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August 2017
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Lange her

 
hieß das dritte Rennen in der Harzcupwertung. Früh mit Raphael die restlichen Sachen ins Auto gepackt und ab ging es hoch in den Harz. Schnell das Zelt für unsere Frauen und Verpflegung aufgebaut, Startnummer holen und dann war es auch schon 8 Uhr und ab zum Warmfahren.Das war auch dringend nötig denn es waren wohl nur so um die 8°. So genau wollte ich das auch gar nicht wissen. :-)
 
Viertel vor 9 dann zum Auto und mal rumgeschaut, was denn die anderen so alles anhaben. Der Großteil, Armlinge, Jacken, Beinlinge und, und, und. Von oben war es ja noch trocken also habe ich mich für Kurzarmtrikot, Armlinge und kurze Hose entschieden. Die Entscheidung war auch für mich die richtige bis zwei min nach der Zieleinfahrt, ab da habe ich dann geschlottert.
 
Pünktlich um 9 Uhr, peng der Start und bis zum ersten Trailstück bergab war ich auch erstaunlich weit vorn, dort aber hieß es erstmal stau und schieben. Ich hatte mir ein wenig vorgenommen an David Förste von den Bad Bikers dran zu bleiben, das ist mir aber nicht so ganz gelungen. So hat sich der Abstand vergrößert, dass ich ihn immer nur auf weiten graden Stücken noch sehen konnte. Nach ca. 10 km kam dann Peter von (TeamSchließerBike) an mir vorbei und dann hieß es sehr zügiges fahren bis zur Verpflegung, dort dann kurzer halt für Peter. Da er aber nur über zwei runden ging, dachte ich mir der kommt schon wieder ran. :-)
Nach 1.36 ging es dann in die zweite Runde und der Plan unter 5 Std. zu bleiben sollte klappen. Nach dem ersten Trail kam dann auch Peter wieder, wo es dann hieß, gemeinsam weiter. Auf den graden Stücken hat Peter vorne druck gemacht und auf den Anstiegen und Abfahrten habe ich ihn dann gezogen. An dem einen Steilstück musste Peter dann allerdings schieben und so hat er mich dann ziehen lassen. :-( Also den kpl. Rest alleine Fahren. Immer wenn ich an einen 2 Rundenfahrer dran war wollten die nicht mehr so wirklich und so halt immer weiter allein gegen den Wind. Zweite Runde 1.42 und voll gut drauf und das bei den Wetterbedingungen. Dritte Runde sollte dann eine 1.40 werden also Gas.
Ich denke mal durch meine klammen Finger habe ich das vorher nicht so wirklich war genommen aber wieder in den ersten Trail, Bremshebel bis Anschlag gezogen aber kaum Bremsleistung. Dabei habe ich den vor mir fahrenden Fahrer noch fast abgeschossen. Berghoch also viel überlegt, SCHITT was mach ich nun. Altenau durch defekt in der dritten Runde raus, also hier wird zu Ende gefahren und gegangen. Was mit meinen Beinen nun los war keine Ahnung aber alles, was bergauf ging, konnte ich dasselbe Tempo fahren wie in der zweiten Runde. Leider ging bergab absolut nichts mehr. Steile Abfahrten bin ich gleich von Anfang an gelaufen bzw. schnell gegangen und nicht ganz so steile, da habe ich mit dem linken Fuß den Bremsklotz gespielt. Teilweise ist mir dabei ganz schön die Muffe gegangen.
 
Sorry hier noch an den einen Streckenposten bei dem blauen Van, den ich fast umgenietet hätte, wenn er nicht an die Seite gesprungen wäre. Seinen Tipp, „junge du musst doch bremsen“, beantwortete ich mit, „ich habe keine Bremse mehr“. Seine Antwort wiederum, „du weißt aber schon das es noch eine Ecke bis zum Ziel ist“. Ähmmm, logo wusste ich das, war ja die dritte Runde. Ompffff.
Richtung ende kam dann auch Steffen Hercher (Team Benotti) an mir vorbei den ich auf einem kleinen Abfahrtsstück dann auch noch fast reingefahren bin. Die restlichen Abfahrten dann auch wegen der Sicherheit laufenderweise zurückgelegt und nach 5 Std. 16 min kam ich dann ins Ziel. Gemischte Gefühle, einerseits sehr deprimiert wegen der Bremse aber voll happy, was doch in meinen Beinen steckt.
 
Mal kurz vorab, alle drei Runden mit meiner Polarsoftware übereinandergelegt und in der dritten Runde alles, was bergan ging, genau das gleiche Tempo wie in der zweiten Runde. Alles andere allerdings sehr sehr langsam und das auch geradeaus, denn Waldautobahn hat auch kurven. Wo es vorher mit 30, 40 oder 50 runter ging, ging es mit „wollen wir nicht drüber reden runter“.
Im Ziel vom Rad runter kam dann auch die Kälte durch und ab ging es zur Dusche. In der Zeit wurde mein Rad begutachtet mit Bremsen, die nicht gebremst haben. :-( Danke an Julian, der mein Rad in der Zwischenzeit kpl. sauber gemacht hat. :-)
 
So bin ich dann doch 10 in meiner Klasse und 24 in der Gesamtwertung geworden. Leider haben durch die extremen Bedingungen auch viele Fahrer frühzeitig abgebrochen und aufgegeben. Schön auch, dass alle vom Team gewartet haben (wem es möglich war), da ich der einzig übrig gebliebene auf der Langstrecke von uns war. Sowas tut dann im Herzen gut. :-)
 
Hier möchte ich gern mal auf den Rennbericht von Thimo Kuhnert von den Rapiros hinweisen da viele über solch rennen meckern. Das ist aber Mountainbike Fahren. Jawohl. 
 
Bis denn dann Stefan
 
Danke, wenn ihr bis hier gelesen habt. :-)
 
Glückwunsch auch an alle anderen Fahrer und Fahrerinnen die eine, zwei oder drei Runden durchgezogen haben. Auf gut deutsch, ihr habt alle Eier in der Hose.

 

5 Antworten auf TrengaDe Marathon in Clausthal

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