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Dezember 2017
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Lange her

Laufen

Komischerweise bin ich nach Laufveranstaltungen immer recht glücklich, es „so gut“ geschafft zu haben. So gut halt für meine Verhältnisse gesehen. Knappe 56 Minuten habe ich für die am Ende stehenden 11,2km benötigt was der 9 Platz in meiner AK war. Zudem waren es auch interessante 11,2 Kilometer. :-)
Eigentlich bin ich ja zufrieden aber gerne würde ich auch schneller Laufen können. Unter 5 Minuten auf einen Kilometer ist für mich sehr brutal aber das Laufen eben die meisten auf diesen Distanzen. 4:30 ist ja schon ein Traum aber das schaffe ich leider nicht mal auf 5km.
Ich denke mit richtig vernünftigen Lauftraining würde ich da vielleicht hinkommen aber laut ärztlicher Aussage sollte ich das wegen meiner Hüfte lieber lassen. Was macht man nun wieder für sich richtig, da solch Laufveranstaltungen echt richtig spaß machen. Das Laufen mit so vielen Menschen macht voll Laune oder eben auch, wenn ich mit Dirk zusammen Laufen gehe. Alleine ist es teils schon eine Quälerei. Dirk hatte ja auch gefragt ob ich mit zu Sylvesterlauf komme und natürlich wollte ich gerne dabei sein, wenn ich schon mal nicht arbeiten muss.
Mittwoch bin ich dann zum Training noch alleine 5km gelaufen mit einem Durchschnitt von 5:07. Das waren meine bisherigen schnellsten 5km die ich überhaupt gelaufen bin. Dirk hatte die Zeit bei Strava noch gelobt aber da hatte ich ihm schon geschrieben, über 10km schaffe ich das nicht. Mein Plan war also ein Stück mit Dirk zu laufen und irgendwann dann für mich zu laufen. 5km wie am Mittwoch und dann sehen wie es weitergeht. Der Startschuss viel und los ging es, Dirk voran und meiner einer hinterher. Nach ca. 500 Metern habe ich schon gedacht, mir fliegt meine Hüfte um die Ohren aber konnte ja eigentlich nicht sein, Dirk sagte er läuft erstmal langsam los. Der erste Kilometer, die Uhr piept bei 4:36 Minuten. Fuck habe ich gedacht, kein Wunder und sofort Tempo rausgenommen. Die nächsten 2 Kilometer wollte ich dann schauen ob sich die Hüfte erholt und dann entscheiden weiter oder eben aufhören. Das mit dem Tempo rausnehmen ist aber auch nicht so einfach, wenn man mit so vielen Menschen läuft. Tempo Gefühl habe ich beim Laufen aber eh nicht wirklich. Der 2 Kilometer dann mit 4:58 und der 3 mit 5:08 was sich aber irgendwie nach 6 Minuten angefühlt hat. So langsam kam es mir jedenfalls vor aber so kann man sich täuschen. Jedenfalls ist der Hüftschmerz nach dem 3 Kilometer fast weg gewesen, also weiterlaufen. Aber versuchen noch ein wenig zu drosseln. Der 4 und 5 Kilometer dann wieder 5:01 und 5:07 wo ich jeweils dachte, wie geht das, gefühlt laufe ich doch langsamer. Es war zwar anstrengend aber nur mit den gewöhnlichen schmerzen, also alles im Lot.
Wie eigentlich bei jeder Laufveranstaltung kam wieder zwischendurch, na du bist doch Radfahrer so wie du läufst. Ähmmm, man sieht es also weiterhin das ich mich doch recht schwertue. Es war aber schon viel schlimmer bevor ich von Dirk einige Lauftipps bekommen habe. Auf den letzten 500 Metern der 1 Runde laufen dann 2 Kerle so in meinem Alter ganz gemütlich an mir vorbei. Da habe ich dann mal ein wenig geschaut, dass sah so locker und flockig aus bei den beiden als ob sie sich nicht mal anstrengen würden. Da ich sehr damit beschäftigt war, mir bei den beiden das Laufen anzusehen habe ich nicht wirklich gemerkt, dass schon 7 km hinter uns lagen. Klingt vielleicht etwas blöd aber ich war echt begeistert, das sah so locker und geschmeidig aus, als ob die beiden nur mal kurz 100 Meter zum Bäcker laufen. Ich habe die beiden dann gefragt, ob sie so weiter Laufen oder ob sie noch schneller werden. Es war zwar hart aber ich konnte mitlaufen. Der eine meinte dann, wir Laufen so easy weiter, wollen ja ein wenig Quatschen, ist heute nur zum Spaß. Nun ja, ich war froh überhaupt diesen Satz rausbekommen zu haben und die beiden haben ununterbrochen gesabbelt. Durch die beiden habe ich allerdings ab dem 6 Kilometer nur noch andere Läufer überholt und wurde nicht mehr überholt.
Sprechen ging nicht aber zuhören und weiterhin staunen lies die Zeit schneller rumgehen als ich es fühlte. Bei Kilometer 9 meinte der eine dann zu seinem Kumpel, im Ziel würde er sich dann noch 500 Meter auslaufen, er wolle seine 4000km fürs Jahr gerne vollmachen.
Viertausend Kilometer im Jahr laufen, alte scheiße habe ich mir so gedacht, kein Wunder das die so locker laufen. Ich denke eher unbewusst durchs Quatschen sind die beiden dann auch schneller geworden, was für mich ein dran bleiben nicht mehr ermöglichte. Allerdings hat der sichtkontakt zu den beiden doch weiterhin gezogen. Der 10 Kilometer war dann mit einer Zeit von 5:12 mein langsamster und nach 11,2km war ich dann doch recht fertig im Ziel.
Im Ziel hatte Dirk dann schon 5 Minuten auf mich gewartet. Der ist schön gemütlich sein Tempo durchgelaufen und hat sich mit mir gefreut, dass es doch so unerwartet gut lief. Ich bin dann noch eine größere Runde schnell gegangen, das brauche ich nach dem Laufen damit sich meine Hüfte ein wenig beruhigt. Was soll ich sagen, zurück am Tee Stand, alles tippi toppi, keine Schmerzen oder sonstiges. Das hat dann den Lauf für mich perfekt gemacht, das war dann zusätzlich eine große Freude. Ich bin mit Dirk mal eine 27km Runde gelaufen und danach konnte ich durch Hüftschmerzen eine Woche nicht mal aufs Bike und das ist es dann eben nicht wert, aber wie geschrieben, alles gut, alles schön. Mit Dirk kurz umgezogen ging es dann noch mit unseren Frauen und Jürgen (der mir nebenbei ein wenig das schwimmen lehrt) einen Kinderpunsch trinken und eine Wurscht essen. :-)
Von den Zieleinläufen gibt es von jedem Läufer einen kleinen Videomittschnitt und auch Dirk seine Frau hat mich vorm Zieleinlauf gefilmt. Wenn ich euch hier schreibe, es sieht wirklich grauenvoll aus, könnt ihr mir glauben, dass braucht sich keiner ansehen. :-) Eine angeschossene watschelnde Ente würde diesem Anblick schon sehr sehr nahekommen.
Gruß Stefan

Eine Erfahrung die ich so nicht wieder machen muss aber schön war es viele Leute zu treffen, mit denen man teils nur virtuell verkehrt.

Stefan12Laufen mit 5,4 km dann aufs Bike mit 18 km und wieder 5,4 km Laufen.

Frühs bei mächtig kalten Temperaturen Bike, Helm und Schuhe in der Wechselzone abgestellt und ein wenig warm gelaufen. Die Wechselzone war ja für mich mal was ganz Neues, habe ja solch eine Veranstaltung noch nie mit gemacht. Kann hier aber sagen, sehr schöne Organisation.
Beim warm Laufen kam natürlich von vielen Läufern vorab schon immer der Hinweis, Junge du läufst aber schlecht, so wird das nichts. Das normale aufrechte Laufen um die Beinmuskulatur nicht so sehr zu beanspruchen, geht bei mir durch meine Hüfte nicht also wie immer das Beste daraus machen.

Vorgenommen hatte ich mir fürs Laufen eine 5.30 pro Runde, da hält die Hüfte, so war der Plan. Start und achtu, die Laufen ja alle weg. Also nicht auf die Uhr geschaut und einfach hinterher. Das war natürlich mit 5.00 pro Kilometer viel zu schnell. Nach 4 km habe ich schon gemerkt, dass mir meine Hüfte wegknickt, aber aufgeben ist ja immer keine Option. Sollte ich aber mal drüber nachdenken.
Ich hatte mir dann eingeredet, auf dem Bike kann ich mich ein wenig erholen und dann sehen, ob ich die letzten 5,4 km Laufen noch schaffe. Aufs Bike bin ich dann kurz nach dem Start an Monika vorbei und habe mich dann vor sie gesetzt. So sind wir dann gemeinsam alle 3 Runden gefahren. Das hat für mich vernünftig hingehauen, konnte mehr mit links als mit rechts treten und die schmerzen aus der Hüfte gingen etwas weg. Da wir dadurch nicht unbedingt schnell unterwegs waren, hat es mich doch sehr verwundert, wie viele wir überholt haben. Das sind dann wohl doch alles fixe Läufer, bei denen es auf dem Bike nicht so rosig läuft.

Stefan18
Wieder in der Wechselzone angekommen, wollte Monika eigentlich auf mich warten aber da habe ich gleich zu ihr gesagt, sie soll sich los machen. Bei mir war klar, dass diese 5,4 km jetzt wenn überhaupt noch sehr langsam werden. Ein klein wenig hatte sich die Hüfte zwar erholt aber das war nach dem ersten Kilometer schon wieder Geschichte. Gefühlt haben mich auf den 3 Runden dann wieder alle überholt, die wir vorher mit dem Rad überholt hatten.
Im Ziel angekommen ging dann erstmal nichts mehr, trotzdem glücklich darüber durchgezogen zu haben. Noch ein wenig mit einigen Leuten gesprochen, Dusche für mich und danach fürs Bike. Da es merklich schlimmer mit meinem Bein wurde, entschloss ich mich doch recht schnell den Heimweg anzutreten, was aber ein wenig nach hinten losging.
Aus morgens 45 hinfahrt wurden 2,5 Stunden Rückfahrt. 2-mal musste ich einen großen Stopp einlegen, da ich nicht mal mehr das Gaspedal treten konnte. Da ist mir dann klar geworden, so in dieser Richtung werde ich das nicht nochmal machen.

Montag habe ich dann doch mal in die Ergebnisliste geschaut und in der Klasse M40 ist es dann doch noch der 14 Platz geworden.

Vielen Dank an Frank Eggert vom Eulenexpress für die schicken Bilder. www.radlblog.de

Gruß Stefan

Stefan26

 

Die 39. Harzer Talsperrenserie mit 3 Läufen ist nun auch Geschichte.

3_Lauf_Für den 3 Lauf waren eigentlich wieder beste Voraussetzungen, nach der Nachtschicht kurz schlafen und auf geht’s. Klappt sonst ja bestens und durch den 1 und 2 Lauf war ich auch mehr als motiviert.
In Goslar trocken und Sonnenschein, sah es dann an der Okertalsperre schon ganz anders aus. Schnee und einige Grad kälter. :-( Kälter ist ja nicht wild, beim Laufen wird man ja recht schnell warm aber leider war auf der ganzen Strecke Schnee zu erwarten. Noch ein wenig mit Familie Röpke und Jürgen Goldmann geplauscht und warme Gedanken gemacht.
Dass Beste daraus machen und vorm warm laufen noch die Schuhe gewechselt, die Trail Schuhe sollten doch etwas mehr Gripp haben. Das Ziel für die 12,6 km war 1 Stunde, oder sogar noch etwas schneller. Bei den ersten beiden Läufen lag ich etwas über 1 Stunde bei 12 km aber da musste man ja noch etwas länger laufen.

Start und durch den Schnee etwas verhaltener angefangen als sonst. Dirk Röpke war dann recht fix an mir vorbei und versuchen einigermaßen dran zu bleiben. Das ging auch ca.1 km gut aber musste ihn dann doch immer mehr ziehen lassen. Jürgen kam dann auch an mir vorbei und auch da konnte ich nicht dran bleiben. Da durch den Schnee für mich kein wirklich vernünftiges Laufen möglich war, habe ich nach ca. 6 km auch weiter Tempo rausgenommen. Mein linkes Knie fing langsam an zu schmerzen und genau das wollte ich verhindern. Durch das rumgeeiere auf dem Schnee war das aber schon fast vorprogrammiert. Ab diesem Zeitpunkt ging dann auch meine Motivation völlig in den Keller und ich wollte einfach nur noch irgendwie ins Ziel kommen.
Nach 1:06 Std. war es dann „endlich“ geschafft und ich doch selbst sehr enttäuscht. 2 tolle Läufe und der 3 Lauf geht dann so in die Hose. Ist nun nicht zu ändern, trotzdem recht happy, dass insgesamt das Laufen doch recht gut geworden ist.

Gesamt ist es dann der 5 Platz in meiner Klasse für die ganze Serie geworden in 3:28:12,0 Std.

Ganz großes Kino vom Läufer-Team Oker e.V, die sogar meinen Preis, Urkunde etc. zu Hause vorbei gebracht haben, da ich nach dem letzten Lauf schnell los musste, die Arbeit hat gerufen. Vielen Dank dafür. Eine schöne Skulptur aus der Glashütte in Clausthal-Zellerfeld gab es für die Gesamtplatzierung noch dazu.
Ich hoffe, dass ich die Serie 2016 auch wieder kpl. mitmachen kann.

Gruß Stefan

Urkunde_gesamt_

Platz 13 / Kategorie 3

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