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Lange her

Tag 9 in die Berge.

IMAG0200 (FILEminimizer)Heute sollten es Berge sein und jeder so ein klein wenig, wie er konnte oder wollte. In der Gruppe zu 5 ging es Richtung Polenca und dann Richtung Luc hoch. Danny hat dann mal Gas gegeben und ist vorgefahren, Nico hinterher und dann Christian und meine Wenigkeit. Irgendwann musste ich Christian dann auch fahren lassen, da mir vorne bei jedem Schaltvorgang die Kette runter geflogen ist. Also hab ich mich dazu entschieden, vorne nur auf dem kleinen Blatt zu fahren. Die meiste Zeit sollte es eh berghoch gehen. Nico hatte zwar nochmal gedreht um nach mir zu schauen aber auf den kleineren bergab Passagen und geradeaus, da kommst ohne Schalten nicht groß hinterher.

Nico ist dann wohl Richtung Tankstelle und ich weiter in Richtung Apfelsinen Mann, wo Christian auch gewartet hatte. Christian ist weiter übern Berg und ich habe mich aufgemacht, Danny hinterher zu fahren. Der wollte runter Sa Calobra und wieder hoch, geht ja nicht anders. Außer evtl. für Triathleten, die Schwimmen unten dann weiter, müssen aber ihr Rad stehen lassen. :-)

Nach einer gefühlten Ewigkeit des Rollens bergab ohne Treten kam mir auf der unteren Hälfte Danny entgegen. Selbst bergab wurde ich so ziemlich von jedem Biker überholt. Unten kurz die obligatorischen Fotos, hab ich mich wieder auf dem Weg hinauf gemacht. Boha, wie ich das untere Drittel hasse. Oben angekommen runter in Richtung Apfelsinen Mann gerollt und kurze Überlegung schnauze voll oder über den Puig. Der Puig hatte gesiegt und bis zum Tunnel ging es auch recht lala nur mit dem kleinen Blatt voran. Bergab nach Soller hieß es 14 km Rollen, das hat ja mal sowas von keinen spaß gemacht. Jeder aber wirklich jeder und jede haben mich abwärts überholt. In meinen Gedanken hab ich bei der vielen Zeit gedacht, Danny hat die Runde bestimmt schon fertig und steht unter der Dusche.
In Soller angekommen rein in den Ort und beim nächsten Schrauber Mofa und Rollerladen den Zug vorn im Umwerfer wieder straff gezogen und geklemmt. Der war rausgerutscht, was das Problem war, um aufs große Blatt zu kommen. Da ich komischerweise immer noch nicht die wirkliche Orientierung auf Malle habe, wusste ich nur, es ist zurück noch ganz schön weit und daher etwas mehr in die Pedalen getreten. Irgendwann wird’s ja dunkel und Licht hatta ja nu nicht dabei. Hoch über den nächsten Berg hab ich mir dann ganz schön die Beine weggeschossen. Jetzt wusste ich aber, ewig bergab und dann irgendwann links, da gab es dann auch mal drei Radfahrer, an die ich mich drangehängt habe. Unten angekommen nichts zu sehen, links irgendwo der Hinweis Orient.

IMAG0197_stitch (FILEminimizer)Es gibt aber ja genug Deutsche die da durch die Gegend fahren also fragen, ohhhhh ganz schlimm für den männlichen Ego. Aber was ist noch viel viel schlimmer für den Ego, eine mächtig besch…… Antwort. Da musst du dort hoch und dann rechts. Ich hab gedacht der will mich veräppeln. Ich hab mich da geistig schon in irgendeinem Wagen sitzen sehen, wo mir ein Huhn Gesellschaft leistet und mich der Fahrer im Dunkeln vorm Hotel absetzt (Insider). ;-)
Also alles wieder berghoch geradelt und siehe da, ein Schild mit Orient. Das habe ich beim Runterfahren schön verpasst, da ich ja den Palmabikern schön im Windschatten gefolgt bin. Da gibt es auch irgendeinen Aufkleber, folgen sie mir nicht, ich kenn mich auch nicht aus. :-) Kurzer Stopp an dem Marktplatz, wo sonst immer der Bär los ist, aber absolut nix und niemand nur drinnen saßen noch einige Biker. Wieder stärkend für den Ego, :-) hier über den Orient komme ich doch Richtung Alcudia, alle Mann nicken. Dann kam die schlimme Antwort auf die tolle Frage, wie weit ist es denn ca. über den Daumen gepeilt. Na junge, gute 60 km kannst du bestimmt einplanen. So als Mann gibt man sich ja keine Blöße, Brust rausgestreckt und mir in Gedanken gesagt, warte, bis dich niemand sieht, da stellst dich an Rand und heulst. :-) :-) :-)

IMG-20150317-WA0001 (FILEminimizer)Ich hab’s dann doch wie ein Mann genommen und bin los geradelt. Oben aus dem Ort raus, alles mit Barken abgesperrt, Vollsperrung, Gedanke im Kopf nimm dir hier einfach ein Zimmer du kommst nie nach Alcudia. Aber siehe an, von oben kamen einige Radfahrer, aber leider nix deutsch oder englisch, und da ich morgens Risiko gewählt hatte, gab es auch keinen extra Joker. Gedanken sind die jetzt von Orient gekommen oder mussten die umdrehen, das war die Publikumsfrage. So ein Erlebnisse hatte ich ja am Vortag schon.
Aaaaber man muss ja auch mal Glück haben, kam unten doch aus der Böschung ein Bauarbeiter. Wir haben uns dann darauf geeinigt, nur für Autofahrer verboten, Bikes ok.
Naja, wie es sich rausgestellt hatte, so ok war es nun doch nicht, Straßen Teile wurden gefräst und zum Vorbereiten Teeren geschwärzt. Dementsprechend ganz Tolles fahren mit jede Menge einsauen. Der einzige Vorteil war, ich hatte mich in einem der nächsten Dörfer am Vortag schon Verfahren und musste zwecks Sackgasse zurück, der Fehler sollte nicht wieder passieren.
Irgendwann bin ich dann aber wieder auf Streckenabschnitten gewesen, die ich kannte und bei denen ich wusste, grobe Richtung Alcudia. Irgendwann kam dann auch mal das ersehnte Schild noch 15 km, also an die Seite gefahren und den anderen erstmal geschrieben, bin dann auch bald da komme später zum Essen.
Es hat schon ganz leicht angefangen zu dämmern, irgendwann so nach 18 Uhr aber bis zur Dunkelheit hatte ich noch Luft. Vorm Hotel war der Bordstein sitzenderweise erstmal meiner, um ein wenig runter zu kommen. Geschaltet hab ich in diesem Moment leider nicht, ich hätte den Helm vor mir hinlegen sollen, evtl. hätte ja der ein oder andere einen Euro rein geschmissen. Dann hätte ich diesen Tag unter „für Bezahlung biken“ abhaken können. :-) Auf dem Tacho standen dann knappe 170 km und 3600hm

Die Dusche hat sich dann jedenfalls auf mich gefreut und ich mich hinterher auf das Buffet mit den anderen Jungens.

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