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Lange her

aber ein Psychologe und mehr können helfen. Über 2,5 Jahre extremes Mobbing auf der Arbeit, welches mittlerweile auch materielle Schäden mit sich bringt und dadurch auch meine Familie betrifft, hinterlässt seine spuren im Kopf. Leider aber auch sehr heftig am und im Körper was ich mir nie eingestehen wollte.

Die Kommentarfunktion bei diesem Bericht schalte ich aus da ich nicht möchte, dass jemand meinen Arbeitgeber angreift. Der kann für diese dinge nichts sondern arbeitet mit der Polizei zusammen die mittlerweile auch ermittelt. Eigentlich kann man sich gerade als Sportler keinen besseren Arbeitgeber wünschen als ich ihn habe, der einem so gut es geht beim Sport unterstützt. Leider gibt es aber auch das Kollegium.

Erich von Allmen, Peter und Sonja Wietzorek hatten es schon lange erkannt ohne wirkliche Hintergründe zu kennen. Daran sieht man eben genau die Leute die Ahnung haben (vielen dank an euch). Wenn der Kopf nicht will fährst du den Körper in den Keller.

Wahr haben wollte ich es nie da die Trainingseinheiten ja immer mehr als perfekt liefen. Da ist aber auch der Kopf nicht in dieser Art belastet wie bei einem Wettkampf. Nun war aber auch beim Training letztendlich Feierabend und nichts ging mehr. Wenn du an deinem Trainingsberg auf der hälfte absteigst, dich ins Gras setzt und anfängst zu weinen. Was soll ich darüber sagen außer, das ist ganz schön bitter und wohl noch bitterer weil du dir da als Mann sagst, scheiße ich bin doch ein Kerl.

Dann hörst du von einem Psychologen, dass es ihn wundert, dass ich überhaupt Rennen fahre. Es kann doch gar nicht funktionieren, ob ich denn mit aller macht meinen Körper kaputt machen möchte. Wieder bittere Erkenntnisse von jemandem der schon vieles weiß obwohl du ihm noch gar nicht alles erzählt hast.

Ich hätte schon lange wie oben erwähnt mal auf andere Leute hören sollen aber ich wollte es einfach nicht wahr haben das Mobbing einen bis tief in den untersten Keller zieht. Dazu kommen natürlich noch die Gedanken in der Familie da Lisa ja auch schon lange sehr Krank ist und nicht wirklich gesund wird.

Das packen wir alles in einen Mixer, rühren durch, drehen den Becher um und es klatscht eine Masse auf den Boden. Der Becher ist leer und genauso leer habe ich meinen Körper gefahren. Beim Rennen in Daun bin ich auch gar nicht erst an den Start gegangen denn ich habe es jetzt letztendlich für mich akzeptiert. Es war aber auch sehr schön einfach mal den anderen beim Rennen zuzusehen und mitzuerleben wie glücklich Matthias mit einer super zeit ins Ziel kam.

Auf jeden fall heißt es für mich seit zwei Wochen kein Training sondern eigentlich nur „Sport“. Natürlich ist das auch irgendwie Training aber die Ambitionen fehlen halt. Aufs Rad oder Laufen gehen heißt es zwar weiterhin aber Puls, Trittfreq. und Kraft hier oder Intensiv da, das alles wird es die nächsten 2 Monate nicht geben.

Der Kopf muss jetzt lernen mit all diesen dingen umzugehen  und dann wird erst die körperliche Vorbereitung für die Saison 2014 geplant. Mit Danny Götze und Rene Hartung geht es im März ins Trainingslager und da wird dann noch ein wenig an allem gefeilt und geschliffen. Überlegt hatte ich zwar mit nach Gran Canaria zu dem 3 Tage Rennen zu fliegen aber das ist unter den ganzen Umständen dann einfach zu früh für mich.

Egal wie sich alles entwickeln wird, der Kopf muss als erstes funktionieren und dann drücken meine Beine die Berge im Rennen wieder genauso weg wie es sonst noch im Training war.  

Wer diesbezüglich einen Kommentar abgeben möchte, es gibt ja genug andere Möglichkeiten das zu tun.

Danke an meine Lisa die immer hinter mir steht auch wenn sie es selbst gerade nicht einfach hat. Ich liebe dich.

 

Vielen Dank das du hier warst.

Stefan    

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