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November 2017
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Lange her

dieses Rennen werde ich mir wohl nicht noch einmal antun. Ich wusste zwar von Dirk aus dem letzten Jahr, das es voll sein wird, aber wie schlimm es auf der Strecke werden sollte haben wir in diesem Jahr zusammen erlebt. Gestartet sind wir im Block D und das auch noch so ziemlich weit hinten, was für uns hieß weit über 1000 STARTER vor uns. Erstmal klingt das ja nicht so wild, da in Blockabständen von 5 min gestartet wird aber diese 5 min. sind auch sehr fix weg.

In den ersten Kilometer hieß es erstmal sich durch den eigenen gestarteten Block zu wühlen, was nicht wirklich leicht war. Nach den ersten 10 Kilometern kamen dann auch schon Fahrer der Blöcke C und B in das Fahrerfeld. Beim Überholen kamen uns heftigste Beschimpfungen zu Ohr, was alles nicht einfacher machte. Das ging eigentlich vom Start bis Ziel kpl. so durch. An einem knackigen Anstieg nach über 40 km kam für mich mal wieder eine nicht so schöne Erfahrung. Dirk fährt an einem Mädel rechts vorbei, und als ich genau neben ihr war, geht ihr durch falsche Gewichtsverlagerung das Rad vorn kpl. hoch. Natürlich musste sie nach hinten runter, allerdings ist ihr Rad nach rechts umgeschlagen. Das ganze Rad hat mich getroffen und ich hab natürlich auch auf der Klappe gelegen. Ziemlich bedient hab ich mich wieder aufgerafft und bin aufs

Rad. Nach der nächsten Abfahrt habe ich dann festgestellt, dass sich nun auch noch der Zug vorn am Umwerfer kpl. gelöst hat. Das hieß dann für mich, die Letzten über 30 km nur vorn auf dem kleinen Blatt zu fahren. Da ich die XX 10-Fach fahre der absolute Horror. Bergauf kein Problem aber geradeaus und bergab rollt das Rad schneller als man treten kann. Um zu verdeutlichen was auf der Strecke so los war hier ein gutes Beispiel. Dadurch das ich kein Tempo mehr machen konnte bin ich natürlich auch 5 min. nach Dirk ins Ziel gekommen. In dieser Zeit haben sich aber fast 80 Fahrer zwischen uns gesetzt. Dirk und ich könnten Beispiele von Beispielen erzählen aber hier noch eines. An einem der letzten steilen Anstiege fahre ich auf drei schiebende des B Blocks ran und  sage Vorsicht Mitte. Darauf dreht sich einer um und sagt zu mir, nun bleib mal locker. Ich musste auch absteigen und hinterher schieben. SUUUUUPER. Am Abend hab ich dann mal nachgesehen, wie die Leute alle in die vorderen Blöcke gekommen sind. Das ging durch eine Fahrzeitangabe von 3 Std. 30 min. Ich hab mir einige Nummern rausgesucht und festgestellt, dass sie letztendlich Zeiten von über 5 Std. 30 min. hatten. 
Dirk kam mit einer Zeit von 4 Stunden auf dem Gesamtrang 469 ins Ziel und in seiner Klasse auf Platz 201. Bei mir war es dann der 543 Gesamtrang und der 172 Platz in meiner Klasse. Mehr bzw. weiter nach vorn fahren ist dort absolut nicht möglich. Auf der Strecke von 86 km haben wir somit irgendetwas zwischen 700 und 800 Starter überholt. Davon gab es bestimmt 200 bis 300 Beschimpfungen. Am Start waren weit über 2000 Biker. Schade für das Allgemeine, denn die ganze Rennveranstaltung ist sonst der absolute Hammer. 
Celina kam am Vortag in ihrem Kids Cup Rennen auf dem 5 Platz ins Ziel, worüber wir uns wieder sehr gefreut haben.

Picasa-Pics 

6 Antworten auf Albstadt LBS Bike-Marathon am 09.07.11

  • Dani sagt:

    Voll schade:Du wolltest ein feines Rennen fahren und bist durch so ein paar Trottel vom Spaß abgehalten worden.Das ist echt Pech.
    Wie kann man beim Schieben blos den Platz versperren?Was waren das blos für Egos?Das wäre ja schon bei einer normalen Gruppentour absolut daneben, bei einem Rennen ein NoGo

  • bbbaschtl sagt:

    Gefällt nicht. Vielleicht solltest Du dem Veranstalter mal einen Link zu diesem Blogeintrag schicken…

  • rotscher sagt:

    Schade dass ihr so was erleben musstet. Ist mir unklar wieso solche Trottel mitfahren die den schnelleren keinen Platz machen. Das ist definitiv unsportlich.

  • scale-stefan sagt:

    Für viele ist das da mehr eine CTF oder Sonstiges, so wurde es mir von einheimischen beschrieben. Firmen und ansässige etc. werden dort zwecks Marketing vorn in die Blöcke gepackt, so soll es jedes Jahr sein. Die wollen natürlich dann nur so just for fun eine Runde drehen. :-(( Solch unsportliches Verhalten wie dort habe ich noch nirgendwo erlebt. Aber auf 50 Teilnehmer, die nicht mehr kommen, gibt es 150 Neuanmeldungen, das wissen sie dort.

  • Flo sagt:

    Genau diese Thematik hat mich bislang (und vermutlich auch in Zukunft) vom Start bei einem Downhill-Marathon abgehalten.
    Es ist schon frustrierend, wenn man weiss, dass man schneller könnte, aber der Vordermann fokussiert seine sportliche Leistung darauf, seinen Hintern breit zu machen.
    Bei einem 4X Rennen, wo das mit dem Überholen und Nicht-Überholen-Lassen zum Kerngeschehen gehört, ist das ja nochmal was anderes.
    Aber Ausdauerrennen machen so ja keinen Spass.

  • scale-stefan sagt:

    @Flo: Ich denke mal bei einem Downhill Marathon-Rennen ist das ganze ja noch frustrierender. Ist aber gut, dass man sich die Rennen aussuchen kann wo man startet. Ist halt nur immer schade wenn mann bei so einem Rennen wegbleibt.

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