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Lange her

MAXXIS

img_4723Ein kleines vorsichtiges Rennen sollte es zum Abschluss der Saison noch werden. Also habe ich mich für die Mitteldistanz bei der Fischteichhölle gemeldet. Das Rennen, welches 2015 das erste Mal durch den MTB-Eulenexpress des RSC Wanderlust Peine von 1890 e.V. ausgerichtet wurde kannte ich nicht aber es wurde nur Gutes berichtet. Da es eine Veranstaltung in der Nähe war, habe ich mich auch auf viele bekannte Gesichter gefreut. Außerdem wollte ich mir die beiden Top-Moderatoren Frank Eggert und Axel Axel nicht entgehen lassen. :-)

Recht früh schon am ausgeschilderten Parkplatz angekommen traf man gleich auf einige bekannte Gesichter. Dabei unter anderem Daniela Aschoff von den Rapiros worüber ich mich sehr gefreut habe sie Live kennen zu lernen. Eine sehr nette und fröhliche Person die Daniela. :-) Kalt war irgendwie jedem aber immerhin war es von oben trocken und die Sonne kam auch pünktlich gegen 8.30 Uhr raus. Die Strecke wurde von 5 auf 4 Runden gekürzt, dafür war der Kurs halt etwas länger, nasser, rutschiger, matschiger und schlammiger. Ich denke diese ausdrücke treffen zu und das ganze Paket zusammen hat auch richtig Spaß gemacht.

Um 9 Uhr war Start und die ersten Kilometer waren eigentlich mehr oder weniger zum Ballern. Ich habe mich zwar schön aus allem raus gehalten bin aber trotzdem mit einem anderen Fahrer ins hakeln gekommen. Er hatte sich auch entschuldigt aber da wir fast auf der klappe gelegen hatten entschied ich mich wirklich für mich alleine zu fahren. Bei mir gilt ja leider immer noch die Devise, bloß nicht stürzen.

Die ersten Kilometer vergingen recht schnell bevor es dann in den Wald ging, zwischendurch mit wiesenabschnitten am Waldrand gespickt. Dann kam der Abschnitt von dem wohl der Name Fischteichhölle kommt. Alles hat sich wieder ein wenig angestaut denn in diesem Matsch wurde so ziemlich jeder ausgebremst. Matsch und Wasser, am Ufer entlang immer wieder hoch und runter war es recht spaßig sich durch die Bäume zu schlängeln. Start – Ziel Bereich durch und in die nächste Runde. Die ersten 3 Runden bin ich sinnig und im gleichen Tempo rumgefahren, alles gut.

img_4410Bei der Start – Ziel Durchfahrt konnte man beim vorbei fahren eine Frage beantworten und wenn diese richtig war bekam ein Zuschauer einen preis. Frank Eggert fragte mich wann der Berliner Flughafen fertig wird und ich dachte erst das ist ein Scherz, der wird doch niemals fertig. Ich fragte abgebremst nochmal nach aber die Frage war richtig und ich blieb bei meiner Antwort.

Bei Facebook habe ich später bei Frank nochmal angefragt ob meine Antwort richtig war oder ob es zum Flughafen Neuigkeiten gibt. Er wird nie fertig war dann wohl doch die richtige Antwort und sie wurde gezählt. Der Zuschauer hat dadurch eine schöne Radtasche gewonnen. :-)

Die 4 Runde ging los und irgendwie hat es dann doch wieder ein wenig im Hintern gezwickt. Einige Fahrer in Front gesehen und nach dem Motto, wird in der einen Runde schon nichts passieren, mal ein wenig Gas gegeben. 4 Fahrer eingeholt, ein kleines Stück durch den Wald und zack auf einem Baumstamm weggerutscht und gelegen. Hier muss ich mal einen riesen Lob an die anderen Fahrer aussprechen, die haben sofort angehalten und gefragt ob alles in Ordnung ist. Das war kein wirklich großer Sturz, nur ein wegrutschen aber alle 4 oder 5 Fahrer haben angehalten und sind erst weiter als ich wieder auf dem Bike war. Ich bin dann vor, die anderen hinterher und ich habe mich derweil wieder schwarzgeärgert, dass dieser Mist wie in Altenau auch, eigentlich nur durch dieses übervorsichtige fahren passiert. Am Matschteil der Strecke angekommen bin ich, warum auch immer, links anstelle rechts durch. Das „durch“ hatte sich schnell erledigt, steckengeblieben im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem linken Fuß runter und Schwups war der auch bis weit über den Knöchel weg. Ich habe gedacht, das kann doch jetzt wohl nicht wahr sein, ich habe diesen verdammten Fuß nicht aus dem Matsch gezogen bekommen. Oh Mann war ich sauer, auch wenn ich das nicht als Rennen gefahren bin, war es frustrierend, dass nun auf der rechten Seite jede Menge Fahrer an mir vorbei sind als ich weiterhin versuchte diesen Fuß aus dem Schlamm zu ziehen. Irgendwann hat es dann endlich flutsch gemacht und ich konnte den Fuß rausziehen und etwas nach hinten absetzen. Da war es schon, das nächste verdammte Problem. Das Vorderrad war genauso fest im Schlamm wie vorher mein Fuß. Auch dieses habe ich dann irgendwann rausziehen können und gefrustet bin ich dann weiter. Ab dort hatte ich dann auch nur noch zwei Gänge und somit war auf dem Rest der Runde viel Laufen angesagt. :-(

img_5486Gefrustet aber doch mit einem großen Lächeln im Gesicht bin ich dann im Start – Ziel durch. Da es doch mehr eine zügige ausfahrt war habe ich mich umso mehr gewundert, dass es dann in der AK doch noch der 10 Platz und gesamt der 36 Platz war.

Die MAXXIS Reifen (Ardent Race – Ikon) haben wiedermal ihre Stärke gezeigt. Gerade in den kurzen matschigen Anstiegen und Abfahrten haben die Reifen perfekten Gripp gehabt wo andere einfach absteigen mussten, weil die Reifen nicht gefasst haben.

Rund um eine super schöne Veranstaltung bei der ich direkt mal noch 2 stunden geblieben bin. Es hat einfach alles gepasst und das zuletzt für sehr wenig Geld. Dafür, dass solche Veranstaltungen nur durch die freiwilligen Helfer leben bzw. entstehen, großen Respekt. Ein Kopfschütteln aber für diese Personen die sich wirklich über alles aufregen, am liebsten nach dem Rennen noch den Hintern gewaschen bekommen wollen und die Bratwurst mundgerecht auf dem Teller serviert bekommen wollen. Veranstalter anpöbeln, ihre Fäkalien auf den Parkplätzen hinterlassen und und und. Genau ihr Spinner und Idioten macht solche Veranstaltungen wieder kaputt.

Lieben Gruß Stefan

Danke Drea für die tollen Bilder.  

Wie auch die letzten Jahre ging es wieder einige Tage an den Bodensee, Familienbesuch und die Eurobike.

Unsere Nichte wohnt mit ihrem Freund auf der Schweizer Seite in dem schönen Ort Rheineck wo man sich einfach wohl fühlen muss. Ja, dass wäre was, der Bodensee ein Stückchen Erde welches zum Genießen einlädt. Donnerstag war also noch Chillen angesagt bei einem super schönen Ausblick von der Dachterrasse bei Tina und Denis.

imag3254Freitag früh ging es dann zur Eurobike bei der wir uns mit Matthias, seiner Frau Bine und Fabian aus unserem Team treffen wollten. Einem schönen Tag stand nichts mehr im Wege.

Der wichtigste besuch für mich ist immer bei unserem Teamsponsor, Partner und Freund Daniel von Prowell Helmets. Da wir uns immer etwas einfallen lassen, gab es dieses Mal ein kleines Präsent um sein Büro in der Heimat ein wenig zu schmücken. :-) Da wir über die ganzen letzten Jahre Einfluss haben über die Weiterentwicklung der Helme gab es diesbezüglich wieder einiges zu besprechen was es an Kleinigkeiten zu ändern gibt, was man weiter verbessern kann etc.

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Schön wenn man sich bei so einer Entwicklung als Team mit einbringen kann. Auch für das nächste Jahr gibt es wieder einige Neuheiten von Prowell Helmets. Das Top Modell bekommt einen feinschliff und wird weiter perfektioniert, es wird eine feste GoPro Halterung für die Helme geben und die Raceline den AeroHelm wird es für die Straße geben.

Wir sind stolz ein Teil der Firma Prowell Helmets zu sein.

Natürlich haben wir auch bei unserem Partner MAXXIS vorbeigeschaut, da könnt ihr wieder auf viele Neuigkeiten gespannt sein. Ob Mountainbike oder Rennrad, mit MAXXIS immer eine Reifenbreite vorn. Unter anderem wird MAXXIS einige Modelle mit der SKINWALL in Naturfarbe ausstatten worauf viele sehr gespannt sind. Neben einigen Reifen Highlights gibt es auch ein weiteres Highlight. Nino Schurter auf MAXXIS, der Mann weiß eben was gut ist. :-)

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Viele weitere Stände und Aussteller wurden angesteuert ob fürs Team oder Privat, die Eurobike ist immer ein kleines Highlight. Bekannte Gesichter sehen und Fachgespräche führen. Unter anderem hat sich solch ein Gespräch mehr oder weniger durch Zufall am DT-Swiss stand ergeben. Das war sehr informativ und eindrucksvoll. Vielen Dank dafür.

Bei milKit habe ich privat einen Termin wahr genommen da mein Interesse groß war, die Ventile wurden weiter überarbeitet und perfektioniert. Die Schweizer Erfindung hat nun auch die Straße erobert und demnächst wird es die Ventile und das Set auch fürs Rennrad geben. Ich bin ja mittlerweile ein sehr großer Fan von milKit geworden und die Rückmeldungen, bei denen ich diese Ventile bisher verbaut habe waren alle zu 100% positiv. Probiert es aus, eine kleine Empfehlung von mir.

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Ein großes Highlight ist natürlich immer die Einladung von X-Bionic. Neben unserer Teambekleidung hat sich in den letzten Jahren sehr viel von X-Bionic bei mir angesammelt und jedes Teil davon liebe ich. X-Bionic ist eben einfach die etwas andere Sport, Underwear und Outdoorbekleidung die Mann und Frau im Schrank haben muss. Genau das „etwas andere“ ist es, was diese Bekleidung so einzigartig macht. Auch hier wird es im nächsten Jahr viele Neuigkeiten geben welche die Sportlerherzen etwas höherschlagen lassen. Einiges über die Neuheiten habe ich auf der Messe schon von Marcus Rädlinger erfahren und was man da so hört, da kommt echt Begeisterung auf. Zu X-Bionic kann ich eigentlich immer nur sagen, lieber 1, 2, 3 oder 4 vernünftige Bekleidungsteile anstelle 20, die ihrer Funktion nicht gerecht werden.

Eine kleine Revolution auf der Straße wird bestimmt die neue Serie Black Diamond werden. Das Produkt ist zwar noch in der Testphase aber da kommt etwas ganz Großes auf die Radfahrwelt zu. Da seid einfach mal gespannt.

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Black Diamond – Das neue, revolutionäre Material Borcarbid

Ein Sturz vom Bike ist hart. Viel härter noch ist Borcarbid.
Das Material dient auch für die Panzerung von Fahrzeugen und der Härtegrad ist
vergleichbar mit dem von Diamanten. Borcarbid widersteht Temperaturen bis zu 2300 °C.
Wie wird das Material zum praxisgerechten Bikerschutz?
Eine Materialkombination aus Borcarbid und Titan wird mittels einer speziellen
Fertigungstechnik punktuell auf das Trägermaterial aufgebracht. Die extrem abriebriebfeste
Schicht dämpft selbst harte Landungen zuverlässig ohne zu schmelzen. Die Bikewear bleibt
dennoch elastisch und bietet uneiengeschränkten Klimakomfort. Zusätzlich sind die
einzigartigen Effekte der patentierten X-BIONIC® Technologien dank der punktuellen
Fertigung nach wie vor gesichert.
Black Diamond befindet sich derzeit in der Phase des Produkttests.

Vielen Dank Marcus für deine Zeit und deine Erklärungen.

Gemeinsam ging es dann weiter über die Messe bis wir pünktlich mit ansage der Schließung die Hallen verlassen haben. Wieder ein sehr informativer und ereignisreicher Tag der in bester Gesellschaft zu Ende ging.

Am Samstag ging es dann mit Fabian auf Bodenseerunde, das wird aber der nächste Bericht.

Gruß Stefan


Fatsix Tubeless sollte nun endlich losgehen.

Projekt war das Haibike XDURO FatSix meiner Frau von Schliesser-Bike in Schöningen. Mit diesem Bike hat Frank Schliesser meine Frau mehr als nur glücklich gemacht. :-) Ein Bikeladen in dem man auf jeden Fall mal drinnen gewesen sein muss. :-)

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Das Fat Six von Schliesser-Bike

Trotzdem gab es immer ein wenig gemoser meiner Frau. Das Bike wird viel auf Schotter sowie Radwegen benutz und da sind die originalen Reifen sehr laut. Das musste ich mir natürlich immer wieder anhören, wenn wir gemeinsam unterwegs waren. Maxxis hat da gleich Abhilfe geschaffen und schwubs kamen mit der Post 2 Maxxis Mammoth Fatbike Reifen. Die Mittelstollen bei diesen Reifen sind verhältnismäßig niedrig, damit der Reifen gut rollt, die Seitenstollen kräftiger, um trotzdem genügend Kurvengrip aufzubauen.

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Wow, in solch tollen qualitativ hochwertigen Taschen bzw. Beuteln werden die Fat Bike Reifen geliefert.

Natürlich sollte auf Tubeless umgerüstet werden, also kurz ein wenig schlau gemacht. Durch die großen freien Flächen im Laufrad war ich natürlich erstmal am Zweifeln ob das überhaupt funktioniert aber alles kein Problem. Kurze Email an fatbike24 und fix kam eine Antwort zurück, die zugleich einige Möglichkeiten zum Umbau enthielt.

Kompliziert würde es mit einem passend geschnittenen Schlauch gehen der in der Mitte rund rum aufgeklebt wird. Anstelle Schlauch würde auch Schaumstoff oder sonstiges gehen. So kann man die tiefere Wulst in der Mitte ausgleichen. Ich habe ganz einfach die konventionelle Methode gewählt, nur eben noch mit Vorkleben. Das Felgenband wurde von fatbike24 geliefert, Panzerband hatte ich noch zu hause.

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2 Lagen Panzerband direkt auf das Felgenband geklebt.

Das vorhandene Felgenband im Laufrad ist farbig und eigentlich als Designband anzusehen, dicht ist dieses nicht wirklich, daher das Panzerband. Vorher sollte man das Felgenband natürlich reinigen damit das Panzerband auch gut hält. Wenn man nun vorher einen Schlauch oder auch Schaumstoff einarbeitet, fallen die kleinen überstände der Speichen Nippel weg.

Als nächstes dann das Felgenband für Fatbike Reifen einkleben, in der Mitte allerdings überlappend. Dann habe ich nochmals einen streifen Panzerband mittig drüber geklebt. Um möglichst keine Undichtigkeiten an den Ventilen zu bekommen steche ich das Loch nicht ein, sondern mache das mit dem Lötkolben mit einer dünnen Spitze.   

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Weiter zum nächsten Schritt und einige Worte darüber. Das milKit.bike

Im März habe ich meine ersten Erfahrungen mit dem milKit – Set für Tubeless Systeme gemacht. Nachdem ich damit mehr als zufrieden war und auch noch bin, benutze ich keine anderen Ventile mehr. Diese speziellen Ventile habe ich mittlerweile schon bei einigen anderen verbaut und bisher nur positive Rückmeldungen bekommen.

IMAG2773Aus diesem Grund stand von vorneherein schon fest, milKit wird auch beim Fatbike zum Einsatz kommen. Das Schöne daran, es macht die gesamte Tubeless Sache so einfach. Früher habe ich ja immer fix das Laufrad ausgebaut, kurz geschüttelt, Mantel ein wenig abgezogen und Milch nachgefüllt. So wirklich einschätzen wie viel Dichtmilch noch im Reifen vorhanden war ist aber nie möglich gewesen. Man musste sich eben auf das schütteln verlassen.  Ich fand das eigentlich auch nie wirklich schlimm, dann habe ich aber das milKit – Set kennen gelernt.

Es geht eben doch noch viel einfacher, schneller und auch genauer. Mit dem milKit System kann sich meine Frau dann in Zukunft auch selbst um ihre Reifen kümmern denn es ist mehr als einfach. In meinem Bericht im März habe ich ja größte Erwartungen an das nicht verkleben der Ventile gehabt. Hier muss ich auch sagen, absolut perfekt. Durch den Gummiverschluss kommt keine Dichtmilch zum Ventil und somit verkleben diese auch nicht. Perfekt gelöst muss ich wirklich sagen.  

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Über den zu sehenden Halm wird später die Dichtmilch eingefüllt. Nach dem rausziehen verschließt sich das Gummi wieder unten am Ventil.

Reifen draufgezogen was wie auch beim MTB mit den MAXXIS Reifen perfekt und schnell geht. Beide Seiten ringsherum mit Seifenlauge eingerieben, mit Kompressor Luft drauf und der Reifen hat sofort gefasst. Alles ohne vorarbeiten mit Schlauch etc., was man manchmal so alles aus der Trickkiste holen muss. Pro Reifen habe ich mit der milKit Spritze 160 ml Dichtmilch eingefüllt. Hier nehme ich wie immer die Plattenkiller Zero Flats Dichtmilch von American Classic. Wie ich MAXXIS liebe, die Reifen waren sofort dicht.

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Die Reifen sind sofort in die Felgenschulter geploppt.

Prall gefüllt mit Luft habe ich die Reifen jetzt noch beidseitig einige Zeit liegen lassen. Reifen eingebaut und über die letzte Zeit mit dem Luftdruck runter getastet. Lisa fährt das Fatsix jetzt Tubeless mit knapp 0,4 und 0,5 Bar womit sie am besten mit zurechtkommt.

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Gruß Stefan

Platz 13 / Kategorie 3

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