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Oktober 2017
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Lange her

PROWELL-Germany

Wo fängt man da aber am besten an. Ich denke erstmal da, dass es kein richtiges Rennwochenende war und mit einem Dank an andere Sportler.

Es wird wohl auch in Zukunft für mich keine wirklichen Rennwochenenden mehr geben. Daher möchte ich erstmal allen danken die mir immer wieder aufmunternde Worte schenken, Mut zusprechen und was es sonst noch so alles gibt. Immer wieder wird mir gesagt, Stefan andere würden gar nicht fahren und genau das ist es, was mich wohl weiter an Rennen teilhaben lässt.

Allerdings nur noch um dabei zu sein, jedenfalls so lange bis sich gesundheitlich etwas ändert, wenn sich überhaupt noch etwas ändert. 2 Möglichkeiten gibt es aus ärztlicher Sicht für mich. Die 1, weiterhin die Tabletten nehmen die ich momentan nehme und ich kann aufs Bike, mit der Einschränkung das rechte Bein nicht wirklich nutzen zu können (außer wenn es zwischendurch mal will) oder eben die 2, ich nehme wieder die Hammer Tabletten aus dem letzten Jahr und mir wird vom Biken abgeraten.

Naja, ich habe mich für die erste Variante entschieden und versuche mit möglichst wenig schmerzen teilzunehmen. Mit den neuen Cannondales von Hornburg Bikes wohl das beste Material unter dem Hintern was man sich wünschen kann aber vernünftig nutzen würde mich glücklicher machen.

Wenn ich sehe, dass Olaf Nütsche von Focus Rapiro Racing wohl als schnellster Teamchef in die Geschichtsbücher eingeht, werde ich den Spieß einfach umdrehen und eben als langsamster Teamchef in die Geschichte eingehen. 😊 Irgendwie muss ich ja versuchen das ganze positiv zu sehen. Warum aber überhaupt an Rennen etc. teilnehmen???? Weil ich dieses Jahr nochmal die A-Distanz bei der Salzkammergut fahren möchte denn 3 Schwarze Shirts im Schrank sollten es schon sein. Mein Traum für dieses Jahr und an diesem halte ich fest.

Kyffhäuser MTB Bergmarathon:

Ganz ungewohnt von der Langdistanz auf die Mittlere gewechselt, wobei dort die knapp 60km eigentlich keine wirkliche Langdistanz ist aber sollte erstmal reichen. Der Rest ist dann eigentlich nicht wirklich spektakulär bis auf das wieder wachrütteln im Zielbereich.

Die ersten 4km liefen richtig gut, nur ein wenig autschen in der Wade aber egal. Dann peng buff rechte Bein verabschiedet sich immer mehr. Dann kam Tina vorbei und ich dachte mir, im Windschatten müsste ich ja irgendwie mit dieser Leistung dranbleiben können. Teils ja, teils nein aber mit Zähnen zusammen beißen ging es einigermaßen. Wenn du da so fährst und siehst, wie ein Mädel aus deinem Team sich seit dem letzten Jahr ständig steigert und verbessert, ist es das, was mich fröhlich macht. In diesem Moment wird das eigene Treten völlig uninteressant.

Dann war Tina auch irgendwann schon weg. Nach einer Stunde wollte ich mir dann mal den schrecken ansehen und habe über den Garmin gewischt, achtu sch……. knappe 21km. Kopf ausgeschaltet mehr getreten mit dem Ergebnis, runter vom Rad die Schmerzen im rechten Bein zu stark. Aus Frust der nun doch immer mal durchkommt mit der Faust auf dem rechten Bein rumgekloppt, wieder rauf aufs Bike und siehe da, es läuft. Es lief sogar richtig gut das ich wieder an Tina ran und vorbeigefahren bin. Umgeschaut, los komm aber irgendwie haben wir uns da wohl missverstanden, daran müssen wir arbeiten. Da es ab dort einigermaßen gut lief, habe ich natürlich bergab nicht mehr wirklich überlegt. Mit einem Scalpel-Si Carbon 2 Eagle unter dem Hintern ist das auch nicht wirklich einfach. Im Ziel ist mir das dann aber doch wieder recht schnell bewusstgeworden da ich sehr viele Fahrer gesehen habe, die wohl teils heftige Abflüge hinter sich hatten und teils auch heftigst verbunden waren. Genau das ist es was mir eben nicht passieren darf.

Kellerwald Marathon Gilserberg:

Mit den Gedanken an die gestürzten Personen vom Vortag ging ich wieder auf die Kurzdistanz. In Gilserberg auch eine Premiere für mich.

Dafür aber ein Highlight, ich habe die Stahlwade aus Hamburg in Live kennengelernt. 😊 Da steht noch ein Rennradbesuch aus Goslar mit dem Rennrad in diesem Jahr aus.

Also Start, in der Einführungsrunde sogar noch ein gemeinsamer Plausch als er dann nach Freigabe auch schon weg war. 3 Berührungen am Hinterrad haben mir dann auch gesagt, fahre schön am Rand weiter, komme heile durch, so muss es momentan reichen. Da die Vernunft gesiegt hat, habe ich bergab auf den Trails sogar 3-mal Platz gemacht um jemanden vorbei zu lassen. Auch wenn die nicht mal schnell waren, es war einfach die vernünftigste Entscheidung an diesem Sonntag. Eigentlich eine Schande mit diesem Bike bergab die Bremse zu betätigen. ☹

Nach irgendwas um die 2 Std. 20 Minuten war ich dann doch auch endlich im Ziel aber an diesem Tag eben auch ohne schmerzen. Also Samstag und Sonntag 2:0 für mich.

Weiterhin ein ganz großer Aspekt sind die MAXXIS Reifen die mir vor allem Bergab sehr viel Sicherheit geben was in Zukunft noch viel wichtiger für mich sein wird.

Nächstes Wochenende am 22/2.04. ist ja nun unser Heimrennen der Bad Harzburger Bike Marathon. Da werde ich mich an die 4 Runden halten für die ich gemeldet bin. Wichtig für mich sind die Kilometer in den Beinen und heile durchkommen. In Bad Harzburg ist ja immer länger etwas los, ich denke ich bin vorm Licht ausschalten dann im Ziel.

Gruß Stefan

Gesundheitlich mit Rückschlag aber auch mit vielen anderen positiven Dingen was den Sport anbelangt.

Zwischenzeitlich war ich doch recht niedergeschlagen da die Thrombose leider wiedergekommen ist. Erst durfte ich ja den Strumpf weglassen und ins neue Jahr durfte ich auch die Tabletten langsam absetzen. Lange hat es dann nicht gedauert und es traten in der Wade wieder schmerzen auf. Mir war eigentlich schon klar was das bedeutet aber zum Arzt muss man ja trotzdem.

Letztes Jahr wurde bei mir eine Thrombophilie-Diagnostik durchgeführt bei der das Faktor V-Mutation Leiden G1691A = APC-Resistenz festgestellt wurde. Da gibt es natürlich auch wieder zig verschiedene Möglichkeiten aber die genetische Veränderung selbst kann man nicht behandeln.

Also wieder Tabletten nehmen allerdings nicht solche Kracher wie im letzten Jahr. Den Zweck erfüllen aber auch diese Tabletten, ich bin weiterhin Bluter. Das ist es genau was einem doch Kopfzerbrechen bereitet. Macht man weiter diesen Sport, mehr aufpassen das einem nichts passiert, man macht sich damit schon recht verrückt. Die Tabletten die ich jetzt nehme, diesen kann man wenn etwas passieren sollte einigermaßen entgegenwirken, was immerhin ein kleiner Trost ist. Das hat mich dann letztendlich dazu veranlasst, es im Kopf auszublenden bzw. es zu versuchen.

Trotzdem kamen die Tage wieder Gedanken in den Kopf als ich von Olaf Nützsche (Focus Rapiro Racing) gelesen habe, dass er scher gestürzt ist. Da hat man alles irgendwie wieder vor Augen, was ist wen ………. Gerade wo es jetzt auch für mich ins Trainingslager geht. Ganz ausblenden geht dann wohl eben doch nicht. ☹

Viel mehr möchte ich darüber auch gar nicht schreiben, hoffen auf Besserung und weitersehen. Das Grauen wird nur wieder der schöne Strumpf den ich im Flugzeug oder auf längeren Autofahrten tragen muss.

Abgelenkt haben mich nebenher die vielen Team Neuerungen die es bei Prowell Germany gab. Das war ein ganz großer Schritt in Richtung Zukunft. Es wäre einfach zu schade sich aus gesundheitlichen Gründen klein kriegen zu lassen denn wie sagt man es als Wortlaut „unser Team ist angekommen“ so kann man es denke ich am besten beschreiben. Ich freue mich wahnsinnig auf dieses Jahr und bin vor allem unserem neuen Namens Partner Hornburg Bikes sehr dankbar was sie uns ermöglicht haben.

All das war sehr viel Arbeit und gleichzeitig wurde aus unserem Team auch ein Verein. Prowell Germany by Hornburg Bikes e.V.

Nur noch die rechtlichen Eintragungen und dann kann es auch in dieser Richtung weitergehen. Darauf bin ich auch sehr stolz wobei ich bei der ganzen Arbeit auch ab und zu einfach aufgeben wollte. Zu groß sind aber die positiven Eindrücke und Rückmeldungen gewesen, also wurde sich durchgebissen. Danke an alle die hier in jeglicher Form mitgeholfen haben, alleine hätte ich das nicht geschafft.

Immerhin bin ich doch recht gut über den Winter gekommen auch wenn es mich mit Fieber 2-mal umgehauen hatte. Diesen Winter war aber auch fast jeder 1-mal krank, das ging ja teilweise rum wie die Seuche. ☹

Die Kilometer in den letzten 3 Monaten wurden allerdings komplett auf der Rolle verbracht was für mich auch so in dieser Art das erste Mal war. Obwohl ich eigentlich der draußen Fahrer bin, muss ich sagen, durch Zwift (eine Online Trainings Plattform) war es gar nicht mal so schlimm. Die Gesundheit und der Zeitmangel haben aber immer gesiegt und das Rollentraining wurde vorgezogen.

Das größte Erlebnis gab es aber jetzt die Woche in Hildesheim bei Hornburg Bikes. Fast alle Bikes fürs Team sind angekommen, viel früher als geplant und erwartet. Ihr seid einfach genial und danke an Magnus der wie ein wilder am auf und zusammenbauen war.

Mein Arbeitsgerät fürs Trainingslager und in Zukunft für die Straße habe ich gestern schon sanft in den Bikekoffer zum Schlafen gelegt. Es soll ja ausgeruht sein, wenn es wieder raus darf um die wärmeren Temperaturen zu fühlen und die Sonne zu genießen. 😊 

Einen kleinen Blick dürft ihr hier schon mal erhaschen aber ihr werdet es auch in ganz zu sehen bekommen. Morgen geht es dann erstmal nach Malle mit den üblichen Verdächtigen der letzten Jahre. Schön, dass Tina und Marco aus unserem Team / Verein auch dort sind. Trainieren und auch erholen stehen auf dem Plan und hoffentlich alle Tage in diesem Jahr gesund.

Schön dass du hier warst.

Gruß Stefan              

jesco1bevor es dann wohl endgültig flach wird. Von Bergen kann in Hildesheim nicht wirklich die Rede sein aber diese etwas größeren Hügel sorgen für heftigsten Fahrspaß.

Ich hatte ja schon mal einen Bericht geschrieben über eine mega Funrunde mit Lennard Heidenreich rings um das Salzgitter gebiet. Das war schon der Klopper aber die Wälder rings um Hildesheim haben das tatsächlich noch ein wenig getoppt.

Ist zwar schon ein wenig her aber jetzt kommt ein wenig die Zeit um berichte nachzuschreiben und diese Runde ist fest in meinen Gedanken verankert. Zu Besuch bei meinem Teamkollegen und Freund Jesco Kaczmarek, wollten wir mal gemeinsam in Jesco’s Heimrevier die Trails rocken.

jesco3Haltet euch fest, so viel Fahrspaß hat man nicht oft. Keine Frage, bei uns im Harz ist auch schön aber so viele Trails aneinandergereiht, das wird hier schon sehr schwer. Hier hat man mehr die Trails bergab und vorher bügelt man die Höhenmeter bergauf aber in den Hildesheimer Wäldern ist es ein klein wenig anders. Dort hast du einen Großteil der Trails in der Ebene die dann schön wellig verlaufen, mal kurz und knackig berghoch dann wieder gerade weiter, ein klein wenig runter usw.  aber alles auf Trails, Trails, Trails.

Zwischen den einzelnen Wäldern bügelst du mal kurz ein wenig durch die Stadt oder ein Dorf und schon bist du im nächsten Wäldchen. Von den 3 Stunden Fahrzeit habe ich gefühlte 2 Stunden 55 Minuten ein Dauergrinsen im Gesicht gehabt. Bei kälteren Temperaturen wäre das grinsen sicherlich eingefroren.

Die aneinander gereihten Hildesheimer Wälder haben aber auch alle einen Berg-Namen. :-) So haben wir hinter Groß Düngen den Griesberg gestreift was so ziemlich der größte und längste anstieg war. Vor Diekholzen war es dann der Ziegenberg und von dort ging es weiter den Turmweg hoch zum Sonnenberg. Der Turmweg, ein schönes kurzes Brett was eben mal das Laktat in die Beine donnert. Dann gab es als nächstes den Finkenberg und weiter ging es zum Osterberg und weiter zu den Giesener Teichen. Dort der Trail war sowas von unbeschreiblich genial, da haben wir gleich eine Schleife gedreht um ihn nochmal zu fahren. Oh man, da könnte man den ganzen Tag durch die Wälder Bügeln. Über den ehemaligen Truppenübungsplatz und die kleinen Wäldchen in Hildesheim ging es zurück zu Jesco. Natürlich kennt Jesco dort die ganzen Trails was den fun erhöht hat aber da gibt es wirklich Trails an Trails gereiht.

Mit vielen dieser kleinen anstiege kamen auf 53km etwas über 1000hm zusammen. Diese merkt man aber eigentlich nicht, der Spaß drückt die Höhenmeter einfach so mit weg.

jesco2Auf dem Rückweg kamen wir im Wald noch an einem Kindergeburtstag vorbei bei dem wir gleich eingeladen wurden Kekse und Bonbons zu probieren. Wir sind ja höfliche Biker und haben da natürlich unter großen auf uns ausgeübten Zwang zugegriffen. :-):-):-) Wie es der Zufall dann so wollte, hat uns die Mutter gleich erzählt, wie gerne ihr Sohn auf dem Rad sitzt und er hatte früh als Geburtstagsgeschenk ein MTB bekommen. Jesco hat dann gleich mal für den Bike- und Outdoorpark in Bad Salzdetfurth Werbung gemacht. Da könne sie mit dem kleinen hinfahren, da hat er spaß und kann lernen.

Bei Jesco gab es dann zum krönenden Abschluss eine riesen Portion Nudeln zubereitet mit viel Liebe von seiner tollen Ehefrau. Nicht zu vergessen ein schönes großes Erdinger Alkoholfrei dazu.

Dieser wirklich schöne Nachmittag wurde dieses Jahr in meinem Kopf unter der Rubrik Highlights abgespeichert. Wiederholung für 2017 programmiert und nicht nur 1-mal, das steht für mich definitiv fest.

Hier auch nochmal vielen Dank für diesen schönen Nachmittag an Familie Kaczmarek in der schon der Sohnemann auf Vatis Biker Fußstapfen vorbereitet wird. Die Tochter braucht noch ein kleines Bisschen aber auch da wurde im Urlaub schon vorgesorgt. :-):-) Ein Mega Bike, da würde ich gerne nochmal Kind sein. :-)

Euer Stefan

            

Platz 13 / Kategorie 3

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