG1675Am technischen Support und an der Verpflegung haben sie zwar wirklich viele Dinge um ein Bike zu reparieren aber leider eben nicht alles. Da ich nun immer mehr zur Ruhe kam, merkte ich dann auch langsam, es ist durch die Nässe doch recht frisch. Tolles Regencape von den Verpflegungsdamen bekommen ging es mit Fußmarsch in Richtung zweites mal Hütteneckalm. Auf diesem Marsch durfte ich dann zusehen, wie zig Fahrer der B-Strecke an mir vorbei fuhren und auch die ersten ca. 60 Fahrer der A-Distanz, die hatten den Ilscher Salzberg schon wieder hochgedrückt.

Ab der Hütteneckalm hieß es dann für mich bis Bad Goisern samt Bike runterrollen. Bike gewaschen, mich gewaschen, Enttäuschungskaffee getrunken und zum Zielbereiche wenigstens von den ankommenden Helden der A-Strecke Bilder machen.

Kein großartiger Erfolgsbericht aber danke fürs Lesen.

Für mich war es vor allem ziemlich enttäuschen hinterher zu erfahren, warum andere Fahrer einfach so aufgehört hatten. Zu kalt, zu nass, zu ………. Ich wäre gerne gefahren und mir wurde die Chance genommen und andere hören von selbst wegen irgendwelchem PISS einfach auf.  :negative: :-(

Immerhin ein kleines Highlight, einige virtuelle Biker kennengelernt zu haben, vor allem CU BE und Fatbike Eraser. :-)

Unser Marco hat das Ding mächtig heftig gerockt, Glückwunsch dafür. :-)

Danke an Lisa und Adriane für euren Support.

@David Förste: immer wieder gern. :-)

5 Antworten auf Das war so was von nüscht’s :-( ………….

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