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Lange her

Vorbelastung für den Alpencross. Kleiner Scherz am Rande. :-)

Heute früh Raphael abgeholt und dann ab mit dem Rad nach Altenau zu Chris. Da hatten wir die ersten 23 km schon mal weg, allerdings noch nicht von der geplanten Strecke.

Von Chris aus sind wir dann hoch zum Dammgraben in Altenau, um von dort die 100 km vom Oxfam Trailwalker abzuradeln. Da es ein Rundkurs ist, war es in diesem Fall ganz, egal wo auf der Strecke gestartet wird. Recht schnell haben wir festgestellt, sooooo zügig kann man aber nicht fahren, da die Schilder eigentlich von der Größe her nicht unbedingt für Biker sind. Für diejenigen, die die Strecke zu Fuß abgehen, sind sie aber optimal positioniert und nachts auch reflektierend. :idea:

Was recht gut und spaßig begann, war dann auf den ersten 27 km schon fast ein wenig zum Heulen. :cry: Es ging los mit Chris seinem ersten Platten. Nicht weiter schlimm, Schlauch rein, Pumpen und weiter. Übrigens muss man bei einem 29er viel mehr Pumpen. Gefühlte 3 bis 4 km weiter, was soll ich sagen, Chris platten. Beim erneuten Schlauchwechsel haben wir dann bemerkt, dass der Mantel aufgerissen war, wodurch wohl auch der zweite Platten kam. Flicken in den Mantel, Schlauch, Luft, wie das alles halt so geht. Da der Riss nicht wirklich von dem Flicken dicht gehalten wurde, hieß es erstmal etwas sinniger weiter fahren und den Service anrufen. Der Service war in diesem Fall Chris seine Frau die gute Peggy. :grin: Instruktionen per Telefon, Mantel, 2 Schläuche, Standpumpe bitte zum Parkplatz unterhalb Torfhaus. Dort dann alles von vorn, Rad raus wechsel, wechsel, wechsel und dann ging es weiter. Gefühlte 500 Meter weiter, es waren aber sogar 5 km, was soll ich sagen, Jep genau Chris platten. Durch irgendetwas durchgefahren, ein ganz ganz winziges Loch. Aber auch durch winzige Löcher, sie mögen noch sooooo klein sein entweicht halt nun mal Luft. Reifenausbau zum Vierten und ich kann euch sagen Chris seine Halsschlagader war zu diesem Zeitpunkt schon mächtig angeschwollen. :mad: :shock:

Ich habe nicht mehr wirklich auf die Uhr gesehen aber wir hatten für diese ersten 27 km irgendwas um die drei Stunden benötigt. Ich möchte hier aber schon mal kurz anmerken, es ist bei diesen 4 Platten geblieben. Also ging es diverse Kilometer auf der Strecke weiter bis oberhalb Bockswiese, wo es für die Trailwalker beim offiziellen Walk ein Verpflegungspunkt gibt. Von dort aus weiter hatten wir dann den ersten heftigen Verfahrer drinnen. Bestimmt eine ¾ Stunde, sind wir durch Sumpfboden, Brenneseln, Matsch und Sonstiges schiebenderweise gewartet, als wir uns sagten, hier kann was nicht passen. Irgendwann kamen wir an einem Punkt raus an dem wir vorher schon waren also alles wieder retour allerdings nicht durch die Sumpflandschaft. Siehe da, unser Problem an einem Schild zu schnell vorbei gefahren und dadurch ist das Dilemma passiert. Schilder sogar 2 superangebracht aber 6 Augen auf drei Bikes in diesem Fall zu blind. So ging es dann auf der Strecke immer weiter, bis wir noch einmal einen kleinen Verfahrer in der nähe, Spiegelthal hatten. :oops: Aber auch hier wieder unser Fehler, wir sind aber lernfähig. Ab diesem Zeitpunkt haben wir an jedem Schild immer leicht abgebremst, um den Pfeil besser zu sehen.

Richtung Clausthal haben wir uns dann erst mal von Raphael verabschiedet. Hier hatte er schon gesamt mit Anfahrt nach Altenau 85 km auf der Uhr und war auch ziemlich geschafft. Aus Zeitgründen musste er dann aber doch den kürzesten Weg nach Hause nehmen denn der große Brocken, der strecke kam ja noch. Diesen hätte er aber auch, wie er sich selbst eingestanden hat, nicht mehr geschafft. Mit grade 18 Jahren solch einen Ritt für ihn, das war schon heftig. Diese Längen kennt er natürlich noch nicht aber wir werden da in Zukunft dran arbeiten. Ganz großen Respekt von Chris und mir für diese heutige Leistung. Nach Clausthal und dann alles noch runter bis Goslar hat er dann aber auch bestimmt 100 km auf dem Tacho stehen gehabt. :cool:

Von den abzufahrenden 100 km hatten Chris und ich dann noch 35 bis 40 km übrig also weiter in die Pedale treten. In Osterode angekommen, wo beim Trailwalker der Start/Ziel Bereich ist, gab es auf dem Marktplatz noch fix für uns eine Bratwurst, bevor der Schlussanstieg kam. Dadurch, dass wir in Altenau gestartet sind, hatten wir den größten und heftigsten Anstieg ganz am ende der fast 100 km.

Sösetalsperre fast rum und dann hoch zur Hanskühnenburg. Den Anstieg von über 500 hm sind wir dann aber doch recht fix noch in knapp 40 min hinauf gefahren. :lol: Oben angekommen ging es dann auch gleich weiter die letzten Kilometer bis zum Dammgraben Altenau, wo wir gestartet sind. Noch runter durch den Ort bis zu Chris und dort gab es dann erst mal ein alkoholfreies Weizenbier für uns beide.

Jawoll ich habe auch eins getrunken. Nebenbei muss man wirklich sagen, die Strecke ist wirklich wunderschön und perfekt ausgeschildert (wenn man nicht zu schnell fährt). Tolle Trails berghoch und bergab, schöne Wege über Wiesen und, und, und. Ganz tolle Aussichten aber fürs Biken doch recht anspruchsvoll.  Es ist zwar eigentlich eine Strecke zum Gehen aber auf jeden Fall trotzdem eine Empfehlung für Biker. Es gibt zwei kürzere Tragepassagen durch Treppenstufen aber sonst ist alles kpl. fahrbar allerdings sind doch einige heftige Anstiege mit dabei. Empfehlung für erfahrene Biker sonst werden aus den zwei Tragepassagen schnell noch einige Schiebepassagen.  Nur die Trailwalker-Strecke ansich hat somit 100 km und knappe 2500 hm. Ich werde die Strecke ganz bestimmt mal wieder abfahren.

Bei mir sind es dann heute gesamt knapp 137 km und ca. 2700 hm gewesen.

Der Alpencross kann also kommen, morgen früh geht’s los. :mrgreen: :mrgreen:

5 Antworten auf Oxfam Trailwalker

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