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November 2017
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Lange her

im 12 Std. Indoor war für dieses Jahr das erste Rennen, was auch gleich ein toller Erfolg war. Chris hat sich gleich mit dem 3ten Platz erst mal einen Podestplatz gesichert und ich bin auf den 6ten Platz gefahren.

Wir sind am Freitag angereist und so konnte ich mir schon mal ein kleines Bild von der Strecke machen, die zum Vorjahr etwas verlängert und geändert wurde. Chris ist bei dem Rennen schon im letzten Jahr an den Start gegangen. Die Strecke ist nicht sehr schwer allerdings über 12 Stunden zerrt auch eine technisch nicht so anspruchsvolle strecke. Da ich mich bei einigen Namen der Einzelstarter vorher schon schlaugemacht habe, ging mir doch ein wenig der Bammel, dass ich in Grund und Boden gefahren werde, da es auch keine Klasseneinteilung gab. Da waren unter den Einzelstartern auch welche dabei die die A-Distanz von Bad Goisern in 13 Stunden gefahren sind. Ich habe mir dann für Samstag vorgenommen das Beste zu geben und habe ganz vorsichtig für mich den 15 Platz angepeilt. Samstag früh pünktlich um kurz nach 6 kam auch Chris mit seiner Familie angereist um sein erstes Rennen unter Prowell Team Harzblut zu fahren. Noch ein wenig Small Talk vorm Rennen und dann ging es pünktlich um 8 Uhr los. Erst die Einzelstarter und die anderen Gruppen dann im 20 Sekunden abstand hinterher. Ich wollte von Anfang an mein Ding fahren und habe daher auch nicht versucht, an Chris dran zu bleiben. Nach ca. einer halben Stunde

kam dann bei den kurzen Runden auch schon der Favorit der Einzelstarter an mir förmlich vorbei geflogen, ein paar Minuten Später der zweit und drittplatzierte und dann später auch Chris. Ab da hatte ich kein wirklich gutes Zeitgefühl mehr, da ich meine Uhr von der Zeit weggestellt habe. Ich wollte gar nicht wissen, wie lange es noch dauert. Da ich mich in den ersten 4 Stunden auch fast zwei Mal auf die Klappe gelegt habe, hab ich dann noch ein wenig rausgenommen, um zum Ende nicht einzubrechen oder doch noch zu stürzen. An einigen Stellen, Tiefgarage etc. war es doch ganz schön glatt und Chris hat es auch einmal kurz hinter mir fast gelegt. Aufmunternde Worte zwischendurch gab es auch von Sonja und Peter vom excelsior-racing-team. Die beiden kenne ich mittlerweile auch von vielen Rennen, wo man sich immer wieder über den Weg läuft. Die beiden haben sich übrigens in der 2er Mixedwertung auch den 2ten Platz gesichert. Das ist immer nett, wenn man bei den Rennen doch den ein oder anderen kennt, erst recht wenn es zwei so nette Menschen sind. Nach 5 oder 6 Stunden (kein Zeitgefühl) sagte Lisa mir beim Flaschenwechsel, das ich knapp auf dem 6 Rang liege aber Platz 7 und 8 kurz hinter mir sind. Darüber war ich mehr als überrascht, doch mehr druck wollte ich nicht geben, bzw. konnte ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht wirklich. Chris kam ab und zu an mir vorbei und irgendwann haben sie dann die Strecke gekürzt, da auf dem einen Trail doch einige gestürzt sind und sich einer auch einen Schlüsselbeinbruch zuzog. Nach dieser Streckenkürzung war auf einmal der 7 platzierte vor mir, obwohl ich vorher den abstand, noch vergrößern konnte. Das Lag wohl daran, wo man grade auf der Strecke war, als die Kürzung vorgenommen wurde. Also wieder ein wenig mehr in die Pedale treten, um ihn wieder einzuholen. Das habe ich dann auch wieder geschafft und irgendwann so nach 10 Stunden ca. meinte glaube ich Peggy zu mir das ich 5 Runden Rückstand auf den 5 Platzierten habe. Wie nah ich noch an ihn rangekommen bin, weiß ich nicht, die Listen sind noch nicht im Internet.

Vielen Dank auch an Johannes von megabike.de Unna/Iserlohn, der mich zwischendurch auch immer über den Stand informierte. Wir kennen uns aus der Unterkunft von der Salzkammergut Trophy.
Manuel vom Nordharzer RSG und seinem Team-Partner von hier aus auch Glückwunsch zum super zweiten Platz. 

Vielen Dank an Sören, das Bike war absolut Top.
Nach knapp 187 km und über 4000 hm bin ich dann in der Einzelstarterwertung als 6 Platzierter über glücklich ins Ziel gekommen. Gesamtzeit 12 Stunden und 4 Minuten. Dort hat Chris dann schon mit einem dicken grinsen im Gesicht auf mich gewartet.
Vielen Dank an dieser Stelle an Peggy (Ehefrau von Chris) und meine Lisa. Ohne euch hätte das alles nicht so reibungslos geklappt. Ihr Wart super und auch die Kids, Laetizia, Jason und Celina haben uns toll unterstützt. 
Es war ein superschönes Wochenende, was mit tollen Platzierungen belohnt wurde. Für mich muss ich sagen, dass sich die Trainingsänderung diesen Winter jetzt schon zum Positiven entwickelt hat.
Picasa-Pics 
Sportics-Daten 
Auf dem Bild links neben Chris (in Grün zu sehen) war eigentlich der Top-Favorit, aber auch solche Top Fahrer machen mal Fehler. Er hat so überzogen, dass er zum Ende so langsam wurde, dass ich ihn sogar zwei Mal überholt habe. Daran sieht man, auch diese Top-Sportler sind nur menschen. Er konnte selbst den ersten Platz nicht mehr ins Ziel retten und wurde dann zum Ende Zweiter.

4 Antworten auf Die Deutsche Meisterschaft

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Platz 13 / Kategorie 3

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