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Lange her

2013-10-26-_MG_7672Letztes Wochenende hatte ich das glück einer ganz besonderen Einladung zu folgen. Es ging für mich und einige andere Blogger und Bloggerinnen zu dem Sportbekleidungshersteller X-Bionic, deren Hauptsitz in der Schweiz liegt mit produktionsstäte in Italien. Einer der wenigen Hersteller der noch in Europa produziert

Das Motto dieser Experience Days war “Nichts ist ehrlicher als die eigene Erfahrung”. Nicht irgendwo etwas lesen oder ansehen sondern sich persönlich ein eigenes Bild der Firma X-Bionic und der Produkte machen. Auf das alles war ich im Vorfeld mega gespannt da ich an so etwas noch nie teilgenommen habe. Weiter war ich auf die anderen Blogger/innen gespannt, denn Menschen persönlich kennenzulernen ist immer etwas ganz anderes als in der virtuellen Welt mit jemandem zu kommunizieren. 

Wie ich überhaupt erst zu diesem Wochenende gekommen bin könnt ihr hier nachlesen.

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Marylène und Hannes von X-Bionic haben uns am Freitag herzlich in empfang genommen, alle haben sich gegenseitig ein wenig vorgestellt und der Ablauf der nächsten zwei tage wurde angesprochen. Da es schon ziemlich spät war ging es dann auch für alle nach und nach ins Bett.

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In dieser Nacht hat dann auch so ziemlich jeder diesen wunderschönen roten Schalter gedrückt der in jedem der Zimmer war, auf jeden fall diejenigen die neugierig waren. Meinen habe ich natürlich früh morgens auch gedrückt und wofür der gute Schalter war wusste man spätestens dann. Zimmeralarm oder mehr sogar Zimmersirene.

Nach einem typisch italienischen Frühstück (was einige nicht kannten) hieß es auschecken, Koffer in die Autos und Abfahrt nach Asola. Dort befinden sich die produktionshallen der Firma X-Bionic die ca. 100,000qm einnehmen.

Bevor dort vor 13 Jahren durch Chefentwickler Prof. Bodo W. Lambertz die ersten X-Socks in die Entwicklung gingen stand dort nur eine kleine italienische Sockenstrickerei. Eine Strickerei die heute über große Produktions- und Lagerhallen verfügt. Auf dem Gelände befinden sich außerdem die Hallen in denen die Forschung und Entwicklung betrieben wird. Der Start ging für uns allerdings im Repräsentationsgebäude los welches von außen schon sehr neumodern wirkt aber von innen meine Augen ganz schon zum leuchten brachte.

P1070398Dort haben wir von Hannes als erstes die Geschichte erzählt bekommen, wie es überhaupt zu der Firma X-Socks kam und woraus dann ein weiterer Firmenteil X-Bionic entstand. Eine Geschichte über drei Männer die mich jetzt immer noch fasziniert. Zwei Italiener die sich nicht abwimmeln lassen und einen Professor der irgendwann nachgibt. :-) Diese kleine Geschichte gibt es hier zu lesen (Prof. Bodo W. Lambertz # evtl. im Browser vergrößern) und dafür sollte man sich wirklich die 5 Minuten Zeit nehmen. Der Vertriebsleiter für Italien Giuseppe Bovo übernahm die Werksführung auf dem X-Bionic Gelände. Giuseppe ist selbst Radsportler der genau weiß wie diese Bekleidung funktioniert. Er gewann unter anderem schon 1990 den Ötztaler Radmarathon und ist jetzt noch einer der stärksten Rennradfahrer seiner Altersklasse.

Jetzt wird sich natürlich jeder denken, klar die haben dort etwas bekommen, da schreibt man auch was schönes. Dem ist nicht so, denn diesen Bericht hier würde ich so nicht schreiben wenn ich nicht wirklich überzeugt wäre, denn käuflich bin ich nicht. Dann würde die Testbekleidung bei mir im Schrank landen und das war‘s.

Schon begeistert von dem X-Bionic – Energizer-Shirt war ich überglücklich bezüglich dieser Einladung denn in Stefan‘s Köpfchen wollte nicht rein gehen, wieso weshalb warum das funktioniert. Meine Neugier nach dem „wie und warum manche Dinge funktionieren“ ist eh unermesslich und dementsprechend war ich auch gespannt. Zu diesem Zeitpunkt bin ich allerdings noch nicht davon ausgegangenen, dass wir wirklich in die gesamte produktion Einblick bekommen.

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Die meisten Hersteller produzieren ihre Massen in Lycra, bei X-Boni wird allerdings im Rundstrickverfahren produziert. An verschiedensten Strickmaschinen wird aus „SEAMLESS“ Garnen die Bekleidung hergestellt. Die fertigen Teile kommen in einem Stück aus der Maschine wodurch natürlich die Seitennähte wegfallen, was das tragen gleich angenehmer Macht. Nur noch Kragen, Ärmel und Sitzpolster werden ein bzw. Angenäht. Dieses ganze Verfahren ist sehr aufwändig und nennt sich 3D- Konstruktion. Bis z.B so ein Unterhemd (welches ich mir gekauft hatte) fertig gestrickt  ist, vergehen an einer Maschine ca. 15 min, dann sind noch kein Kragen und kein Ärmel dran. Es ist halt keine Massenproduktion.

_E5A2447Was ursprünglich mit Socken angefangen hat wurde in den letzten Jahren weiterentwickelt. Wintersport, Bike, Running, Unterwäsche für Motorradfahrer, Autorennfahrer, die Palette ist mittlerweile breit gefächert. Selbst für Astronauten entwickelt X-Bionic spezielle Unterzieh Bekleidung. Warum die Firma X-Bionic so erfolgreich ist liegt meines Erachtens daran, dass der Gedanke wie Bekleidung funktionieren sollte sich von anderen Herstellern unterscheidet.

Eigentlich heißt es ja, wenn man schwitzt soll der schweiß möglichst weg vom Körper, so war mein Gedanke bisher irgendwie auch immer, ist ja eigentlich logisch………“eigentlich“.

Die Produkte von X-Bonic beruhen auf den Gedanken von  Prof. Bodo W. Lambertz.

Schweiß der bei körperlicher Belastung vom Körper abgeleitet wird, stört die körpereigene Temperaturregulierung. Vielmehr soll mit Hilfe der natürlichen Schweißroduktion die Leistungsfähigkeit erhalten bleiben damit das gewohnte auskühlen in den Ruhephasen minimiert wird. Je nach dem wofür das Kleidungsstück benutzt wird und für welche Körperregion werden verschiedene Technologien eingesetzt. Thermo, Kompressions und Belüftungstechnologie.

Über 150 Awards und Testsiege in den letzten Jahren können nicht lügen.

Aber das ganze vorstellen und hochpreisen eines Produkts ist immer nur so viel wert wie es in der Praxis was bringt, für mich persönlich jedenfalls. Wenn ich mit etwas nichts anfangen kann, bringt es mir auch nichts, wenn es theoretisch gut sein soll.

Nach einer phantastischen Werks-Führung haben wir alle unsere Test bzw. Probe-Bekleidung bekommen. Jedem wurde sein Set auf  die vorher angegebene Größe zusammengestellt.

Wir Blogger kommen aus verschiedenen Bereichen der Sport/Outdoorszene und so wurde für Sonntag auch ein kleines Programm geplant welches in zwei Bereiche gesplittet wurde, Biken oder Klettersteigen.

Markus (54elf.de), Nadine (eiswuerfelimschuh.wordpress.com), Raphaela (rund-ums-rad.info), Ralph (racing-ralph.com), Rene (outdoor-spirit.de), Sebastian (bbbaschtl.wordpress.com), Thomas (www.läufer-blog.de),  und ich wurden neben dem Bekleidungsset mit Bikes ausgestattet.

IMAG1230Sonntag früh starteten wir dann gemeinsam mit Giuseppe und Mirco auf eine kleine Bikerunde über die Ponale hinauf nach Pregasina. Für mich hätte es ruhig einige Höhenmeter weiter gehen können da ich mit Giuseppe immer wieder ein neues Gesprächs-Thema gefunden habe. Ein ganz toller Kerl der mich schonn sehr beeindruckt hat. Ein wenig früher als wir starteten Marylène und Hannes gemeinsam mit Axel und Jörg (outdoorseite.de) mit dem Auto zum etwas entfernteren Klettersteig wo sie gemeinsam die Outdoorbekleidung testeten.

Für mich war das ein Wochenende welches mir sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Marylène, Hannes und Giuseppe bekommen hier an dieser stelle mal ein ganz großes Lob von mir für dieses Präsentationswochenende. Das ganze miteinander über die tage kam einem so vor als ob man sich schon eine ganze weile kennt. Das selbige gilt auch für Nadine, Raphaela, Axel, Jörg, Rene, Thomas und Markus. Ganz großes Kino für mich euch kennen gelernt zu haben. Adriane und Ralph, euch mag ich ja sowieso. :-)

Bevor ich mich überhaupt an diesen Bericht gesetzt habe war natürlich die Überlegung was ich doch alles schreiben möchte. Aus dieser riesen Überlegung ist nun letztendlich eine kleinere Überlegung geworden. Nach dem Anruf von Ingo einem Kumpel kam diese wende, sonst würde dieser Bericht sich noch einige Seiten ziehen.

  • Stefan wie war‘s am Gardasee
  • Boha genial und schon ging es los mit meiner vollen Berichterstattung (naja nicht ganz, ich kam so ca. bis Samstag Mittag)
  • Stefan das ist mir alles Wumpe ob Stricken hier und toll da, ich will wissen ob das zeug funktioniert.

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Ab da war mir eigentlich klar, dass Ingo genau so tickt wie ich und wohl auch die meisten anderen Menschen. Wer wirklich absolutes hintergrundinteresse hat geht sowieso meist anderen Argumenten im Internet nach um mehr zu erfahren als ich hier je über eine Firma oder ein Produkt schreiben könnte.

Ich nehme mir lieber dieses mehr an zeit und teste die Bekleidung für mich bei realen Bedingungen. Am Gardasee konnte man natürlich keine wirklichen Rückschlüsse ziehen da die ausfahrt einfach zu kurz war. Dafür habe ich diese Woche mit der X-Bionic Bekleidung schon einige male heftigsten spaß gehabt worüber ich natürlich noch berichten werde und natürlich ob ich weiter so zufrieden bin wie schon mit dem Energizer Shirt. Das ist es worauf ich einiges mehr wert lege, denn ich will wissen ob es für mich etwas taugt und ob ich diese Meinung auch freunden und bekannten guten Gewissens weiter geben kann.

Ich bin auch ganz klar der Meinung, wenn eine Bekleidungsfirma auf ihre Ware 2 Jahre Garantie gibt, dann müssen sie sich selbst schon sehr sicher sein, dass sie perfekte Qualität anbieten.

Diese Teile haben wir bekommen und werden gerade von mir so gut wie dauergetragen. :-)

Mit dieser tollen Truppe war ich in Italien und alle haben mittlerweile schöne Berichte sowie Bilder eingestellt. Danke dafür denn man knippst sich ja in den seltensten fällen selbst. :-) Es lohnt sich wirklich überall mal einen Klick zu riskieren, tut auch gar nicht weh. :-)

Hier gibt es noch ein Video in dem man auf ganz einfache weise versteht wie und warum diese spezielle Bekleidung von X-Bionic funktioniert.

Schön das du hier warst, bis zum nächsten Mal.

16 Antworten auf X-BIONIC Experience Days in Italien

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