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Lange her

Allgemein

Aus aktuellen Anlass bzw. meinem letzten Sturz möchte ich gerne dieses Thema mal anschneiden.

Unfall + Fahrradhelm = rettet Leben

Eigentlich ist das eine recht simple Gleichung aber irgendwie geht das in die meisten Köpfe der Menschen nicht rein.

Leider werden solch Blogberichte fast ausschließlich von Bikern gelesen die „eigentlich“ fast immer einen Helm tragen. Aber auch hier steht das eigentlich in Anführungsstrichen.

Ich möchte es einfach mal in 5 Kategorien unterteilen, Männer und Frauen gleichermaßen wobei es dort auch noch Unterschiede gibt. Da es sich hier natürlich um meine Meinung handelt bin ich immer gerne bereit mich anderweitig überzeugen zu lassen.

  • Der ambitionierte Biker
  • Der Hobby und spaß Biker
  • Der Berufspendler
  • Ältere Menschen
  • Schulkinder und kleinere Kinder
Fahrradhelm nach Sturz

Trotz Armreflex, der Fahrradhelm ist aufgeschlagen und damit ein Fall für die Mülltonne.

Ich schaue eigentlich immer wieder auf Radfahrer ohne Helm und das macht mich teilweise sogar wütend, weil ich es absolut nicht verstehen kann. Da ich so frech bin und die Menschen oft genug anspreche habe ich auch schon genug tolle antworten gehört. 

  • Kategorie 1: viel am Trainieren, evtl. auch mal das ein oder andere Rennen aber, wenn es zum Bäcker geht oder kurz zur Post wird der Fahrradhelm auch mal schnell zu Hause gelassen. Hier kommt dann meistens die Antwort, sonst trage ich ihn ja. Natürlich stimmt das aber kann auf dem Weg zum Bäcker nicht auch etwas passieren. ?????
  • Kategorie 2: ist auch sehr sehr viel mit dem Bike unterwegs, hat aber den Fahrradhelm oft vorne am Lenker baumeln oder lässt ihn bei Genuss Fahrten gänzlich zu hause. Baumelt der Helm vorne am Lenker oder wird gar nicht mitgenommen kommt oft die Antwort, ich fahre nicht schnell oder wenn es bergab geht, setze ich ihn auf. Auch das stimmt aber kann man geradeaus, berghoch oder langsam fahrend nicht auch stürzen. ?????
  • Kategorie 3: fährt die Berufswege mit dem Rad da es nicht unbedingt weit zur Arbeit ist, es schneller geht, Parkplatz Not herrscht, notgedrungen da der Partner das Auto benötigt oder noch andere Dinge. So gut wie nie einen Helm auf dem Kopf bzw. gibt es nicht mal einen Helm der zu Hause rumliegt. Hier gibt es oft die Antwort, ich fahre ja nur zur Arbeit, ich fahre langsam oder die beste Antwort, ich passe immer auf. Wie bei den anderen Kategorien viele ????????
  • Kategorie 4: haben kein Auto mehr oder wollen kürzere Wege mit dem Fahrrad erledigen. Ältere Menschen haben wirklich zu 95% nie einen Fahrradhelm auf und besitzen auch keinen den sie aufsetzen könnten. Hier gibt es auch ganz tolle antworten aus den oberen Kategorien aber auch, ach wissen sie in meinem Alter noch einen Helm, ich habe noch nie einen Helm benötigt, ich habe ja nur ein ganz altes Fahrrad, ich fahre ja nicht auf der Straße. Auch hier diverse ???????
  • Kategorie 5: die fahren natürlich überall rum und haben oft antworten die man bzw. ich nicht nachvollziehen kann. Ich fahre nur auf dem Radweg, wenn ich mit meinen Eltern fahre muss ich ihn tragen, liegt zu Hause, ich habe keinen, meine Eltern kaufen mir keinen, sieht blöd oder nicht cool aus, wir spielen ja auch zwischendurch, ich werde ausgelacht und und und.

Egal welche Kategorie einen Fahrradhelm nicht benutzt, die antworten könnten ganze Seiten füllen.

Hier komme ich aber auch noch kurz zu dem Unterschied zwischen Mann und Frau denn hier kommt fast immer als erstes noch die Antwort meine Frisur bzw. meine Haare oder es ist zu warm. Allerdings, wenn es kühler ist, tragen sie ihn ja auch nicht.

Hautabschürfung am Oberschenkel nach einem Sturz. mit dem Fahrrad.

Hautabschürfungen an Beinen oder Armen heilen wieder. Am Kopf sieht sowas ganz anders aus.

Wenn man dann die Leute auch noch kennt, ist es denen oft so peinlich das man mit einem Lächeln schon weiß welche Antwort kommt. Den habe ich heute zu Hause vergessen, sonst trage ich ihn ja immer oder ein mal im Jahr trage ich ihn nicht und dann siehst du mich. Aber auch hier würden die antworten ganze Seiten füllen.

Ich frage mich einfach, wie kann man Menschen dazu bringen einen Fahrradhelm zu tragen und ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung.

Als ich jetzt die Woche gestürzt bin war ich mit einer Geschwindigkeit unter 20km/h unterwegs und obwohl ich noch meinen Arm zu Schutz hochgezogen habe, bin ich mit dem Kopf bzw. Helm so aufgeschlagen, dass ich noch fast 6 Stunden Kopfschmerzen hatte. Trotz des Fahrradhelms und der Aufprall Minderung durch meinen Arm hatte ich eine kleine Schwellung über dem Auge da ich trotzdem noch den Boden mit dem Helm tuschiert hatte.

Wenn du dich dann darüber mit Nachbarn oder Arbeitskollegen unterhältst die wissentlich auch immer ohne Helm fahren kommen auch wieder die tollsten antworten. Du fährst ja auch schnell, oder du fährst ja auch Rennen oder das ist dir ja mit einem Rennrad passiert, meine Reifen haben ja Profil und was noch alles für Argumente vorgetragen werden. Sobald du jemanden ansprichst und sagst, schau mal was mir passiert ist und ich sehe dich immer ohne Helm fahren, oh weh.

Manchmal frage ich mich, warum es mir eigentlich nicht egal ist ob andere einen Helm tragen oder eben keinen tragen. Hmmmm, darauf finde ich irgendwie keine Antwort. Ich ärgere mich jedes Mal wieder darüber und leider eben viel zu oft.

Fast alle die keinen Fahrradhelm benutzen, bzw. auch keinen Helm besitzen sehen fast ausschließlich immer sich selbst als Gefahrenquelle die sie aber ja absolut kontrollieren. Aber genau hier gibt es noch die zig anderen gefahren die überall zugegen sind. Diese gefahren nennt man ganz simpel andere Verkehrsteilnehmer. Ob andere Radfahrer, Autos, LKW’s, Fußgänger, Mofa, Motorradfahrer, es kann einfach überall und in jeder Situation etwas passieren aber dieses Bewusstseinsempfinden fehlt glaube ich bei allen Menschen, die sich ohne Helm auf das Fahrrad setzen.

Schürfwunde am Knie nach Fahrradsturz

Am Knie nur eine kleine Wunde, würde sie am Kopf schon größere Konsequenzen haben.

Als ich nach meinem Sturz am frühen Abend noch mal kurz zum Tierarzt musste habe ich natürlich wieder sehr bewusst darauf geachtet. Mit dem Auto 5km hin und wieder 5km zurück und insgesamt habe ich 11 Fahrradfahrer/innen gesehen. 9 ohne Helm und 2 mit Helm. Die beiden mit Helm waren in diesem Fall ein Kind und ein jugendlicher was mich doch sehr gefreut hat.

Vor allem bei Kindern liegt es aber auch oft am Elternhaus. Eine erwachsene Person, da muss man es im Endeffekt akzeptieren, wenn kein Helm getragen wird aber bei einem Kind eben nicht. Wir haben ja auch eine Tochter aber hier gilt die feste Regel, keinen Helm auf dem Kopf, kein Fahrrad unterm hintern. Erschreckend ist es vor allem früh am Morgen, wenn ich unsere Tochter mal mit dem Auto zur Schule fahre. Im Schnitt sind von 10 Kindern 3 oder 4 Kinder mit einem Fahrradhelm unterwegs. Ganz schön erschreckend.

Es kommt zwar nicht oft vor aber auch sowas sieht man. Der Vater oder die Mutter sitzen auf dem Rad mit Helm und das Kind fährt neben oder hinterher und hat keinen Helm auf. Das ist so ziemlich das unbegreiflichste was es diesbezüglich gibt. Einmal habe ich mich erdreistet (ich selbst war mit dem Rad unterwegs) und bin hinterhergefahren als ich ein Vater – Kind Gespann so gesehen habe. Bei der nächsten Gelegenheit hatte ich den Vater angesprochen ob er diese Kombination so in Ordnung fände und wie er sich fühlen würde, wenn seinem Kind etwas passiert. Die Antwort war recht trocken, er würde ja schließlich auf sein Kind aufpassen und was es mich überhaupt anginge.

Ich denke, das Ganze ist ein Thema was die Helmtragende Fraktion wohl noch viele weitere Jahre beschäftigen wird. Ich denke auch, ich bin damit nicht alleine, dass es mich immer aufregt, wenn ich andere Fahrradfahrer sehe die ohne Helm unterwegs sind.

Über eine Helmpflicht möchte ich hier gar nicht erst anfangen aber bei Kindern sollte man zumindest mal darüber nachdenken.

Wenn ihr diesen Bericht eventuell ein wenig teilt (was mich freuen würde), wird er eventuell auch mal den einen oder anderen nicht sportlich basierten Fahrradfahrer erreichen der sich vielleicht mal ein wenig Gedanken macht doch einen Helm aufzusetzen.

Ich habe hier bewusst Statistiken weggelassen, tote hier und tote dort oder welche folgen was haben kann aber ein wenig wachrütteln wollte ich trotzdem.

Diesen Bericht möchte ich nun mit einem Zitat beenden.

Es ist eine hochemotionale Debatte, die man immer wieder in Foren vorfindet: „Jede blöde Bordsteinkante ist deutlich härter als der intelligenteste Menschenschädel. Damit ein möglicher Konflikt beider nicht von vorneherein aussichtslos für den Schädel ist, sollte der Helm drauf – für jeden!“, schreibt der eine. Der andere erwidert: „Wenn ich keinen Helm trage, gefährde ich niemanden. Deswegen ist es meine Entscheidung, ob ich einen Helm trage oder nicht. Punkt, Aus, Ende.“

Gruß Stefan

Wo fängt man da aber am besten an. Ich denke erstmal da, dass es kein richtiges Rennwochenende war und mit einem Dank an andere Sportler.

Es wird wohl auch in Zukunft für mich keine wirklichen Rennwochenenden mehr geben. Daher möchte ich erstmal allen danken die mir immer wieder aufmunternde Worte schenken, Mut zusprechen und was es sonst noch so alles gibt. Immer wieder wird mir gesagt, Stefan andere würden gar nicht fahren und genau das ist es, was mich wohl weiter an Rennen teilhaben lässt.

Allerdings nur noch um dabei zu sein, jedenfalls so lange bis sich gesundheitlich etwas ändert, wenn sich überhaupt noch etwas ändert. 2 Möglichkeiten gibt es aus ärztlicher Sicht für mich. Die 1, weiterhin die Tabletten nehmen die ich momentan nehme und ich kann aufs Bike, mit der Einschränkung das rechte Bein nicht wirklich nutzen zu können (außer wenn es zwischendurch mal will) oder eben die 2, ich nehme wieder die Hammer Tabletten aus dem letzten Jahr und mir wird vom Biken abgeraten.

Naja, ich habe mich für die erste Variante entschieden und versuche mit möglichst wenig schmerzen teilzunehmen. Mit den neuen Cannondales von Hornburg Bikes wohl das beste Material unter dem Hintern was man sich wünschen kann aber vernünftig nutzen würde mich glücklicher machen.

Wenn ich sehe, dass Olaf Nütsche von Focus Rapiro Racing wohl als schnellster Teamchef in die Geschichtsbücher eingeht, werde ich den Spieß einfach umdrehen und eben als langsamster Teamchef in die Geschichte eingehen. 😊 Irgendwie muss ich ja versuchen das ganze positiv zu sehen. Warum aber überhaupt an Rennen etc. teilnehmen???? Weil ich dieses Jahr nochmal die A-Distanz bei der Salzkammergut fahren möchte denn 3 Schwarze Shirts im Schrank sollten es schon sein. Mein Traum für dieses Jahr und an diesem halte ich fest.

Kyffhäuser MTB Bergmarathon:

Ganz ungewohnt von der Langdistanz auf die Mittlere gewechselt, wobei dort die knapp 60km eigentlich keine wirkliche Langdistanz ist aber sollte erstmal reichen. Der Rest ist dann eigentlich nicht wirklich spektakulär bis auf das wieder wachrütteln im Zielbereich.

Die ersten 4km liefen richtig gut, nur ein wenig autschen in der Wade aber egal. Dann peng buff rechte Bein verabschiedet sich immer mehr. Dann kam Tina vorbei und ich dachte mir, im Windschatten müsste ich ja irgendwie mit dieser Leistung dranbleiben können. Teils ja, teils nein aber mit Zähnen zusammen beißen ging es einigermaßen. Wenn du da so fährst und siehst, wie ein Mädel aus deinem Team sich seit dem letzten Jahr ständig steigert und verbessert, ist es das, was mich fröhlich macht. In diesem Moment wird das eigene Treten völlig uninteressant.

Dann war Tina auch irgendwann schon weg. Nach einer Stunde wollte ich mir dann mal den schrecken ansehen und habe über den Garmin gewischt, achtu sch……. knappe 21km. Kopf ausgeschaltet mehr getreten mit dem Ergebnis, runter vom Rad die Schmerzen im rechten Bein zu stark. Aus Frust der nun doch immer mal durchkommt mit der Faust auf dem rechten Bein rumgekloppt, wieder rauf aufs Bike und siehe da, es läuft. Es lief sogar richtig gut das ich wieder an Tina ran und vorbeigefahren bin. Umgeschaut, los komm aber irgendwie haben wir uns da wohl missverstanden, daran müssen wir arbeiten. Da es ab dort einigermaßen gut lief, habe ich natürlich bergab nicht mehr wirklich überlegt. Mit einem Scalpel-Si Carbon 2 Eagle unter dem Hintern ist das auch nicht wirklich einfach. Im Ziel ist mir das dann aber doch wieder recht schnell bewusstgeworden da ich sehr viele Fahrer gesehen habe, die wohl teils heftige Abflüge hinter sich hatten und teils auch heftigst verbunden waren. Genau das ist es was mir eben nicht passieren darf.

Kellerwald Marathon Gilserberg:

Mit den Gedanken an die gestürzten Personen vom Vortag ging ich wieder auf die Kurzdistanz. In Gilserberg auch eine Premiere für mich.

Dafür aber ein Highlight, ich habe die Stahlwade aus Hamburg in Live kennengelernt. 😊 Da steht noch ein Rennradbesuch aus Goslar mit dem Rennrad in diesem Jahr aus.

Also Start, in der Einführungsrunde sogar noch ein gemeinsamer Plausch als er dann nach Freigabe auch schon weg war. 3 Berührungen am Hinterrad haben mir dann auch gesagt, fahre schön am Rand weiter, komme heile durch, so muss es momentan reichen. Da die Vernunft gesiegt hat, habe ich bergab auf den Trails sogar 3-mal Platz gemacht um jemanden vorbei zu lassen. Auch wenn die nicht mal schnell waren, es war einfach die vernünftigste Entscheidung an diesem Sonntag. Eigentlich eine Schande mit diesem Bike bergab die Bremse zu betätigen. ☹

Nach irgendwas um die 2 Std. 20 Minuten war ich dann doch auch endlich im Ziel aber an diesem Tag eben auch ohne schmerzen. Also Samstag und Sonntag 2:0 für mich.

Weiterhin ein ganz großer Aspekt sind die MAXXIS Reifen die mir vor allem Bergab sehr viel Sicherheit geben was in Zukunft noch viel wichtiger für mich sein wird.

Nächstes Wochenende am 22/2.04. ist ja nun unser Heimrennen der Bad Harzburger Bike Marathon. Da werde ich mich an die 4 Runden halten für die ich gemeldet bin. Wichtig für mich sind die Kilometer in den Beinen und heile durchkommen. In Bad Harzburg ist ja immer länger etwas los, ich denke ich bin vorm Licht ausschalten dann im Ziel.

Gruß Stefan

img_4723Ein kleines vorsichtiges Rennen sollte es zum Abschluss der Saison noch werden. Also habe ich mich für die Mitteldistanz bei der Fischteichhölle gemeldet. Das Rennen, welches 2015 das erste Mal durch den MTB-Eulenexpress des RSC Wanderlust Peine von 1890 e.V. ausgerichtet wurde kannte ich nicht aber es wurde nur Gutes berichtet. Da es eine Veranstaltung in der Nähe war, habe ich mich auch auf viele bekannte Gesichter gefreut. Außerdem wollte ich mir die beiden Top-Moderatoren Frank Eggert und Axel Axel nicht entgehen lassen. :-)

Recht früh schon am ausgeschilderten Parkplatz angekommen traf man gleich auf einige bekannte Gesichter. Dabei unter anderem Daniela Aschoff von den Rapiros worüber ich mich sehr gefreut habe sie Live kennen zu lernen. Eine sehr nette und fröhliche Person die Daniela. :-) Kalt war irgendwie jedem aber immerhin war es von oben trocken und die Sonne kam auch pünktlich gegen 8.30 Uhr raus. Die Strecke wurde von 5 auf 4 Runden gekürzt, dafür war der Kurs halt etwas länger, nasser, rutschiger, matschiger und schlammiger. Ich denke diese ausdrücke treffen zu und das ganze Paket zusammen hat auch richtig Spaß gemacht.

Um 9 Uhr war Start und die ersten Kilometer waren eigentlich mehr oder weniger zum Ballern. Ich habe mich zwar schön aus allem raus gehalten bin aber trotzdem mit einem anderen Fahrer ins hakeln gekommen. Er hatte sich auch entschuldigt aber da wir fast auf der klappe gelegen hatten entschied ich mich wirklich für mich alleine zu fahren. Bei mir gilt ja leider immer noch die Devise, bloß nicht stürzen.

Die ersten Kilometer vergingen recht schnell bevor es dann in den Wald ging, zwischendurch mit wiesenabschnitten am Waldrand gespickt. Dann kam der Abschnitt von dem wohl der Name Fischteichhölle kommt. Alles hat sich wieder ein wenig angestaut denn in diesem Matsch wurde so ziemlich jeder ausgebremst. Matsch und Wasser, am Ufer entlang immer wieder hoch und runter war es recht spaßig sich durch die Bäume zu schlängeln. Start – Ziel Bereich durch und in die nächste Runde. Die ersten 3 Runden bin ich sinnig und im gleichen Tempo rumgefahren, alles gut.

img_4410Bei der Start – Ziel Durchfahrt konnte man beim vorbei fahren eine Frage beantworten und wenn diese richtig war bekam ein Zuschauer einen preis. Frank Eggert fragte mich wann der Berliner Flughafen fertig wird und ich dachte erst das ist ein Scherz, der wird doch niemals fertig. Ich fragte abgebremst nochmal nach aber die Frage war richtig und ich blieb bei meiner Antwort.

Bei Facebook habe ich später bei Frank nochmal angefragt ob meine Antwort richtig war oder ob es zum Flughafen Neuigkeiten gibt. Er wird nie fertig war dann wohl doch die richtige Antwort und sie wurde gezählt. Der Zuschauer hat dadurch eine schöne Radtasche gewonnen. :-)

Die 4 Runde ging los und irgendwie hat es dann doch wieder ein wenig im Hintern gezwickt. Einige Fahrer in Front gesehen und nach dem Motto, wird in der einen Runde schon nichts passieren, mal ein wenig Gas gegeben. 4 Fahrer eingeholt, ein kleines Stück durch den Wald und zack auf einem Baumstamm weggerutscht und gelegen. Hier muss ich mal einen riesen Lob an die anderen Fahrer aussprechen, die haben sofort angehalten und gefragt ob alles in Ordnung ist. Das war kein wirklich großer Sturz, nur ein wegrutschen aber alle 4 oder 5 Fahrer haben angehalten und sind erst weiter als ich wieder auf dem Bike war. Ich bin dann vor, die anderen hinterher und ich habe mich derweil wieder schwarzgeärgert, dass dieser Mist wie in Altenau auch, eigentlich nur durch dieses übervorsichtige fahren passiert. Am Matschteil der Strecke angekommen bin ich, warum auch immer, links anstelle rechts durch. Das „durch“ hatte sich schnell erledigt, steckengeblieben im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem linken Fuß runter und Schwups war der auch bis weit über den Knöchel weg. Ich habe gedacht, das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein, ich habe diesen verdammten Fuß nicht aus dem Matsch gezogen bekommen. Oh Mann war ich sauer, auch wenn ich das nicht als Rennen gefahren bin, war es frustrierend, dass nun auf der rechten Seite jede Menge Fahrer an mir vorbei sind als ich weiterhin versuchte diesen Fuß aus dem Schlamm zu ziehen. Irgendwann hat es dann endlich flutsch gemacht und ich konnte den Fuß rausziehen und etwas nach hinten absetzen. Da war es schon, das nächste verdammte Problem. Das Vorderrad war genauso fest im Schlamm wie vorher mein Fuß. Auch dieses habe ich dann irgendwann rausziehen können und gefrustet bin ich dann weiter. Ab dort hatte ich dann auch nur noch zwei Gänge und somit war auf dem Rest der Runde viel Laufen angesagt. :-(

img_5486Gefrustet aber doch mit einem großen Lächeln im Gesicht bin ich dann im Start – Ziel durch. Da es doch mehr eine zügige ausfahrt war habe ich mich umso mehr gewundert, dass es dann in der AK doch noch der 10 Platz und gesamt der 36 Platz war.

Die MAXXIS Reifen (Ardent Race – Ikon) haben wiedermal ihre Stärke gezeigt. Gerade in den kurzen matschigen Anstiegen und Abfahrten haben die Reifen perfekten Gripp gehabt wo andere einfach absteigen mussten, weil die Reifen nicht gefasst haben.

Rund um eine super schöne Veranstaltung bei der ich direkt mal noch 2 stunden geblieben bin. Es hat einfach alles gepasst und das zuletzt für sehr wenig Geld. Dafür, dass solche Veranstaltungen nur durch die freiwilligen Helfer leben bzw. entstehen, großen Respekt. Ein Kopfschütteln aber für diese Personen die sich wirklich über alles aufregen, am liebsten nach dem Rennen noch den Hintern gewaschen bekommen wollen und die Bratwurst mundgerecht auf dem Teller serviert bekommen wollen. Veranstalter anpöbeln, ihre Fäkalien auf den Parkplätzen hinterlassen und und und. Genau ihr Spinner und Idioten macht solche Veranstaltungen wieder kaputt.

Lieben Gruß Stefan

Danke Drea für die tollen Bilder.  

Platz 13 / Kategorie 3

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