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September 2019
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Lange her

Laufen

Zufrieden und happy, mit ein klein wenig Enttäuschung im Hinterkopf.

grane_stefan3Vielleicht habe ich mir die Woche über ein wenig zu viel an Arbeit zugemutet, so war ich vorm Start schon etwas platt aber Laufen geht ja irgendwie immer. Nach dem Lauf von letzter Woche hatte ich mir erhofft unter 1:20 um die Granetalsperre zu laufen, Gedankenspiel, ob das für mich zu schaffen ist. Lutz und Christian haben mich wieder abgeholt und an der Talsperre angekommen, viele Meinungen. Stefan das müsste so laufen wie in der letzten Woche, Grane ist nicht wild. Hmmmm, wenn ihr das alle meint, Planänderung im Kopf auf 1:10. Scheiß auf Rückenschmerzen, Beine waren recht motiviert also Los, man ist ja gefühlte 24. :-)

Einlaufen, Startschuss und fast den ersten Kilometer geht es etwas bergan, also kein Problem. Konnte im Hauptfeld gut mitlaufen was für das Köpfchen erstmal wichtig ist. Aber logo geht es irgendwann auch bergab und ab diesem Zeitpunkt kann ich halt die Pace von den anderen nichtmehr halten. Plätze um Plätze gehen flöten aber egal, ändern kann ich es nicht. grane_stefan2Nach 5 Kilometern geht es dann langsam los, dass ich auf Läufer komme, die zu schnell gestartet sind. Schon witzig, wenn ich an denen vorbei laufe, kommt immer der Spruch: „na du bist doch eigentlich Radfahrer“. Ich weiß jetzt, auch woran die das erkennen, erstens an meinen Oberschenkeln und ich Laufe halt wie ein Radfahrer. Radfahrer laufen wohl anders als reine Läufer. Mit einem besseren Laufstil soll ich wohl auch schneller Laufen können aber wann soll man sich damit denn noch beschäftigen. Es muss halt so gehen. Bergan konnte ich jedenfalls immer wieder genug Distanz heraus Laufen, dass die vereinzelten Läufer irgendwann dann doch nicht mehr ran kamen.

Nach 10 km das erste Mal auf die Uhr geschaut, hmmmmmm, wird nicht besser wieder 52 Minuten. Christian habe ich immer eine ecke weiter vorne gesehen und er ist im letzten Jahr 1:07 gelaufen, da war er aber ein wenig fitter. grane_stefan1Mein Plan, diesen Abstand nicht größer werden zu lassen. Hat auch recht gut geklappt, auf den letzten 4 Kilometern haben wir noch einige Läufer überholt, auch bei diesem Abstand hat er mich trotzdem die letzten Kilometer schön gezogen.
Ab Kilometer 13 war aber irgendwie ende im Gelände und vor allem die letzten Meter auf der Talsperre entlang musste ich richtig Kämpfen. Danke Christian, für das Unbewusste ziehen deinerseits. :-)
Im Ziel 1:10:41, mehr war einfach nicht zu machen. Die letzten 3 Kilometer waren mit meine schnellsten. Viele sagen zwar zu mir, Mensch das ist doch gut, aber wenn man es zu sich selbst sagen kann, ist es eben noch ein wenig besser. Aber eigentlich passt es schon, bis letzte Woche wusste ich ja nicht mal, dass ich überhaupt so fix laufen kann. Ich lasse viele reine Läufer hinter mir, also alles bestens.

In 3 Wochen ist der letzte Lauf und ein klein wenig kürzer, dann ist die Serie auch schon rum. Mal sehen, was ich nochmal aus mir rausholen kann.
Bis denn dann, Stefan.

Höflichkeit wird belohnt. :-)

Oker4_Stefan

Eigentlich wollte ich den 1 Lauf der Harzer Talsperrenserie (Läufer-Team Oker e.V.) aussetzen da mir an diesem Wochenende Nachtschicht aufs Auge gedrückt wurde. Freitagabend schon langsam zur Schicht fertiggemacht, schreibt Nicole mich an, wie es denn aussieht.
Oker3_StefanÄhmmm, da ich diese Serie Nicole mal vorgeschlagen hatte, wäre es natürlich unhöflich gewesen, abzusagen.
Morgens um 8 Uhr nach der Schicht ins Bett und um 12 Uhr klingelt der Wecker. Schlafen wird ja meist eh überbewertet, oh was war ich müde. Klamotten gepackt, Nicole hat mich abgeholt und ab zur Okertalsperre. Angemeldet, einige pläuschchen gehalten und noch ein wenig warm gelaufen.
Ich bin dort logisch noch nie gelaufen, daher wusste ich nicht, was mich erwartet. Einzig, ich kenne die Gegend natürlich vom Biken. 2 x 7,2 km sollten es werden, Waldautobahn, Trail und dann an der Straße entlang auf dem Fußweg ca. 3,5 km zurück.
Startschuss und bei richtig schönen Wetter ging es los. Ich hatte extra keinen Pulsgurt angelegt, einfach Laufen und schauen, wann ich schlappmache, so war der Plan. Hatte ja beim Lauf in Wernigerode schon geklappt. :-) Was ich auf den ersten Kilometern gleich gemerkt habe, ich hätte doch lieber meine Trailschuhe nehmen sollen da der Schotter mit Schiefer und Rasen gemischt, doch ziemlich glatt war aber egal, hätte Wenn und Aber.
Der letzte Kilometer der ersten Runde, von mir aus hätte auch schon der Zielstrich kommen können, aber noch eine Runde. Als ich Start – Ziel durchlaufe, meinte die nette Dame der Zeitmessung 34:40 zu mir. Ohhhh, was geht denn hier ab, wie hab ich das denn hinbekommen. Mit viel Motivation in die 2 Runde, in der ich den ersten Kilometer nur mit Rechnen beschäftigt war. Bin ich doch noch nie 5 km unter 25 min gelaufen und nun das. Den 2 Kilometer war ich damit beschäftigt, zu überlegen, wann denn nun der Mann mit dem großen Hammer kommt und mir eine vor den Latz haut. Hmmmm, irgendwie kam der nicht vorbei (hatte wohl andere Termine) und schon war ich auf dem letzten Kilometer der 2 Runde. Wie, keine Ahnung aber ich konnte mich nochmal aufraffen ein wenig Tempo zu machen, um die beiden Läufer vor mir noch einzuholen. Schöne Sache, bis auf 2-mal habe ich nur überholt aber diesen beiden in der ersten Runde kam ich nicht hinterher.
Ziel und wiederum die nette Dame der Zeitmessung 1 Stunde 11 Minuten. Ich habe nochmal nachgefragt, ich dachte ich habe mich verhört aber hat gepasst. Voll genial, die Nächste halbe stunde hatte ich ein Dauergrinsen in meinem Gesicht. Was hab ich mich gefreut und weder mein Knie noch die Hüfte hat Probleme gemacht. Was da los ist, weis ich momentan auch nicht, evtl. ist das gerade der 2 Frühling bei mir. :-)
Nicole kam auch mehr als glücklich nach 1 Stunde und 15 Minuten ins Ziel. Da war noch so viel Power, die wollte gleich noch das Auto beiseiteschieben. :-)
Danke Nicole für die Mitfahrgelegenheit und auch an Lutz, der mich wieder mit nach Goslar genommen hat.
Hart war dann allerdings am Abend in die 12 Stunden Nachtschicht zu gehen aber mit 24 steckt man sowas ja weg. :-)

Dann bis Samstag zum 2 Lauf der Serie.

Gruß Stefan

Oker2_Stefan    Oker1_Stefan

gebirgslauf322,3 Kilometer mit 490 Höhenmetern.

Jetzt bin ich endlich meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Ich wollte zwar schon des Öfteren aber irgendwie hat es nie geklappt und das es jetzt gleich solch ein Brett war macht mich umso mehr happy.

Panik hatte ich am meisten vorm bergab laufen aber egal, einfach für mich das Ding schaffen stand im Vordergrund. Die Strecke kenne ich vom Biken und daher war auch der nötige Respekt vorhanden. Etwas lockerer wurde ich als ich die Jungs von den Bad Bikers (Steffen, Kjeld, David) vor Ort getroffen habe. Das sind ja schon gewaltige Massen, die dort beim Brockenmarathon und allen anderen Strecken an den Start gehen. Tolle Organisation und tolles Event kann ich hier vorab schon einmal sagen.

Hier einen großen Dank an Thomas Schäfer (NRT-Protective), der mir erst den Start ermöglicht hat. Die Vormeldung hatte ich nicht geschafft und so hat Thomas sich Freitag nach der Arbeit die Mühe gemacht, mich anzumelden.

Steffen Hercher hat sich gleich vorne eingereiht und mein Plan war es so lange es geht, mit Kjeld Bollmann mitzulaufen. Kjeld ist den Halbmarathon schon im letzten Jahr gelaufen. Startschuss und los gings. Leicht bergan, gerade, bergab, recht welliges Gelände auf den ersten 8-9 km bis Ilsenburg.
Bis es das erste Mal etwas länger bergab ging, war alles gut und ab da war Kjeld weg und auch weitere 100 andere Läufer. Gerade und berghoch alles gut, bergab wurde ich immer weiter nach hinten durchgereicht. Wenn ich mit 12 km/h bergab laufe, laufen andere eben eine ganze ecke schneller. Das war zwar deprimierend aber eigentlich egal, das Knie sollte die gesamte Distanz halten.
Ab Ilsenburg habe ich mich dann sehr wohl gefühlt und gemerkt, das Knie hält. Entweder jetzt etwas Tempo dazu oder gar nicht mehr. Bis Kilometer 16 -17 die permanent berghoch gehen konnte ich dann über 70 Läufer und Läuferinnen überholen. Kurz nach der Verpflegung Kilometer 17 bin ich dann auf Kjeld aufgelaufen der etwas Probleme hatte. Gemeinsam sind wir dann weiter und konnten noch einige Leute einholen. Kjeld sagte mir dann, ein richtig steiles Stück bergab kommt noch an dem ich dann auch gewaltig rausnehmen musste. Immer wieder ist mir mein Knie eingeknickt. Als es nicht mehr ganz so steil war wieder Tempo machen und aufholen. Das hat mich eigentlich die ganzen Kilometer immer am meisten Körner gekostet.
Die restlichen 3 Kilometer habe ich mir dann gesagt, entweder es funktioniert oder ich falle hin, versuch macht klug. Die Knochen haben gehalten und so war ich nach 2:07:20 mehr als glücklich im Ziel. Ich habe mich erstens richtig gefreut, es überhaupt geschafft zu haben und zweitens war ich über die Zeit auch sehr sehr Happy. Das war ja nun kein normaler Halbmarathon.

Dicken Glückwunsch an Steffen Hercher der das Ding in 1:44 gelaufen ist.

gebirgslauf2

Platz 13 / Kategorie 3

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