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Lange her

gebirgslauf322,3 Kilometer mit 490 Höhenmetern.

Jetzt bin ich endlich meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Ich wollte zwar schon des Öfteren aber irgendwie hat es nie geklappt und das es jetzt gleich solch ein Brett war macht mich umso mehr happy.

Panik hatte ich am meisten vorm bergab laufen aber egal, einfach für mich das Ding schaffen stand im Vordergrund. Die Strecke kenne ich vom Biken und daher war auch der nötige Respekt vorhanden. Etwas lockerer wurde ich als ich die Jungs von den Bad Bikers (Steffen, Kjeld, David) vor Ort getroffen habe. Das sind ja schon gewaltige Massen, die dort beim Brockenmarathon und allen anderen Strecken an den Start gehen. Tolle Organisation und tolles Event kann ich hier vorab schon einmal sagen.

Hier einen großen Dank an Thomas Schäfer (NRT-Protective), der mir erst den Start ermöglicht hat. Die Vormeldung hatte ich nicht geschafft und so hat Thomas sich Freitag nach der Arbeit die Mühe gemacht, mich anzumelden.

Steffen Hercher hat sich gleich vorne eingereiht und mein Plan war es so lange es geht, mit Kjeld Bollmann mitzulaufen. Kjeld ist den Halbmarathon schon im letzten Jahr gelaufen. Startschuss und los gings. Leicht bergan, gerade, bergab, recht welliges Gelände auf den ersten 8-9 km bis Ilsenburg.
Bis es das erste Mal etwas länger bergab ging, war alles gut und ab da war Kjeld weg und auch weitere 100 andere Läufer. Gerade und berghoch alles gut, bergab wurde ich immer weiter nach hinten durchgereicht. Wenn ich mit 12 km/h bergab laufe, laufen andere eben eine ganze ecke schneller. Das war zwar deprimierend aber eigentlich egal, das Knie sollte die gesamte Distanz halten.
Ab Ilsenburg habe ich mich dann sehr wohl gefühlt und gemerkt, das Knie hält. Entweder jetzt etwas Tempo dazu oder gar nicht mehr. Bis Kilometer 16 -17 die permanent berghoch gehen konnte ich dann über 70 Läufer und Läuferinnen überholen. Kurz nach der Verpflegung Kilometer 17 bin ich dann auf Kjeld aufgelaufen der etwas Probleme hatte. Gemeinsam sind wir dann weiter und konnten noch einige Leute einholen. Kjeld sagte mir dann, ein richtig steiles Stück bergab kommt noch an dem ich dann auch gewaltig rausnehmen musste. Immer wieder ist mir mein Knie eingeknickt. Als es nicht mehr ganz so steil war wieder Tempo machen und aufholen. Das hat mich eigentlich die ganzen Kilometer immer am meisten Körner gekostet.
Die restlichen 3 Kilometer habe ich mir dann gesagt, entweder es funktioniert oder ich falle hin, versuch macht klug. Die Knochen haben gehalten und so war ich nach 2:07:20 mehr als glücklich im Ziel. Ich habe mich erstens richtig gefreut, es überhaupt geschafft zu haben und zweitens war ich über die Zeit auch sehr sehr Happy. Das war ja nun kein normaler Halbmarathon.

Dicken Glückwunsch an Steffen Hercher der das Ding in 1:44 gelaufen ist.

gebirgslauf2

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