Partner / Sponsoren

November 2017
M D M D F S S
« Mai    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Lange her

IMAG1769 KopieZwar schon einige Tage her aber endlich mal Familie Schmidt besucht, ohne jeglichen Rennstress und Hetzerei. Freitag früh hieß es aber erstmal Aufbruch nach Köln, was auf einem kleinen Umweg in Richtung Remagen liegt. Meine Mädels sind dort noch nicht gewesen und der Dom ist etwas in Deutschland, den sollte man doch schon mal gesehen haben.

Die Autobahn war frei und so waren wir auch relativ fix dort und schwups in die Innenstadt, hehe Parkhaus mit Autofahrstuhl. Meinen Frauen war das allerdings ein wenig unheimlich und so hab ich ihn alleine benutzt. :-) Nun hieß es erstmal Sightseeing durch die Stadt und einen großen Eisbecher direkt vorm Dom mampfen. Das war mal einer der wenigen tage in den letzten 8 Wochen an dem mal einige stunden die Sonne geschienen hat. Dom besichtigt, Straßenkünstlern ein wenig zugesehen und dann die Hölle für jeden Mann. Mit zwei Frauen in die Fußgängerzone an einem Freitag an dem natürlich alle Geschäfte auf haben. Aber bekanntlich kommt jeder Mann auch aus dieser Hölle wieder raus und am späten Nachmittag ging es dann weiter nach Remagen.

In Remagen kurz unsere Unterkunft bezogen und ein paar Kilometer weiter zu Familie Schmidt. Sabine und Lisa haben erstmal Frauengespräche geführt, Josie hat sich mit Celina beschäftigt, Matthias, Lenny und ich haben die Bikes für Samstag fertiggemacht. Anschließend hieß es den Abend bei Pizza gemütlich ausklingen lassen. IMAG1837 Kopie
Samstag Vormittag, schon fast Mittag, ging es dann leicht verspätet für Matthias, Lenny und mich ab aufs Bike. Bei Matthias dauert es (wenn nicht gerade ein Rennen anliegt), alles doch ein klein wenig länger. :-) Gut, das Lenny und ich ein Snickers bekommen haben sonst wären wir zur Diva geworden. :-) Aber auch ein Matthias wird irgendwann mal fertig und so sind wir zu dritt durch den kleinen heimischen Wald geradelt. Größeren Bogen, runter zum Rhein und dann herrliche 15km auf dem Radweg in Richtung Bonn. Dort hat uns Lenny dann verlassen und Matthias ist dann mit mir weiter ins 7. Gebirge. Brückenüberquerung vom Rhein und schon blüht das Mountainbikerherz auf. Schotterwege, Trails berghoch genauso wie bergab, nur einige Kilometer unterwegs und wooooow, eine schöne Bikegegend. Jeder der 7. Berge hat auch ein kleines Highlight zu bieten und fast 4 davon sind wir mit viel Spaß abgefahren. Jede Sehenswürdigkeit hat auch einen netten Anstieg um Hoch zum Gipfel zu kommen, was das ganze natürlich interessanter gemacht hat. Zwischendurch hat man auch immer wieder einen herrlichen Blick zum Rhein.IMAG1786 Kopie

In fremden Gebieten macht es natürlich immer am meisten Spaß, wenn ein Einheimischer führt, diese ganzen versteckten Trails sind alleine eigentlich so gut wie gar nicht zu finden. Der erste Stop war oben auf dem Petersberg der evtl. einigen bekannt ist, dort hat Schumi seine Korinna damals geheiratet. Mir war es jedenfalls nicht bekannt und somit wieder eine Erweiterung des Horizonts. :-)
Von dort ging es runter und wieder hoch auf den nächsten Berg, den Oelberg. Dort oben auch alles schön gemacht mit Aussichtspunkt und Restaurant. War auch für einen Freitag erstaunlicherweise recht viel los in den Wäldern, lag aber wohl auch daran, das Ferien waren. Oelberg hinter uns gelassen ging es zum nächsten, und zwar der Löwenburg. Dort oben ist aber „nur eine alte Ruine“ als Aussichtspunkt aber auch sehr schön, da man jeweils unendlich weit schauen kann. Weiter über Hometrails wieder in Richtung Rhein runter. Da natürlich nicht alle 100 Meter eine Brücke über den Rhein geht, sind wir mit der Fähre übergesetzt. Davon gibbets dort nämlich eine ganze Menge. Bei uns fährt man Bus, am Rhein fährt man Fähre. :-)
Am heimischen Ufer angelegt haben wir uns dann noch den Rolandswerth Anstieg in die Beine gezogen, der sich auf 700 Metern mit 16% Steigung hoch schlängelt.

Was man als Harzer ja nun wieder nicht wirklich kennt, habe ich noch drüben auf der anderen Seite kennen gelernt.
Wir fahren schön einen flowigen Trail runter und nähern uns drei Leutchens. Nett gegrüßt, die Leutchens haben nett zurückgegrüßt und langsam vorbei gefahren. Der ältere Herr davon hat dann aber ganz leise hinterher gegrummelt „ihr dürft hier nicht fahren“. Hat der Stefan sich natürlich nichts bei gedacht und unten auf der Fähre hat Matthias mich gefragt, ob ich das auch gehört habe. Logo hatte ich das gehört und von Matthias kam dann, hier gilt die 2 Meter Regel. Ich hab gedacht ich hör nicht richtig, ein schöner Trail, keine Ahnung 1 bis 2 Meter breit, Personen, die man sieht, grüßt man nett und die Personen grüßen nett zurück. Trotzdem dürfte man dort wohl eigentlich nicht fahren. Wer hat sich eigentlich wirklich diesen Scheiß einfallen lassen. Zu jedem Gipfel, den wir hochgefahren sind, haben wir sowie hoch und runter Wanderer, Läufer und Fußgänger getroffen und vor allem berghoch wurde immerzu gesagt, wow, hier mit dem Rad hoch, Respekt, etc. tam tam.
IMAG1849 KopieWas soll dieser Blödsinn mit solch einer bescheuerten Regel, die niemand benötigt denn es kann, gemeinsam im Wald so schön sein.
Zurück in Remagen bei Schmidtchens Haus haben wir uns dann einen gemütlichen Restnachmittag gemacht. Am Abend gab es dann schön Grillerchen mit allem, was dazugehört.

Sonntagvormittag ging es logo wieder auf Tour und Lenny war dieses Mal die ganze Runde mit dabei. Mit Hilfe von Matthias seiner Mutti, Sabine, Lenny, Josie, Lisa und mir, war es uns möglich recht pünktlich los zu kommen. Jeder hat für Matthias einen kleinen Teil mit dazu beigetragen. :-):-):-):-):-) Ihr glaubt alle gar nicht, wie schön uns lustig das mit diesem Kerl sein kann, eine MEGA dicke Freundschaft, die ganze Familie ist einfach Bombe. :-)
Nicht ganz so lang ging die Runde, da wir Nachmittag noch mit der Fähre rüber nach Linz wollten, dort war ein riesengroßer Markt. Wir waren auch pünktlich zurück, was sehr zur Freude unserer Frauen war. Während wir Männer unterwegens waren, wurde im Hause Schmidt die Küche heftigst bearbeitet, damit wir am Abend dann schön Essen konnten. Aus Linz zurück gab es richtig lecker schmecker Essen und gemeinsam beisammen sitzen, ohhhhhh sind das schöne Abende.
IMAG1805 KopieDen Montag gab es natürlich auch noch und da lag es an „mehr oder weniger“ uns beiden, das wir nach einem mega hammer super Frühstück verspätet los kamen. Am Vormittag mussten wir erstmal ausdiskutieren, wie schlecht wir eigentlich auf dem Bike sind. Nach einer ganzen Weile konnte Matthias mich dann aber doch davon überzeugen, dass es gar nicht sooooooo schlimm ist. Wir haben uns dann darauf geeinigt, ich bin eine Moderate Lusche und Matthias schon eine Gute Lusche, was natürlich Hoffnung nach oben gibt. Drauf auf die Bikes und noch mal eine Abschlussrunde von 70 km durch die Wälder.

Hier muss ich mal anmerken, in diesen 3 Tagen auf dem Bike habe ich mehr Tiere im Wald rumlaufen sehen als bei uns in drei Monaten. Teilweise auch in großen Tiergehegen aber viel mehr an freien Tieren. Die Krönung waren aber am letzten Tag die beiden Esel, die uns eine ganze Weile laufend begleitet haben. Hmmmmm, sollte uns das zu denken geben. :-)
Im Nachhinein fällt mir da mal ein wenig zu den vielen freilaufenden Tieren doch was auf. Wenn ich bei uns im Harz zwei oder drei Stunden durch den Wald fahre, komme ich an Jägersitzen oder Schießständen vorbei, da komm ich zählenderweise nicht mit 10 Fingern hin. Dort um den Rhein und im 7. Gebirge habe ich, wenn es hochkommt, an den drei Biketagen 5 Stück gesehen. Eine Philosophie dazu möchte ich hier jetzt lieber nicht aufstellen.

Am Abend sind wir dann alle gemeinsam an der Rheinpromenade Essen gegangen und schon waren wunderschöne 4 Tage vorbei. 4 Tage, die mir, Lisa und Celina in Erinnerung bleiben werden.

Vielen Dank Familie Schmidt für dieses tolle verlängerte Wochenende mit euch.

IMAG1851 Kopie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Platz 13 / Kategorie 3

Mein Team / Verein

Hauptsponsor

Verein Adler-Goslar

SOLESTAR-Sohlen

Mein GPSies